Und nun zum spocht

Ein notleidender wirtschaftszweig, der jetzt wegen corona einfach webbricht, weil gerade mal nicht die obszönen milljönchen im hunderterpack kommen, ist der als reklameköder regelmäßig aufgeführte scheißbrüllball:

13 der 36 Profivereine droht wegen der Corona-Pandemie die Insolvenz noch in dieser Saison – zwölf haben bereits die nächste Fernsehrate abgetreten, um aktuell ihren Zahlungsverpflichtungen nachkommen zu können

Es scheint in der BRD kaum noch ein unternehmen zu geben, das mal zwei, drei monate ohne staatliche hilfe bestehen könnte. Der wichtigste unterschied zu sozjalistischen staaten: der reibach dieser unternehmen ist natürlich privat, nur die verluste werden gern auf den staat abgewälzt und rücklagen werden niemals gebildet.

Lasst wenigstens die scheißbrüllballvereine mal pleitegehen!

„Paid content“ des tages

Vielleicht reitet das tote pferd ja wieder, wenn man mal wieder einen anderen sattel drauflegt:mrgreen:

Die Preise für einzelne Artikel liegen zwischen 15 und 90 Cent, mehr als 1 Euro wird nur selten verlangt

Für einzelne artikel, und zwar meist zu temen, die gestern schon im internetze zu lesen waren und dort breit und unzensiert diskutiert wurden… das wird ganz bestimmt den jornalismus retten! Immer wieder lustig, wie von contentindustriellen aus dem letzten jahrtausend versucht wird, aus dem onlein-jornalismus geld zu machen. Jetzt nicht mehr mit einer guten aufbereitung für das verwendete medium, sondern im originalen druck-layout (einschließlich der drexreklame aus der papierausgabe), das wirklich ungeeignet für alle bildschirme ist. Damit man auch merkt, dass man dafür bezahlt, dass die vollpfosten von baumbestemplern und ihre hirnamputierten zuarbeiter etwas kapiert zu haben denken… :mrgreen:

Stirb, scheißpresse, stirb! Verrecke, verleger, verrecke!

Und sicher, der artikel bei heise ist klare schleichwerbung im redakzjonellen teil, und zwar eine ganz besonders intelligenz- und leserverachtende…