Erfreuliche meldung des tages

Das in den dunkelkammern des reichstages herbeilobbyierte internetzerwürgungsgesetz namens „leistungsschutrecht für presseverleger“ hats voll gebracht!

Die Verlage mussten offenbar Geld zuschießen, um die zahlreichen Klagen rund um das Leistungsschutzrecht zu finanzieren. Im Jahresbericht 2015 der VG Media wird dazu nach Angaben von iRights.info eine Summe von 3,3 Millionen Euro als „Kostenbeteiligung“ genannt

Verrecke, verleger, verrecke! Kannst dir deine rotazjonsmaschinen zum bestempeln von bäumen als mahnmal auf dein grab stellen, arschloch!

Leistungsschutzrecht des tages

Leistungsschutzrecht:
VG Media klagt gegen Verbot der Gratislizenz für Google

[…] Das entsprechende Verfahren bei der Staatsaufsicht war im Oktober 2014 von Amts wegen eröffnet worden. Zuvor hatten die in der VG Media organisierten Verlage Google für die Nutzung von Vorschaubildern und Textauszügen in den Suchergebnissen eine widerrufliche Gratiseinwilligung erteilt. Von kleineren Anbietern verlangen die Verlage gemäß dem Leistungsschutzrecht hingegen weiterhin Geld für die Nutzung von Snippets

So langsam, nachdem das in den dunkelkammern des reichstages von presseverlegerarschlöchern und internetzerwürgern durchgesetzte unrechtsgesetz ein paar jährchen alt ist, klärt sich mal vor den gerichten, was es überhaupt bedeutet. Großes kino! Und dabei geht es noch gar nicht um solche in abmahnistan nicht unwesentlichen fragen, was die frase von den „kleinsten textbestandteilen“ meint und ob zum beispiel auch überschriften, die aus SEO-gründen zum bestandteil einer URL geworden sind, dazu gehören.

Die Einschätzung, dass bislang nur Google und etliche Kanzleien vom Leistungsschutzrecht profitieren, wird noch länger ihre Gültigkeit behalten

Was wäre das schön, wenn guhgell die angebote dieses ganzen stinkenden BRD-pressegeschmeißes einfach rausnähme! Sollen die sich doch hinter ihre „paywalls“ zurückziehen und verrecken!

Stirb, scheißpresse, stirb! Verrecke, jornalist, verrecke!

„Geistiges eigentum“ des tages

Mit gruß von herrn Oettinger: das von scheißpresseverlegern in der BRD herbeilobbyierte, so genannte „leistungsschutzrecht für presseverleger“ kann man doch auf jede verlegerische tätigkeit ausweiten und zum EU-recht machen. *göbel!*

Und nein, es geht dabei nicht um die sicherung der rechte für „die kreativen“ (dafür gibts ja auch schon das urheberrecht), sondern nur um die ewige sicherung des reibachs für die contentindustrie, selbst wenn diese kopierindustrie gar nicht mehr benötigt wird. Wie viel geld da in welchen brüsseler dunkelkammern des europäischen korruptistans geflossen ist, wüsste ich auch gern mal.

Warum gibt es hier eigentlich keine volxabstimmung — wie in großbritannjen — über einen ausstieg aus der lobbykratischen, und undemokratischen europäischen unjon?

„Leistungsschutzrecht“ des tages

Hat ja nicht so richtig geklappt mit guhgell, sagt sich die VG wort, da kann man doch mal etwas geld aus den universitäten rausschlürfen:

Ab 2016 muss jede verwendete Quelle in einem Vorlesungsskript seitenweise einzeln an die VG-Wort gemeldet und bezahlt werden. Sogar wenn das Skript passwortgeschützt nur einem kleinen Hörerkreis zugänglich ist.

In diesem Fall, so sagen die Kollegen, würden sie auf die Herausgabe eines Skripts in elektronischer Form lieber ganz verzichten, nur Literaturlisten verteilen und in der Vorlesung komplett auf das gute alte Vorlesen setzen

Tja, liebe wissenschaft: nimm dankbar entgegen, was dir die lobbyhörige berliner mafia aus korruptistan als kleinen kollateralschaden beschert hat! Und liebe studenten, freuet euch, dass ihr keine PDFs mehr kriegt! Bedankt euch bei der CDUSPDCSUFDPGRÜNETC, die diese scheiße zu geltendem recht gemacht hat und beim axel-springer-verlach, der diese scheiße in den dunkelkammern des reichstags herbeilobbyiert hat!

Ich warte noch auf den tag, an dem die VG wort das geld aus kleinen webseitbetreibern rausnuckeln will — da ist in jedem webforum und in jedem zu aktuellen temen schreibenden blog so viel rauszuholen…

„Leistungsschutzrecht“-brüllerchen des tages

Es sieht so aus, als würde die von der VG media an guhgell erteilt gratislizenz demnächst als benachteiligung kleinerer wettbewerber gewertet wird. Ich schmeiße mich weg, wenn das unter springers banner mit klandestiner lobbygewalt durch den bummstag geprügelte verlegerprivilegjensicherungsgesetz so vollumfänglich scheitert und am ende nur noch ein gesetz in der BRD übrig bleibt, das rechtsmissbräuchlichen willkürforderungen der presseverleger an blogger, forenbetreiber, schülerzeitungsschreiber, tschätter, S/M-anbieter etc. tür und tor öffnet. Obwohl genau das ja der grund war, weshalb ich einige projekte eingestellt habe, weil ich eine derartige anwendung des vorsätzlich nebulös formulierten gesetzes von anfang an befürchtet habe.

Aber hej: ob die zusammenarbeit diverser scheißpresseverleger mit dem fratzenbuch bei gleichzeitiger lizenzpflicht jedes „kleinsten textbestandteiles“ nicht bei licht betrachtet ebenfalls so eine wettbewerbsverzerrung ist? Wo das fratzenbuch den scheißpresseverlegern doch so ein schönes monetarisierungsdingens angeboten hat… :mrgreen:

Übrigens, scheißjornalist, der du dich von diesen verbrechern aushalten lässt: Laberst immer einen von freiheit und arbeitest genau denen zu, die jede aufkeimende freiheit mit aller gewalt zerstören. Geh verrecken, stinkendes arschloch! Ich hasse dich!

Was würde ich mich freuen, wenn guhgell einfach die ganze BRD-scheißpresse aus dem index wirft. Ich begnüge mich jedenfalls gern mit deutschsprachiger jornallje aus schweiz und österreich, die sogar teilweise was anderes als abgeschriebene, überall gleichlautende DPA-meldungen ins internetz bringt…

Ich verspreche es euch

Wenn die VG media mit ihren hanebüchenen forderungen gegen guhgell (und demnächst auch: andere suchmaschinen, fratzenbuch und zwitscherchen) nicht durchkommt, weil guhgell im zweifelsfall einfach gewisse webseits aus der listung rausnimmt, statt dafür geld zu bezahlen, dass es sie auffindbar macht; ja, wenn auch der letzte idjot unserer gutsherrschaftlichen presseverleger eingesehen hat, was für ein schuss ins eigene knie diese ganze idee war, dann wird nicht etwa das „leistungsschutzrecht für presseverleger“ wieder abgeschafft, sondern es wird gegen alles und jeden in posizjon gebracht, um aus vielen vielen kleinen beträgen einen großen reibach für jene zu machen, deren nach reklamescheiße und offener propaganda stinkende produkte mit gutem grund schon lange immer weniger menschen bezahlen wollen.

Stirb, scheißpresse, stirb! Verrecke, jornalist, verrecke!

P’litikerverdrossenheit des tages

Ein ehemaliger vorsitzender eines großen verbandes der piratenpartei, der ausgerechnet beim leistungsschutzrecht-lobbyisten axel springer SE einen mutmaßlich gut dotierten dschobb macht. Möge ihn der blitz beim scheißen treffen!

cheqotlhchugh maHaghbe“a‘? cheDuQchugh mareghbe“a‘? cheQlHchugh manoDbe“a‘?

Leistungsschutzrecht des tages

Was bin ich damals im privaten rahmen angemacht und als paranoiker verspottet worden, als ich projekte einstellte, weil sie wegen des „leistungsschutzrechtes für presseverleger“ in der bimbesrepublik abmahnistan und unter dem immer ganz besonderen rechtsverständnis der hamburger dunkelkammer nicht mehr rechtssicher zu betreiben seien und plötzlich ein erhebliches kostenrisiko werden würden. Nun, der auch stets zu einem heiteren scherzchen aufgelegte rechtsanwalt Markus Kompa (der meiner kenntnis nach gar nicht mehr mitglied der piratenpartei ist, auch wenn golem das anders mitteilt) hat mal ausprobiert, was mit diesem „leistungsschutzrecht“ alles so möglich ist:

Als dann einmal ein Screenshot eines ‚Presseerzeugnisses‘ von einem Gegner eigenmächtig genutzt wurde, sah ich die Chance zu einem Experiment – das unerwartet lustige Ergebnisse zeitigte […] Nach Ansicht von Kompa ist die Berufung auf das Leistungsschutzrecht „deshalb verführerisch, weil man nicht lange und breit darlegen muss, dass man die reklamierten Rechte auch wirklich besitzt, denn das LSR bekommt man sogar, wenn man selbst geklaute Inhalte publiziert […]“

Bwahahahahaha! Das ist angewandter realsatirischer humor in köstlichster form!

Mit gruß vom deutschen bimbestag und winkewinke aus dem schatten der lobby von euren presseverlegern, insbesondere vom axel-springer-verlag! Grüßchen auch von der scheiß-SPD, die mit ihrem würgehändchen mitwinkt!

Tja, und wer irgendwas mit internetz in der BRD macht, wo „kleinste textbestandteile“ aus presseerzeugnissen drin vorkommen können (zum beispiel in der SEO-optimierten URL, mit der ein link auf einen artikel oder auf die kwelle einer mitgeteilten tatsache gesetzt wurde), der hat halt pech gehabt, denn jede willkür ist möglich geworden. Wenn eine webseite, die alle paar wochen mal einen artikel macht, als „presseprodukt“ durchgeht, dann geht ein blog oder ein forum mit vielen links sicher auch als „aggregator“ durch, der explizit im gesetz genannt wird. Nur der im gesetzestext nicht genannte eigentliche adressat des bürgerrechtsfreien „rechtes“, guhgell, hat einmal fröhlich „dann leckt uns doch einfach am arsch“ gesagt, und schon haben alle auf ihre ansprüche gegenüber guhgell verzichtet, weil ihnen plötzlich aufgefallen ist, dass nicht der schwanz mit dem hund wedelt, was sie die ganze zeit vorher irgendwie übersehen haben. Tja, ist halt ein bisschen scheiße in der BRD für kleine privatmenschen, die nur über durchschnittliche geldmittel verfügen und unter den bedingungen ihr dasein fristen müssen, die von der manifesten idjotie der herrschenden und besitzenden geschaffen werden. Oder für mittelständische unternehmen mit interessanten ideen zu den derzeitigen technischen möglichkeiten. Gibt ja auch noch andere staaten, in denen man internetz machen kann, ohne dass man wegen deppendoofer, von lobbyisten von den volxvertreter-judassen eingekaufter gesetzeswillkür gleich an den rand der existenzjellen notlage geraten kann.

Auch weiterhin viel spaß mit dem stillstandort deutschland!

Nachtrag, 3. april: Ich finde Markus Kompa ja ohne die jornalistischen kürzungen in der telepolis noch viel köstlicher zu lesen. 😀

Anwendererfahrungen mit der medienkwalitätsoffensive

Mein Browser gibt sich jetzt mal als googlebot aus, bei einigen Webseiten verschwindet die paywall.

Übrigens, das geht mit dem feierfox ganz bekwem und einfach. Ich wünsche den scheißpresseverlegern auch weiterhin viel spaß beim verrecken!

(Aber von guhgell mit dem „leistungsschutzrecht“ geld kassieren wollen…)

Ich habe den fiepser anonymisiert, weil es sich um ein geschütztes, nicht offen einsehbares konto handelt.

Presseverlegerstandesschutzrecht des tages

Ich wünsche den spanischen *spuck!* presseverlegern viel spaß mit ihrem gesetz! Übrigens: wenn man sich mal ins knie geschossen hat, bleibt noch ein zweites knie übrig…

Übrigens guhgell: kannst du bitte einfach so nett sein, auch in der BRD mal die ganzen scheißzeitungswebseits aus deinem index zu nehmen. Kannst ja für die deutschsprachigen leser ein paar österreichische und schweizerische drin lassen. 😉

Neuigkeit des tages

Urheberrechtsexperten fordern einhellig die Abschaffung des Leistungsschutzrechts

Das war schon bei seiner einführung so. Aber wichtiger waren halt die interessen der presseverleger und der kampf gegen das pöse, pöse guhgell, das in suchergebnissen einfach so einen kleinen anriss der fundstelle anzeigt… und morgen im gleichen kino: standort, zukunft, arbeitsplätze und internet.

Achtung! Keine satire! Aber der brüller des tages!

Tweet von @axel_springer vom 5. november 2014, 10:48 uhr: 'Wegen massiver Folgen der Diskriminierung durch @GoogleDE: Such-Traffic bricht um fast 40% ein, Google-News-Traffic um fast 80% #AS9M

Ich gratuliere den menschen- und intelligenzverachtenden arschlöchern und leistungsschutzrecht-lobbyisten des axel-springer-verlages zur schmerzhaft errungenen einsicht, dass der schwanz nicht mit dem hunde wedelt und wünsche ihnen alles gute auf ihrem weiteren lebensweg!

Stirb, scheißverleger, stirb!
Verrecke, scheißjornalist, verrecke!

Kwalitätsjornalismus des tages

Drastischer hätten die Sparmaßnahmen für die Frauenzeitschrift „Brigitte“ nicht ausfallen können: Der herausgebende Verlag Gruner + Jahr kündigt an, betriebsbedingt allen schreibenden Redakteuren zu kündigen

Und dann einfach den content nur noch aufkaufen, auf tote bäume stempeln und an idjotinnen verkaufen, die sich so einen kwalitätsjornalistischen aufguss verkaufen lassen. Danke, ihr bertelsmänner, ihr habt jetzt dafür gesorgt, dass die schutz eures „geistigen eigentums“ durch das so genannte „leistungsschutzrecht“ erst so richtig gut begriffen wird.

Stirb, scheißpresse, stirb!

Und übrigens, scheißjornalist beim spiegel (und auch du da drüben bei der süddeutschen): deine kollegen bei der brigitte sind dir nur vorausgegangen!