Aber die ganzen spiele laufen nicht auf linux…

Valve hat sein steam-zeug mit einer modifizierten versjon von „wine“ gekoppelt, die das spielen unter linux fast immer ermöglichen wird.

Warum die da so viel arbeit reingesteckt haben? Keine ahnung. Es wird nicht daran liegen, dass linux inzwischen ein häufiges desktop-betrübssystem ist. Vielleicht wollen die demnächst mal eine konsole vermarkten, ohne lizenzgebühren an meikrosoft abdrücken zu müssen…

Lösung ohne problem des tages

Juchu! Endlich kann man auch als linux-nutzer völlig problemlos softwäjhr installieren

(Und das besteste daran: endlich kann sich auch jeder mensch mit erhöhter technischer lernunwilligkeit nichtoffizjelle pakete aus irgendwelchen kwellen installieren — da wirds ganz sicher so manches trojanisches päckchen geben. Denn wenn etwas einfacher wird, wird es dabei nie sicherer. Aber es wird eh höchste zeit, dass linux mal den ruf verliert, besonders sicher zu sein…)

Linuxdesktop des tages

GNOME: der linux-desktop ohne desktop.

Leute, wenn ihr nicht zu den jüngsten, wie windohs acht von den wischofon-grabbeloberflächen abgeschauten beglückungsideen der GNOME-entwickler geschubst werden wollt, dann nehmt halt MATE! Oder den spürbar schlankeren XFCE! Da könnt ihr kompjuter weiterhin so bedienen, wie ihr es gewohnt seid, seit ihr kompjuter bedient. Es gibt doch auswahl. Ihr seid nicht auf solche vergewohltätigungen angewiesen.

„Aber linux ist doch sicher“ des tages

Denis Andzakovic discovered that network-manager-vpnc, a plugin to provide VPNC support for NetworkManager, is prone to a privilege escalation vulnerability. A newline character can be used to inject a Password helper parameter into the configuration data passed to vpnc, allowing a local user with privileges to modify a system connection to execute arbitrary commands as root

Github des tages — und natürlich: linux ist sicher!!1!

Unbekannte Hacker hatten die Kontrolle über einen Github-Dienst von Gentoo Linux. Dabei sollen sie unter anderem Repositories modifiziert haben. Wer dort jüngst etwas heruntergeladen hat, muss davon ausgehen, dass er sich unter Umständen Schadcode auf den Computer geholt hat

Immerhin dürfte es eine kleinigkeit sein, den stand vor der manipulazjon wiederherzustellen. Dafür hat man ja versjonsverwaltungssysteme wie git.

Endlich!!1! Meikrosoft „Active Desktop“ for Linux!!elf!1!

Jade: Ein neuer linux-desktop auf der grundlage von python, HTML5 und javascript

*grusel!*

Zu den risiken und nebenwirkungen eines voll aufgeplusterten webbrauserdingens zum rendern des desktops schaut bitte einfach in die sicherheitsgeschichte von meikrosoft windohs. Die frage, ob menschen mit solchen ideen ein gehirn haben, lässt sich leider nur in der metzgerei beantworten.

Wer linux hat und mal einen kleinen höllentrip machen möchte, kann sich die kwältexte auf einer plattform runterladen, die demnächst möglicherweise jetzt endlich meikrosoft gehört¹. Da wäxt wahrlich zusammen, was zusammen gehört! Da gibt es auch schon naheliegende wünsche für die zukünftige funkzjonalität, zum beispiel, dass man das hintergrundbild ändern kann. :mrgreen:

(Ja, letzteres ist ein bisschen unfäjhr, so jung wie dieses projekt ist.)

via @tux@pod.geraspora.de

¹„Github“ war meikrosoft 7,5 gigadollar wert. Nicht jeder ist begeistert, wie ich vernommen habe. Aber wer jetzt von einem zentralen anbieter zum anderen zentralen anbieter migriert, ist ein bisschen wie ein doofes kind, das sich die hand an der glühenden herdplatte verbrannt hat und sich dann sagt: vielleicht sind die anderen herdplatten ja weniger heiß, wenn sie so hübsch rot glühen.

Wexellöser

Leute, die ihre linux-probleme mit irgendeiner softwäjhr „lösen“, indem sie die linux-distribuzjon wexeln, statt sich mit den „eigenheiten“ dieser softwäjhr ein bisschen auseinanderzusetzen, tauschen nur die einen probleme gegen die anderen probleme aus… und geben anschließend linux die schuld für ihre unfähigkeit, ein bisschen zu lesen und einen editor zu benutzen. Das sind genau die richtigen opfer für die kirre bunte windohs-welt, wo man knalldumm und einfach irgendwelche systemoptimierungsprogramme auf seinen rechner loslässt, die dann einen text anzeigen, der mich immer an dieses „ihr system ist optimal konfiguriert“ von windohs 95 erinnert — und hinterher die gleichen probleme hat wie vorher, aber benutzerfreundlicher. :mrgreen:

Unbuntu des tages

At least two of the snap packages, 2048buntu and Hextris, uploaded to the Ubuntu Snaps Store by user Nicolas Tomb, contained malware

Ist doch eine tolle sache in diesem snäpp-dingens bei unbuntu, dass da jeder honk beliebige pakete zum bekwemen installieren hochladen kann. Was kann dabei schon schiefgehen?! :mrgreen:

Wenn man sein betrübssystem wischofonnutzertauglich macht — hej, es gibt auch viele viele bunte äpps!!!!1! — bekommt man eben auch die gleische scheißkultur wie auf den beschissenen wischofonen. Dann ist halt schadsoftwäjhr in einem erheblichen teil der verfügbaren pakete, genau wie unter ändräut. Wer die verblödung einlädt, darf sich nun einmal nicht wundern, wenn sie die türe eintritt, um auch ja schön schnell reinzukommen.

Immerhin wird so endlich mal dieses gerücht verschwinden, dass linux irgendwie sicherer als andere betrübssysteme sei.

Linux des tages

Die folgende geschichte aus der alltagspraxis mit linux mint 18.2 und 18.3 wurde mir heute zugetragen, und ich habe keinen grund, daran zu zweifeln — hier kurz und flott nacherzählt: „Auf meinem rechner lief linux mint 18.2. Ich habe gestern eine neue festplatte gekauft und mit veracrypt verschlüsselt. Während der verschlüsselung ging der bildschirmschoner an. Danach konnte ich mich nicht mehr einloggen. Die eingabeaufforderung sieht völlig anders aus, mein passwort (garantiert richtig eingegeben) wird nicht akzeptiert. Ich habe das system von einer mint-18.3-DVD neu installiert, auch danach war es nicht möglich, sich einzuloggen — und nein, ich habe kein fehler beim einrichten des users gemacht“.

Nur für den fall, dass jemand über linux mint nachdenkt, weil das oberflächlich recht nett aussieht. Ich habe mir nicht angeschaut, was da wohl zerschossen wurde (und wie man es vielleicht flicken könnte), und der mensch, der sich über diesen rottigen strokelschrott geärgert hat, hatte auch kein bedürfnis, noch einmal in seinem leben linux mint zu benutzen und ist jetzt wieder bei unbuntu (wo das nächste mittelgroße problem nur eine frage der zeit sein wird).

Reklameheinis benennen linux…

Unbreakable Enterprise Kernel

Klingt ja auch viel besser als „fork von red hat linux“. Ah, ich sehe: die schleichwerbewochen bei heise sind noch nicht vorbei. Na gut, dann eben wieder zu mit dem tab. 😉

Ach so: mit solchen knalldummen blendversuchen diskwalifiziert sich oräkel für jede erwägung eines einsatzes für irgendwas.

Aber linux ist doch sicher…

Abteilung: spaß mit den dümmsten fehlern in linux.

Wie kann man jemanden, der linux mit KDE-desktop nutzt und von der sicherheit seines linuxrechners tiefgläubig überzeugt ist, mal so richtig den tag versauen? Ganz einfach: ein datenzäpfchen nehmen, darauf ein VFAT-dateisystem schreiben (windohs-anwender lesen hier: es als VFAT-formatieren) und den datenträger als $(rm -rf ~) benennen. Ja, richtig. Der name des datenträgers ist das kommando zum rekursiven löschen des benutzerverzeichnisses, umgeben vom bash-kwoting für die ersetzung mit der ausgabe bei ausführung eines befehles.

Man kann natürlich auch backticks nehmen, also `rm -rf ~`, das ist dann auch kompatibel zur ollen bourne-shell¹ und spart ein zeichen. Aber auch die zehn zeichen der lesbareren schreibweise passen locker in die elf zeichen, die man platz hat.

Auf das datenzäpfchen zum beispiel ein paar harmlose dateien draufspielen und dem KDE-freund das datenzäpfchen in die hand drücken.

Nach möglichkeit rasch vom KDE-freund entfernen, denn der könnte explodieren. 😀

Ohren offenhalten. Wenn er zu weinen beginnt, hat es geklappt… 👿

m(

via Fefe

Auch POSIX mit korn-shell ermöglicht $(...).

Was hat uns denn allen so richtig dringend gefehlt?

Richtig, ein offißß-programm für linux mit den von windohs her gewohnten ribbon-menüs, das hat uns so sehr gefehlt, dass wir vor sehnsucht beinahe irre geworden wären.

Hoffentlich macht nicht demächst eines der desktop-projekte für linux diese dümmste benutzerschnittstellenidee der letzten zehn jahre nach — dann aber, ohne dass man den scheiß abschalten kann. Die haben schon so viel schlechtes von windohs nachgemacht…

Unbuntu des tages

Ubuntu 17.10 zerstört Rechner

Der Fehler tritt meist nach der Installation von Ubuntu auf, es gibt jedoch auch Berichte, dass bereits der Start des Live-Systems das BIOS zerstörte […] Auslöser für die Zerstörung sind laut Bug-Report die intel-spi-* Treiber. Ubuntu aktiviert sie im Kernel, obwohl sie offenbar nicht für den Einsatz auf Endkundengeräten geeignet sind

Dieses windohs für linux mal wieder. Da kriegste ja sehnsucht nach windohs! :mrgreen:

Hallo debian!

Die mawk-versjon in debian stable ist rd. zwanzig verdammte jahre alt und so kaputt, dass sie keine character classes kennt und ein speicherleck hat, das bei größeren eingaben beachtliche mengen speicher wegknabbert und das system damit träschen kann. Und sie hat im üblichen debian-sumpf alle schangsen, auch noch dreißig oder vierzig jahre alt zu werden. Unterdessen: die liste wäxt und wäxt und wäxt.

Also leute, wenn ihr etwas schreibt, was auch auf debian laufen soll, dann setzt keinen POSIX-konformen awk voraus oder testet es auch mit gawk! Oder macht es gleich in perl (sowieso eine sprache, die zu lernen sich lohnt). Ach, ihr wollt (oder müsst gar) POSIX-konform bleiben? Tja… 😦

Aber hauptsache, der scheiß-systemd ist aktuell! 😦