Die tagesschau macht doch keine fehler!

Ja, ich weiß, es ist schon etwas älter, aber ich schaue da nicht jeden tag rein, und schon gar nicht, wenn bei mir persönlich die scheiße kocht: Stefan Niggemeier hat sich auf übermedien mal die kontinuität von falschmeldungen der ARD-tagesschau und die jornalistische scheißkultur beim umgang mit solchen fehlern angeschaut [archivversjon] und war wenig davon begeistert.

Ich gehe übrigens davon aus, dass die dann auch von scheißp’litikern fortgesetzte zählung von erdbeben- und tsunami-opfern als opfer eines super-GAU kein versehen und keine mangelnde sorgfalt, sondern absicht und genaue propagandistische überlegung ist. Ich habe keinen grund, von etwas anderem auszugehen.

Endlich! Zukunft des jornalismus hat begonnen!

CNET ließ zahlreiche Artikel von einer KI erstellen

Ironischerweise hatte CNET erst im vergangenen Monat einen Artikel publiziert, in dem der Reporter Jackson Ryan mögliche Auswirkungen von ChatGPT auf die News-Branche beschrieb. Darin kam er zu dem Ergebnis, der Chatbot könne “definitiv nicht die Arbeit eines Journalisten übernehmen“. Und auch wenn das Tool beeindruckende Arbeit abliefere, seien menschliche Arbeitsplätze “(vorerst) sicher“.

Der Online-Marketing-Experte Gael Breton fand jedoch kürzlich insgesamt 72 von einer KI geschriebene CNET-Artikel

Hach, es ist so wichtig, eine taube in der schulklasse zu haben. Ich wünsche euch wahrheitspresselesern auch weiterhin viel spaß mit den wegwerftexten von scheißjornalisten, die man relativ problemlos und unbemerkt durch noch dümmere kompjuter ersetzen kann. Scheiß auf die texte! Publiziert wird, was leser fressen! Das eigentliche geschäft ist doch die vermarktung von reklameplätzen…

Den scheißjornalisten, die demnächst vielfach arbeitslos werden (es wird mit den onlein-redakzjonen anfangen), wünsche ich jetzt schon viel spaß beim beantragen des von ihnen selbst herbeigeschriebenen hartz IV… oh, das ist jetzt ja hartz V und heißt bürgergeld. Da habt ihr zucht und hunger, eben das, was ihr selbst propagandistisch voll unterstützt habt! Vielleicht gefällt euch ja immer noch die kryptofaschistische armenhassende hetztriefe, die dann von neuronalen netzwerken und nicht mehr von euch produziert wird, ihr widerlichen arschlöcher!

Stirb, scheißjornalist, stirb! Verrecke, verleger, verrecke!

Männerhass des tages

Man stelle sich vor, ein anderer Gast dieser Talkrunde hätte etwas von sich gegeben wie „Wo auch immer sich Ausländer in Gruppen von mehr als zwei zusammenrotten, wird das in der Regel für die Umwelt zum Ärgernis.“ Zwei Minuten später würde Twitter brennen vor Empörung; „taz“-Journalisten würden problemlos die gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit in dieser Formulierung erkennen und hätten für die nächste Woche ein Thema […] Warum genau man bei der „taz“ derart sexistischen Unfug vom Stapel lässt, wäre eine sozialpsychologische Analyse wert. Wie bildet sich ein Milieu, in dem derart aberwitzige Dinge ernsthaft geglaubt und verkündet werden, als handele es sich um eine offenkundige Wahrheit? Zieht es Menschen mit bestimmten Ressentiments zu einer Zeitung wie der „taz“, oder radikalisiert man sich als Mitglied einer Redaktion, die zu Abwertungen gegenüber bestimmten Menschengruppen neigt, unversehens immer weiter, weil man meint, auf das markige Statement einer Kollegin immer eine noch krudere Behauptung draufsetzen zu müssen? […] Am nächsten Morgen schreiben genau solche Journalisten schlaue Artikel über „den Hass im Internet“

„First world problem“ des tages

Auch bei Weltraummissionen stellen sich theologische und ethische Fragen. Zum Beispiel, ob Gott auch außerirdisches Leben geschaffen hat und wie damit umzugehen wäre. Der evangelische Theologe Michael Waltemathe sucht Antworten

[Archivversjon]

Immer wieder schön, was beim BRD-parteienstaatsfunk bekwem die relevanzschwelle überhüpfen kann und was im BRD-parteienstaatsfunk alles überhaupt keine rolle spielt: die massenverarmung in der BRD zum beispiel, die ist völlig unwichtig. Da reden diese jornalismusbeamten lieber über ritualisierten kannibalismus auf dem mond und seine teolügnerische betrachtung…

Trötetier des tages

Nach Twitter-Wechsel:
Aktivität der Nutzer auf Mastodon geht zurück

Ich sags doch: bleibt beim zwitscherchen! Es wird euch beim trötetier eh nicht gefallen.

Oh, da ist ja noch ein leckerli:

Dem Markt- und Meinungsforschungsinstitut YouGov zufolge haben in Deutschland 80 Prozent der über 18-jährigen Befragten bis Oktober 2022 noch nie etwas von Mastodon als Alternative für Twitter gehört

Dabei haben sich die jornalisten — einschließlich der tagesschau-redakzjon mit ihrer sonst so hohen und am leben der menschen vorsätzlich vorbeistapfenden relevanzhürde [archivversjon] — so viel mühe gegeben, dass auch wirklich jeder davon hört. Und dann haben sie versucht, sich beim trötetier wie eine flut aus scheiße auszubreiten, und ihnen schlug nicht so ein warmes willkommen entgegen und sie dümpelten dort größtenteils in der für verblendete narzissten auch psychisch etwas belastenden bedeutungslosigkeit. Aufmerksamkeitsentzug! Hach! 😍️

Dass die ganze hirnfick-schreiberei aus den content-mühlen inzwischen so schlecht funkzjoniert, ist ja mal eine richtig gute nachricht! Ihr könnt sowieso alle drüben beim zwitscherchen bleiben, ihr ganzen jornalisten. Eure industriell zur reklameplatzvermarktung erstellte wegwerf-lesepest, die morgen schon keinen wert mehr hat; eure neusprech-versuche; eure großflächig in S/M verklappten links in irgendwelche bezahlmauern und eure ganze niederträchtige materjaleinsammelei in S/M nebst erfundenen häschtägg-revoluzjonen und pseudojornalistischen vorlesungen eurer sorgsam verlesenen fiepser unter dem motto „was das tolle internetz darüber denkt“ braucht keiner, der trotz eurer ganzen bemühungen immer noch ein bisschen denken und fühlen kann. Ich bin froh, dass eure so flehentlich herbeigesehnte vergiftung des trötetieres nicht so gut gelungen ist. Und es ist wirklich selten, dass jornalisten mich mal froh machen, ohne dass sie auch gleich den bestatter erfreuen.

Da beim zwitscherchen kannst du loch von jornalist dich darin sonnen, dass du mit deinem intellektuell und p’litisch nährwertbefreiten, klickbäjtigen tintengeklexe immerhin noch zwanzig prozent der bevölkerung erreichst. Also so weit erreichst, dass sie die von dir eingeführten begriffe und erscheinungen wiederkäuen und sich sogar daran erinnern. Beim rest bist du völlig irrelevant geworden, du erreichst da niemanden mehr. Und da ist noch raum nach unten.

Du kannst dir gar nicht vorstellen, wie angenehm das trötetier ist, wenn so ein geschmeiß wie du und deine scheißfreunde aus der scheißp’litik dort einfach nicht vorkommen. Der ganze umgangston wird gleich viel zivilisierter und empatischer. Geh mal schön zum zwitscherchen zurück. Da bist du richtig. Da werden auch reklameplätze vermarktet, das kennst du ja schon…

Möge das pressesterben schnell gehen! Und trotzdem schmerzhaft für die ganzen presseverlags-schreibtischtäter sein!

Taz!

Wir hatten gehofft, die Grünen würden die ökologischen Linien in der Ampel ziehen und verteidigen. Nun sind sie diejenigen, die sie einreißen wollen

[Archivversjon]

Hach ja, so viel hoffnung beim hausblatt der tiefbürgerlichen und oft erschreckend faschistoid gesinnten scheißgrünen und seinen kwalitätsjornalistischen spezjalexperten aus der contenthölle! Habt ihr das etwa gar nicht mitbekommen, oder wollt ihr einfach nur, dass es vergessen wird, wenn die scheißgrünen mit einer klaren mehrheit von 86 prozent die klimaziele aufgegeben haben, nur weil es dafür zum ausgleich posten und pfründe für die oberen der scheißpartei gibt? Nein, nicht der korrupte scheißvorstand, von dem ich gar nix anderes erwartet hätte, sondern die mitglieder und mitmösen, also die parteibasis? Ihr seid ja so richtige jornalisten! Voll klima und p’litik!!1! Ihr kennt euch echt aus. Nur, wenn es darum geht, eine inzwischen jahrzehntelange kontinuität zu sehen, versagt ihr manchmal. Manchmal heißt hier: immer.

Ach, ihr seid gar nicht so dumm, sondern wollt mit eurem vorsätzlich dummen tintengeklexe in eurem dummen drexkommentar einfach nur die wirklichkeit der scheißgrünen vergessen machen: eine partei, der ihre eigene programmatik nur für die gestaltung von wahlplakaten voller ekelhafter heuchelei (gern mit fotos von niedlichen kindern und vergleichbarer psychomanipulativer kackscheiße für die aus angstabwehrbedürftigen bürgerchen mit auto bestehende zielgruppe) wichtig ist? Gut, das habe ich mir gleich gedacht.

So schade, dass das pressesterben so langsam geht.

Der beste tag für einen parteiaustritt bei den scheißgrünen ist übrigens gestern. Heute gehts aber auch noch…

Futter für die contentindustrie

Wir hatten in dieser Nacht ein RTL-Team dabei, ein Kamerateam, und da waren Jugendliche, die diesen Reportern für 50 Euro Videos angeboten haben, Videos von irgendwelchen Polizeiautos, die beschossen werden

[Archivversjon]

Man kann über diese idjoten sagen, was man will, aber eins ist klar: sie haben genug hirn, um die mechanismen der contentindustrie und des jornalismus zu verstehen und bei sich bietender gelegenheit auszubeuten. Da ist sicher gut geld für die videos zusammengekommen…

Oder anders gesagt: sie sind lebenspraktisch intelligenter als die allermeisten von ihrer eingebildeten wichtigkeit verblendeten scheißjornalisten.

Es bleibt dabei: wer schreiben will, nennt sich autor und schreibt. Wer sich selbst jornalist nennt, winkt nur öffentlich damit, dass er auf empatie, intelligenz und sorgfalt keine lust hat.

Wenigstens Stefan Niggemeier…

…macht den contentindustriellen bullschittauswurf um „freiheit“ als die „floskel des jahres“ nicht mit [archivversjon] und erklärt auch gleich, wie diese „floskel des jahres“ zustandekommt:

Pertsch und Stiehl betreiben zusammen ein Projekt namens „Floskelwolke“, in dem sie Phrasen und fragwürdige Formulierungen in Nachrichtentexten sammeln und kritisieren. Seit 2021 wählen sie außerdem die Begriffe, die im abgelaufenen Jahr „besonders für Stirnrunzeln und Kopfschütteln gesorgt haben“, als „Floskeln des Jahres“ aus – und geben sie am Neujahrstag per Pressemitteilung bekannt. Die wird dann von Medien und Agenturen behandelt, als handele es sich um ein denkwürdiges Ereignis oder um das Ergebnis einer Expertenumfrage oder einer Publikumsabstimmung oder einer wissenschaftlichen Auswertung. Dabei ist es nur das, was Pertsch und Stiehl so finden

Ich bin ja der meinung, dass das bei den scheißjornalisten so gut ankam, weil die scheißjornalisten Freiheit ziemlich scheiße finden. Da konnten die alle gar nicht widerstehen…

Fäjhknjus des tages

Ist die hölle zugefroren? Oder was ist in den jornalisten gefahren, der feststellt, dass contentindustrieller jornalismus — das produkt ist der werbeplatz, der jornalismus ist nur köder, der leute zum werbeplatz locken soll — voller fäjhknjuhs im sinne der konzerne ist, die werbeplätze schalten?

Ach, es geht ums klima und übermotorisierte scheißautos, und nicht um nächtliche ausgangssperren zur bekämpfung einer seuche, die sich tagsüber in den scheißschulen und auf der scheißarbeit verbreitet. Da kann der jornalist im arschlochmodus schon mal einen kleinen zielkonflikt haben, ich verstehe…

So schade, dass diese gefährlichen fäjhknjuhs immer nur im internet bekämpft werden, aber nicht in der scheißpresse.

Stirb, jornalist, stirb! Verrecke, verleger, verrecke!

Wisst ihr noch…

…wie die jornalisten uns immer ihre auswahl aus dem zwitscherchen vorgelesen haben (natürlich mit den reklamebannern der scheißpressewebseit vergällt), um uns zu zeigen, „wie das internetz denkt“? Ach, das machen die immer noch? Billiger content und so?

Dann habe ich eben wohl die zukunft gesehen, denn wenigstens ein jornalist hat jetzt endlich damit angefangen, uns seine auswahl aus mastodon vorzulesen. Ich konnte es ja gar nicht mehr erwarten!

Bleib bloß weg von mastodon, du jornalist! Du bist giftig, eklig und stinkst!

Tschüss, jornalist!

MSN hat seine menschlichen jornalisten entlassen und durch eine KI ersetzt, die damit angefangen hat, fäjhknjuhs über meerjungfrauen und bigfoot zu veröffentlichen

Siehste, jornalist, scheißcontent aus der dummen, mechanischen psychohölle zur vermarktung von reklameplätzen kann ein kompjuter schon genau so gut wie du zusammenlügen! Mit der intelligenz bei der „künstlichen intelligenz“ ist es noch nicht so weit her, aber die künstliche dummheit funkzjoniert schon ganz wunderbar. Da braucht man gar keine dummen menschen mehr. (Außer vielleicht noch als klickvieh für diverse jornalistische produkte.)

Mein tipp: die ersten drei jornalistischen tätigkeiten, die vollständig von maschinen übernommen werden, werden börsenberichte, spocht und die lügen der adelsgerüchterstattung sein. Alles drei ist so mechanisch und dumm, dass das geschreibsel eines angelernten neuronalen netzwerkes vielleicht sogar besser wird als das geschreibsel von scheißjornalisten. Das macht übrigens im durchschnitt so ein gutes drittel einer 20-uhr-tagesschau-sendung aus…

Nach scheiße stinkende leibespforten im arschloch-paralleluniversum, die mir jeden tag erzählen, dass armut in wirklichkeit „mangelnde kauffreude und konsumlaune“ sei, werfen warnsinnig wichtige fragen auf

Woran liegt Journalismusmüdigkeit?

[Archivversjon]

Kannste dir mal wieder gar nicht selbst ausdenken!

Stirb, scheißjornalist, stirb! Verrecke, verleger, verrecke!