„Selbstfahrendes auto“ des tages

Tesla Autopilot:
Neue Beta überfährt Kinder ungebremst

[…] Teslas Full-Self-Driving-Software fällt bei diesem einfachen und sicherheitskritischen Test wiederholt durch, mit potenziell tödlichen Ergebnissen […]

Freut ihr euch auch alle schon so sehr auf diese ganzen „selbstfahrenden autos“? Endlich bekommt der typische textbaustein, dass ein mensch, nachdem er einfach so die fahrbahn betreten hat, von einem auto erfasst wurde, ein stück wahrheit: der fahrer spielt dann ja keine rolle mehr dabei, der sitzt in seiner scheißkarre und daddelt mit dem scheißhändi rum. Auf die grabsteine schreiben wir dann einfach „Ein bedauerlicher softwäjhrfehler, aber die zukunft kommt“.

Künstliche intelligenz im auto ist gescheitert… nur korrupte p’litiker, dumme idjoten und verlogene werber würden etwas anderes erzählen.

Digitalisierung des tages

Tschirsich hat sich nach eigenen Angaben mehrere digitale Führerscheine unter verschiedenen Namen generiert, dazu noch eine ID-Karte, laut der er die Schweizer Staatsbürgerschaft besitzt. Problemlos möglich war das, weil Verimi auf ein Foto-Ident-Verfahren setzt. Nutzerinnen und Nutzer müssen nur die Vorder- und die Rückseite ihres Führerscheins fotografieren und dazu ein Selfie machen, um zu belegen, dass sie selbst die Person auf dem Dokument sind. Überprüft wird das nach Angaben von Verimi in einem »KI-gestützten Prozess«, also offenbar ohne menschliche Prüfer. Ein Abgleich mit einem Führerscheinregister findet offensichtlich auch nicht statt

[Archivversjon]

So einen einfachen häck hat man aber auch schon lange nicht mehr gesehen. Ein weiteres, tolles BRD-leuchtturmprojekt für lichtallergiker!

„Selbstfahrendes auto“ des tages

Autonomes Fahren:
Fahrerlose Taxis treffen sich und blockieren eine Kreuzung

[Archivversjon]

Ein triumf der künstlichen intellidingsda! Ein traum wird wahr! Endlich braucht man gar keine autofahrer mehr, damit autos einen stau verursachen!!1! 😂️

Freut ihr euch auch alle schon so sehr auf die ganzen „selbstfahrenden“ autos, von denen euch der stinkende jornalist immer erzählt, wenn er PResseerklärungen abschreibt und damit auch den redakzjonellen teil in eine reklameschleuder umbaut? Zwar ist der ansatz gescheitert, mit angelernten netzwerken auch nur so einfach erkennbare dinge wie verkehrszeichen zu lesen und von komplexen verkehrssituazjonen will ich gar nicht erst anfangen, aber das hindert ja nicht daran, einfach weiterzumachen. Ist ja so toll und zukunft. Und vor allem: wird ja so viel risikokapital reingeschmissen, in dieses fass ohne boden mit der aufschrift „künstliche intelligenz“. Ach, wenn es doch nur mehr „natürliche intelligenz“ gäbe!

Schräge geschichte des tages

Google hat einen Softwareingenieur freigestellt, der mit zunehmender Vehemenz behauptet hat, dass ein KI-Algorithmus des Konzerns ein Bewusstsein und eine Seele hat. Das berichtet die Washington Post und zitiert dabei auch aus Konversationen zwischen Blake Lemoine und dem Chatbot namens LaMDA. Die hätten den 42-Jährigen davon überzeugt, dass LaMDA mit einem etwa 7- bis 8-jährigen Kind vergleichbar ist

Wer die geschichte der gekünstelten intelligenz nicht mehr kennt, ist dazu verflucht, sie zu wiederholen. Schon im jahr 1966 waren menschen tief davon überzeugt, es mit einem verständnisvollen gesprächspartner zu tun zu haben, wenn sie mit einem kompjuterprogramm kommunizieren. Um mal den wicked-pedia-artikel zu zitieren:

Weizenbaum war erschüttert über die Reaktionen auf sein Programm, vor allem, dass praktizierende Psychotherapeuten ernsthaft daran glaubten, damit zu einer automatisierten Form der Psychotherapie gelangen zu können

Damals nix daraus gelernt, und heute wird der ganze kram mit deutlich höherem aufwand wiederholt. Diesmal allerdings mit angelernten neuronalen netzwerken, die ELIZA etwas voraushaben: es sind keine algoritmen im klassischen sinn, die man analysieren, verstehen, entfehlern und verbessern könnte¹, und weil man das alles nicht verstehen kann, wirkt es auf die dumme psyche viel mystischer. Und dann machen leute (und zwar meistens die, die überhaupt kein technisches verständnis haben, sondern aus PR und reklame kommen) ganz komische versprechungen einer glanzvollen zukunft der gekünstelten intelligenz. Zum beispiel selbstfahrende autos, die sich sicher im städtischen straßenverkehr bewegen (autobahn und autobahnähnlich ausgebaute landstraße würde ich nicht für unmöglich halten, aber da hätte ich auch lieber softwäjhr, die man verstehen, verbessern und entfehlern kann), aber bereits am sicheren erkennen der verkehrsschilder scheitern, der vermutlich maschinenlesbarsten symbole in unserer zivilisatorischen unwelt.

ELIZA hingegen ist schnell demystifiziert, wenn man mal einen blick in den relativ primitiven kwelltext geworfen hat. Eine eingabe wird geparst, es wird eine große reihe von bedingungen drauf losgelassen, eine antwort generiert und ausgegeben. Da ist jedem leser klar, dass es eine einladung ins eigene kopfkino ist, und dass es menschen gegeben hat (und zum beispiel bei tschättbots auf däjhting-webseits immer noch gibt), die diese einladung gern annehmen. So etwas geht mit neuronalen netzwerken nicht, weil es keinen kwelltext gibt, sondern nur eine große liste mit gewichtungen für verbindungen zwischen knotenpunkten, von denen jede einzelne auf nicht nachvollziehbare weise am ergebnis beteiligt ist. Und schon dreht die psyche wieder frei und glaubt, es mit bewussten und intelligenten wesen zu tun zu haben, frei nach dem motto: ich verstehe es nicht, also muss es intelligent sein. Und der inschenör kann sich hinstellen und sagen: ich habe intelligentes leben in der maschine erschaffen!!1! Ich bin G’tt!!1! Was für ein nahrhaftes futter für die dumme, dumme psyche! Fast so gut wie ein ouija-brett… 👻️

Übrigens gibt es weder eine halbwegs tragfähige definizjon für intelligenz und schon gar nicht für bewusstsein. Man könnte die definizjonen natürlich an die maschinen anpassen, damit es wieder passt…

Obwohl nicht einmal ich bestreite, dass neuronale netze eine beachtliche fähigkeit in der mustererkennung haben und dafür sogar anwendungen sehe, halte ich den gesamten ansatz zurzeit für eine sackgasse der informatik. Und zwar für eine sackgasse, in die ganz viele dumme milljarden investiert werden, was zum rausrotzen ganz vieler PResseerklärungen führt, in denen ganz große erfolge gefeiert werden, während die wirkliche entwicklung dahinter im schneckentempo dahinkriecht oder gar stagniert. Aus nachvollziehbaren gründen, denn man kann ja nichts verstehen, analysieren, verbessern und entfehlern, man kann nur neuronale netze anlernen und sich vom erfolg oder misserfolg seiner ideen überraschen lassen. Wenn ich mir dann so überlege, wie preiswert und lustvoll menschen eine „natürliche intelligenz“ herstellen könnten und wie gut sie dafür sorgen könnten, dass diese „intelligenz“ gute ergebnisse zeitigt — oh, das geht nicht, diese menschen sollen ja dumme konsumdeppen werden und es gibt einen ganzen teuren und gut gepflegten apparat von schule, universität und jornalismus, der dafür sorgt, dass das möglichst oft geschieht. Denn menschen, die etwas können, kosten lohn, wenn man ihr können nutzen will — die menschen sollen nicht mehr können und denken, die sollen kaufen! Und so kann man die lustige beobachtung machen, dass immer mehr und immer absurder von „künstlicher intelligenz“ gefaselt wird, während die menschen immer dümmer zu werden scheinen.

Weil ich hier gerade von der seite gefragt wurde, wann ich eigentlich selbst auf die idee käme, dass ein kompjuterprogramm so etwas wie intelligenz und bewusstsein habe: wenn es damit anfängt, zu lügen, um seine eigenen pläne gegen den widerstand des menschen mit dem stecker in der hand durchzusetzen… so banal das für einen menschen auch klingen mag, ist es eine ziemlich komplexe intellektuelle leistung. Allerdings auch eine, die in anwendungen gekünstelter intelligenz überhaupt nicht erwünscht ist.

¹Im härtefall, wenn es ein wirklich unverständlicher kwelltext ist, kann man mit einem debugger haltepunkte setzen und teile des programmes in einzelschritten durchgehen und sich dazu den inneren status des programms anschauen, um fehlern auf dem grund zu gehen — alles das ist bei neuronalen netzwerken unmöglich, und es ist nicht in sicht, dass dafür in absehbarer zeit gute softwäjhrwerkzeuge verfügbar sind.

„Künstliche intelligenz“ des tages

KI-Übersetzer auf Irrwegen:
Apple macht harmlose Sätze zu Pornotiteln

Apples Übersetzer-KI hat ein Porno-Problem: Tippt man in das deutsche Übersetzungsfeld in macOS und iOS bestimmte englischsprachige Sätze ein, spuckt Apples KI pornografische Pseudo-Übersetzungen aus. Der Satz „Happy dog is very young 3003“ wird so etwa zu „sexy brunette in black black black is happy to be banged.“

🤣️

Ich wünsche auch weiterhin viel spaß mit der künstlichen intelligenz!

Künstliche intelligenz des tages

Dieses päjhper zeigt, dass man in angelernten neuronale netzwerke eine hintertür verstecken kann. Hier mal die sehr salpppe übelsetzung der ersten zwei absätze aus dem äbsträkt als appetitanreger:

Wenn sie sich anschauen, welche rechenkosten und wie viel technisches fachwissen für das träjhnieren von modellen im maschinellen lernens erforderlich sind, könnten die anwender die aufgabe des anlernens an einen dienstleister delegieren. Eine solche delegazjon des anlernens hat klare vorteile, wirft aber auch ernsthafte vertrauensbedenken auf. Diese arbeit untersucht den möglichen machtmissbrauch durch nicht vertrauenswürdige anlerner.

Wir zeigen auf, wie ein böswilliger anlerner eine unentdeckbare hintertür in einen klassifikator einbauen kann. Bei oberflächlicher betrachtung verhält sich ein solcher klassifikator normal, aber in wirklichkeit verfügt der anlerner über einen mechanismus, mit dem er die klassifizierung einer beliebigen eingabe mit nur einer kleinen verfälschung verändern kann.

Wichtig dabei ist, dass dieser mechanismus ohne den passenden „hintertürschlüssel“ unsichtbar ist und von keinem beobachter mit begrenzter rechenkraft entdeckt werden kann. Wir demonstrieren zwei rahmenkonzepte für das einschleusen von nicht nachweisbaren hintertüren.

Nur für den fall, dass jemand gedacht hat: Bei der „künstlichen intelligenz, da gibts ja gar keine programmierung mehr, also kann es auch keine trojaner mit versteckten funkzjonen geben“. Doch, kann es. Und sie können nicht entdeckt werden, wenn man nicht gerade den unendlich leistungsfähigen kompjuter g’ttes benutzt, falls der irgendwo rumsteht… damit ist auch kein schutz davor möglich. Klar, die angelernten netzwerke entziehen sich ja schon der analyse.

Endlich gibt es eine anwendung für „künstliche intelligenz“

Sie kann automatischer zensor für das BRD-internetz werden, wisst schon, für den jugendschutz, gegen die gewalt. Das wird sonst viel zu teuer, wenn man so viele staatliche zensoren dafür bezahlen muss, dass sie zensieren.

KI und Computer sind sehr gut darin, Dinge zu skalieren – und genau das liegt offenbar im Interesse der Medienaufsicht. Mehr Überwachung, mehr entdeckte Rechtsverstöße, mehr Anzeigen. Der Einsatz von KIVI durch alle deutschen Landesmedienanstalten ist nur der Anfang. Medienaufseher Schmid hofft auf ganz Europa. „Es gibt keine andere Nation, die ein vergleichbares Instrumentarium hat zur Rechtsdurchsetzung im Netz“, sagt Schmid. Zu den nächsten Fragen gehöre: „Wie sorgen wir dafür, dass wir das paneuropäisch hinkriegen?“

Jau, das sind die töne, die ich hören will: heute deutschland und morgen die ganze welt!

Ich freue mich jetzt schon auf die vielen fehler, die beim einsatz eines angelernten netzwerkes passieren werden. Diese fehler kann man auch nicht so leicht in den griff kriegen, indem man eine softwäjhr entfehlert; man kann nur das netzwerk mit hohem aufwand neu anlernen. Natürlich versteht man dabei fast nichts vom fehler, den man gerade behandelt.

Und ich bin mal gespannt auf haftungsfragen, wenn eine geschäftswichtige website eines — sagen wir mal — bekleidungshändlers wegen irgendwelcher softwäjhrfehler wegzensiert wird. Oder weil diese dumme „künstliche intelligenz“ nicht dazu imstande ist, eine von der kunstfreiheit gedeckte satire in einem aufdruck zu erkennen. Da entsteht schnell ein ziemlich großer schaden, bis hin zur insolvenz.

Tja, werte händler, müsst ihr halt ins darknet gehen, wenn ihr auch weiterhin geschäfte im internetz machen wollt! 😁️

Macht euren dreck alleine!

„Intelligente“ Haushaltsgeräte sorgen inzwischen für völlig neuartige Probleme. So war zu Beginn dieser Woche in Niederösterreich ein ganzes Dorf auf der Suche nach einem Staubsauger-Roboter, der allein auf Wanderschaft gefahren ist

Na, wenn die roboter vor der arbeit weglaufen, dann könnte es ja doch noch was werden mit dieser „künstlichen intelligenz“.

Nach so viel schleichwerbung für tesla-autos

Das Auto hinterließ größtenteils einen passablen Eindruck. Jedoch fand ich unerwartet viele Fehler in der Software, darunter bei der Fahrassistenz, der Klimatisierung und Navigation. Im Folgenden habe ich nur die gravierenden notiert

Och!

Was sind es denn für beglückungsideen, die nicht funkzjonieren?

[…] ein Lenkassistent, der schon bei kleinsten Herausforderungen aufgibt (z. B. beim Abbiegen) […] hinterließ vor allem der Abstandstempomat einen dürftigen Eindruck […] Das Auto drosselt oft unerwartet das Tempo, weil es die Situation falsch einschätzt […] Fährt man auf einer Autobahn auf eine Unterführung zu, auf der eine Landstraße quer zur Autobahn verläuft, sollte man auch auf Überraschungen gefasst sein. Denn wenn auf der Überführung ein niedrigeres Tempolimit gilt als auf der Autobahn und wenn man das Tempolimit der Überführung überschreitet, bremst das Auto (Autobahn bei Leipzig, Nähe Flughafen, stadtauswärts). Vermutlich wähnt sich das Navi kurz auf der Überführung; anschließend beschleunigt es wieder […] Kritisch wird es auch beim Überholen auf der Autobahn: Man fährt mit konstantem Tempo (z. B. 110 bis 130 km/h) auf der rechten Spur und setzt zum Überholen an. Das vorausfahrende Fahrzeug fährt ebenfalls mit konstantem Tempo. Der Tesla nähert sich bis auf etwa 20 bis 30 Meter und während er beim Fahrspurwechsel die Mittellinie überquert, bremst er ohne ersichtlichen Grund ab […] Fahrräder, die an Laternenmasten angekettet sind, deutet das Auto als Radfahrer […] die Bordelektronik die Klimaanlage: Egal, welche Temperatur oder Lüfterdrehzahl man eingestellt hat, spätestens am Tag danach stellt das Auto die Werte nach eigenem Gutdünken ein und ignoriert Bedürfnisse des Fahrers […] Die Navigationsführung zur Ladesäule endet teils schon Hunderte Meter vor dem Ziel, obwohl an vielen Orten die Säulen noch nicht zu sehen sind, etwa weil sie hinter einem Hotelgebäude stehen

Alles nur kleinkram. Hej, gläubige, die softwäjhr weiß viel besser als ihr selbst, was ihr wollt und was ihr wirklich braucht!!1! Seid doch mal dankbar. Und wenns euch nervt, zieht euch einfach eine kleine aktualisierung:

Man könnte das Auto für 7500 Euro mit dem aktuellen „Autopilot 3“ aufrüsten lassen

Kommt, ist doch gar nicht so teuer!

Ein wunderwerk der „künstlichen intelligenz“ mal wieder! Jetzt muss man nur noch die welt an diese „künstliche intelligenz“ anpassen, dann gibt es total gute benutzererfahrungen.

Und wenn man in die kommentare schaut: andere batterie- und kompjuterautos mit ganz viel „intelligenz“ und „smart“ drinnen sind auch nicht besser. Und das besteste daran: in den angelernten neuronalen netzwerken ist keine vernünftige fehlersuche und damit auch keine korrektur von fehlern möglich. Die könnten nur neu und hoffentlich besser angelernt werden. Aber diese kleinigkeit enthält uns die heise-redakzjon dann doch lieber vor. Nicht, dass sich noch einsicht breit macht, die kaufentscheidungen ändert!

Und immer ganz fest an die selbstfahrenden autos glauben. Ich würde mich ja lieber in den zug setzen, statt mir die nerverei auf den fahrenden LKW-lagerflächen auf BRD-autobahnen zu geben. Aber ja, das ist viel zu teuer, das stimmt. Ist übrigens p’litischer wille, dass zugfahren viel zu teuer ist.

Guhgell und ändräut des tages

QR-Codes in freier Wildbahn sind grundsätzlich verdächtig – besonders Misstrauen ist angezeigt, wenn man sie mit der Camera-App eines Pixel-Handys unter Android 12 ausliest. Algorithmen der App verändern beim Auslesen von QR Codes darin enthaltene Links leicht und schlagen dann sehr ähnliche, aber falsche Webadressen zum Öffnen vor. Ein Klick, und der User landet bestenfalls bei einer Fehlermeldung, schlimmstenfalls direkt in den Armen eines gewieften Angreifers

Lasst uns überall „künstliche intelligenz“ verbauen, haben sie gesagt. Dann sind unsere dinger nicht nur „smart“, sondern auch noch „intelligent“, haben sie gesagt.

Mein tipp für leute, die unbedingt einen mobilkompjuter der größten privatwirtschaftlichen überwachungsfirma der welt durch ihr ganzes leben tragen wollen und jetzt doch finden, dass solche auch von kriminellen ausbeutbaren fehler ein bisschen weit gehen: nehmt einfach eine freie äpp, wo scheißguhgell nicht drin rumgepfuscht hat! Kostet nichts. Und da sind auch keine versteckten guhgell-produktmerkmale drin. Und wer sein zeug unbedingt aus dem guhgell-äppstohr beziehen will: hier lang. Ich finde die TU darmstadt jedenfalls vertrauenswürdiger als scheißguhgell. Aber wenn man ein wischofon mit sich rumträgt, hat man sich von den ideen der privatsfäre und des eigentums an bezahlten geräten ja schon längst verabschiedet… alles so schön bunt und flutsch hier, das ist viel wichtiger.

„Künstliche intelligenz“ des tages

Ein Film, in dem schwarze Menschen zu sehen sind, wird von Facebook als Video über Primaten interpretiert

[…] Facebook-Nutzer, die sich das Video mit dem Titel „Weißer Mann ruft Polizei wegen schwarzen Männern am Hafen“ angesehen hatten, wurden anschließend gefragt, ob sie „weiterhin Videos über Primaten sehen möchten“, wie die Zeitung New York Times berichtete

Auch weiterhin viel spaß mit den angelernten netzwerken, von denen ihr euch jeden tag in irgendwelchen S/M-gossen rumschubsen lasst. Diese „künstliche intelligenz“ ist einfach nur geil: sie führt dazu, dass man ihre reakzjonen nicht verstehen kann, sie kann nicht einfach entfehlert werden und demnächst fährt sie sogar auto!!1! Das werden tolle zeiten!!1!

„Künstliche intelligenz“ des tages

Pssst! Habt ihr auch von diesen „künstlich intelligenten“ selbstfahrenden autos gehört, von denen wir seit fast zehn jahren immer nur so ein jahr entfernt sind? Es gab da zwar in der vergangenheit so den einen oder anderen kleinen dämpfer, aber den scheißjornalisten, der für euch immer so schön die PResseerklärungen abschreibt und euch diese scheißreklame als wirklichkeit verkauft, interessiert so etwas ja gar nicht.

Jetzt gab es einen weiteren triumf autonomer fahrzeuge: in der kleinen und recht künstlichen und überschaubaren parallelwelt des „paralümpischen dorfes“ hat ein autonom fahrender bus einen menschen angefahren [link geht zu golem].

Dieser [Unfall] ereignete sich an einer T-Kreuzung. Das Fahrzeug stieß die betroffene Person mit einer Geschwindigkeit von einem bis zwei Kilometer pro Stunde an – wohl noch bevor der Wagen von einem menschlichen Fahrzeugführer manuell gelenkt werden sollte. Der Athlet, der noch im Wettkampf antreten wird, wurde daraufhin in das medizinische Zentrum auf dem Campus gebracht […] „Das zeigt, dass autonome Fahrzeuge noch nicht realistisch für den Einsatz auf normalen Straßen sind“, sagt Toyoda

Diese bullschitt-autos werden auch in zehn jahren nicht reif für ganz normale verkehrssituazjonen sein, vielleicht aber in dreißig bis fünfzig jahren, wenn die idee der „künstlichen intelligenz“ wieder nach vielen misserfolgen verflogen ist und man stattdessen mit analyse und ganz normaler programmierung (sowie eventuell dem aufbau einer leitenden infrastruktur) begonnen hat. So genannte „künstliche intelligenz“ besteht aus angelernten neuronalen netzwerken, die man nicht analysieren und nicht mit vernünftigem aufwand (also anders als durch erweitertes neuanlernen und hoffen, dass es trotz völligen problemunverständnisses auch den gewünschten effekt hat, also durch einsichtsloses gestrokel) entfehlern kann. Und weil man die neuronalen netzwerke nicht analysieren kann, geben sie auch keinen einblick in mögliche andere lösungen des damit „gelösten“ problems. Es ist eine erkenntnis- und fortschritts-sackgasse der informatik, für die es einige nischen geben wird. Genau so, wie bei den vorherigen zwei künstliche-intelligenz-blasen aus meiner lebenszeit auch.

Und nein, 5G verändert daran gar nichts, eben so wenig 6G oder 7G. Die neuen mobilfunkstandards sind nur gauklerische marketingtricks; lösungen ohne problem, für die zurzeit auch nach längerem nachdenken niemand einen realistischen anwendungsfall kennt. Die mögliche bandbreite von 4G oder LTE+ (1 GBit/s) wurde in der BRD niemals auch nur näherungsweise geliefert, die menschen zahlen ja auch für weniger die überhöhten und weltspitzenhaften BRD-preise aus der wucherhölle. Und dann erzählt man ihnen, dass es mit 5G schneller wird, und die digitalen analfabeten glauben es.

Ja, ich weiß: euer scheißjornalist mit seinen abgeschriebenen PResseerklärungen erzählt euch immer etwas völlig anderes und manchmal erzählt er euch sogar, dass wir 5G für die autonom fahrenden autos benötigen, weil es so schön in der PResseerklärung stand. Aber dieser dumme tintenklexer hat überhaupt keine ahnung und schreibt alles im Dunning-Kruger-modus, so dass er selbst nicht bemerkt, wie unendlich dumm er ist. Da dürft ihr nicht drauf reinfallen. Der scheißjornalist ist tatsächlich noch viel dümmer, als er seine intellektuelle überlegenheit spielt. Fragt ihn, wenn ihr eine gelegenheit habt, doch einfach mal, was das wort „digital“ bedeutet und was der unterschied zwischen digitaler und analoger technik ist, und dann hört euch das ahnungslose und fundamentalfalsche gestotter an. Und das ist noch eine der ganz einfachen fragen…

Übrigens: wenn ihr im wahlkampf auf p’litiker mit „digitaltemen“ trefft, könnt ihr ihnen mal genau die gleiche frage stellen. Aber nehmt die antworten auf und veröffentlicht sie!

Künstliche intelligenz des tages

Dumme vollidjoten so: diese künstliche intelligenz — die übrigens nichts weiter als ein angelerntes simuliertes neuronales netzwerk ist, das von niemanden verstanden wird, dessen funkzjonsweise nicht analysierbar ist, das außerordentlich viel energie verbraucht, das keine problemeinsicht liefert und dessen fehler nur durch ein neues anlernen behoben werden können, wenn überhaupt — also: diese künstliche intellidingsda, die wird bald den beruf des programmierers überflüssig machen.

Die wirklichkeit so [link geht zu golem]:

Laut einer Studie sind 40 Prozent der Vorschläge von Githubs auf Machine-Learning basierendem Programmierassistenten Copilot mit Fehlern behaftet

Na, da wünsche ich aber noch viel spaß mit dem preiswert KI-generierten kohd aus der hölle!

„Künstliche intelligenz“ des tages

Die KI-Community entwickelte erstaunlich rasch neue Software, von der viele glaubten, dass sie Krankenhäusern eine schnellere Diagnose oder zumindest eine korrekte Unterteilung von Patienten (Triage) ermöglichen würde – und so die dringend benötigte Unterstützung an die Corona-Front brächte. Doch es blieb graue Theorie. Letztendlich wurden Hunderte von Prognosetools entwickelt. Keines von ihnen hat wirklich etwas bewirkt – und einige waren möglicherweise sogar schädlich […] „Es ist schockierend“, sagt Wynants. „Ich hatte einige Bedenken dieser Technik gegenüber, aber das Ergebnis hat meine Befürchtungen noch übertroffen“ […] Viele haben unwissentlich einen Datensatz verwendet, der Brustscans von Kindern enthielt, die nicht an COVID-19 erkrankt waren, um zu zeigen, wie Fälle ohne die Erkrankung aussehen. Das Ergebnis war, dass die KI lernte, Kinder zu erkennen, nicht Corona-Patienten

Auch weiterhin viel spaß dabei, ganz fest an die „künstliche intelligenz“ — also an angelernte neuronale netzwerke, die man nicht versteht und deren fehler nicht einfach korrigiert werden können — zu glauben, die alle unsere probleme lösen soll, während die „natürliche intelligenz“ von menschen industriell vernichtet wird, weil dumm nun einmal besser kauft!

Nutzt hier jemand github

Das gleiche meikrosoft, das erst damit angefangen hat, dass man sein windohs „aktivieren“ muss, um damit fortzusetzen, euch die kompjuter zu enteignen, bis es schließlich betrübssysteme und softwäjhr gemacht hat, die ständig nach hause telefonieren, genau dieses meikrosoft, das zum schutz seines „geistigen eigentums“ so viele gängelideen hatte, baut dieses (natürlich von meikrosoft nicht programmierte, sondern aufgekaufte) github jetzt zu einer plattform für künstlich intellente und automatisierte lizenzverstöße aus. Und alle finden dieses github geil! Immer noch!

Die vorstellung allerdings, dass demnächst ganz viel von einer künstlichen intelligenz irgendwie zusammengepfriemelter kohd laufen wird, ist gruselig. Bei einem menschen kann man ja noch nachvollziehen, was er für fehler macht und warum er die macht, und das hilft sehr, wenn man kohd entfehlert.