Kitzelblitzender S/M-juradonner-einziggott des tages

Das fratzenbuch so: ich bin das fratzenbuch, das ich dich ins fratzenbuch geführt habe. Du sollst kein buch neben mir haben, sonst lasse ich eine allesfressende rechtsanwaltsplage von apokalyptischem ausmaß auf dich los! Hab angst vor meinen plagen, und hab kein buch neben mir!

Für eine Umbenennung von Openbook in Openspace sieht Fernández für das soziale Netzwerk jetzt den richtigen Zeitpunkt. Einen Rechtsstreit mit Facebook könne sich das Unternehmen, dass sich aktuell mit Openbook in der Alpha-Phase befindet, aktuell nicht leisten

Lasst euch schön weiter die sprache von irgendwelchen geistigen eigentümern enteignen! Nachdem äppel es hinbekommen hat, dass keine äpfel mehr gehen, wird fratzenbuch es hinbekommen, dass keine bücher mehr gehen. Gut, dass guhgell so ein bedeutungsleeres kunstwort… oh, die heißen jetzt ja „alfabet“. 😦

Kwalitätsjornalismus des tages

Ist es nicht herrlich dämlich, wie sich der norddeutsche schundfunk darüber freut, dass es jemanden gelungen ist, sich die domäjhn eines AFD-ortsverbandes zu grabschen und dort für die aufnahme von flüchtlingen zu werben. [Dauerhaft archivierte versjon…]

Was der werte jornalist im eifer seines schreibens allerdings übersehen haben dürfte: Der mensch, der das gemacht hat, ist damit ein gehöriges finanzjelles risiko eingegangen. Natürlich gehören der AFD die namensrechte für ihre partei, selbst, wenn diese nicht beim deutschen patent- und markenamt eingetragen sein sollten (was ich nicht glaube). Eine auf dem rechtsweg erzwungene herausgabe der domäjhn ist also eine verhältnismäßig sichere sache, und die streitwerte, die im markenrecht „standard“ sind, führen zusätzlich zu sehr hohen kosten. Praktisch immer ist der streitwert sexstellig.

Wer mir das nicht glaubt und auch keine lust hat, eine internetz-suchmaschine zu benutzen, kann ja mal selbst ein paar erfahrungen machen: einfach eine irreführend benannte domäjhn mit SPD, CDU oder auch mal mit „BMW“, „cocacola“, „apple“ oder „NDR“ als namensbestandteil registrieren und auf einer webseit in dieser domäjhn das gegenteil der jeweiligen reklame publizieren, damit auch wirklich etwas dagegen unternommen wird! Da stecken aber ganz schnell sehr teure briefe im briefkasten, die zwar sachlich, aber auch klar und kalt formuliert sind und mindestens die kurzfristige herausgabe der domäjhn nebst unterzeichnung einer strafbewehrten unterlassungserklärung einfordern, natürlich mit angelegter kostennote einer anvergewaltskanzlei. So weit der preiswerte weg, der das konto „nur“ mit einigen tausend øre belastet. Der teure weg geht direkt und mit sehr guten erfolgsaussichten vor gericht. Wenn es ganz schlimm wird, kommen auf den markenrechtlichen kram auch noch schadenersatzforderungen drauf, deren streitwert sich das gegenüber mit der marke mehr oder minder einfach ausdenken kann (für beschädigung der marke durch arglistig erweckten falschen eindruck und alles, was dem beauftragten anvergewalt noch alles an gründen und möglichen schäden einfällt). Selbst, wenn man damit nicht durchkommt, gibt es wegen des vorsätzlich hochgeschraubten streitwertes ordentliche juristische zusatzkosten, die für eine privatperson existenzvernichtend sein können, von einem markeninhaber hingegen sogar steuerlich abgesetzt werden können. Alle diese dinge — die jeder gestalter einer webseit im rechtsraum der bummsrepublik deutschland im hinterkopf haben muss — werden vom kwalitätsjornalisten mit seiner „lustigen story gegen die AFD“ einfach weggewischt, als ob sie gar nicht existierten.

Aber hej, der kwantitätsjornalist wollte ja nur eine lustige meldung „gegen die AFD“ schreiben, und da wird dann mal kurz die gesamte wirklichkeit des geltenden rechtes in der BRD ausgeblendet. Wenns für den domäjhngrabscher teuer wird, wird der scheißjornalist bestimmt nicht drüber berichten. Jornalisten sind eben doof wie scheiße und — durch beständige desinformazjon mit potenzjell teuren folgen — die feinde ihrer leser, zuhörer und zuschauer.

Ich wünsche dem menschen, der sich bei einer günstigen gelegenheit die domäjhn eines AFD-ortsverbandes gegriffen hat und es damit „ins fernsehen“ geschafft hat, jedenfalls eine gütliche und für ihn billigere beilegung durch einigung mit der AFD.

„Geistiges eigentum“ des tages

Aber dass mir jetzt keiner äpfel mit birnen vergleicht:mrgreen:

Apple begründete seinen Einspruch damit, dass die Silhouette einer Birne bei Kunden zu Verwechslungsgefahr mit dem Apple-Logo führen könnte […] Pear wies darauf hin, dass zu der Markeneintragung auch der Schriftzug Pear Technologies gehöre, der unter der Birnensilhouette zu sehen sei. Während das Apple-Logo angebissen sei, habe die Birne keine Bissspuren. Beides beeindruckte die Behörde nicht. In ihrer Begründung heißt es, dass „eine Birne ganz klar kein Apfel“ sei. Dennoch habe das Pear-Logo zu viel Ähnlichkeit mit dem Apple-Logo und orientiere sich bezüglich der Gestaltung zu stark daran.

Nein, das ist nicht der postilljon, das ist golem. Dort gibts übrigens auch eine abbildung des äppel-logos und der birne, die sich bezüglich der gestaltung zu stark daran orientiert hat.

Am besten, wenn ihr ein produkt im bereich der kompjutertechnik habt, gar nicht erst irgendein obst verwenden. Eine banane sieht, wenn man sie nur durch die brille der geistig immer etwas eigentümlichen markenrechtsjuristen bei der verteidigung des wertvollen „geistigen eigentumes“ betrachtet, doch auch ganz ähnlich wie ein apfel aus.

Den bewohnern der europäischen unjon wünsche ich auch weiterhin viel spaß dabei, sich vollumfänglich von irgendwelchen geistigen eigentümern enteignen zu lassen — ob es die farbe magenta, die abbildung einer frucht oder auf „book“ endende wörter sind, alles kann zu für normale menschen und unternehmer existenzbedrohenden rechtsstreits führen. Dafür haben unsere vorfahren den feudalisten keine köpfe abgehackt, dass solche zustände zurückkommen! Ach, das waren ja die vorfahren der franzosen, die deutschen haben unterdessen immer noch ihre bahnsteigtickets gelöst, und als sie endlich alle das ticket hatten, kam Hitler. Egal! Der moderne feudalismus, der sich wie ein fressendes krebsgeschwür auf die immer mehr zur verfügungsmasse werdenden „freiheiten“ stürzt, muss beseitigt werden!

„Geistiges Eigentum“ des tages

Wir verlieren unsere Marken, dies ist eine Verletzung des Rechts auf geistiges Eigentum

Ich hätte das jetzt ja nicht so direkt formuliert, dass „geistiges eigentum“ wie etwa so eine „marke“ das potenzjal in sich trägt, menschen krank und tot zu machen… umso besser, dass so ein „geistiger eigentümer“ mir das mal abnimmt.

Neues aus abmahnistan

Wie sich außerdem herausgestellt hat, ist der abmahnende Autoflirt e.V. überhaupt nicht Inhaber der Marke Autoflirt

So lange genug leute einfach bezahlen, um noch höhere rechtskosten zu vermeiden, so lange der politische apparat der BRD diesen anvergewaltlichen erpressungs-terror weiterhin explizit wünscht und weiterhin in dieser form möglich macht, so lange die knäste voller schwarzfahrer sind, während die gewerblichen betrüger geldscheine zählen können, so lange wird das alles so weitergehen.