Lebensmittel des tages

Ich wünsche euch allen beim eierkauf auch weiterhin ganz viel spaß beim festen glauben an die stempel, die auf den eiern sind. Bei einigen eiern dürft ihr euch sogar den stempel aussuchen, der euch besser gefällt:

Auf dem beispielhaft abgedruckten Lichtbild besagt etwa der erste Stempel, dass es sich um ein Käfig-Ei aus den Niederlanden handele. Der zweite Stempel deklariert das Ei als Freiland-Ei aus Baden-Württemberg

Aber keine sorge, die dafür verantwortlichen kriminellen — falls sie jemals jemand ermitteln sollte — werden dafür in unserer bunten bananenrepublik genau so hart „bestraft“ wie die anderen organisiert kriminellen von VW. Irgendjemanden muss es ja gut gehen in der BRD!

Lebensmittelrückruf des tages

Nein, nicht die hühnereier mit giftigem pestizid, die gerade auch durch die großen sommerloch-medien der contentindustrie gehen, sondern eine süße, natürliche und sogar vegane leckerei mit einem bisschen zuviel blausäure drin. [Hier eine archivierte versjon gegen das vergessen im internetz, das vom bummsamt für verbrecherschutz und lebensmittelvergiftungen mit einer entsprechenden robots.txt unterstützt werden soll.] Lecker „vitamin“ B17, natürlich und gesund. Auch weiterhin einen guten appetit beim einkauf im bio-markt (oder jeden beliebigen anderen supermarkt, der sich den reibach mit den teils verfünffachten preisen, wenn man irgendwo „bio“ draufstempelt, nicht entgehen lassen will)!

Feinschmecker-hinweis des tages

Sie lassen mich die Fleischabfälle jetzt toasten statt sie mir von verfetteten Spießen nachts um 2 Uhr, wenn ich hackevoll die Danziger hochlaufe, runterzuschneiden oder sie mir durchgequirlt als Schabefleisch bei Kaisers an der Theke für meine Mettstulle zu verticken. Geil. Übler Shit. Verdammter Pansen püriert im Toasterschlitz

Prost!

Auf die leber, auf die gesundheit! In diversen beliebten biermarken aus der BRD ist endlich neben wasser, hopfen und malz auch eine kleine spur krebserregender „pflanzenschutzmittelwirkstoff“ (nicht meine sprache, sondern die bundesinstitutes für risikobewertung) glyphosat drin. Ist aber völlig ungefährlich in der geringen dosierung, sagen die gleichen leute, die ein starkes pflanzengift als ein „pflanzenschutzmittel“ bezeichnen; gehen sie weiter, hier gibts nichts zu sehen…

Prost! 😈

Was hatten wir denn lange nicht?

Was hatten wir denn lange nicht? Richtig, einen anständigen fleischskandal — so nennt es ja die jornallje, wenn die gewöhnlichen industriepraktiken ausnahmsweise einmal offenkundig werden. Und dann gibts auch mal wieder lecker lecker gammelfleisch. (Ganz so, als ob die metzer früher ihr unbrauchbares fleisch nicht zusammen mit einem berg salz und gewürze in die wurst gemacht hätten.)

Auch weiterhin einen gesegneten appetit!