Die erhalter*innen, unterstützer*innen, zuarbeiter*innen der gegenwärtigen scheiße

Ich wäre neugierig, wie die Französische Revolution wohl gelaufen wäre, wenn die Rädelsführer nicht „Alle Adeligen einen Kopf kürzer“ sondern „Alle Männer einen Kopf kürzer“ gefordert hätten. Wie viele hätten da wohl mitgemacht? Das zeigt auch mal wieder, dass die Social Justice Warrior in ihrer Dämlichkeit eine der größten Stützen der Gesellschaft sind. Mit einem Haufen so dümmlich pauschalverurteilenden Honks braucht sich der Kapitalismus keine Sorgen zu machen. Die SJW-Taskforce sorgt schon dafür, dass die erste und wichtigste Grundsäule einer Diktatur stabil bleibt: „Lass die Leute Angst voreinander haben oder sich gegenseitig hassen, denn wer sich gegenseitig hasst, wird sich nie verbünden.“

Sexismus des tages

Zara Larsson, musikerin, so:

Ich hasse Männer als Gruppe, nicht als Individuen. Die ganze Geschlechter-Aufteilung, der Patriarchismus – die Männer werden einfach besser behandelt, und sie sind schuld, dass sich daran nichts ändert. Viele wollen mich extra falsch verstehen, bilden sich ihre Meinung über mich, ohne mit mir geredet zu haben. Würden sie mir richtig zuhören, würden sie mich auch verstehen

Um zu sehen, wie tiefhitlerbraun das geseier dieser männerhasserin ist, reicht es im vorliegenden zitat aus, das wort „männer“ durch ein anderes wort, etwa „türken“, „muslime“, „zigeuner“ oder „juden“ zu ersetzen: „Ich hab ja gar nix gegen den einzelnen juden, der Schlomo ist sogar mein freund, aber ich hasse sie als gruppe. Die haben einfach das ganze geld und überall nur vorteile, und die sind schuld daran, dass sich das nicht ändert“. Damit ihr übrigens auch in zukunft niemand zuhören wird, löscht sie irgendwelche S/M-kommentare und blockiert die kommentatoren — und fühlt sich als opfer, weil ihr niemand zuhört. Möge wenigstens eine kleine funzel osram im oberstübchen angehen!