Scheißpresseverleger des tages

Nein, die zeitungszusteller kriegen immer noch nicht den gesetzlichen mindestlohn in der BRD. [Dauerhaft archivierte versjon der meldung gegen die von scheißpresseverlegern in den dunkelkammern des reichstages lobbyistisch durchgesetzte pflicht zur „depublikazjon“ von inhalten des BRD-staatsfernsehens.]

Prof. dr. Offensichtlich

Prof. dr. Offensichtlich hat sich mal den mindestlohn in der BRD angeschaut:

In vielen westdeutschen Großstädten reicht der Mindestlohn nicht aus, um Lebenshaltungskosten und Miete zu zahlen

Die überraschung könnte gar nicht mehr größer werden!

Eine arbeit, die es nicht wert ist, mit mindestens mit rd. 16 øre in der stunde bezahlt zu werden, ist es auch nicht wert, überhaupt getan zu werden. Punkt. Aber hej, eine ganze industrie von menschenschindern freut sich schon über die flüchtlinge und über zu erwartende ausnahmen vom gesetzlichen mindestlohn, die im reichstag schnell zu geltendem recht gemacht werden.

Wer in der BRD keinen mindestlohn zahlen will?

Na, wer wohl? Klar, die bummsrepublik deutschland will natürlich keinen mindestlohn zahlen:

Im aktuellen Fall hatte die Stadt Dortmund einen Auftrag zur Aktendigitalisierung öffentlich ausgeschrieben und von allen Bietern gefordert, dass der Mindestlohn auch an Beschäftigte von Subunternehmern im Ausland zu zahlen sei. In Nordrhein-Westfalen gilt für solche Aufträge ein Mindestsatz von 8,62 Euro pro Stunde. Die Bundesdruckerei, die diesen Auftrag übernehmen und komplett in Polen ausführen lassen wollte, wehrte sich vor Gericht gegen diese Vorgabe

So etwas hält man beim EuGH — da, wo zum beispiel auch das recht auf guhgell-löschung gemacht wurde — für eine so tolle idee, dass man es gleich absegnet. Wäre ja auch scheiße, wenn bei staatlichen aufträgen der innerhalb des staates übliche mindestlohn gezahlt werden muss… da könnte man ja gar nicht die unterschiedenen lohnnivohs in verschiedenen staaten der EU gegen die arbeitssklaven ausspielen. Und wer sich auf diesen in meinen augen viel zu niedrigen 8,50-mindestlohn freut, kann jetzt schon ahnen, was der zur folge haben wird.

„Pressefreiheit“ des tages

Wofür man bei so einem kwalitätsjornalistischen verlegerprodukt fristlos gekündigt wird? Zum beispiel, wenn man als jornalist ein foto ein foto auf die kwalitätsjornalistische webseit dieses verlagsproduktes stellt, auf dem ein transparent mit der aufschrift „mindestlohn 8,50 euro auch für Zeitungs- Zusteller/innen“ zu sehen ist. Wo kommen wir denn da hin?! Diese „pressefreiheit“ ist und bleibt die freiheit für ein paar handvoll milljardäre, ihre meinung auf papier zu stempeln, um damit das denken der menschen zuzustanzen. Und das gilt für jedes presseprodukt, auch für das scheinbar seriöse und objektive… und ansonsten gilt:

Der Mindestlohn für Zusteller sei verfassungswidrig, weil er in die Pressefreiheit eingreife

Kurz verlinkt

Wo die astlöcher von presseverlegern gerade so richtig an djahuh, keinsundkeins und guhgell ausprobieren, wie weit sie ihr im bimbestag bestelltes und vom bimbestag bückgeistigst geliefertes „leistungsschutzrecht“ ausreizen können, ist es mal zeit für ein kleines linkchen zum rechtsfreien raum, den sich die BRD-scheißpresse geschaffen hat: Warum werden eigentlich ausgerechnet Zeitungszusteller vom Mindestlohn ausgenommen?

Stirb, jornalist, stirb!

Scheiß-SPD des tages

Wäre ja echt scheiße, wenn die hartz-IV-empfänger vom staatlich subvenzjonierten sklavenarbeitsstrich jetzt auch einen anspruch auf einen allgemeinen gesetzlichen mindestlohn hätten, da hätte man sich ja den ganzen rot-grünen billigarbeitsmarkt schenken können. Das findet auch a. nahles (immer ohne pause sprechen), die nicht nur sagte, dass hartz IV im prinzip richtig gewesen sei, sondern konsekwenterweise jetzt auch ausnahmen beim mindestlohn für alle diejenigen menschen haben will, die das kümmerliche bisschen geld am nötigsten haben. Stattdessen gibts ein halbes jahr arbeit zum hungerlohn — mit ergänzendem hartz IV, um überhaupt über die runden zu kommen, zusammen mit dem ganzen daran hängenden terror- und entrechtungsapparat — und danach gehts gleich wieder in hartz IV. Dank der spezjaldemokrakischen vorstellungen von einem „mindestlohn“. Dank A. Nahles (immer ohne pause sprechen). Fahrt einfach in die hölle, die ihr den menschen jeden tag mit eurem tun bereitet, ihr schreibtischmörder!

Könnt ihr euch noch erinnern, wie sich die SPD selbst für die „sozjaldemokratische handschrift“ im koalizjonsvertrag gefeiert hat, damit die mitglieder auch ja wie von der verlogenen parteiführung gewünscht abstimmen. Jetzt seht ihr, wie diese mit dem blut der elenden hingeschmierte klaue wirklich aussieht.

Das wichtigste am mindestlohn…

Das — für die durch und durch korrupte und verlogene p’litkaste — wichtigste an so einem allgemeinen mindestlohn ist nicht nur, dass man so lange damit wartet, bis die inflazjon den eh schon erbärmlich angesetzten hungerlohn noch dürftiger gemacht hat, sondern vor allem, dass sich für möglichst viele billige verschleißkräfte trotzdem nichts ändert. Herzlich willkommen in einem wichtigen p’litischen ziel der spezjaldämonkraken aus der SPD, deren widerwärtigster, aber von ihnen heute noch offen verehrter und in jedem wahlkampf gerufene vertreter folgendes gesagt hat:

Wir haben unseren Arbeitsmarkt liberalisiert. Wir haben einen der besten Niedriglohnsektoren aufgebaut, den es in Europa gibt.

Was CDU und CSU da wünschen, steht also in SPD-tradizjon — die große scheiße, die in der BRD regiert, hat sich in farbe und kotigem duft schon lange lange aneinander angeglichen.

Hej, sozjaldemokraten…

Hej, sozjaldemokraten, die ihr euch gerade von eurer scheiß-SPD-führung habt erzählen lassen, dass der mindestlohn doch eine ganz große sozjaldemokratische errungenschaft in der großen scheiße¹ sei und dass ihr deswegen wackeldackelhaft abnicken sollt!

Wisst ihr eigentlich, wer nicht in den genuss des mindestlohns kommen wird, der euch da als vergifteter bonbon in den rachen geschlagen wurde? Da kommt ihr bestimmt nie drauf. Menschen, die in SPD-firmen arbeiten.

Geh sterben, SPD!

¹Große scheiße ist mein wort für die „große koalizjon“. Aus gründen.