Geheimpolizeiliche ermittlung des tages

Was sind das eigentlich für polizisten, die jetzt auf unseren telefonen und kompjutern eine von der organisierten kriminalität abgeschaute metode anwenden dürfen, indem sie uns schadsoftwäjhr installieren? Es sind solche polizisten:

41 Aktenordner, 24.000 Seiten mit Gesprächsprotokollen – das ist das Ergebnis des jüngsten großen Lauschangriffs aus Dresden. Zwischen 2013 und 2016 suchten die Ermittler im Auftrag der Generalstaatsanwaltschaft in der Messestadt mit allen Mitteln nach einer angeblichen kriminellen Vereinigung, die Attacken auf Rechtsextreme geplant und durchgeführt haben soll

Wenn man menschen drei jahre lang ausspäht, kommt eine menge zeug zusammen. Und die polizisten in saxen sind wirklich sorgfältig und haben gut von der STASI gelernt, wie man so etwas macht — es könnte ja alles noch einmal wichtig werden, auch, nachdem die ermittlungen längst eingestellt wurden:

Wie es aus dem Justizministerium auf Aufrage des Grünen-Landtagsfraktion heißt, hätten die ermittelnden Beamten zwar die Gespräche auf Weisung entfernt, jedoch die Aktennotizen dazu und angefertigte Zusammenfassungen „versehentlich nicht vollständig gelöscht“

Müsst ihr verstehen, leute: das war ja auch nicht die von polizeien und BRD-geheimdiensten geförderte und auf vielerlei weise unterstützte mörderbande NSU, die da überwacht wurde. Sonst hätte es mit dem aktenschreddern gleich viel besser geklappt, selbst, wenn es illegal gewesen wäre… :mrgreen: