Guhgell des tages — eine suchmaschine zum wegschmeißen…

Guhgell hat tolle algoritmen, voll intelligent und so, und jetzt sogar immer mehr „künstlich intelligent“. Und diese algoritmen entscheiden darüber, was bei einer guhgell-suche sichtbar wird und was nicht. Zum beispiel: wenn ich einen text zitiere und die kwelle verlinke, dann führt das dazu, dass guhgell mein zitat an erster stelle in einem suchergebnis auflistet, aber die kwelle ganz tief unten vergräbt, irgendwo, wo man auch hervorragend nach einem mord die leiche verstecken könnte, damit sie keiner mehr findet.

Bildschirmfoto des absurden guhgell-suchergebnisses

Fürwahr, ein ausgesprochen gekünstelt „intelligentes“ verhalten von guhgells algoritmen. Und vor allem genau das, was man erwartet, denn wer findet nicht lieber zitate als die kwelle, wenn er etwas sucht?! :mrgreen:

Also leute, nehmt andere suchmaschinen, verdammt noch mal! Welche ihr nehmt, ist erstmal egal. Sogar dieses bing von meikrosoft ist etwas hilfreicher, wenn man nicht irgendwelche zitate, sondern die kwelle haben will:

Bildschirmfoto des suchergebnisses bei bing, ich stehe dort zwar auch aus irgendwelchen gründen an erster stelle, aber die kwelle ist prominent gelistet

Und die von mir regelmäßig verwendete suchmaschine duckduckgo verhält sich genau so, wie man es in einem solchen fall erwartet, die kwelle steht klar an erster stelle, das zitat ist untergeordnet:

Bildschirmfoto des suchergebnisses bei duckduckgo, die kwelle steht an erster stelle, mein zitat steht direkt darunter

So muss das eigentlich sein.

Wenn selbst so eine suchmaschine aus der zweiten reihe wie duckduckgo kwalitativ bessere und nützlichere suchergebnisse als guhgell anbietet, dann ist guhgell einfach nur noch unbenutzbar. Allein schon wegen der ganzen träcking- und datensammelscheiße, die sonst noch an guhgell dranhängt.

Also leute, nehmt endlich andere suchmaschinen als dieses guhgell!

Hauptsache das foto ist ohne titten und nippel…

Algorithmen kennen keine Gefühle und können deshalb ziemlich unsensibel sein, wie die Facebook-Tochter Instagram bewies: Sie nutzte für Werbung ein Foto, das die Drohung enthielt, „Ich werde dich vergewaltigen, bevor ich dich töte.“ Es handelte sich dabei um einen Screenshot einer Hass-Mail, die die Journalistin Olivia Solon vor fast einem Jahr erhalten hatte

Auch weiterhin viel spaß mit den ganzen S/M-algoritmen und der US-neurotischen angst vor brüsten. Übrigens: diese klitschen wollen „targeted advertising“ können und daraus ein geschäft machen. :mrgreen: