Überwachungsstaat des tages

Die menschenrechtsfeinde der strikt antidemokratischen europäischen unjon haben sich ein neues verfassungsbrechmittel ausgedacht:

Die Behörden eines Landes dürfen laut Entwurf in strafrechtlichen Ermittlungen in fast ganz Europa Zugriffsanordnungen an Netzbetreiber und Anbieter schicken. Dienste-Anbieter werden damit zur Herausgabe von Verbindungsdaten oder sogar Inhalten von privaten Nachrichten verpflichtet. Facebook muss dann etwa WhatsApp-Metadaten von Verdächtigen herausgeben […] viel rascher und einfacher als bisher Zugriff auf Cloud-Daten […] Bei Nichterfüllung der Anordnungen können Anbieter mit bis zu zwei Prozent ihre globalen Jahresumsatzes bestraft werden

Die daten müssen übrigens binnen sexer stunden rausgerückt werden. Einzige voraussetzung: es muss um eine ermittlung für eine straftat gehen, auf die mehr als drei jahre knast stehen. Abtreibung zum beispiel (in polen). Oder wenn man in der BRD mitbekommt, dass ein bekannter eine straftat begehen will, dies aber aus anstand und ekel vorm denunzjantentum nicht anzeigt. Alles in allem klingt das nach einem weiteren, beliebig von den polizeien missbrauchbaren überwachungsinstrument.

Wenn euch doch nur jemand vor der zentralisierung eurer kommunikazjon bei irgendwelchen S/M-drexseits und irgendwelchen zentralen tschättanbietern gewarnt hätte!

Karlshure des tages

Das wurde aber auch mal zeit!

Das Bundesverfassungsgericht hat den strikten Schutz von Feiertagen eingeschränkt. So galt der Karfreitag in Bayern bislang als „stiller Feiertag“, Feste zu feiern war verboten. So ein Schutz verstößt nach Ansicht der Richter gegen das Grundgesetz

Auch, wenn der tagesschaum so tut, als handele es sich um ein reines problem des katolizismus: die typischen november-feierverbote hier im ev.-luth. niederschlagsen sind gerade durch, und selbstverständlich wollen sie einem hier auch zum karfreitag das tanzen oder komödien wie „life of brian“ oder „dogma“ im kino verbieten. Gut, dass die karlshure nach so vielen jahrzehnten dieser mit staatsgewalt durchgesetzten kristlichen zwingherrenpraxis mal festgestellt hat, dass solche rückgriffe auf mittelalterliche regelungen gegens grundgesetz verstoßen.

Und wenn heute karfreitag wäre, würd ich tanzen vor glück, weil ich das noch erlebe! Ich habe wirklich nicht mehr damit gerechnet.

Übrigens: religjonsfreiheit ist ein verdammtes menschenrecht! Das hätte in der bisherigen geschichte der BRD mal jemand bemerken müssen! Aber hier regieren nun einmal offene menschenrechtsfeinde, die nicht nur nichts dagegen haben, dass die kristlichen kirchen einfluss auf das leben von andersgläubigen menschen nehmen dürfen, sondern diesen anspruch sogar mit mitteln der staatsgewalt durchsetzen.

Wie man als BRD-unternehmen trojaner verkaufen kann…

Das geht ganz einfach. Erstens darf man sie nicht an die nachäffung des staates verkaufen, die gemeinhin „organisierte kriminalität“ genannt wird, sondern muss sie an staaten verkaufen, gern auch an solche, in denen der henker ein vielbeschäftiger mann ist, weil tote nicht so viel gegen den staat sagen. Und zweitens muss man nur seine AGB richtig formulieren:

Die Münchener Staatsanwaltschaft will offenbar keine Ermittlungen gegen den Software-Hersteller Gamma aufnehmen […] Der Hersteller untersage in seinen Vertragsbedingungen ausdrücklich den rechtswidrigen Einsatz der Software, damit sei die Klage gegenstandslos und die Firma aus dem Schneider

*schwallkotz!*