„Kinderfreunde“ des tages

Im Zuge der Debatte um die Reform des EU-Urheberrechts und eine Anpassung an die nationale Gesetzgebung hat die Leistungsschutzrecht-Verwertungsgesellschaft VG Media eine Kampagne bei Jung von Matt in Auftrag gegeben. Zu den „Mitabsendern“ gehören APR, BDZV, Börsenverein des deutschen Buchhandels, GEMA, Innocence in Danger (!), VAUNET, VDL, VDZ und die VG Media. Also ein Who is who der Verwerterlobby plus GEMA und den Kinderschützern von Innocence in Danger. Letztere haben vor zehn Jahren eine wichtige Rolle bei der Einführung des Zugangserschwerungsgesetz („Zensursula“) gespielt

Aha, die „kinderschützer“, die mit lügen und propaganda für eine umfängliche und intransparente internetzzensur in der BRD geworben haben, angeblich, um kinder vor sexuellem missbrauch zu schützen, waren und sind also ein trojaner der contentindustrie gewesen, und die sexuell missbrauchten kinder waren nur mittel zum zweck. Ich kriege von solchen kryptofaschistischen machenschaften in der tradizjon eines Joseph Goebbels mordlust… ☹️

34c3-bullschitt des tages

Wir brauchen Regularien, um zu schauen, wie kriegen wir eine Nachvollziehbarkeit und eine demokratische Kontrolle von dem hin, wie Algorithmen eingesetzt werden

Markus Beckedahl, bekannt von netzpolitik punkt org, hat ideen auf dunkelbraunem CSU-niewo. So so, „demokratische kontrolle“ von algoritmen. Etwa so eine „demokratische“ kontrolle wie bei BRD-geheimdiensten? Letzlich wird eine derartige regulierung nur zur kriminalisierung von softwäjhr führen, während sich der scheißstaat ein gesetzliches monopol auf drexverfahren sichert (das von der organisierten kriminalität selbstverständlich nicht beachtet wird). Und der größte teil der menschen ist allen staatlichen und kriminellen machenschaften völlig schutzlos ausgeliefert und riskiert bei selbstverteidigungsmaßnahmen gefängnisaufenthalte. Tolle idee! Solche hammerdummen ideen kann eigentlich nur jemand aus der scheiß-CSU oder von den scheißgrünen haben…

Je newer das thinking, desto fucker der job…

Kein link, nur ein bildschirmfoto

Und hej, immerhin, Markus Beckedahl macht sich. Bei seinem anderen tollen projekt namens „digitale gesellschaft“ gabs damals keinen minidschobb, sondern ein praktikum. Willkommen in der rolle als proletariat 2.0 unter den fittichen der internetfürsprecher — wäre doch echt kacke, wenn man arbeit wie arbeit bezahlte. Das muss das „new“ im „thinking“ sein… :mrgreen:

Ach ja, geht sterben!