Was es bedeutet, wenn ein jornalist „gehäckt“ wurde…

Immer, wenn so ein jornalist auf ein — fies personalisiert vorgetragenes, denn es ist ja leicht, mit guhgell genug infos zu fast jedem jornalisten rauszukriegen — phishing reingefallen ist, sprechen die anderen jornalisten kollektiv davon, dass er „gehäckt“ wurde. Sogar noch bei heise, obwohl die in der karl-wiechert-allee doch auch…

Tweet von Klaus Brinkbäumer @Brinkbaeumer, verifizierter Account, vom 14. Januar 2018, 15:17 Uhr: Gestern wurde mein Twitter-Konto gehackt. Ich war in Russland und hatte einen Link angeklickt, der - vermeintlich - von einem langjährigen Informanten in D.C. geschickt worden war. Mit der Erdogan-Propaganda unter meinem Namen habe ich nichts zu tun. @DerSPIEGEL @SPIEGELONLINE

…dieses neumodische zwitscherdingens haben sollten. Aber wenn so eine kompetenzgranate wie dieser Klaus Brinkbäumer von einem erfolgreichen phishing (auf das er wegen seiner unvorsicht reingefallen ist, weil er immer noch nicht gelernt hat, verantwortungsvoll mit mäjhl umzugehen) als von einem häck spricht, dann kann man das ja mal übernehmen. Einmal ganz davon abgesehen, dass der spezjalexperte mit seinen voll wichtigklingendem „langjährigen informanten“ zu kommunizieren scheint, ohne verschlüsselung und digitale signaturen zu nutzen¹. Ganz schön doof.

Aber hej, „ich wurde gehäckt“ klingt ja auch ungleich epischer als ein ehrliches „ich bin zu doof“.

¹Hej, scheißspiegel, wenn du das selbst nicht hinkriegst, komme ich gern auf deine kosten nach hamburch und gebe dir gern einen PGP-kurs. Das ist nämlich im grunde so einfach, das verstehen sogar scheißjornalisten. Aber du suchst bestimmt nach jemanden, der noch billiger ist. Oder es ist dir egal. Und morgen flennst du wieder einen vom informantenschutz, du idjotenpresse!

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Habt ihrs mitgekriegt?

Auf einmal ist die dumme silvesterknallerei ein echtes problem geworden. Sogar jornalisten schreiben das. Nein, nicht, weil sie dumm, teuer und verschwenderisch ist, sondern wegen des feinstaubes, den sie verursacht.

Ich wünsche euch an den restlichen 364 tagen des jahres 2018 viel spaß beim einatmen des feinstaubes aus den ganzen „sauberen“ dieselmotoren von BRD-autobauern! Und natürlich mit dem hirnfickenden scheißjornalismus, der eure aufmerksamkeit dahin lenkt, wo es die reklamevermarktung — das eigentliche geschäft im scheißjornalismus — nicht weiter stört.

Schlangenöl des tages

Clean Master (Boost Antivirus) kontaktiert heimlich Porno-Seiten

[…] Angesichts der stolzen Download-Zahl von fast einer Milliarde und zahlreicher positiver Besprechungen in Technik-Magazinen und Blogs stellt sich auch die Frage, wie verlässlich die übliche Technik-Berichterstattung bei Apps eigentlich ist

Auch weiterhin viel spaß beim festen glauben an antivirus-schlangenöle und an die ausflüsse des jornalismus!

#Tagesschau! Heute mache ich mal den #faktenfinder bei euch!

Das hier ist ein interessanter einblick, werte tagesschau des BRD-parteienstaatsfernsehens ARD:

Unsere Zuschauer -- Tagesschau -- 23.11.2017 -- 10,5 Mio. -- Die Tagesschau im Fernsehen -- Wir bedanken uns bei 10,5 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauern, die unsere 20-Uhr-Ausgabe der Tagesschau gesehen haben. Dies entspricht einem Marktanteil von 34,5 Prozent.

Kwelle des bildschirmfotos: ARD-webseit tagesschau.de

Wenn 10,5 megazuschauer für eure propagandasendung einem „marktanteil“ von 34,5 prozent entsprechen, dann besteht der gesamte „markt“ aus rd. 30,5 potenzjellen megezuschauern, wie sich durch eine einfache rechnung¹ zeigen lässt:

$ echo "scale=3; 10.5/0.345" | bc
30.434
$ _

Wen ich der wikipedia glauben darf, lebten am 30. september 2016 rd. 82,5 megamenschen in der BRD.

Da gibt es eine gewisse, recht auffällige diskrepanz, nicht wahr? Vielleicht zählt ihr ja die ganzen kinder und jugendlichen nicht mit. Moment, was sagt die wikipedia-seite zur demografie in der BRD?

18,2 Prozent der Bevölkerung waren im Jahr 2014 unter 20 Jahre […]

Nehmen wir das mal und…

$ echo "scale=3; 82.5*(1-0.182)" | bc
67.485
$ _

…tun so, als würde der gesamte „markt“ für euer täglich stinkendes propagandaangebot aus rd. 67,5 volljährigen megamenschen bestehen. Da wäre dann aber immer noch eine auffällige diskrepanz. Findet ihr das nicht auch? Das würde ja bedeuten, dass nicht einmal jeder zweite volljährige mensch in der BRD zum „gesamtmarkt“ gehörte. Was ist mit diesen rd. 55 prozent der menschen, die ihr in eurem „gesamtmarkt“ nicht mitzählt? Haben die keine glotze mehr? Oder wissen die angesichts der — von euch bei der ARD täglich mit angerichteten — intelligenzverachtenden scheiße im fernsehprogramm etwas besseres mit ihrer beschränkten lebenszeit anzufangen, als sich zur besten sendezeit vor den flackernden volxempfänger zu setzen und werden deshalb bei euren zählungen nicht mitgezählt? Letzteres natürlich ohne jegliche erwähnung, damit die zahlen auch schön so aussehen, wie sie euch am besten gefallen — denn eine einschaltkwote von rd. 15,6 prozent klingt nun einmal nicht so toll wie ein von euch irgendwie manipulativ herbeigerechneter „marktanteil“ von rd. 34,5 prozent? Da habt ihr wohl so richtig gut aufgepasst im jornalistischen sonderkurs „wie lügt man im lande des matematischen analfabetismus am besten mit statistik“? :mrgreen:

Und was sind diese ganzen anderen einschaltkwoten dann wert, um die ihr immer so einen herrmann macht?

Und vor allem: wie übel wirkt auf diesem hintergrund eigentlich die tatsache, dass selbst menschen ohne glotze unter gewaltandrohung — ja: jemanden im knast einzusperren ist gewalt, verdammte scheiße noch mal! — die kwasikopfsteuer zur finanzierung des BRD-parteienstaatsfernsehens blechen müssen? Ich finde, dass das auf solchem hintergrund noch unverschämter und grenzkrimineller als eh schon wirkt.

Ich will ja gar nicht ausschließen, dass ich hier eure zahlen völlig falsch interpretiere. Ihr habt vielleicht einen richtig guten grund, diese zahlen so anzugeben, und vielleicht wäre der sogar für mich nachvollziehbar. Ich betrachte das aber keineswegs als mein problem. Das ist internetz. Da hätte man einen link legen können. Auf ein dokument, das diese zahl genau erläutert und aufzeigt, mit welcher metodik und auf grundlage welcher annahmen sie ermittelt wurde. Etwa so, wie ihr das immer bei eurem demoskopie-zauber namens „deutschlandtrend“ macht, wenn ihr wenigstens auf eurer webseit fast unsichtbar dazuschreibt, dass es sich um ergebnisse einer höchst unseriösen telefonumfrage handelt. Habt ihr aber nicht. Denn ihr wolltet eure lieber fäjhknjuhs mit den rd. 35 prozent „marktanteil“ bringen, ohne dass die zahl irgendwie durch fakten getrübt wird. Weil euch fikten lieber als fakten sind. Gut, dass ihr nebenbei noch einen #faktenfinder betreibt, aber der sollte sich mal bei eurem eigenen getue umschauen!

Schön doof. Und vor allem: es zeigt, für wie doof ihr eure zuschauer und eure zuleser im web nach eurer täglichen kwalitätsjornalistischen volxverblödung inzwischen haltet. Ihr gebt euch nicht einmal mehr ein bisschen mühe, so zu lügen, dass es nicht schon beim überfliegen auffällt.

Da weiß ich dann auch gleich, was von den anderen meldungen bei euch zu halten ist, wo mir mangels besseren wissens eure lügen nicht sofort auffallen.

¹Wer mein kwickes rechnen mit bc an der kommandozeile irgendwie kryptisch findet, greife einfach zu einem handelsüblichen taschenrechner und rechne damit nach! Ich mache das nur so, weil ich so die rechnung und das ergebnis schnell in meinen text fummeln kann und nun einmal zu faul in solchen dingen bin, um mir unnötige mühe aufzuhalsen…

Golem des tages

Wisst ihr, was für golem — lt. eigenverständnis gibt es da IT-njuhs für profis, aber leider nicht von profis — jetzt das USENET ist? Richtig, es ist ein daunlohdportal:

Die Beschuldigten im Alter von 23 bis 72 Jahren sollen usenetrevolution.info betrieben und organisiert haben. Das Downloadportal hatte rund 27.000 Mitglieder

Weia!

Kleine frage an den scheißjornalismus…

Spannend ist allerdings die Frage, warum der bevorratete Leak erst nach der Bundestagswahl präsentiert wurde. Der Steuerschaden, mit den die unsozialen Superreichen die Mehrheit langfristig belasten, wäre wohl ein gravierenderes Wahlkampfthema als die Flüchtlingskrise gewesen

Wie, stellt sich wirklich jemand diese frage? Guckt doch mal, wer die scheißjornalisten bezahlt — das sieht man an den großen reklameanzeigen in ihrer mangels saugfähigkeit nicht einmal als bratzpappe geeigneten jornalistischen wegwerfprodukten. Tatsächlich muss man am kapitalismus nur eine sache verstehen, und dafür bedarf es weder p’litischer noch ideologischer begrifflichkeiten: es wird gemacht, was jemand bezahlt, und es wird nur gemacht, was jemand bezahlt. Der rest erklärt sich zwanglos von selbst, und die tägliche heuchelei ist dumm und lächerlich.

Heise onlein schreibt DPA-bullschitt ab…

Längst müsse man „im Gigabit-Bereich denken“, wenn man es mit dem Internet der Dinge, dem autonomen Fahren oder der Telemedizin ernst nehmen wolle

Wenn ihr euch so ein patscheknöpfchen von amazon an den kühlschrank klebt, weil ihr noch nicht den richtigen grunzlaut für das nachbestellen von bier und korn hinbekommt, dann braucht ihr dafür gigabit-internetz, müsst ihr verstehen! Und natürlich für das „autonome“ fahren, bei dem man glatt vergessen könnte, was das deutsche wort „autonom“ eigentlich bedeutet, einmal ganz davon abgesehen, dass es während der fahrt egal ist, was die wohngruft für einen internetzzugang hat. Und hej, für die „telemedizin“ brauchen wir jetzt alle gigabitnetze nach hause, wisst schon, wegen der gesundheit und sonst gibt es den tod, weil wir alle von daheim aus ein paar operazjonsroboter fernsteuern — selbst HD-video in hervorragender kwalität kommt mit deutlich geringeren übertragungsraten aus. Was für ein gnadenloser DPA-bullschitt mal wieder!

Klar gibt es anwendungen für gigabit-internetz, aber die genannten zählen gerade nicht dazu. Da sitzt nicht einmal mehr jemand mit minimalstkenntnissen in der karl-wiechert-allee herum und macht wenigstens die gröbsten fehler und unstimmigkeiten raus, wenn man so eine nullmeldung überhaupt bringen muss. Das wird direkt und ungesichtet mit allen fehlern ins redakzjonssystem verklappt, damit der werbeplatz vermarktet werden kann. Die contentindustrie ist halt eine kopierindustrie, keine kompetenzindustrie, und jornalismus ist so zwanzigstes jahrhundert… 😦

Fäjhknjuhs des tages

Habt ihr auch in den nachrichten gehört oder in den scheißpressewebseits (diese scheißzeitungen kauft ja zum glück keiner mehr) gelesen, dass der ausnahmezustand in frankreich endlich beendet wird? Diese hirnfick- und fäjhknjus-jornalisten wären auch unter Stalin was geworden…

Scheißjornalismus des tages

Gewinner dieses TV-Duells sind nicht Merkel oder Schulz, Gewinner ist die AfD. Schuld daran sind die Journalisten

(Ich konnte leider nicht die originalkwelle verlinken, weil diese von dummen jornalisten betriebene webseit die texte nach einigen tagen aus dem freien internetz entfernt und hinter eine gib-geld-wand stellt. Dass es unfassbar dumm ist, wenn man sich selbst der möglichkeit beraubt, zitierbar und belegbar zu sein, ist für einen jornalisten offenbar eine zu schwierige einsicht. Die haben schon immer nur billige einwegprodukte hergestellt.)

Und dass sich BRD-scheißjornalisten im brote von presseverlagsmilljardären für ein bisschen affektaufkochen zur teureren reklameplatzvermarktung für keine braunpopulistische scheiße zu schade sind, kann man leider jeden verdammten tag beobachten. Was meint ihr eigentlich, woher es kommt, dass selbst menschen, die noch nie einen moslem gesehen haben, so voll mit dumm machender angst sind, dass sie zur angstabwehr auf die straße gehen. Der gleiche scheißjornalismus im brote von verlagsmilljardären, der die wie ewig erscheinende p’litische aussichtslosigkeit in der großen koalizjon unter der alles erstickenden merkelraute unkritisch begleitet und nach oben schreibt, hat auch erst PEGIDA und dann die AFD nach oben geschrieben, als er in der haltung des treuen propagandisten gefügig und blind machende angst entfachte, damit sich in der BRD auch ja niemand der zukunft und der sonne zuwendet. Daneben die hochglanzreklame für den sauberen diesel. *kotz!*

Stirb, scheißjornalist, stirb! Verrecke, verleger, verrecke!

Wahre worte eines contentindustriellen

Wen von uns Schreibern interessierte es in der Print-Epoche wirklich, wie viele Leserinnen und Leser einen Zeitungsartikel lasen? Wen von uns interessierte es, ob sie bis zum letzten Satz dranblieben – oder schon nach dem Lead absprangen? Wen hatte es zu kümmern, ob die Leser zufrieden sind und sich kompetent informiert fühlten nach der Lektüre eines Beitrages? Ich würde mal sagen: niemanden. So lange die Auflage hoch war, so lange die Inserate-Einnahmen flossen, war das alles egal