Stichprobe des tages

Wenn die hannöversche polizei mal eine kleine stichprobe macht, ob die radfahrer auch wirklich mit anderthalb metern abstand überholt werden, stellt sie fest, dass bei mehr als der hälfte der überholvorgänge zu dicht überholt wird.

In den 1,5 Stunden Kontrollzeit wurden 33 Radfahrende im Bereich der kurzen Kontrollstrecke von acht Metern Länge überholt. Obwohl sich die meisten Radfahrenden beim überholt werden nicht unwohl fühlten, war der gemessene Abstand in 17 Fällen deutlich zu gering

Aber im gegensatz zu anderen verkehrsgefährdungen, bei denen richtige menschen (also autofahrer) gefährdet werden, ist die polizei hier sehr verständnisvoll:

Die erste Kontrollaktion dieser Art sowie verschiedene Präventionsangebote der Polizei in Hannover im vergangenen Jahr haben gezeigt, dass die neuen bundesweiten Regelungen zur Stärkung des Radverkehrs noch nicht bei allen Verkehrsteilnehmenden bekannt sind, obwohl die Rechtsprechung bereits seit den 70er-Jahren gleichlautend ist

Das ist erst seit fuffzich jahren so, das hat noch nicht jeder mitgekriegt.

Hej, polizei! Mach das mal in der elisenstraße in linden! Das ist eine mörderische strecke für radfahrer. Fünfzig zentimeter überholabstand sind da standard. Und nein, die parallele limmerstraße ist kein bisschen weniger gefährlich, da sind es nur andere gefahren: straßenbahnen, busse, leute, die da trotz verbot durchfahren, schienen, völlig verpeilte fußgänger, besoffene, lebhafte kinder etc. Da komme ich nur im schritttempo voran, wenn ich nicht gerade völlig asozjal und gleichgültig bin, und meistens steige ich lieber ab. In der list geht es doch noch…

In hannover wird gemessert

Nach bisherigen Erkenntnissen des Polizeikommissariats Hannover-Lahe saßen zwei 22-Jährige gegen 01:00 Uhr auf einer Parkbank an der Bussestraße. Im weiteren Verlauf nahmen zwei bislang unbekannten Täter Kontakt zu den jungen Männern auf. Unvermittelt zogen sie jeweils ein Messer und forderten die Männer auf, ihre Wertsachen auszuhändigen. Nachdem die Angreifer Bargeld erbeuteten, flüchteten diese gemeinsam auf einem Fahrrad in Richtung Groß-Buchholzer-Kirchweg

In hannover wird gemessert

Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizeiinspektion Hannover verabredete sich der Hannoveraner am Mittwochabend mit einer Frau, die er online über eine Dating-App kennenlernte. Nachdem er sie mit seinem Auto vom Hauptbahnhof Hannover abgeholt hatte, fuhr er mit ihr zum Zoo um in der Eilenriede einen Waldspaziergang zu machen. Auf einem gepflasterten Gehweg zwischen dem Lister Turm (Walderseestraße), der Bernadotteallee und dem Zoo raubten ihn gegen 21:35 Uhr zwei Männer aus. Sie schlugen ihm ins Gesicht und bedrohten den Hannoveraner mit einem Messer. Anschließend nahmen sie mehrere Geldscheine aus seiner Geldbörse und liefen davon. Auch die mutmaßlich als Lockvogel eingesetzte Frau war nach Zeugenangaben plötzlich verschwunden

In hannover wird gemessert

Nach derzeitigen Erkenntnissen des Zentralen Kriminaldienstes betraten zwei maskierte Männer gegen 03:55 Uhr den geöffneten Verkaufsraum der Tankstelle an der Podbielskistraße. Die bisher unbekannten Täter gingen hinter den Verkaufstresen und bedrohten dort einen 41-jährigen Angestellten. Dabei hielt einer der Täter ein Küchenmesser und der Komplize einen Schraubendreher in der Hand. Sie forderten den Angestellten auf, die Kasse zu öffnen. Dann steckten sie das Bargeld aus der Kasse und Zigaretten aus den Auslagen in einen schwarzen Rucksack und flüchteten in Richtung der Podbielskistraße

In hannover wird gemessert

Nach bisherigen Erkenntnissen haben die beiden Männer am Sonntagabend gegen 22:50 Uhr das Wettbüro an der Ferdinand-Wallbrecht-Straße betreten. Während einer der Täter sich im Eingangsbereich aufhielt, ging der andere in Richtung des Tresens. Dort angekommen forderte er von dem 36 Jahre alten Angestellten die Herausgabe von Geld, während er den Mann zudem mit einer Stichwaffe bedrohte. Dann ergriffen die Täter aber plötzlich die Flucht in Richtung Edenstraße

Und gleich noch so ein messerheld, als ob ein vollidjot nicht genug wäre:

Nach ersten Erkenntnissen der Kriminalpolizei betrat der Räuber am Samstag gegen 11:10 Uhr den Verkaufsraum. Er bedrohte den 56 Jahre alten Angestellten mit einem Messer und forderte von ihm Geld. Nachdem der mit einem Mundschutz maskierte Täter in den Besitz des Geldes gekommen war, ergriff dieser die Flucht in Richtung der Hannoverschen Straße und von dort aus weiter in Richtung Am Meyers Garten

Interessant finde ich ja, dass jetzt allgemeinstmöglich und pseudoobjektiv von „stichwaffen“ die rede ist, um das wort „messer“ zu vermeiden. Das mag natürlich daran liegen, dass da heute ein anderer pressetexter sitzt und muss keine neue sprachregelung sein. Es kann aber ebenso bedeuten, dass irgendwelche spitzen werkzeuge als „stichwaffen“ für die drohung benutzt wurden, und in drei monaten ist jeder gewaltkriminalitätsverdächtig und muss mit präventiver verknastung rechnen, der unterwegs einen schraubendreher dabei hat. Ich tippe aber einfach auf eine andere sprachregelung für solche pressemitteilungen. Wisst ja: es wird alles viel besser, wenn man andere wörter benutzt…

In hannover wird gemessert

Am frühen Freitagabend, 12.06.2020, ist es zu einer körperlichen Auseinandersetzung auf dem Andreas-Hermes Platz gekommen. Dabei wurde eine 43-jährige Frau mit Messerschnitten am Kopf verletzt

Das messer hat übrigens die veropferte frau aus der tasche gezogen… und sich abnehmen lassen. Wenn mir jemand oder jefrud mit einem messer käme und ich hätte nur die kleinste schangse, dann würde ich den idjoten oder die idjotin umbringen. Wer das nicht möchte, sollte halt nicht mit einer mordwaffe auf mich losgehen. Und auch nicht auf irgendjemanden anders.

Frauen, die sich unwohl und bedroht fühlen, empfehle ich eher ein fläschchen CS-gas (ursprünglich stand hier: pfefferspray, aber bitte mal in die kommentare schauen) als ein messer, das sie bei körperlicher schwäche und ungeübter handhabung schließlich doch abgenommen kriegen. Das spray in die fresse und gleich dazu ein knie in die hoden, und jedes arschloch ist erstmal würgend und luftschnappend mit sich selbst beschäftigt.

In hannover wird gemessert

Nach bisherigen Erkenntnissen hatten die zwischen 15 und 20 Jahre alten Männer unter Vorhalt eines Messers sowie eines Baseballschlägers die Herausgabe des Geldes gefordert. Der 61-jährige Kioskbetreiber kam der wiederholten Forderung nicht nach und forderte das Trio auf, den Kiosk zu verlassen. Das dunkel gekleidete Trio griff Saft und Süßwaren aus der Auslage und flüchtete in Richtung Moltkeplatz