„Antifaschistischer erfolg“ des tages

Endlich kauft keiner mehr beim juden! [Dauerhaft archivierte versjon des artikels der berliner zeitung.]

Ende Februar 2017 hatten die Topics-Betreiber eine Veranstaltung angekündigt, bei der sie das Werk von Julius Evola diskutieren wollten. Der italienische Kulturphilosoph und Verfasser rechtsextremer und antisemitischer Theorien sympathisierte zeitweise mit dem italienischen Faschismus und dem deutschen Nationalsozialismus. „Wir haben vielleicht nicht deutlich genug gemacht, worum es uns bei der Veranstaltung geht“, schreibt Hamburger selbstkritisch […] „Eines Morgens wachte ich auf und sah, dass wir auf Facebook als „faschistischer Buchladen im Herzen Berlins“ bezeichnet wurden […] Was die beiden Israelis zur Aufgabe bewegt hat, waren auch offenbar weniger die ökonomischen als die psychischen Folgen der Hetze

Von mir einen herzlichen glückwunsch an die automatische antifa in berlin, die wie die pawlowschen hündchen mit speichelfluss bei bestimmten aufkondizjonierten schlüsselreizen reagiert — und diesen mechanismus zu allem überfluss für p’litische überzeugung hält. Ihr seid auch ganz große! (Aber das weiß ich schon, seit ich von denen selbst einmal als „nazi“ bestempelt wurde, und nicht erst seit dem genuss derartiger meldungen…) Ihr habt die lekzjon der geschichte gelernt und seid nicht so leicht manipulierbar wie die dummen, dummen rechtsextremisten und neonazis! Idjoten!