Schlagzeile des tages

Nein, das ist nicht die titanic und nicht der postilljon, sondern nur eine frontfresse des hannöverschen flughafens, die zu viele chemträjhls geraucht hat:

Hannovers Flughafen-Chef Hille:
„CO2 freies Fliegen wird möglich sein“

🤣

Und morgen im gleichen absurden teater, in dem auch CO2-frei verbrannt wird: CO2-freies atmen…

Übrigens, die PR-satire aus tausendundeiner nacht geht noch weiter:

„Ganz ehrlich: Wenn ich das Wort Flugscham höre, kriege ich Blutdruck“, sagte er. „Keiner muss das Fliegen mögen, und man kann alles diskutieren, aber bitte im Lichte objektiver Fakten.“ Verglichen etwa mit Kohlekraftwerken sei der Anteil des Flugverkehrs am CO2-Ausstoß gering

Die naheliegende tatsache, dass ein kohlekraftwerk eine ganze größere stadt mit elektrischer energie versorgt, während ein flugzeug nur jeweils ein paar hundert kohlenstoffeinheiten mit rd. hundert kilo lebendgewicht von punkt A nach punkt B befördert, spielt bei solchen vergleichen gutbezahlter PR-heinis natürlich keine rolex.

Dank auch an den früheren fachverlag „heise“, der so etwas unkommentiert in seinen redakzjonellen teil pumpt, kein problem damit hat, die ziemlich verschiedenen begrifflichen kategorien „CO2-frei“ und „CO2-neutral“ zu einem lächerlichen brei zu vermengen und dafür mutmaßlich ordentlich schleichwerbegeld kriegt. Dass dieses PRessesterben aber auch so schrecklich langsam geht!

Wisst ihr noch…

Wisst ihr noch, damals beim aufkauf der DDR durch die BRD, wie Helmut „kofferprinz mit ehrenwort“ Kohl sich hingestellt hat, dass es für die blühenden landschaften in neufünfland keine erhöhung von steuern oder abgaben geben würde?

Und, zahlt ihr auch brav noch im jahr 2019 euren „solidaritätszuschlag“, weil ihr euch nicht dagegen wehren könnt. Und freut ihr euch auch so sehr darüber, dass dieses orwellsch anmutende hirnfickwort für eine sondersteuer klingt, als würde euch etwas gegeben, als sei es ein „zuschlag“ für euch?

Ich musste jedenfalls daran denken, als ich las, wie die regierungs-kwothilde und gegenwärtige bummsunweltministerin Svenja Schulze ihre ideen für eine CO2-steuer zum besten gegeben hat [archivversjon]:

Es sollten keine Mehreinnahmen für den Staat geschaffen werden, sagte die SPD-Politikerin. Die Einnahmen aus einer CO2-Bepreisung sollten über eine „Klimaprämie“ an die Bürger zurückgegeben werden. Dabei solle derjenige mehr zurückbekommen, der sich klimafreundlich verhält […] „Die Politik kann einen CO2-Preis sozial gerecht gestalten. Das ist für mich eine zentrale Erkenntnis aus den Gutachten“, sagte die SPD-Politikerin weiter. Die „Klimaprämie“ sei dafür das beste Instrument. Im Durchschnitt bekomme ein Haushalt dann zurück, was er eingezahlt habe

Das ist alles so unendlich armselig und kalkulierbar! Diese arschlöchern aus CDUCSPDU fallen nicht einmal neue schwindelgeschichten beim belügen der wähler ein! Und die scheißgrünen sind auch gleich begeistert!

Wissenschaft des tages

Tja, auf dem mars hat es zwar flüssiges wasser gegeben, aber dieses wasser kann gar nicht existiert haben, weil es wegen der fehlenden kohlenstoffverbindungen im gestein mit sicherheit viel zu wenig kohlendioxid in der atmosfäre gab, um flüssiges wasser zu ermöglichen. So schafft grundlagenforschung immer wieder neue heitere einsichten.

Ich (wohlgemerkt: ohne nennenswerte bildung in geologie oder den teilbereichen der astronomie, die sich den vorgängen auf planeten befassen) habe ja den verdacht, dass die wegen der gegenwärtigen irdischen situazjon wie gebannt auf das kohlendioxid starren und darüber völlig übersehen, dass es auch andere spurengase oder prozesse geben könnte, welche die oberflächentemperatur beeinflussen. Dann können die lange nach den spuren von kohlendioxid suchen…

„Prozesse“ meinte eben ausdrücklich auch exotische prozesse höherer komplexität, die vielleicht sogar mit dem vergleichbar waren, was wir auf der erde „leben“ nennen (oder vielleicht auch nicht). Die anwesenheit nennenswerter mengen des lösungsmittels wasser macht einiges möglich, und wir menschen kennen nur ein gut erforschtes beispiel von dem, was ich gerade „exotische prozesse“ genannt habe…