Und nun vom ihmezentrum zum spocht

Wo der ihmezentrum-„investor“ Lars Windhorst doch gerade erst so eine schöne fristverlängerung von der stadt hannover für seine scheinbaustelle bekommen hat [archivversjon], ist er wohl immer noch ein bisschen am säckel krank [archivversjon]:

Bildschirmfoto kicker.de: »Kommt es jetzt zur Pfändung von Anteilen? -- Windhorst-Rate bei Hertha nicht eingegangen -- Hertha BSC -- Er sagte öffentlich zu, die ausstehenden Raten pünktlich zu überweisen. Doch nach kicker-Informationen ist die für den 1. Juli vereinbarte Tranche von über 30 Millionen Euro, die erste Hälfte der insgesamt noch ausstehenden 65 Millionen Euro, von Investor Lars Windhorst bei Hertha BSC bislang nicht eingegangen. Damit rückt eine mögliche Pfändung von Anteilen näher.

Ich wünsche der stadt hannover auch weiterhin viel spaß bei ihren geschäften mit diesem bankrottör. Der hält bestimmt jede frist ein. Vor allem, wenn es um geld geht, dass er nicht in den arsch geblasen kriegt, sondern ausgeben muss. Wenn ich im ihmezentrum wohnen würde, wäre ich schon längst radikalisiert und hätte nach fünfzehn jahren betrug und scheinbaustelle sehr unfriedliche gedanken.

Coronatest des tages

Ich finde es ja immer wieder absurd, wenn es im rahmen der marktkonformen seuchenbekämpfung durch die CSPDU unter Angela Merkel „öffnungen für getestete“ geben soll und spotte gern, dass das damit vergleichbar ist, dass jemand auf empfängnisverhütung verzichtet und stattdessen einfach schwangerschaftstests macht. (Ja, das ist polemisch, ich weiß.) Nun, bei schalke 05 (oder so ähnlich) haben die tests wohl nicht so gut funkzjoniert [archivversjon]. Aber das ist ja auch nicht so tragisch, denn es war ein falscher positivtest. Wie viele falsche negativtests gibt es eigentlich? 🤔️

Und nun zum spocht

Ein notleidender wirtschaftszweig, der jetzt wegen corona einfach webbricht, weil gerade mal nicht die obszönen milljönchen im hunderterpack kommen, ist der als reklameköder regelmäßig aufgeführte scheißbrüllball:

13 der 36 Profivereine droht wegen der Corona-Pandemie die Insolvenz noch in dieser Saison – zwölf haben bereits die nächste Fernsehrate abgetreten, um aktuell ihren Zahlungsverpflichtungen nachkommen zu können

Es scheint in der BRD kaum noch ein unternehmen zu geben, das mal zwei, drei monate ohne staatliche hilfe bestehen könnte. Der wichtigste unterschied zu sozjalistischen staaten: der reibach dieser unternehmen ist natürlich privat, nur die verluste werden gern auf den staat abgewälzt und rücklagen werden niemals gebildet.

Lasst wenigstens die scheißbrüllballvereine mal pleitegehen!

„Paid content“ des tages

Vielleicht reitet das tote pferd ja wieder, wenn man mal wieder einen anderen sattel drauflegt:mrgreen:

Die Preise für einzelne Artikel liegen zwischen 15 und 90 Cent, mehr als 1 Euro wird nur selten verlangt

Für einzelne artikel, und zwar meist zu temen, die gestern schon im internetze zu lesen waren und dort breit und unzensiert diskutiert wurden… das wird ganz bestimmt den jornalismus retten! Immer wieder lustig, wie von contentindustriellen aus dem letzten jahrtausend versucht wird, aus dem onlein-jornalismus geld zu machen. Jetzt nicht mehr mit einer guten aufbereitung für das verwendete medium, sondern im originalen druck-layout (einschließlich der drexreklame aus der papierausgabe), das wirklich ungeeignet für alle bildschirme ist. Damit man auch merkt, dass man dafür bezahlt, dass die vollpfosten von baumbestemplern und ihre hirnamputierten zuarbeiter etwas kapiert zu haben denken… :mrgreen:

Stirb, scheißpresse, stirb! Verrecke, verleger, verrecke!

Und sicher, der artikel bei heise ist klare schleichwerbung im redakzjonellen teil, und zwar eine ganz besonders intelligenz- und leserverachtende…