Kwalitätsjornalismus des tages

Nun ist die LVZ nicht dafür bekannt, dass dort in den letzten zehn Jahren eine radikale Verjüngungskur stattgefunden hat und alle Redakteure, die damals regelmäßig über Lütke Daldrup berichteten, verschwunden sind. So hätte sich also gewiss jemand gefunden, der mehr über den neuen BER-Chef hätte sagen können, als wie seine Figur und Frisur wirken. Jemand, der ein tiefergehendes Portrait hätte schreiben können, mit Einschätzungen darüber, wie Lütke Daldrup arbeitet, wie er wirklich mit Großprojekten umgeht und ob er der richtige Mann für den Job ist – oder halt nicht. Haartolle hin oder her.

Dass dies nicht geschah, ist höchstwahrscheinlich eine Folge der Zusammenlegung der LVZ mit der Zentrale in Hannover, die Texte für das Redaktionsnetzwerk Deutschland schreibt, die dann in allen zugehörigen Zeitungen veröffentlicht werden können

Auch weiterhin viel spaß mit der praktisch gleichgeschalteten scheißpresse in der BRD!

BRD-inlandsgeheimdienst des tages

Na, was meint ihr, wo man dann schließlich ein „verschwundenes“ händi eines dubiosen, vom BRD-inlandsgeheimdienst „verfassungsschutz“ mit geld gemästeten V-mannes wiederfindet?

Neues Handy von V-Mann „Corelli“ aufgetaucht

[…] Welche Daten auf dem Handy gespeichert sind, prüft derzeit das Bundeskriminalamt. Das Telefon, das jahrelang verschwunden war, war im Sommer 2015 in einem Panzerschrank des BfV aufgetaucht. Dort soll es vier Jahre lang gelegen haben. Erst jetzt konnte es angeblich dem V-Mann zugeordnet werden […]

Na, so ein zufall aber auch! Bestimmt genau so zufällig wie der sehr überraschende tod dieses wichtigen zeugen oder die zufällige aktenvernichtung beim verfassungsschutz, als auf einmal ein untersuchungsausschuss eingerichtet wurde.

Auch weiterhin viel spaß mit den mörderbandenfinanzierern und -helfern aus den polizeien und geheimdiensten der BRD! Demokraten und verfechter der idee des rechtsstaates würden diesen laden namens „verfassungsschutz“ ja zumachen, aber demokraten und verfechter der idee des rechtsstaates regieren nun einmal nicht in der BRD.

Madsack des tages

»Modern, zukunftsfähig und für ihre Leser attraktiv«, so lautet auch das Ziel der Verlagsgruppe Madsack

Mit weniger menschen zeitungen machen… ist ja kein problem, wenn man die übernahme von agenturmeldungen automatisiert und tolle softwäjhr hat, die gewisse meldungen einfach selbst formuliert. Ich wünsche der journallje auch weiterhin viel spaß beim verrecken — und dem bösen mitmenschen jornalist, der sich bislang für jede niederträchtigkeit hat einspannen lassen, wünsche ich sowieso nix gutes.