Feministischer antifeminismus…

Ich bin ja mal gespannt, ob mich für diesen link wieder jemand oder jefrud als nazi bezeichnet.

Für den staatstragenden Mainstream-Feminismus stellen islamgenerierte Ehrenmorde – wie der Anfang August in Berlin durch zwei afghanische Männer begangene – in erster Linie lästige Störungen ihrer Integrationslegende dar. Mit begrifflichen Verrenkungen und rhetorischen Kniffen wird krampfhaft versucht, den islamischen Kontext dieser Taten auszuklammern […] In der sprachmagisch verzerrten Weltanschauung der postmodernen Linken kommen den Begriffen selbst bereits rassistische Eigenschaften zu, wenn sie vermehrt von angeblichen „Rassisten“ verwendet werden […] Auf Ehre, also auf zur Aggressivität neigende Überempfindlichkeit als Persönlichkeitsmerkmal, pochen vor allem diejenigen, die ihr permanentes Gekränkt-Sein zur alltäglichen Attitüde in einer als feindlich wahrgenommenen Umgebung stilisiert haben – freilich ohne zu bemerken, dass sie ihre eigenen Allmachtsphantasien nur auf die sie umgebende Umwelt projizieren. Die Gedankenwelten sowohl der progressiven, hypersensiblen Linken als auch vieler leicht kränkbarer Muslime liegen in der Hinsicht nicht weit auseinander

Hui! Am besten finde ich die benennung der „sprachmagisch verzerrten weltanschauung“, die ganz nebenbei mit der höchstkünstlichen kunstsprache des bürgerlichen kwatschfeminismus höherer töchter abrechnet… 😉

Übrigens, ihr damit angesprochenys, ihr seid nicht links, ihr seid dumm. Und eure zitatezusammenstellungen sind keine evidenzbasierte wissenschaft, sondern eine eminenzbasierte ersatzreligjon.

Der neue stern…

Wenn man von Jüdinnen und Juden, kurz Jüd*innen, sprechen muss, weil Juden als maskuliner Sammelbegriff unzulässig geworden ist, dann bekommen Leute wie ich auf neue Weise einen Stern verpasst. Und wenn Politiker von „jüdischen Münchnerinnen und Münchnern“ sprechen, die nach dem 9. November 1938 ins KZ Dachau eingeliefert wurden, dann wird es auch historisch falsch, weil es damals nur die Männer traf

Ich warte jetzt ja auf die erste bürgerlich-neulinks-feministische gestalt, die der hier gegen den „gender-stuss“ schreibenden jüdin vorwirft, ein nazi zu sein.

„Nazi“ ist übrigens ein wort, das ich noch nie in „gegenderter“ form gesehen habe; für „nazis“ kann man gern einen maskulinen sammelbegriff nehmen, damit wird niemand ausgeschlossen und keinmensch bleibt ungenannt, „nazis“ sind eh alles nur männer. Im zweifelsfall auch umgekehrt.

Flüchtlingsfreunde des tages

Flüchtlinge sind gut, der staat israel ist scheiße

Palestine will be free – from the river to the sea

Genau, ab mit den israelis ins mittelmeer! Ganz tolle idee, so eine holocaust-2.0-forderung. Ob die so hirnlos schreienden kryptonazis wohl begeistert sein werden, wenn ganz viele israelis mit wenig lust auf ertrinken im mittelmeer auf einmal als flüchtlinge hier ankommen? :mrgreen:

Pestdeutscher schundfunk des tages

Der mit kwasikopfsteuern fürs wohnen finanzierte BRD-parteienstaatssender „westdeutscher rundfunk“ scheint seine Joseph-Goebbels-gedenkwochen mit fröhlichem judenhass-kabarett zu haben:

Eckhart gilt als genial, ihre Kalauer scheinen den durchschnittlichen Kabarettkonsumenten irgendwie hintersinnig, als würden ihre laszive Pose, ihr süffisantes Gemaule im Wiener Schmäh der Performance eine schwer zu verstehende Feingeistigkeit verleihen. Dabei besteht ihr Rezept im simplen Brechen von Tabus, die nie welche waren – auch in puncto Antisemitismus. So fragt sie triumphierend bei den WDR-Mitternachtsspitzen Ende 2019 – und noch immer abzurufen in der Mediathek –, ob #MeToo nicht antisemitisch sei, weil Polanski und Weinstein Juden sind. „Am meisten enttäuscht es von den Juden, da haben wir immer gegen den Vorwurf gewettert, denen ginge es nur ums Geld, und jetzt plötzlich kommt raus, denen geht’s wirklich nicht ums Geld, denen geht’s um die Weiber, und deshalb brauchen sie das Geld.“

Weia!

Symbolfoto des tages

Das symbolfoto des tages eignet sich in besonderer weise als symbol für gegenwärtige kwalitätsjornalistische standards beim zusammenkleben einer überregionalen tageszeitung wie der „süddeutschen zeitung“ — vor allem, wenn dazu der „passende“ text kommt:

Um die richtigen Weichen zu stellen, braucht die Bahn Personal