„Cloud“ und datenschleuder des tages

„Deep root analytics“, eine meinungsforschungsklitsche aus den USA, hat ihre angesammelte, weit in die privatsfäre der betroffenen rd. 200 milljonen menschen hineinreichende datenbank völlig ungesichert auf einem „cloud“-sörver abgelegt [Dauerhaft archivierte versjon]:

Die 1,1 Terabyte große Datenbank enthält neben Namen, Adressen, Geburtsdaten und Telefonnummern auch Stimmungsanalysen zu politisch kontroversen Themen, wie Waffenbesitz, Stammzellenforschung, Abtreibung sowie die „vermutete Religion und Ethnizität“ […] der Datensatz wurde versehentlich ohne Passwortschutz auf einem öffentlich zugänglichen Amazon-Server abgelegt

Achtet mal drauf, wie die scheißjornalisten bei solchen datenschleudereien das sonst im jubeljornalismus unentbehrliche wort „cloud“ vermeiden und lieber vom „amazon-sörver“ tintenklexen, und ihr wisst, wie euch scheißjornalisten jeden verdammten scheißtag ins gehirn ficken wollen! Geh einfach sterben, scheißjornalist!

Völlig unabhängig von dieser ganz gewöhnlichen und niederträchtigen lesermanipulazjon zur verbesserung der eigenen attraktivität für reklameschaltungen wünsche ich euch allen auch weiterhin viel spaß beim festen glauben an den überall versprochen datenschutz! Die liste wäxt und wäxt und wäxt.

Vergesst fäjhknjuhs!

Vergesst fäjhknjuhs, denn jetzt gibt es fäjhkletters der niedersäxischen landeswahlleiterin an die AFD mit dem zweck einer manipulazjon der kommenden bummstagswahl. [Der Link führt zur webseit der niedersäxischen AFD. Hier auch eine dauerhaft archivierte versjon gegen das vergessen im internetz.]

Manipulativer hirnfick-jornalismus des tages

[…] eine Einstellung, die die richtige Haltung für entscheidender findet als Richtigkeit. Die meint, dass es wichtiger ist, gegen die AfD zu sein, als genau und korrekt über die AfD zu berichten

Und nein, das ist nicht nur mit der AFD so, und auch nicht nur bei der welt am sonntag…

Lügenpresse des tages

Der presse in ihrem kampf gegen die rechtspopulisten aus der CSU… ähm… AFD ist jedes mittel recht. Da werden auch schon mal in kwalitätsjornalistischen produkten zitate so sinnentstellend wie nur möglich wiedergegeben und in zwar knallige, aber vorsätzlich verfälschende kontexte gesetzt¹:

Für Empörung hat im baden-württembergischen Landtag eine Empfehlung des AfD-Abgeordneten Rainer Podeswa gesorgt, sich im Kampf gegen den Klimawandel am Hexenhammer zu orientieren. Dieses europäische Standardwerk fasse alle Methoden zusammen, mit denen im 15. Jahrhundert in Ravensburg die Klimakatastrophe bekämpft worden sei, sagte Podeswa am Donnerstag in Stuttgart. Damals wurden Hunderte Frauen verbrannt und damit das Klima gerettet

Ich wünsche auch weiterhin viel spaß dabei, sich aus der scheißpresse von scheißjornalisten die meinung bilden zu lassen!

¹Weil dieses verrottet stinkende „übermedien“ leider auch von hirnamputierten scheißjornalisten gemacht wird, die es für eine irre gute idee halten, ihre inhalte nach wenigen tagen aus dem offenen und freien web rauszunehmen und hinter eine bezahlmauer zu stecken, konnte ich leider nicht die primärkwelle verlinken und musste einen link zu einer dauerhaften archivversjon legen. Ich wünsche mir sehr, dass dem meiner meinung nach gar nicht so bescheuerten und seit längerer zeit durchaus fühlbar um einen erträglicheren jornalismus bemühten herrn Niggemeier ein ganz helles licht aufgeht, was für eine verkwarzte scheißidee das ist und dass er im lichte dieser einsicht fortan seine texte wieder vermehrt an stellen publiziert, die für den rest des internetzes sinnvoll verlinkbar und damit erst wirklich zitierbar sind.

Rundfunkjornalismus des tages

Der jornalismus in schundfunk und glotze kann ja vieles manipulieren und verschweigen, aber doch nicht bei den interwjuhs, oder? Oh, da wird auch manipuliert, was das zeug hält, und zwar selbst dann, wenn es objektiv gar nicht nötig wäre:

Alles war so aufbereitet, dass es klang, als sei ich live zugeschaltet und würde in Echtzeit die Fragen der beiden Moderatoren beantworten. An keiner Stelle wurde darauf hingewiesen, dass meine Antworten im Vorhinein aufgezeichnet wurden. Aber nicht nur das. Die Fragen der Moderatoren entsprachen leider nicht den Fragen, die mir die Praktikantin gestellt hatte, wodurch meine „Antworten“ ein bisschen den Eindruck erweckten, ich würde ausweichen beziehungsweise einfach nicht richtig zuhören

Nur für den fall, dass ihr euch mal wieder wundert, warum antworten von irgendwelchen gestalten gar nicht richtig zu den fragen passen…

Kurz verlinkt

Es geht schon um ein verzweifeltes Rückzugsgefecht der klassischen Massenmedien, die erfahren müssen, dass immer mehr Menschen an ihrer Glaubwürdigkeit zweifeln. Hinzu kommt, dass sich viele Journalisten als Oberlehrer der Nation missverstehen – und das lassen sich viele Menschen nicht mehr bieten. Die Objektivität der Medien steht also nicht nur „erkenntnistheoretisch“ zu Debatte. Man hat als Leser oder Zuschauer immer häufiger den schlechten Geschmack der Manipulation auf der Zunge

Aufmerksame leser hatten diesen „geschmack“ schon vor zwanzig jahren auf der zunge, und wer auf keinen fall stumpf und kalt werden wollte, hat sich in diesen ganzen jahrzehnten voller lüge und ständiger psychischer schubserei durch angestellte von irgendwelchen verlagsmilljardären und staatsfernsehsendern immer noch nicht daran gewöhnt.

Der jornalist ist dein feind.

Kennt ihr den schon?

In den Vereinigten Staaten mehren sich die Rufe nach einer Überprüfung der Präsidentschaftswahlen. Es gebe Indizien, die auf Manipulationen von Wahlcomputern hinweisen sowie den immer noch im Raum stehenden Hacking-Vorwurf gegen Russland

Endlich ist klar, wer schuld hat am völlig unerwünschten wahlergebnis. Nicht die wähler, sondern die russen. Es ist nur noch eine frage der zeit, bis ein geheimdienst der USA „eindeutige hinweise“ dafür findet, aber nicht veröffentlichen kann, weil die geheim sind. Die haben damals sogar „eindeutige hinweise“ für massenvernichtungswaffen im irak gefunden.

Zu „wahlkompjutern“ sage ich jetzt mal nix, außer vielleicht „viel spaß beim nachzählen“!

(Wer es immer noch nicht merkt: die meldung ist bullschitt. Statistiker, die so etwas untersuchen und belastbare indizien finden, sagen nicht „deutlich höher“, sondern sie sagten „statistisch signifikant höher, kann nur zu x% durch zufällige abweichungen entstanden sein“ und gäben bei derartigen vorwürfen auch ihr zahlenmaterial raus, damit jeder mal nachrechnen kann und damit verantwortliche sich von der korrektheit oder fehlerhaftigkeit der zahlen überzeugen können. Um solche belastbaren aussagen treffen zu können, macht man eine statistische analyse. Wenn solche aussagen nicht rausfallen, dann geben die daten solche aussagen nicht her. Die mit großem tamtam vorgetragene nichterkenntnis richtet sich an die matematischen analfabeten, die vom bildungssystem ausgespien werden und die damit gehirngefickt und manipuliert werden sollen, damit sie glauben, ein wahlbetrug sei „wisschenschaftlich erwiesen“. Lasst euch niemals, niemals, niemals von derart primitiven psychomanipulazjonen ein gefühl machen, und ihr werdet niemals populistischen rattenfängern hinterherlaufen! Und wisst ihr, was von den gleichen leuten nicht gefordert wird: eine nachzählung der vorwahlen, bei denen die Clinton-anhänger manipuliert haben.)

Guhgell des tages

Guhgell so: oh, da gibts einen verschlüsselten, sicheren mäjhlanbieter? Das ist für viele menschen interessant, die sich nicht in ihrer kommunikazjon von diversen geheimdiensten totalüberwachen lassen wollen? Den müssen wir gleich mal aus dem index rausnehmen, damit ihn auch ja keiner findet, der danach sucht… (Link geht auf einen englischsprachigen text.)

Auch weiterhin viel spaß mit der bekwemen und total guten websuche von guhgell!

Prof. dr. Offensichtlich

Prof. dr. Offensichtlich hat rausgekriegt, dass auf S/M-seits wie dem zwitscherchen systematisch menschen mit bots p’litisch manipuliert werden. Niemand hätte das für möglich gehalten. Als ob die leute dort, wo man von „schwarmintelligenz“ spricht, nicht ganz so viel eigenhirn hätten.

Aber keine sorge, morgen erklärt euch onkel scheißjornalist wieder, dass das zwitscherchen so etwas wie die stimme des internetzes ist. Weil der kennt sich ja aus mit dem internetz, der scheißjornalist…

S/M des tages

Facebook und Twitter treten Initiative gegen Falschmeldungen bei

Aber keine sorge, leute: das bedeutet leider nicht, dass jetzt solche dreisten, menschenverachtenden lügenkanäle wie das fratzengebuche und gezwitscher von BRD-p’litikern, werbern und der bildzeitung blockiert würden… :mrgreen:

Ach ja, weil mir immer wieder leute mit diesem scheißhirnfick kommen: nein, ich habe nichts dagegen, wenn ein kompjuter für mich den strom von nachrichten und informazjonen filtert, statt mich darin ertrinken zu lassen. Ganz im gegenteil. Ich habe allerdings etwas dagegen, wenn andere leute die kriterien dafür festlegen, wie ein kompjuter die nachrichten und informazjonen für mich filtern soll. Ein filter, dessen parameter ich nicht selbst in der hand habe, ist ein zensurapparat, der mich über die steuerung meiner wahrnehmung beinahe beliebig manipulieren kann. Deshalb höre ich auch sofort das gras waxen, wenn ich solche meldungen sehe — und meiner meinung nach sollte da jeder mensch das gras waxen hören.

Lügenpresse des tages

Denn eine wahrheitspresse ist es nicht, und schon gar nicht in so einem hirnfick-jornal wie dem „spiegel“:

Anfang des Jahres veröffentlichte der Spiegel einen Artikel über unsere Reise in den so genannten „Islamischen Staat“. Die Überschrift lautete „Der Märchenonkel“. Der Artikel verstieß gegen alle Grundsätze der zulässigen Verdachtsberichterstattung und enthielt zahlreiche Unwahrheiten über meinen Vater (Jürgen Todenhöfer), über mich und unsere Reise in den „Islamischen Staat“

[…] Der Spiegel und Frau Özlem Gezer schienen gar nicht daran interessiert, wirklich zu recherchieren. Nach ihren eigenen Angaben haben sie sechs Monate lang mit ihrem (einzigen) Informanten gesprochen

Der klick lohnt sich.

Ich wünsche euch auch weiterhin viel spaß dabei, von scheißjornalisten p’litisch gebildet zu werden! Lasst euch informieren, lasst euch uniformieren, lasst euch für den nächsten krieg begeistern, sterbt und mordet für die interessen von milljardären, ihr idjoten!

Stirb, scheißpresse, stirb! Verrecke, jornalist, verrecke!

Wer oder was ist eigentlich dieses „hate speech“

Wer*in vom „doktorant“ keine pickel bekommt, lese es hier nach: „Laut und dämlich – No Hate Speech.de“. Und auch mensch*innen, die pickel*innen davon bekommen, sollten den artikel bitte einmal überfliegen, ehe sie sich aus vorwiegend psychischer motivazjon zur scheibchenweisen errichtung einer internetzzensur-infrastruktur einspannen lassen, die später willkürlich gegen alles gewendet werden kann und gewendet werden wird.

Oder hat hier jemand geglaubt, dass die von zensursula erstmals offensiv vorgetragenen bemühungen vergessen sind? Nein, die liegen bereit, um bei näxster gelegenheit wieder hervorgeholt zu werden.

Zitat des tages

Die Merkmale von Propaganda sind dann eindeutig erfüllt, wenn Meinung und Information in systematischer und für den Leser kaum aufzulösender Weise vermischt sind. Dies ist bei der Mehrzahl der Tagesnachrichten der privaten und öffentlich-rechtlichen Leitmedien der Fall […] In diesem Sinne kann man durchaus sagen, dass wir bereits durch die strukturellen und ökonomischen Verhältnisse, auf deren Grundlage und in deren Rahmen Medien operieren, manipuliert werden

Prof. dr. Rainer Mausfeld… oh, ich hätte jetzt beinahe „offensichtlich“ geschrieben.

Wahnsinn des tages

Nein, eigentlich ist die börse nicht ein wahnsinn des tages, sondern unseres gesamten zeitalters. Mal fällt der kurs eines schwindelzettels¹ ins bodenlose, weil ein unternehmen richtig fett gewinn macht, aber nicht so viel gewinn, wie irgendwelche spezjalexperten erwartet hätten — und ein anderes mal zieht der kurs eines schwindelzettels an, weil ein unternehmen richtig fett verlust macht, aber eben nicht so viel verlust, wie irgendwelche spezjalexperten erwartet haben. Wer noch mehr anzeichen dafür braucht, dass dieser rasende wahn von menschenverachtenden koksnasen — von presseschreibern gern auch „instituzjonelle anleger“ genannt — völlig vom richtigen wirtschaftlichen geschehen emanzipiert ist, wird sie bei aufmerksamen lesen der wirtschaftsmeldungen immer wieder finden, wenn auch nicht immer so obszön offensichtlich wie in diesem fall. Aber aufpassen: damit die menschen schön dulle dumm bleiben, nennt der jornalist, der presseverleger und der fernsehmacher das börsengeschehen „wirtschaft“, damit man es auch verwexele und gleichsetze…

Hinweis für nachdenkliche und intelligente: ich habe hier natürlich einen tageskurs an der börse mit der (ausgesprochen unerfreulichen und keineswegs erfolgreichen) kwartalsentwicklung des geschäftes eines unternehmens in beziehung gesetzt, was ein billiges retorisch-manipulatives mittel ist, um meine darlegung mit scheinbaren fakten aufzuwerten. Dass die börse wahnhaft und vom wirtschaftlichen geschehen weitgehend emanzipiert ist, stimmt natürlich trotzdem… und wer lust darauf hat, kann ja mal bei anderen (und auch bei mir) darauf achten, wie häufig dieser trick des vergleiches zweier verschiedener kategorien im alltag eingesetzt wird, um andere menschen damit zu beeindrucken. Ich sehe das jedenfalls jeden verdammten tag irgendwo… zum beispiel im weiter oben verlinkten artikel bei heise onlein, um mit „fakten“ zu belegen, dass die unerfreuliche entwicklung äppels doch gar nicht so schlimm ist.

¹Schwindelzettel — so nenne ich eine akzje, die zu einem preis verkauft wird, der dazu führt, dass der „börsenwert“ eines unternehmens wesentlich größer als vier oder fünf jahresumsätze ist. (Bei unternehmen mit großen produkzjonsanlagen und absehbar langfristig robustem geschäftsmodell wie BASF und BMW darf man meinethalben gern zehn jahresumsätze als maßstab nehmen, aber auch nicht viel mehr; bei läden, die wie das fratzenbuch vor allem eine datensammlung haben, sollte hingegen eher etwas weniger angesetzt werden.) Und nein, von gewinnen habe ich dabei noch gar nix gesagt. Nach meinem erachten sind sämtliche DAX-„werte“ zurzeit schwindelzettel, sind angebotene gelegenheiten, zu einem völlig überteuerten mondpreis jenseits jeglicher wirklichkeit anteile an einem unternehmen zu erwerben. Wer das macht: nun ja, es sind alles erwaxene menschen, und man darf natürlich auch sein geld wegwerfen oder gar wegwerfen und einen teil davon zusätzlich noch einem fondsverwalter schenken. Denn was von den gegenwärtigen mondpreisen für die schwindelzettel übrig bleibt, wenns mal eine kleine erschütterung des laufenden börsenschwindels gibt, das sollte sich jeder selbst vorstellen können. Hinterher werden euch die jornalisten erzählen, dass irgendwelche entwicklungen „werte vernichtet“ haben — aber diese „werte“ waren die ganzen jahre lang nix als eine kirre fantasie der modernen zocker und alchimisten.