Hirnfickjornalismus des tages

Seit einiger Zeit nehmen wir mit großer Sorge wahr, dass in Zeitungen und Zeitschriften, in Radio- und Fernsehberichten sowie in der Onlineberichterstattung Umfrageergebnisse vermehrt als repräsentativ bezeichnet werden, auch wenn diese nicht repräsentativ sind […] Wenn ganze Teile der Bevölkerung in der Stichprobe fehlen – etwa Personen ohne Internetzugang oder wenn gar nur Besucher einzelner Websites befragt werden –, darf ein Ergebnis nicht für die Bevölkerung verallgemeinert und auch nicht als repräsentativ für die Bevölkerung bezeichnet werden

Auch weiterhin viel spaß mit einer von scheißjornalisten transportierten „meinungsforschung“, die nix als forsche meinungsmache ist.

Scheiß- und bullschittjornalismus des tages

Sie geben in der Zeitung und auf dem Frankfurt Parkett tolle Tipps, wie man sein Geld vermehren kann. Doch Hans Hoff fragt sich, weshalb Wirtschaftsredakteure überhaupt arbeiten müssen. Müssten Sie in Wahrheit nicht alle steinreich sein?

Bwahahahahaha!

Damit diese perle deutschsprachiger scheißjornalismuskritik auch noch lange erhalten bleibe, hier eine dauerhafte archivversjon.

Prof. dr. Offensichtlich

Prof. dr. Offensichtlich, der forsche forscher an allen fronten der erkenntnis, hat sich mal den sportjornalismus angeschaut und seine verblüffenden und völlig unerwarteten erkenntnisse unter dem pseudonym Tonio Postel veröffentlicht:

Sportjournalismus hat einer Analyse zufolge zu sehr den Unterhaltungsaspekt im Fokus und hält nicht genügend Abstand zum Gegenstand der Berichterstattung

Niemand hätte damit rechnen können! [Archivversjon]

Am ende des maaßlosen Seehofer-teaters

Am ende des maaßlosen Seehofer-teaters, nachdem die fragwürdigen bildzeitungsinterwjuhs des obermotzes des BRD-inlandsgeheimdienstes „verfassungsschutz“ zu einer scheinbaren koalizjonskrise mit Seehofer-laienschauspiel und A.-Nahles-brief geführt haben, ist alles beim alten: Hans-Georg Maaßen ist weiterhin obermotz des BRD-inlandsgeheimdienstes „verfassungsschutz“, es gibt keinen termin für seine entlassung und es ist kein nachfolger benannt.

Der scheißjornalismus aber, der wendet sich jetzt in seinem streben nach reklameplatzvermarktung anderen, aktuellen temen zu, neueren neuigkeiten, die die neuigkeiten von gestern unbedeutend machen. Schon in einer woche werden die meisten menschen nicht mehr selbstständig daran denken, dass da überhaupt etwas war. Und alles wird so bleiben wie es ist.

Und so entsteht die p’litische praxis in der BRD.

Stirb, jornalist, stirb! Verrecke, verleger, verrecke!

Matematikmissbrauch des tages

Das morgenmagazin des BRD-parteienstaatsfunks zeigt euch mal mit ein paar lustigen säulengrafiken, was bei der letzten sonntagsfrage für den so genannten „deutschlandtrend“ rausgekommen ist [archivversjon]. Zwar passen die säulen nicht zu den zahlen, aber das sollen sie ja auch gar nicht, weil sie in wirklichkeit den zuschauern ins gehirnchen ficken sollen. Immer und immer wieder.

Und nein, die sind nicht dazu imstande, klicke-die-klicki aus einer ganz normalen tabellenkalkulazjon ein balkendiagramm zu erstellen, wie das jeder siebtklässler mit normaler anwendererfahrung in excel hinkriegt. Da könnte man ja nicht so leicht fälschen. Diese fälschungen sind vorsatz. So etwas passiert nicht versehentlich.

Gut, dass es nach auffassung von scheißp’ltikern und scheißjornalisten meinungsmache mit fäjhknjuhs und vorsätzlich manipulativen, psychisch-suggestiven darstellungen nur in diesem neulandinterdingsda voller nazis gibt! Am besten chinesisch durchzensieren, das scheißinternetz!

Auch weiterhin viel spaß dabei, die tägliche hirnfick-propaganda aus dem scheiß-BRD-parteienstaatsfunk mit den so genannten „rundfunkgebühren“ zu bezahlen!

Fäjhknjuhs des tages

Könnt ihr euch noch erinnern, als durch sämtliche kwalitätsjornalisten kwalitätsprodukte in presse und glotze die meldung ging, dass in bremen jede menge mauschelei bei der vergabe von aufenthaltsgenehmigung und der gewährung von asyl gelaufen ist? Nun, das waren fäjhknjuhs ohne jegliche substanz, ein völlig unbelegter verdacht, im ton der fakten publiziert, um die gefühle von lesern aufzukochen. Toll, damit kann man so richtig gut die werbeplätze in scheißjornalistischen scheißmedien vermarkten, und das ist ja die hauptsache und das eigentliche geschäft bei der ganzen sache…

Und wenn man es dann auch noch schafft, diese fäjhknjuhs vollständig selbst zu produzieren…

Die Staatsanwaltschaft stützte sich anfangs teilweise offenbar auf Angaben vom Hörensagen — und auf Hinweise eines Journalisten. Dabei handelt es sich um einen Mitarbeiter von Radio Bremen

…dann ist das jornalistische selbstbedienungsprogramm vollkommen!

Aber hej, gut, dass es wenigstens ein gesetz gibt, mit dem man fäjhknjuhs und häjhtspietsch aus dem internetz mit zensorenratzefummel wegradieren kann. Gegen bildzeitungsmetodik gibts kein gesetz. Sonst müsste man ja die bildzeitung verbieten.

So, und jetzt schön wie die dummen schafe weiterhin den scheißjornalisten alles glauben und immer brav die rundfunkgebühren abdrücken!

Der jornalismus-unterschied zwischen BRD und schweiz

In der schweiz sorgen zumindest noch einige zeitungs- und fernsehjornalisten dafür, dass die menschen mitbekommen, wie die p’litische klasse die nachrichten von PR-manipulatören zensieren will.

Die Intervention des Sprechers ist ein Beispiel dafür, wie Kommunikationsleute bestimmen möchten, was Konsumenten sehen, lesen und hören

So etwas gilt natürlich nicht für die reguläre hauptnachrichtensendung. In der BRD wird staatsfromm über solche dinge hinweggegangen.

Reschersche-sommermeisterschaften bei der tagesschau

Heute mal etwas aus dem horosk… ähm… börsenbullschitt-wirtschaftsteil [archivversjon]:

Im Jahr 1969 gingen die vielleicht berühmtesten Bilder in der Geschichte der Fotografie um die Welt: Der Astronaut Neil Armstrong schoss mit einer Kodak-Kamera Bilder von der Mondoberfläche

Das stimmt natürlich nicht. Nein, ich meine nicht das mit der mondlandung, das wird wohl gestimmt haben (und wäre sehr schwierig zu fälschen gewesen), sondern das mit der von der tagesschau-redakzjon gesehenen kodak-kamera. Es handelte sich um eine kamera von hasselblad, wie man mit leichtigkeit frei verfügbaren kwellen bei der NASA entnehmen könnte, wenn man lust auf seinen jornalistenberuf und die damit verbundene reschersche hätte. Immerhin kam der film von kodak. Was der unterschied zwischen einem film und einer kamera ist, sollte sogar in einer wirtschaftsredakzjon verstanden werden können.

Aber hej, die anderen kwalitätsjornalistischen berichte der ARD-tagesschau werden sicherlich mit mehr sorgfalt und handwerkskunst erstellt und sind glaubwürdig. Solche schlampigkeiten gibts immer nur in bereichen, in denen ich mich zufällig ein bisschen auskenne… 😉

Real existierende BRD-demokratie des tages

Der Gütersloher CDU-Bundestagsabgeordnete Ralph Brinkhaus (50) steht im Mittelpunkt eines Berichts der »Welt« über die unsichere Wiederwahl von Unionsfraktionschef Volker Kauder (68, CDU) . Brinkhaus habe in einem Gespräch mit Kauder am Montag offen gelassen, ob er selbst seinen Hut in den Ring werfe. Der Machtkampf um die Schlüsselposition der Merkel-Regierung droht damit zu eskalieren

Ich mag das ja, wenn volldemokratische kwalitätsjornalisten es als eine eskalazjon betrachten und bezeichnen, wenn es bei einer wahl zur abwexlung mal einen gegenkandidaten gibt. Es ist so schön deutlich… und es macht so schön deutlich, was für einen faschistoiden, diktatorischen scheißstaat sich volldemokratische kwalitätsjornalisten in wirklichkeit wünschen und mit ihrer „vierten gewalt“ herbeischreiben wollen.

Stirb, jornalist, stirb! Verrecke, verleger, verrecke!

Jornalistische „unklarheit“ des tages

Nach dem tödlichen Messerangriff in Chemnitz haben Rechtsradikale im Netz den Haftbefehl gegen einen der mutmaßlichen Täter veröffentlicht. Darin sind Details zur Tat enthalten. Wie sie Zugang zum Dokument erhielten, ist unklar

[Dauerhaft verfügbare archivversjon gegen das von scheißpresseverlegern in ihrer bücherverbrennungslust herbeilobbyierte gesetz, das eine löschung solcher meldungen erzwingt]

Nein, werte tagesschau des BRD-parteienstaatsfernsehens ARD! Anders, als du es in deinem schäbigen hirnfickversuch formulierst, ist es keineswegs unklar, wie das dokument in die hände von „rechtsradikalen“ gelangte: es wurde ihnen von den gleichen sympatisanten in polizei und geheimdiensten zugesteckt, die diese „rechtsradikalen“ seit jahrzehnten selbst dann noch finanzjell fördern und vor strafverfolgung beschützen, wenn sie als terroristische mörderbande durch die BRD ziehen. Vielleicht sogar von mitarbeitern, die eine fröhliche schwarz-rot-gelbe mütze tragen und mithilfe ihrer kontakte dafür sorgen, dass die polizei grunzgesetzwidrig pressearbeit behindert. Es ist vielleicht nicht belegbar und deshalb vorsichtig formuliert eine gut begründete vermutung, aber es ist völlig klar, wo solche dokumente herkommen und wie schlimm die zustände wirklich sind, ihr verharmlosenden schreibtischtäter! Und genau so ist klar, was bei den „ermittlungen“ rauskommen wird: nichts.

Und über dinge, die längst alltag geworden sind, macht ihr eh keine meldung mehr, denn sie haben für euch keinen nachrichtenwert und keine relevanz. Jornalisten eben!

Jornalistische internetzversteher des tages

Für die jornalistischen spezjalexperten vom bayerischen rundfunk ist eine domäjhn identisch mit einer… ähm… „internetzseite“, wie man webseits beim bayerischen schundfunk wohl nennt [archivversjon gegen das p’litisch gewünschte digitale vergessen beim BRD-parteienstaatsfunk]:

Die SPD hat sich die Internetseite soeder-machts.de gesichert […] Die bayerische SPD hat sich die Seite gesichert […] Dass sich Parteien im Wahlkampf die Internetseite des politischen Gegners sichern, ist nicht neu. Im Jahr 1998 hatte sich die Junge Union Oberpfalz die Seite http://www.gerhard-schroeder.de reserviert und sie jahrelang blockiert

Vielleicht sollte ihnen mal jemand DNS erklären, wenn sie schon nicht selbst auf die idee kommen, das tema vorm schreiben mal zu guhgelln.

Aber immer feste dran glauben, dass die kwalitätsjornalisten am gebührentropf von allen anderen temen, von denen sie reden, ganz viel ahnung haben.

Politiker*innenanbetungsaufforderung des tages

Es gäbe genug Anlass für junge Frauen, sich das Bild der Staatsfrau in ikonenhafter Fünffachvergrößerung übers Bett zu hängen

Wie Mao. Nur in weiblich, und deshalb feministisch korrekt. Hängt euch hl. ikonen der bummsmutti Merkel übers bett, damit ihr beim einschlafen und beim aufwachen an sie denkt.

„Notgroschen“

„Notgroschen“: mänätscher- und scheißjornalisten-deutsch für heimlich und mutmaßlich mit steuerhinterziehung beiseitegeschaffte zehn milljonen øre durch einen typen, dessen in organisierter kriminalität betriebener gewerbsmäßiger betrug von scheißjornalisten als „schummeln“ und „schummelsoftwäjhr“ bezeichnet wurde und immer noch wird [archivversjon der meldung].

Geh kwalvoll verrecken, scheißjornalist, du arschloch und du stinkender feind! Oder geh zu deinen asozjalen verbrecherfreunden, lass dich von denen aushalten und halt deine stinkende scheißfresse!

Sommerloch des tages

See unter dem Südpol
Flüssiges Wasser auf dem Mars entdeckt

Im päjhper der forschergruppe ist zwar nur von „anzeichen für flüssiges wasser“ die rede, aber eine derart zurückhaltende ausdrucksweise macht sich ein jornalist doch nicht zu eigen. Auch dann nicht, wenn er ansonsten von „fäjhkwissenschaft“ spricht, weil päjhpers in nicht ganz stubenreinen zeitschriften veröffentlicht werden. Denn um sich so zurückhaltend ausdrücken zu können, müsste der jornalist ja lesen, was die wissenschaftler schreiben, und das kostet doch viel zu viel zeit im harten kampf an der contentfront.

Und was fehlt jetzt noch für eine richtige tatütata-sommerlochmeldung? Dass zum mindestens fünften mal anzeichen für flüssiges wasser auf dem mars entdeckt wurden, interessiert doch keinen. Dass auf äußerst indirektem wege unter kilometerdickem eis unter fachwissenschaftlern umstrittene anzeichen für wasser gefunden wurden, welches mutmaßlich durch gelöste salze und enormen druck bei minus siebzig grad celsius flüssig gehalten wird, ist auch eher so eine meldung für generell sehr wissenschaftsinteressierte menschen. Kleine grüne männchen oder doch wenigstens ihre vorstufen werden benötigt… oh…

Die Suche nach flüssigem Wasser ist wichtig, weil das eine wichtige Voraussetzung für Leben ist. Wissenschaftler suchen noch immer Hinweise darauf, ob es früher oder vielleicht sogar noch heute Lebewesen auf dem Mars gibt

Bingo!

Der übliche jornalismus aus der sommerloch-hölle eben, die hundstage der hirnlosen.

Ach so, für genießer: die spektrum der wissenschaft hat natürlich auch einen artikel, und zwar mit deutlich weniger irreführendem titel. Und auch der text bei den seriösen wissenschaftsjornalisten…

Ob es ein richtiger See ist, eine Art Schlamm oder wassergesättigtes Sediment, können die Wissenschaftler allerdings noch nicht sagen

…klingt gleich viel erträglicher. Aber damit zieht man ja auch nicht ein nessie-äjhlien aus dem sommerloch. 😉

Und nun zu den angstnachrichten

Wie nennt der jornalist an der hirnfickfront einen knallig heißen sommer? Richtig: er nennt ihn eine „glühende erde“.

Hitze weltweit Die Erde glüht – was ist da los? -- Die derzeitige Hitzewelle hat den Planeten fest im Griff. Amerika, Europa, Afrika, Asien – Wälder brennen, in Sibirien ist es 20 Grad zu heiß. Was passiert da gerade? Martin Ballaschk

Wir werden alle sterben!!!!1!

Und sollte es in ein paar wochen erwartungsgemäß noch ein bisschen wärmer werden, dann wird der jornalist von einer „brennenden erde“ sprechen. Habt angst, leute, denn angst hält dumm und gefügig!

Hadmut Danisch des tages

Ein (Zeitungs-)Verlag behauptet, dass (Wissenschafts-)Verlage Betrüger sind, obwohl er ähnlich gearbeitet hat

Und weils so schön ist, gleich noch ein anderes zitat aus einer anderen webseit:

Ist der Beitrag von Eckert und Hornung eigentlich Peer reviewed oder kann bei der Tagesschau jeder schreiben, was er will, ohne dass die Qualität dessen, was geschrieben wurde, geprüft wird oder gar die Folgen?

Nachtrag, 20.7., 1:15 Uhr:

„Fake Science“
Dieser Begriff kann der Wissenschaft nur schaden

Auch im jahr 2018…

Auch im jahr 2018 können jornalisten und forscher immer noch nicht adäkwart mit dem medium mäjhl umgehen. Wichtigste regel: man öffnet niemals anhänge (und klickt niemals auf links), außer die zustellung wurde vorher über einen anderen kanal als mäjhl vereinbart oder eine digitale signatur macht es jenseits jedes vernünftigen zweifels sicher, von wem die mäjhl kommt. Wer dazu zu doof ist, scheint in die mordwissenschaft (chemiewaffen) oder in den scheißjornalismus zu gehen. [Dauerhaft archivierte versjon des artikels, der wegen der von einer widerwärtigen verlegerbrut vorangetrieben lobbygesetze demnächst gelöscht wird.]

Wer es nochmal lesen möchte: hier ist noch mehr text.