Demoskopie des tages

Nur 49 Prozent wussten, dass Russland nicht in der Nato ist

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Golem des tages

Wisst ihr, was für golem — lt. eigenverständnis gibt es da IT-njuhs für profis, aber leider nicht von profis — jetzt das USENET ist? Richtig, es ist ein daunlohdportal:

Die Beschuldigten im Alter von 23 bis 72 Jahren sollen usenetrevolution.info betrieben und organisiert haben. Das Downloadportal hatte rund 27.000 Mitglieder

Weia!

Kleine frage an den scheißjornalismus…

Spannend ist allerdings die Frage, warum der bevorratete Leak erst nach der Bundestagswahl präsentiert wurde. Der Steuerschaden, mit den die unsozialen Superreichen die Mehrheit langfristig belasten, wäre wohl ein gravierenderes Wahlkampfthema als die Flüchtlingskrise gewesen

Wie, stellt sich wirklich jemand diese frage? Guckt doch mal, wer die scheißjornalisten bezahlt — das sieht man an den großen reklameanzeigen in ihrer mangels saugfähigkeit nicht einmal als bratzpappe geeigneten jornalistischen wegwerfprodukten. Tatsächlich muss man am kapitalismus nur eine sache verstehen, und dafür bedarf es weder p’litischer noch ideologischer begrifflichkeiten: es wird gemacht, was jemand bezahlt, und es wird nur gemacht, was jemand bezahlt. Der rest erklärt sich zwanglos von selbst, und die tägliche heuchelei ist dumm und lächerlich.

Heise onlein schreibt DPA-bullschitt ab…

Längst müsse man „im Gigabit-Bereich denken“, wenn man es mit dem Internet der Dinge, dem autonomen Fahren oder der Telemedizin ernst nehmen wolle

Wenn ihr euch so ein patscheknöpfchen von amazon an den kühlschrank klebt, weil ihr noch nicht den richtigen grunzlaut für das nachbestellen von bier und korn hinbekommt, dann braucht ihr dafür gigabit-internetz, müsst ihr verstehen! Und natürlich für das „autonome“ fahren, bei dem man glatt vergessen könnte, was das deutsche wort „autonom“ eigentlich bedeutet, einmal ganz davon abgesehen, dass es während der fahrt egal ist, was die wohngruft für einen internetzzugang hat. Und hej, für die „telemedizin“ brauchen wir jetzt alle gigabitnetze nach hause, wisst schon, wegen der gesundheit und sonst gibt es den tod, weil wir alle von daheim aus ein paar operazjonsroboter fernsteuern — selbst HD-video in hervorragender kwalität kommt mit deutlich geringeren übertragungsraten aus. Was für ein gnadenloser DPA-bullschitt mal wieder!

Klar gibt es anwendungen für gigabit-internetz, aber die genannten zählen gerade nicht dazu. Da sitzt nicht einmal mehr jemand mit minimalstkenntnissen in der karl-wiechert-allee herum und macht wenigstens die gröbsten fehler und unstimmigkeiten raus, wenn man so eine nullmeldung überhaupt bringen muss. Das wird direkt und ungesichtet mit allen fehlern ins redakzjonssystem verklappt, damit der werbeplatz vermarktet werden kann. Die contentindustrie ist halt eine kopierindustrie, keine kompetenzindustrie, und jornalismus ist so zwanzigstes jahrhundert… 😦

Fäjhknjuhs des tages

Habt ihr auch in den nachrichten gehört oder in den scheißpressewebseits (diese scheißzeitungen kauft ja zum glück keiner mehr) gelesen, dass der ausnahmezustand in frankreich endlich beendet wird? Diese hirnfick- und fäjhknjus-jornalisten wären auch unter Stalin was geworden…

Scheißjornalismus des tages

Gewinner dieses TV-Duells sind nicht Merkel oder Schulz, Gewinner ist die AfD. Schuld daran sind die Journalisten

(Ich konnte leider nicht die originalkwelle verlinken, weil diese von dummen jornalisten betriebene webseit die texte nach einigen tagen aus dem freien internetz entfernt und hinter eine gib-geld-wand stellt. Dass es unfassbar dumm ist, wenn man sich selbst der möglichkeit beraubt, zitierbar und belegbar zu sein, ist für einen jornalisten offenbar eine zu schwierige einsicht. Die haben schon immer nur billige einwegprodukte hergestellt.)

Und dass sich BRD-scheißjornalisten im brote von presseverlagsmilljardären für ein bisschen affektaufkochen zur teureren reklameplatzvermarktung für keine braunpopulistische scheiße zu schade sind, kann man leider jeden verdammten tag beobachten. Was meint ihr eigentlich, woher es kommt, dass selbst menschen, die noch nie einen moslem gesehen haben, so voll mit dumm machender angst sind, dass sie zur angstabwehr auf die straße gehen. Der gleiche scheißjornalismus im brote von verlagsmilljardären, der die wie ewig erscheinende p’litische aussichtslosigkeit in der großen koalizjon unter der alles erstickenden merkelraute unkritisch begleitet und nach oben schreibt, hat auch erst PEGIDA und dann die AFD nach oben geschrieben, als er in der haltung des treuen propagandisten gefügig und blind machende angst entfachte, damit sich in der BRD auch ja niemand der zukunft und der sonne zuwendet. Daneben die hochglanzreklame für den sauberen diesel. *kotz!*

Stirb, scheißjornalist, stirb! Verrecke, verleger, verrecke!

Wahre worte eines contentindustriellen

Wen von uns Schreibern interessierte es in der Print-Epoche wirklich, wie viele Leserinnen und Leser einen Zeitungsartikel lasen? Wen von uns interessierte es, ob sie bis zum letzten Satz dranblieben – oder schon nach dem Lead absprangen? Wen hatte es zu kümmern, ob die Leser zufrieden sind und sich kompetent informiert fühlten nach der Lektüre eines Beitrages? Ich würde mal sagen: niemanden. So lange die Auflage hoch war, so lange die Inserate-Einnahmen flossen, war das alles egal

Prof. dr. Offensichtlich

Prof. dr. Offensichtlich hat sich mal angeschaut, wie die jornalisten der contentindustrie über gesellschaftliche protestbewegungen und demonstrazjonen berichten¹:

Agenda 2010, Pegida, G8-Gipfel in Heiligendamm – die Berichterstattung über diese Demonstrationen – so unterschiedlich sie auch war, eines eint: Sobald Gewalt ins Spiel kommt, rücken die Inhalte der Proteste in den Hintergrund. Dann berichtet niemand mehr über die Motive des Protestes, geschweige denn über die gesellschaftlichen Konflikte dahinter

Jene, die das eigentliche geschäft von scheißpresse und scheißglotze kennen, wissen natürlich, dass nichts die aufmerksamkeit so vieler menschen so gut fesseln kann wie eine prächtige gewalttätige eskalazjon (am besten mit ein paar toten) — und das ist der vermarktung von reklameplätzen nun einmal sehr zuträglich.

¹Dauerhaft archivierte versjon gegen die von scheißpresseverlegern aus der BRD durchgesetzte pflicht zur „depublizierung“ von inhalten des BRD-staatsfunks.

Jornalisten!

Jornalisten sind menschen, die allen ernstes in einer haltung vorsätzlicher volxverdummung fragen, wie viel fernsehen juhtjuhbb darf und sich darüber empören, dass leute mit dem hochladen von über die rundfunkgebühr bereits bezahlten inhalten werbegelder kassieren. Sie fragen sich und ihre von ihnen verachteten leser allerdings nicht, warum es ein von scheißpresseverlegern herbeilobbyiertes scheißgesetz in der BRD gibt, dass das staatsfernsehen der BRD zur „depublikazjon“ aus den mediateken verpflichtet und das diesen „markt“ erst schafft. Und noch weniger fragen sich scheißjornalisten, wie viel juhtjuhbb das fernsehen darf — es ist erstaunlich, wie oft ich bei anderen leuten allerlei juhtjuhbb-videos in der glotze laufen sehe, ganz ohne irgendeine urheberangabe, aber mit reklame für allen möglichen scheißdreck vergällt…

Jornalisten sind eben hirnamputierte und die intelligenz ihrer leser verachtende arschlöcher. Gut, dass ich den anfang vom ende des jornalismus erleben durfte!

Übrigens: meiner bescheidenen meinung nach sollten die bereits mit einer kwasikopfsteuer von BRD-bewohnern bezahlten inhalte des BRD-staatsfernsehens in einem großen archiv dauerhaft jedem interessierten menschen zum betrachten und herunterladen zur verfügung gestellt werden — meinetwegen mit geoblocking. Das geschäft des BRD-staatsfernsehens mit irgendwelchen DVDs, in denen die bereits bezahlten produkzjonen noch einmal verkauft werden, finde ich widerlich.

Hadmut Danisch des tages

Hätte ich gewusst, dass es so einfach ist, die Aufmerksamkeit von Journalisten zu erregen und sie zum Zuhören zu bringen, nämlich indem man sie einfach mal richtig derb und dreckig beleidigt, hätte ich mir ganz viel Arbeit sparen können

Ach, und wo ich schon den herrn Danisch zitiere: der erklärt uns auch gleich mal mit einem zitat der axel-springer-akademie, was für voraussetzungen es gibt, wenn man jornalist werden will. Das passt ja prächtig! :mrgreen:

Kwalitätsjornalismus des tages

Ist es nicht herrlich dämlich, wie sich der norddeutsche schundfunk darüber freut, dass es jemanden gelungen ist, sich die domäjhn eines AFD-ortsverbandes zu grabschen und dort für die aufnahme von flüchtlingen zu werben. [Dauerhaft archivierte versjon…]

Was der werte jornalist im eifer seines schreibens allerdings übersehen haben dürfte: Der mensch, der das gemacht hat, ist damit ein gehöriges finanzjelles risiko eingegangen. Natürlich gehören der AFD die namensrechte für ihre partei, selbst, wenn diese nicht beim deutschen patent- und markenamt eingetragen sein sollten (was ich nicht glaube). Eine auf dem rechtsweg erzwungene herausgabe der domäjhn ist also eine verhältnismäßig sichere sache, und die streitwerte, die im markenrecht „standard“ sind, führen zusätzlich zu sehr hohen kosten. Praktisch immer ist der streitwert sexstellig.

Wer mir das nicht glaubt und auch keine lust hat, eine internetz-suchmaschine zu benutzen, kann ja mal selbst ein paar erfahrungen machen: einfach eine irreführend benannte domäjhn mit SPD, CDU oder auch mal mit „BMW“, „cocacola“, „apple“ oder „NDR“ als namensbestandteil registrieren und auf einer webseit in dieser domäjhn das gegenteil der jeweiligen reklame publizieren, damit auch wirklich etwas dagegen unternommen wird! Da stecken aber ganz schnell sehr teure briefe im briefkasten, die zwar sachlich, aber auch klar und kalt formuliert sind und mindestens die kurzfristige herausgabe der domäjhn nebst unterzeichnung einer strafbewehrten unterlassungserklärung einfordern, natürlich mit angelegter kostennote einer anvergewaltskanzlei. So weit der preiswerte weg, der das konto „nur“ mit einigen tausend øre belastet. Der teure weg geht direkt und mit sehr guten erfolgsaussichten vor gericht. Wenn es ganz schlimm wird, kommen auf den markenrechtlichen kram auch noch schadenersatzforderungen drauf, deren streitwert sich das gegenüber mit der marke mehr oder minder einfach ausdenken kann (für beschädigung der marke durch arglistig erweckten falschen eindruck und alles, was dem beauftragten anvergewalt noch alles an gründen und möglichen schäden einfällt). Selbst, wenn man damit nicht durchkommt, gibt es wegen des vorsätzlich hochgeschraubten streitwertes ordentliche juristische zusatzkosten, die für eine privatperson existenzvernichtend sein können, von einem markeninhaber hingegen sogar steuerlich abgesetzt werden können. Alle diese dinge — die jeder gestalter einer webseit im rechtsraum der bummsrepublik deutschland im hinterkopf haben muss — werden vom kwalitätsjornalisten mit seiner „lustigen story gegen die AFD“ einfach weggewischt, als ob sie gar nicht existierten.

Aber hej, der kwantitätsjornalist wollte ja nur eine lustige meldung „gegen die AFD“ schreiben, und da wird dann mal kurz die gesamte wirklichkeit des geltenden rechtes in der BRD ausgeblendet. Wenns für den domäjhngrabscher teuer wird, wird der scheißjornalist bestimmt nicht drüber berichten. Jornalisten sind eben doof wie scheiße und — durch beständige desinformazjon mit potenzjell teuren folgen — die feinde ihrer leser, zuhörer und zuschauer.

Ich wünsche dem menschen, der sich bei einer günstigen gelegenheit die domäjhn eines AFD-ortsverbandes gegriffen hat und es damit „ins fernsehen“ geschafft hat, jedenfalls eine gütliche und für ihn billigere beilegung durch einigung mit der AFD.

Träcking des tages

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Forscher finden Ultraschall-Spyware in 243 Android-Apps

Ich wünsche euch auch weiterhin viel spaß mit euren ändräut-taschenwanzen und der gesamten damit verbundenen scheißkultur! Ihr habt ja alle nix zu verbergen. Erich Mielke wäre so stolz auf euch gewesen!

Ist euch übrigens aufgefallen, was heise onlein in seinem artikel weggelassen hat? Richtig, es ist die liste mit den namen der äpps, die mit diesem ultraschall-träcker trojanifiziert wurden. Damit ist lesern des artikels die möglichkeit genommen wurden, sich vor dieser privatsfäreverachtenden scheiße zu schützen und der informazjon damit lebenspraktische relevanz zu geben. Die „verschwörungsteoretische“ frage, ob einige herausgeber derartig hinterfotzig trojanifizierter äpps wohl größere werbekunden von heise sein werden, kann ich leider auch nicht beantworten. Jornalismus halt! Scheißjornalismus! 😦

Prof. dr. Offensichtlich

Prof. dr. Offensichtlich hat mal wieder in seinem drang nach forschem forschen ein paar sonderschichten eingelegt und mal durchanalysiert, wie die scheißjornalisten über arbeit schreiben. Die ergebnisse sind — wie von prof. dr. Offensichtlich gewohnt — völlig unerwartet und gellen laut in den ohren:

Eines der Ergebnisse lautet: Medien berichten zwar facettenreich, wenn sie das Thema Arbeit aufgreifen, allerdings übernehmen Journalisten immer wieder stark die Perspektive der Wirtschaft, die sich vor allem an Proftimaximierung und Effizienz interessiert. „Nur ganz selten wird die Perspektive umgedreht, wird gefragt, wie die computergestützte Wirtschaft zu guter Arbeit, zu einer guten Gesellschaft, zu gutem Leben beitragen kann“

Tja, scheißjornalisten und scheißpresseverleger, ihr könnt eure scheißzeitungen ja einfach von diesen paar promille der bevölkerung kaufen lassen, deren interessen ihr ohne unterlass vertretet. Vielleicht rettet euch das vor der irrelevanz… :mrgreen: