Unwelt des tages

Ein harter schlag für die bevölkerung und den wirtschaftsstandort

Hej, kommt leute! Atmet einfach das giftigste atemgas direkt aus dem auspuff ein! Lecker lecker gift. Das ist ein weicher kuschler für die wirtschaft und für euch, und bald schon ist jeder dritte reich und allen gehts besser.

Und während das VW-mänatschment in der bananigen BRD nichts von der scheißjustiz zu befürchten hat…

35 Packungen Kaffee wollte Harald F. im Februar 2017 aus dem Müllcontainer eines Supermarktes mitnehmen. Dafür wurde er nun vor Gericht gestellt und verurteilt. Die Staatsanwaltschaft sah sogar „besonders schweren Diebstahl“: Der Angeklagte sei über einen Zaun geklettert und habe sich damit Zutritt zum Areal des Supermarktes verschafft

Nur für den fall, dass das jemand angesichts der lustigen konstrukzjon der staatsanvergewaltschaft überlesen hat: es handelte sich um den inhalt einer verdammten mülltonne.

Aus ausländischer presse mehr über die BRD erfahren…

Ich finde es ja immer wieder faszinierend, dass ich nachrichten aus der BRD nicht mehr über den jornalismus aus der BRD erfahre, sondern über ausländische kwellen. Dabei hätte die entdeckung einer gut erhaltenen öffentlichen bibliotek aus der römerzeit mitten in köln so ein gutes sommerlochfutter sein können. Viel besser als die berichterstattung darüber, was Rummenigge über Özil sagt oder das jornalistische aufblasen ganz normalen, heißen und alles in allem erfreulichen sommerwetters zu einer volxverdummenden flut täglicher angstnachrichten. [Der link geht auf eine englischsprachige meldung]

Hej, von scheißverlegern mit scheißleistungsschutzrecht hungermäßig bezahlte scheißjornalisten, macht euch nur ja fein überflüssig! Je schneller, desto besser.

Fahrrad des tages

Würde man den statistischen Ansatz der Polizei übrigens für das Automobil abbilden, müsste man sagen, dass Kraftfahrzeuge 98% aller Verkehrsunfälle verursachen, an denen Sie beteiligt sind. Nur wird man diese Zahl nie in polizeilichen Meldungen oder den Medien finden. Die Gefährlichkeit des Automobils scheint einfach gesellschaftlich akzeptiert zu sein. Die einseitige mediale Darstellung hat zur Folge, dass der Radverkehr in den Kommentaren unter Medienbeiträgen mit Fahrradbezug als Rowdytum dargestellt wird. Selbst unter Zeitungsartikeln mit tödlich verunglückten Radfahrenden gibt es negative Kommentare von den Lesern

via @benediktg@gnusocial.de

Polizei des tages

Inzwischen stellen die polizeien in der BRD die „sicherheit“ im AFD-modus her:

Die Polizei in Köln will mit Personenkontrollen Sicherheit schaffen. Wer wie stark kontrolliert wird, entscheidet sich offensichtlich nach der Hautfarbe

Merke: arier sind ungefährlich, alles andere muss kontrolliert werden.

Aber so neu ist das nun auch wieder nicht. Hier in hannover ist ein „arabisches aussehen“ nebst vollbart schon seit jahren eine garantie, bei jedem längeren spaziergang mindestens einmal von der polizei angehalten zu werden. Ja, seit jahren, nicht erst seit einer so genannten flüchtlingskrise.

21. jahrhundert des tages

Aus dem Kölner Dom ist eine Reliquie mit einem Blutstropfen von Papst Johannes Paul II. gestohlen worden […] Die Reliquie besteht aus einem Stoffläppchen mit einem Blutstropfen des am 2. April 2005 verstorbenen Papstes. Sie befand sich in einer gläsernen Kapsel in einem sogenannten Reliquiar, das laut Erzbistum etwa 40 Zentimeter groß und aus versilberter Bronze ist

Religjon des tages

Dieser unfassbare Krach fand auch noch ausgerechnet während der Wandlung statt, also als es im Inneren ganz still war

Für jene, die mit der eigentümlichen sprache in katolistan nicht so vertraut sind: „die wandlung“ findet statt, wenn ein priester den zauberspruch spricht, der eine trockene oblate und einen becher wein in fleisch und blut von jesus kristus verwandelt. Und das wurde also am silvesterabend grenzterroristisch mit knallendem knallerkrach gestört, huch, wie schrecklich! G’tt konnte leider auch nix dagegen machen!

Und morgen wieder die beiden großen verkünder des kristentums, laut wie die posaunen des jüngsten gerichts, mechanisch-höllisch wie die hure babylon höchstpersönlich und dabei nervtötend wie ein verdammter schwarm stechmücken: der schrille bimm und der dröhne bamm aus dem glockenturm jedes verdammten scheißkirchengebäudes…

Aber hej, das stört ja die staatlich subwenzjonierten religjösen bedürfnisse dieser nekrofil-kannibalistischen sekte nicht weiter, sondern nur ein paar menschen, die ihre ruhe haben wollen oder sie gar brauchen. Scheiß kristentum, scheiß katolizismus, scheiß religjon! Geht in das scheiß mittelalter zurück, wo ihr hingehört, und verbündet euch da meinethalben mit den barbaren aus anderen religjonen, um ein blutbad so richtig nach eurem verrottetem herzen anzurichten! Arschlöcher!

Weltknall des tages

Jetzt kommt Farbe ins Spiel! Mit „Homo-Zebrastreifen“ auf dem Kölner Asphalt – kunterbunt statt grau-weiß.

Als Zeichen der Vielfalt und Symbol des schwul-lesbischen Lebens sollen die Streifen der Überwege in den Farben der Regenbogenflagge eingefärbt werden. So sieht es tatsächlich ein offizieller Antrag der Politik vor

Übrigens glaube ich nicht — ich kanns nicht präziser sagen, weil ich da wirklich nicht drinstecke — dass die straßenverkehrsordnung da spielraum in den farblichen markierungen lässt; es gibt weiße markierungen für dauerhafte regelungen und gelbe markierungen für vorübergehende änderungen, die priorität über die weißen markierungen haben. Ich denke eigentlich, dass das jeder autofahrer genau wissen sollte, und jeder andere verkehrsteilnehmer nimmt das schon rein intuitiv so wahr. Aber was kümmern sich die volxbeglücker aus der kölner scheiß-SPD und ein bürgermeister der scheißnatoolivgrünen um so etwas wie gesetze:

Er hoffe, dass die Stadtverwaltung sich nicht wieder auf gesetzliche Vorgaben und Richtlinien zurückziehe

Für die scheiß-SPD und die scheißnatoolivgrünen sind bunte zebrastreifen in diesem fall eben von alternativloser, über alles andere gestellter wichtigkeit. Ich wollte, so würden sie auch das existenzrecht der hartz-IV-opfer betrachten, die ihre kriminellen, menschenverachtenden drexparteien planvoll hervorgebracht haben!

Die welt ist reif. Sie will gepflückt werden.

Straftat des tages

Strafbar ists in teilen unserer sauberen kleinen bimbesrepublik, etwa in köln, wenn man stark verschmutzte wände selektiv reinigt. Wegen… ähm… „ungefragter veränderung des stadtbildes“. Denn in der BRD muss man jetzt fragen, bevor man irgendwas im öffentlichen blickraum sauber macht. Großes kriminalisierungs-willkür-kino! [Siehe auch bei nerdcore]

DE-mäjhl des tages

Nach wie vor ist DE-mäjhl, diese mäjhl, die man an keine e-mäjhl-adresse versenden kann und die zudem noch kosten verursacht und pflichten nach sich zieht, eine lösung, für die es leider kein passendes problem gibt. Aber unsere lösungsanbieter haben jetzt ein problem dafür gefunden. Fotografen und sogar fotoautomaten können über DE-mäjhl die fotos für einen personal-ausweis direkt an die ausstellende behörde senden, so dass man sie bei der beantragung einer neuen untertanenurkunde nicht mehr selbst dorthin tragen muss.

Das löst ja in der tat ein gigantisches und schwerwiegendes problem, das bislang nur niemand so richtig wahrgenommen hat. Was wären wir nur ohne diese sonderspezjalisten beim BSI, die uns aufzeigen, was es für gigantische probleme in unserer heiteren kleinen T-systems- und siemens-bananenrepublik gibt, die sich mit DE-mäjhl lösen lassen. Was nun der vorzug einer absurd aufwändigen infrastruktur gegenüber einem guten, altmodischen SFTP-upload auf einem sörver der ausstellenden behörde sein soll, wenn so ein fotoautomat nicht einmal direkt DE-mäjhl benutzen kann…

Die Kommunikationsstrecke zwischen dem Fotoautomaten und dem Gateway müsste dabei zusätzlich etwa durch eine TLS-Verbindung abgesichert werden

…und deshalb eh schon TLS-verschlüsselt zu einem anderen sörver übertragen muss, der daraus dann eine DE-mäjhl macht, verraten uns die fröhlichen steuergeldverbrenner allerdings nicht in ihrer presseerklärung, die so eifrig von golem wiedergegeben wird.

Übrigens golem: die übernahme von extrem bullschitthaltigen presseerklärungen in das redakzjons-CMS macht noch keinen jornalismus aus.

Gut, dass Jesus nie in einen dom wollte

Gut, dass Jesus nie in einen kristlichen dom wollte, sondern nur manchmal zum krawallmachen in den jerusalemer tempel, die hätten ihn aus so einem dom womöglich noch rausgeschmissen, weil er sich mit irgendwas an seiner kleidung nicht an „die ordnung“ hält. :mrgreen:

Die warmherzigkeit und offenheit der katolischen kirche wird nur noch von ihrem verständnis für schwer kranke menschen übertroffen.