Der jornalismus-unterschied zwischen BRD und schweiz

In der schweiz sorgen zumindest noch einige zeitungs- und fernsehjornalisten dafür, dass die menschen mitbekommen, wie die p’litische klasse die nachrichten von PR-manipulatören zensieren will.

Die Intervention des Sprechers ist ein Beispiel dafür, wie Kommunikationsleute bestimmen möchten, was Konsumenten sehen, lesen und hören

So etwas gilt natürlich nicht für die reguläre hauptnachrichtensendung. In der BRD wird staatsfromm über solche dinge hinweggegangen.

Reschersche-sommermeisterschaften bei der tagesschau

Heute mal etwas aus dem horosk… ähm… börsenbullschitt-wirtschaftsteil [archivversjon]:

Im Jahr 1969 gingen die vielleicht berühmtesten Bilder in der Geschichte der Fotografie um die Welt: Der Astronaut Neil Armstrong schoss mit einer Kodak-Kamera Bilder von der Mondoberfläche

Das stimmt natürlich nicht. Nein, ich meine nicht das mit der mondlandung, das wird wohl gestimmt haben (und wäre sehr schwierig zu fälschen gewesen), sondern das mit der von der tagesschau-redakzjon gesehenen kodak-kamera. Es handelte sich um eine kamera von hasselblad, wie man mit leichtigkeit frei verfügbaren kwellen bei der NASA entnehmen könnte, wenn man lust auf seinen jornalistenberuf und die damit verbundene reschersche hätte. Immerhin kam der film von kodak. Was der unterschied zwischen einem film und einer kamera ist, sollte sogar in einer wirtschaftsredakzjon verstanden werden können.

Aber hej, die anderen kwalitätsjornalistischen berichte der ARD-tagesschau werden sicherlich mit mehr sorgfalt und handwerkskunst erstellt und sind glaubwürdig. Solche schlampigkeiten gibts immer nur in bereichen, in denen ich mich zufällig ein bisschen auskenne… 😉

Real existierende BRD-demokratie des tages

Der Gütersloher CDU-Bundestagsabgeordnete Ralph Brinkhaus (50) steht im Mittelpunkt eines Berichts der »Welt« über die unsichere Wiederwahl von Unionsfraktionschef Volker Kauder (68, CDU) . Brinkhaus habe in einem Gespräch mit Kauder am Montag offen gelassen, ob er selbst seinen Hut in den Ring werfe. Der Machtkampf um die Schlüsselposition der Merkel-Regierung droht damit zu eskalieren

Ich mag das ja, wenn volldemokratische kwalitätsjornalisten es als eine eskalazjon betrachten und bezeichnen, wenn es bei einer wahl zur abwexlung mal einen gegenkandidaten gibt. Es ist so schön deutlich… und es macht so schön deutlich, was für einen faschistoiden, diktatorischen scheißstaat sich volldemokratische kwalitätsjornalisten in wirklichkeit wünschen und mit ihrer „vierten gewalt“ herbeischreiben wollen.

Stirb, jornalist, stirb! Verrecke, verleger, verrecke!

Jornalistische „unklarheit“ des tages

Nach dem tödlichen Messerangriff in Chemnitz haben Rechtsradikale im Netz den Haftbefehl gegen einen der mutmaßlichen Täter veröffentlicht. Darin sind Details zur Tat enthalten. Wie sie Zugang zum Dokument erhielten, ist unklar

[Dauerhaft verfügbare archivversjon gegen das von scheißpresseverlegern in ihrer bücherverbrennungslust herbeilobbyierte gesetz, das eine löschung solcher meldungen erzwingt]

Nein, werte tagesschau des BRD-parteienstaatsfernsehens ARD! Anders, als du es in deinem schäbigen hirnfickversuch formulierst, ist es keineswegs unklar, wie das dokument in die hände von „rechtsradikalen“ gelangte: es wurde ihnen von den gleichen sympatisanten in polizei und geheimdiensten zugesteckt, die diese „rechtsradikalen“ seit jahrzehnten selbst dann noch finanzjell fördern und vor strafverfolgung beschützen, wenn sie als terroristische mörderbande durch die BRD ziehen. Vielleicht sogar von mitarbeitern, die eine fröhliche schwarz-rot-gelbe mütze tragen und mithilfe ihrer kontakte dafür sorgen, dass die polizei grunzgesetzwidrig pressearbeit behindert. Es ist vielleicht nicht belegbar und deshalb vorsichtig formuliert eine gut begründete vermutung, aber es ist völlig klar, wo solche dokumente herkommen und wie schlimm die zustände wirklich sind, ihr verharmlosenden schreibtischtäter! Und genau so ist klar, was bei den „ermittlungen“ rauskommen wird: nichts.

Und über dinge, die längst alltag geworden sind, macht ihr eh keine meldung mehr, denn sie haben für euch keinen nachrichtenwert und keine relevanz. Jornalisten eben!

Jornalistische internetzversteher des tages

Für die jornalistischen spezjalexperten vom bayerischen rundfunk ist eine domäjhn identisch mit einer… ähm… „internetzseite“, wie man webseits beim bayerischen schundfunk wohl nennt [archivversjon gegen das p’litisch gewünschte digitale vergessen beim BRD-parteienstaatsfunk]:

Die SPD hat sich die Internetseite soeder-machts.de gesichert […] Die bayerische SPD hat sich die Seite gesichert […] Dass sich Parteien im Wahlkampf die Internetseite des politischen Gegners sichern, ist nicht neu. Im Jahr 1998 hatte sich die Junge Union Oberpfalz die Seite http://www.gerhard-schroeder.de reserviert und sie jahrelang blockiert

Vielleicht sollte ihnen mal jemand DNS erklären, wenn sie schon nicht selbst auf die idee kommen, das tema vorm schreiben mal zu guhgelln.

Aber immer feste dran glauben, dass die kwalitätsjornalisten am gebührentropf von allen anderen temen, von denen sie reden, ganz viel ahnung haben.

Politiker*innenanbetungsaufforderung des tages

Es gäbe genug Anlass für junge Frauen, sich das Bild der Staatsfrau in ikonenhafter Fünffachvergrößerung übers Bett zu hängen

Wie Mao. Nur in weiblich, und deshalb feministisch korrekt. Hängt euch hl. ikonen der bummsmutti Merkel übers bett, damit ihr beim einschlafen und beim aufwachen an sie denkt.

„Notgroschen“

„Notgroschen“: mänätscher- und scheißjornalisten-deutsch für heimlich und mutmaßlich mit steuerhinterziehung beiseitegeschaffte zehn milljonen øre durch einen typen, dessen in organisierter kriminalität betriebener gewerbsmäßiger betrug von scheißjornalisten als „schummeln“ und „schummelsoftwäjhr“ bezeichnet wurde und immer noch wird [archivversjon der meldung].

Geh kwalvoll verrecken, scheißjornalist, du arschloch und du stinkender feind! Oder geh zu deinen asozjalen verbrecherfreunden, lass dich von denen aushalten und halt deine stinkende scheißfresse!

Sommerloch des tages

See unter dem Südpol
Flüssiges Wasser auf dem Mars entdeckt

Im päjhper der forschergruppe ist zwar nur von „anzeichen für flüssiges wasser“ die rede, aber eine derart zurückhaltende ausdrucksweise macht sich ein jornalist doch nicht zu eigen. Auch dann nicht, wenn er ansonsten von „fäjhkwissenschaft“ spricht, weil päjhpers in nicht ganz stubenreinen zeitschriften veröffentlicht werden. Denn um sich so zurückhaltend ausdrücken zu können, müsste der jornalist ja lesen, was die wissenschaftler schreiben, und das kostet doch viel zu viel zeit im harten kampf an der contentfront.

Und was fehlt jetzt noch für eine richtige tatütata-sommerlochmeldung? Dass zum mindestens fünften mal anzeichen für flüssiges wasser auf dem mars entdeckt wurden, interessiert doch keinen. Dass auf äußerst indirektem wege unter kilometerdickem eis unter fachwissenschaftlern umstrittene anzeichen für wasser gefunden wurden, welches mutmaßlich durch gelöste salze und enormen druck bei minus siebzig grad celsius flüssig gehalten wird, ist auch eher so eine meldung für generell sehr wissenschaftsinteressierte menschen. Kleine grüne männchen oder doch wenigstens ihre vorstufen werden benötigt… oh…

Die Suche nach flüssigem Wasser ist wichtig, weil das eine wichtige Voraussetzung für Leben ist. Wissenschaftler suchen noch immer Hinweise darauf, ob es früher oder vielleicht sogar noch heute Lebewesen auf dem Mars gibt

Bingo!

Der übliche jornalismus aus der sommerloch-hölle eben, die hundstage der hirnlosen.

Ach so, für genießer: die spektrum der wissenschaft hat natürlich auch einen artikel, und zwar mit deutlich weniger irreführendem titel. Und auch der text bei den seriösen wissenschaftsjornalisten…

Ob es ein richtiger See ist, eine Art Schlamm oder wassergesättigtes Sediment, können die Wissenschaftler allerdings noch nicht sagen

…klingt gleich viel erträglicher. Aber damit zieht man ja auch nicht ein nessie-äjhlien aus dem sommerloch. 😉

Und nun zu den angstnachrichten

Wie nennt der jornalist an der hirnfickfront einen knallig heißen sommer? Richtig: er nennt ihn eine „glühende erde“.

Hitze weltweit Die Erde glüht – was ist da los? -- Die derzeitige Hitzewelle hat den Planeten fest im Griff. Amerika, Europa, Afrika, Asien – Wälder brennen, in Sibirien ist es 20 Grad zu heiß. Was passiert da gerade? Martin Ballaschk

Wir werden alle sterben!!!!1!

Und sollte es in ein paar wochen erwartungsgemäß noch ein bisschen wärmer werden, dann wird der jornalist von einer „brennenden erde“ sprechen. Habt angst, leute, denn angst hält dumm und gefügig!

Hadmut Danisch des tages

Ein (Zeitungs-)Verlag behauptet, dass (Wissenschafts-)Verlage Betrüger sind, obwohl er ähnlich gearbeitet hat

Und weils so schön ist, gleich noch ein anderes zitat aus einer anderen webseit:

Ist der Beitrag von Eckert und Hornung eigentlich Peer reviewed oder kann bei der Tagesschau jeder schreiben, was er will, ohne dass die Qualität dessen, was geschrieben wurde, geprüft wird oder gar die Folgen?

Nachtrag, 20.7., 1:15 Uhr:

„Fake Science“
Dieser Begriff kann der Wissenschaft nur schaden

Auch im jahr 2018…

Auch im jahr 2018 können jornalisten und forscher immer noch nicht adäkwart mit dem medium mäjhl umgehen. Wichtigste regel: man öffnet niemals anhänge (und klickt niemals auf links), außer die zustellung wurde vorher über einen anderen kanal als mäjhl vereinbart oder eine digitale signatur macht es jenseits jedes vernünftigen zweifels sicher, von wem die mäjhl kommt. Wer dazu zu doof ist, scheint in die mordwissenschaft (chemiewaffen) oder in den scheißjornalismus zu gehen. [Dauerhaft archivierte versjon des artikels, der wegen der von einer widerwärtigen verlegerbrut vorangetrieben lobbygesetze demnächst gelöscht wird.]

Wer es nochmal lesen möchte: hier ist noch mehr text.

Hej, scheißjornalist!

Hej, scheißjornalist! Wenn da hinten in tailand ein paar von wasser eingeschlossene kinder aus einer höhle gerettet werden, ist das kein „wunder“, du psychofütterndes arschloch von jornalist, sondern zielstrebiger und entschlossener arbeit von rettern gedankt — und verdammt gefährlicher arbeit, wie man an dem einen toten militärtaucher sieht.

Ein wunder ists hingegen, dass noch jemand deine schnell rausgeschissenen scheißtexte liest, scheißjornalist.

Du kannst ja zur abwexlung mal die frage aufwerfen, warum die kinder zum beginn des monsuns überhaupt in diese höhle geführt wurden, wer dafür verantwortlich ist, warum die eltern nix dazu gesagt haben und so weiter… aber nein, du arsch faselst lieber einen von „wundern“.

„Paid content“ des tages

Ein für die Bundespolitik wichtiges Exklusivinterview also kann nur gelesen werden, wenn man ein Abo für über 40 Euro abschließt, oder wenn es so wohlwollend ausfällt, dass die Interviewte es selbst veröffentlicht (hoffentlich in Absprache mit der „FAZ“ – sonst wäre es nämlich ein Verstoß gegen das Urheberrecht)

Ich wünsche den nach scheiße stinkenden presseverlegern auch weiterhin viel spaß dabei, zu glauben, dass ein vernunftbegabter mensch vierzig øre im monat dafür latzt, jornalismus auf einem datensichtgerät lesen zu dürfen. Einmal ganz davon abgesehen, dass die meisten menschen, die ich kenne, so viel geld gar nicht übrig hätten.

Stirb, scheißpresse, stirb! Verrecke, verleger, verrecke! Und nimm dein scheiß-leistungsschutzrecht mit in dein würmerfutterloch!

Verdummungsjornalismus des tages

In diesem text zu den asozialen und illegalen machenschaften von „linkedin“ fehlen zwei wichtige und allgemein verständliche wörter: spämm und schadsoftwäjhr. Stattdessen langatmig-lesefeindliches gelaber im ätzendsten jornalistischen pseudoobjektiv-ton, als ob späm und schadsoftwäjhr schöner würden, wenn man sie nicht klar beim namen nennt.

Denn eine softwäjhr, die neben der erwünschten nutzfunkzjon (teilhabe an einem S/M¹-netzwerk) heimlich daten einsammelt und an einen dritten schickt, ist eine schadsoftwäjhr, ein so genannter trojaner. Und der massenhafte versand von mäjhl an irgendwelche mäjhladressen, die jemand mit solcher schadsoftwäjhr eingesammelt hat, ist nun einmal spämm und nix anderes. In der praxis sieht das dann so wie hier beschrieben aus

Wenn die vier großen internetz-seuchen der heutigen zeit, spämm, schadsoftwäjhr, wischofone und S/M, zusammenkommen, hilft kein blendsprech, sondern nur klares benennen von spämm und (oft werkseitig vorinstallierten) wischofon-trojanern. Wenn es für alle menschen gültige gesetze gäbe, säße dieses pack von fratzenbuch, linkedin, path und seine vielen schergen in der wischofon-industrie längst für ein paar jahre im knast und hätte auflagen, wegen der nachweislich hohen kriminellen energie dort kein internetz benutzen zu dürfen…

S/M ist meine abk. für „social media“. Aus gründen.

Zitat des tages

Der angebliche Showdown ist natürlich inszeniert, um die Medien mit ihrer Berichterstattung in eine bestimmte Richtung zu lotsen. So quatscht Frau Schausten in 20 Minuten mit der Kanzlerin wie auf Bestellung nur über Flüchtlinge und den Asylstreit innerhalb der Union. Zu wichtigeren Themen wie Pflege, Rente, Armut, Mieten oder Bildung hört man nichts, stattdessen gefällt sich Schausten in ihren Monologen, die ebenfalls viel Lob für die Kanzlerin bereithalten („Sie haben ein Jahrzehnt das Europa mitgeprägt.“)

Taublog

Drexjornalismus des tages

Katharina Kunert, von der „zeit“ bezahlte professjonelle rufmörderin, bei ihrer arbeit, dem zerstören anderer menschen. [Kontext und noch ein paar kommentare von jemanden anders]

Auch weiterhin viel spaß dabei, den jornalismus zu bezahlen!

Und nein, auch ansonsten scheint dieses „netzwerk reschersche“ ganz komischen hirnficklügnern an der bullschittbingofront eine heimat geboten zu haben

Trauer und entsetzen…

Die formulierung „trauer und entsetzen ausgelöst“ in einer ernstgemeinten nachrichtensendung kenne ich sonst nur bei attentaten und naturkatastrofen. Gehts noch bei euch in der tagesschau-redakzjon, oder hat euch der jornalistische betrieb inzwischen die allerletzten reste von sprachgefühl ausgetrieben?

Direktlink zu „soundcloud“.