Unwelt des tages

Umweltministerin bekräftigt:
Bundesregierung will aus Kohleenergie aussteigen

[…] Ganz so einfach ist es aber nicht und dürfte auch lange dauern […]

Ach so, aus der kohleverbrennung wird ausgestiegen, wenn die ganze kohle verbrannt ist. Sonst „kostet“ es arbeitsplätzchen, und arbeit, arbeit, arbeit, wir wissen es ja alle, arbeit macht bekanntlich frei. Dafür kann man sogar den hambacher forst abmähen und mit monströsen maschinen umgraben, um dann den überschüssigen strom nach frankreich — das sind unsere sympatischen westlichen nachbarn mit dem billigen atomstrom, den schrottreaktoren und dem stromversorgungsproblem — zu exportieren. Ich verstehe… unweltaktivist*innen mit SPD-hinterngrund setzen sich für die unwelt ein… genau wie bei den organisiert kriminellen autobauern, wo die sorge um die arbeitsplätze größer wird als die sorge um den rechtsstaat, an den in der BRD-p’litkaste eh keiner mehr glaubt.

Atomausstieg und energiewende des tages

In diesen Wochen wird der denkmalgeschützte Dom von Immerath in die Luft gejagt – wegen der Braunkohle

[Archivversjon]

Hej, und demnächst gibts ganz viele staatlich geförderte elektroautos, wisst schon, wegen kohlendioxid, polkappen und antropogener klimaapokalypse. Die fahren dann nicht mehr mit benzin. Die fahren dann „klimaschonend“ und „schadstoffarm“ mit braunkohle. Danke, Angela Merkel! Danke, Sigmar Gabriel! 😦

Gefällt mir, wie die taz noch völlig unsachlich gegen eine bekannte und beliebte unweltpartei ätzt, deren anhänger doch relativ häufig die taz lesen:

Die grüne Basis, so hört man, ist deshalb heilfroh, die NRW-Landtagswahl verloren zu haben. Endlich dürfen die Grünen wieder machtvoll gegen den Braunkohle-Irrsinn demonstrieren

Bwahahahaha!