Kwatschdatenschützer des tages

Unsere Daten müssen endlich wieder uns gehören. Mit diesem Appell lässt Axel-Springer-Chef Mathias Döpfner im Januar aufhorchen. In einem offenen Brief an Ursula von der Leyen wettert er gegen den „Überwachungskapitalismus“ von Firmen, die ihre Kund:innen ausspähen und fordert die Kommissionschefin auf, endlich etwas gegen die digitalen Giganten Google und Facebook zu machen

Herr Döpfner, sie verlogenes und intelligenzverachtendes loch, wie viele überwachungsskripte der reklamewirtschaft und irgendwelcher anderer menschenverdater haben sie noch mal in ihre „kwalitätsjornalistischen“ produkte verbaut? Wenn sie sich zum datenschützer aufspielen, um für noch mehr internetzzensur zu werben, ist das zum kotzen komisch.

Abseits der Öffentlichkeit jammert der Springer-Konzern, dass er die Einwilligung von Menschen einholen muss, die er im Netz tracken möchte

In wirklichkeit geht es diesem fäjhknjuhs- und häjhtspietsch-scheißverleger natürlich nur darum, ein noch krasseres „leistungsschutzrecht“ zu kriegen, nachdem das letzte, das er gekriegt hat, nichts als ein rohrkrepierer war, der guhgell kein bisschen behindert hat, sondern nur private angebote aus dem web gekegelt hat, sofern sie sehr link- und zitatlastig waren, weil man sie einfach nicht mehr rechtssicher betreiben konnte. Diese rechtsunsicherheit besteht bis heute fort.

Übrigens: niemand hat darum gebeten, dass sie loch ihre scheißprodukte in ein internetz stellen, das von seiner technischen natur her nichts weiter als eine weltumspannende kopiermaschine ist. (Wenn sie zum beispiel diesen text lesen, herr Döpfner, sie verlogenens und intelligenzverachtendes loch aus den brüsseler dunkelkammern, dann haben sie eine kopie auf ihrem kompjuter angefertigt.) Hören sie einfach damit auf! Und schon gehören „ihre daten“ wieder ihnen. So einfach geht das.

Sie können ja zeitungen verkaufen. Mein tipp: drucken sie auf saugfähigerem papier, damit ihre scheißzeitungen auch zu etwas taugen.

Ohne gruß.

PS: hey guhgell, wenn du hier mitliest: deindexier doch einfach mal die ganze scheißpresse aus der BRD-lobbykratie, damit sie sich nicht mehr von dir „beraubt“ fühlt. Vielleicht merkt dann mal jemand, dass nicht der schwanz mit dem hund wackelt.

Hadmut Danisch des tages

Zwingen uns hier Informationsfilter auf und reden von Emanzipation

Gar nicht auszudenken, wenn BRD-presseverleger nicht linksetzende aggregatoren juristisch weggebissen hätten. Womöglich würde heute guhgell im deutschsprachigen njuhsgeschäft kaum eine rolle spielen. Aber so ist es halt so gekommen, wie es gekommen ist, weil der jornalistische weitblick des verlegergeschmeißes nun einmal nur von der tapete bis zur wand reicht.

Stirb, scheißpresse, stirb! Verrecke, verleger, verrecke.

Verrecke, bildzeitung, verrecke!

Habt ihrs mitgekriegt, wie der springerverlach eine zeitschrift namens „bild politik“ einführen will? Klingt ja schon vom namen her ein bisschen wie ein vereinsblatt der AFD, und überhaupt ist der name ein eingeständnis, dass die andere, seit jahrzehnten etablierte und immer noch schrecklich erfolgreiche bildzeitung eine „bild tittitäjhnment und hetze“ ist. Der springerverlach ist jedenfalls, wenn man dem mund seines obermotzes Mathias Döpfner glauben darf, mit dem überragenden erfolg dieser einführung seiner neuen marke der bildzeitung hochzufrieden [archivversjon]:

Es sei noch nicht entschieden, wie es mit dem bisherigen Pilotprojekt Bild Politik weitergehe, sagte Mathias Döpfner Anfang dieser Woche bei einem Auftritt im Hamburger Presseclub. Die ersten „Marktergebnisse“ seien aber „sehr ermutigend“ […] Laut Verlag sollten die Verkaufsstellen mit insgesamt 20.000 Exemplaren beliefert werden. Der Launch des Magazins wurde von umfangreichen Werbemaßnahmen (u.a. in lokalen Radiosendern sowie am Point of Sale) begleitet […] Zahlen aus dem Testmarkt recherchiert, nach denen die Premierenausgabe – offiziell an 2.000 Verkaufsstellen erhältlich – auf eine verkaufte Auflage von 2.500 bis 3.000 Exemplaren gekommen sein soll

Fast anderthalb verkaufte exemplare pro verkaufsstelle! Ein riesen erfolg!

Bwahahahahaha!

Immerhin: die haben mehr als tausend davon verkauft, nachdem sie wochenlang im plärrradio teuer reklame dafür gemacht haben.

Bwahahahahaha!

Stirb, jornalist, stirb! Verrecke, bildzeitung, verrecke! Nehmt eurer nach scheiße stinkendes scheißleistungsschutzrecht mit ins würmerloch, ihr dummen arschlöcher!

Realsatire des tages

Mathias Döpfner, obermotz des springerverlages (bildzeitung), präsident des bummsverbandes deutscher zeitungsverleger, leistungsschutzrechtlobbyist und gefährlicher feind des internetzes beklagt die sich seit jahren hinziehende intellektuelle und inhaltliche krise des jornalismus. Nicht, dass morgen die scheißbildzeitung eingestellt wird, um diese intellektuelle und inhaltliche krise zu überwinden! :mrgreen:

Na ja, hauptsache, ihr hört keine feindsender!!!1!!!!1!

Fäjhknjuhs des tages

Wie will denn jemand Leute wie Döpfner und die von ihm vertretenen Verlage ernst nehmen in ihrem Kampf für die Wahrheit, wenn sie in eigener Sache mit Zähnen und Klauen die Lüge verteidigen?

Wisst schon, übermedien ist so eine webseit von jornalisten, und die verstehen das mit dem internetz nun einmal nicht, so dass der artikel in ein paar tagen hinter einem großen gib-geld-schild steht. Warum sollte man auch anstreben, eine zitierfähige kwelle zu sein? Deshalb gibt es hier auch eine dauerhaft archivierte versjon des textes. Die jornalistische arbeit scheint nun einmal schwere schäden im schädel zu verursachen… 😦

„Hochwertiger kwalitätsjornalismus“

Mathias Döpfner, obermacker des axel-springer-verlages, so:

In unserem Haus wird hochwertiger Qualitätsjournalismus in einigen Jahren eine größere Rolle spielen als heute.

Will der jetzt etwa die bildzeitung an den spiegel verkaufen? :mrgreen:

Aber nein doch:

Daher konzentriere sich der Verlag auf die Titel Bild und Welt.

So kwalität. Und vor allem: so hochwertig!