Was waren das für schöne zeiten…

Was waren das für schöne zeiten, wo ich laut gelacht habe, wenn jemand die frage gestellt hat, ob er sich ein virus auf seinem kompjuter einfangen kann, wenn er ein bild betrachtet!

Passt bitte die nächsten tage nicht nur mit PDFs, sondern auch mit mäjhlanhängen und windigen webseits auf. Und am besten nicht nur die nächsten tage…

Bullschitt des tages

Auch das mittlerweile weit verbreitete Geotagging macht ihm zu schaffen. „Techies finden heraus, wo ein Foto aufgenommen wurde“ sagt Ahearn. „Daher muss man das Bild tatsächlich an dem Ort machen, zu dem man eine falsche Fährte legen will.“

Genau! Es ist ja komplett unmöglich und technisch überhaupt ganz und gar nicht machbar, die EXIF-informazjonen und damit auch die hinterlegten koordinaten in einem foto zu ändern… zur not mit einem altmodischen hexeditor, wenn man gerade nix besseres für diesen besonderen zweck rumliegen hat¹. Tja, da wollte heise so schön geld mit der reklame für einen spezjalexerten im redakzjonellen teil verdienen, und dann kommt so eine gekwirlte scheiße dabei raus…

So weitermachen, ihr da in der karl-wiechert-allee. Ihr vertreibt mich noch. 😦

¹Ich kann mich immer noch daran erinnern, dass 1994 mehrere leute die WAD-dateien von „doom“ in hexeditoren geöffnet, analysiert und sogar verändert haben, um etwas über ihren aufbau zu lernen — und es hat auf diesem etwas steinigen weg nur ein paar wochen gedauert, bis der erste, primitive, nur mithilfe eines hexeditors erstellte level die runde durchs USENET machte. Das geht also sogar bei einem undokumentierten dateiformat. JPEG ist vollständig dokumentiert. Die veränderung der koordinaten ist eine kleinigkeit. Was der typ da erzählt, ist schwachfug. Und jeder achtjährige nachwuxhäcker kann das bemerken.