Kennt ihr „mimikama“?

Ich fühle mich beim Besuch dieser Seite unwohl. Ein Verein, der sich gegen Internetmissbrauch, Internetbetrug und Falschmeldungen ausspricht, sollte etwas mehr Sorgfalt bei der Gestaltung seiner Webseite walten lassen

Advertisements

Schlangenöl des tages

Clean Master (Boost Antivirus) kontaktiert heimlich Porno-Seiten

[…] Angesichts der stolzen Download-Zahl von fast einer Milliarde und zahlreicher positiver Besprechungen in Technik-Magazinen und Blogs stellt sich auch die Frage, wie verlässlich die übliche Technik-Berichterstattung bei Apps eigentlich ist

Auch weiterhin viel spaß beim festen glauben an antivirus-schlangenöle und an die ausflüsse des jornalismus!

Wischofon des tages

Moodpath:
Depressions-App mit Facebook-Tracker

Natürlich mit tollem zugesicherten datenschutz, geht ja um ein empfindliches tema. Auch weiterhin ganz viel spaß damit, dass es für alles eine äpp für eure wischofone gibt, auch wenn dabei eine schamlose, alles überwachende und vermarktwertende scheißkultur eingerissen ist. Dieses grundrecht einer menschenwürde ist an euch echt verschwendet, aber dafür wäre Erich Mielke so stolz auf euch gewesen.

Datenschutz des tages

Das rundfunkgebührenfinanzierte BRD-parteienstaatsfernsehen ZDF scheißt weiterhin auf datenschutzbedürfnisse der nutzer ihrer mediatek-äpp für andräut und funkt fröhlich zum fratzenbuch, als ob es ein trojaner wäre.

Die scheinen sich beim ZDF auch zu sagen: in der unkultur der scheißwischofone hat der datenschutz eh keine bedeutung, also scheißen wir drauf…

Hach, würde ich mich freuen…

Hach, würde ich mich drüber freuen, wenn die ganzen kommerzjellen fratzenbuchnutzer und reichweiten-nutten auf einmal für den „datenschutz“ beim fratzenbuch haftbar gemacht werden können. Hoffentlich verschwindet dann endlich mal die ganze, breit und täglich dargebrachte jornalistische schleichwerbung für dieses krebsgeschwür am internetze aus dem drexjornalismus von tagesschau bis bildzeitung.

Cyberkrieg des tages

Nicht nur in der BRD erklärt die mozilla foundation den nutzern des beliebten webbrausers feierfox durch heimliche installazjon von „cliqz“ den cyberkrieg, auch andernorts kriegen feierfox-anwender von der mozilla foundation irgendwelche unerwünschten trojaner mit ihrem webbrauser untergejubelt.

Tja, so ist das eben, wenn eine beliebte softwäjhr von ihren machern in eine distribuzjonsplattform für schadsoftwäjhr umgebaut wird. Von leuten, die so etwas machen, kann man keine softwäjhr mehr benutzen. Schade um den feierfox.

Kurz verlinkt

Grundsätzlich sollten sich allerdings auch Unternehmen, Vereine und Nichtregierungsorganisation offen und ehrlich mit der Frage auseinandersetzen, ob ihre Präsenz auf Facebook mit den eigenen Vorstellung von Moral und Verantwortung vereinbar ist

So lange sie sich von PR-idjoten (also: professjonellen lügnern) beraten lassen, die ihnen immer wieder das zauberwort „reichweite“ ins gehirnchen stempeln, werden sie allerdings auf moral und verantwortung scheißen. Und dann füllen sie das fratzenbuch und bemerken nicht einmal, dass einige ihrer weniger reklamefördernden beiträge im fratzenbuch so unsichtbar werden, als hätten sie titten. Das ist schon doof, wenn man so doof ist!

Diese Diskrepanz zwischen Berichterstattung und Webauftritt, bei dem der Facebook-Button prominent unter jedem Artikel eingeblendet wird, verdeutlicht das Dilemma der Medien: Ihnen ist Reichweite wichtiger, als auf die Einbindung der Social Media Buttons zu verzichten und damit ein Zeichen zu setzen. Bis das allerdings nicht geschieht, werte ich die kritische Berichterstattung über Facebook und Co. lediglich als heiße Luft

Macht hier jemand fernkontoführung auf seinem kompjuter?

Echt? Und, schon gelesen, was die spezjalexperten von der sparda-bank über kompjutersicherheit von sich geben (hervorhebung von mir):

Zudem ist es prinzipiell egal wie lange das Passowrt ist, denn in der Regel hat der Kunde einen Keylogger auf seinem Rechner installiert. Dieser würde dann auch ein Passwort mit unbegrenzter Länge und Komplexität mit lesen

Daran glauben, dass nahezu jeder kunde (denn es ist ja die regel) einen trojaner auf dem rechner hat, der die tastatureingaben mitschneidet und trotzdem noch die fernkontoführung über das internetz anbieten und in der reklame noch einen von sicherheit faseln — diesen intellektuellen spagat kriegt man wohl nur als bänker hin. :mrgreen:

Die zusammenfassung von Mike Kuketz ist schon sehr gut:

Na wenn da so ist, können wir uns die Authentifizierung ja gleich sparen

Auch weiterhin viel spaß bei der internetzbasierten fernkontoführung und bei der scheibchenweisen abschaffung des bargeldes!