Neues aus der parallelgesellschaft

In einer für diese Szene typischen Mischung aus Triumphalismus und Einopferung bezeichnet das Bündnis die Demonstration als »Meilenstein« und »die vielfältigste queere Pride-Demonstration aller Zeiten in Berlin«, gleichzeitig beklagte es, unter ständiger Bedrohung durch die Polizei und rechte Journalisten gelitten zu haben. Dass sich der deutsche Staat so bedroht fühle, bestätige aber nur die Wichtigkeit der Pride

Habe ich eigentlich schon einmal erwähnt, dass ich in den letzten jahren immer häufiger mal schwule kennengelernt habe, die explizit nicht „queer“ sein wollten, weil sie darin eine instrumentalisierung durch p’litsekten sehen. Gut, das wort „p’litsekten“ ist jetzt von mir, aber es drückt den sinngehalt dessen aus, was mir meist etwas fassungslos beschrieben wurde und was ich anfangs – so vor rd. fuffzehn jahren – selbst nicht glauben wollte.

Linke nazifrauen analysieren corona

In der Taz vom 11. März drückt Fatma Aydemir ganz unverhohlen ihre Freude über das Coronavirus aus, in erster Linie aus antirassistischen Gründen: „Vielleicht ist diese Krise das Beste, was Europa passieren konnte“, denn das Virus treffe im Gegensatz zu Rassismus nicht nur marginalisierte Gruppen. Quarantäne und Isolation erachtet Aydemir als ausgezeichnete Gelegenheit für die Europäer, ihre Privilegien zu reflektieren. […] Sie meine das nicht zynisch, schreibt Aydemir über ihre zynischen Ausführungen. Für manche Antirassisten stellen offenbar selbst Krankheit und Tod noch „Chancen“ dar, um angebliche Privilegien zu „checken“

[Archivversjon]

Vielleicht sollte diese menschenverachtende tintenstolchin mit mal einen monat lang vom betteln leben. Oder als lagerhelferin arbeiten. Das erdet.

Und ja, das da oben ist ein zitat aus der „jungle world“, die hoffentlich auch beim verpeiltesten „linken“ nicht als irgendwie bürgerlich oder gar braun angesehen ist. Und das, was da so treffend ausgedrückt ist, sind aussagen, für die man mich schon einen nazi geschimpft hat:

Durch das Coronavirus tritt ein der Ökobourgeoisie inhärenter Sozialdarwinismus ganz offen zutage: Die Alten und Schwächeren werden zu Objekten des Hasses oder sind zumindest so egal, dass ihr Leben mit Freuden dem höheren Ziel geopfert wird

Alles, was nicht mehr verwirtschaftbar ist, kann sterben oder soll getötet werden. Ist eh nur eine krankheit, ein parasit am volxkörp… ähm… am planeten. Das ist „linkes denken“ des 21. jahrhunderts. Adolf Hitler wäre begeistert gewesen von diesen zu jedem denkverzicht fest entschlossenen antifaschist*innen. 🤮

Ich kann mich noch gut an früher erinnern, als „linke“ noch kommunisten, sozjalisten, syndikalisten, etc. hießen, recht klar definierte und diskutable standpunkte hatten und bei ihren „analysen“ nicht von „rassen“ und geschlechtern sprachen, um damit ihre mehr oder minder unverholenen ihre mordsgeilen feminazifantasien der marke „die weißen alten männer sollen alle abkratzen“ zu „begründen“, sondern stattdessen noch von klassen sprachen, von ökonomischen situazjonen, vom sein, dass das bewusstsein bestimmt… ach!