Datenautobahn des tages

Nostalgie pur! 😉

Es hatte selbst im retro-gewohnten DOS-Forum zu dezent ungläubigem Staunen geführt, daß ich noch immer mit 56K-Modem, Tonwahl und Telefonbuchse online gehen kann. Scheinbar ist das heutzutage mehr als unüblich und in der Regel auch gar nicht mehr möglich (?). Also bei mir geht das nach wie vor mit der 20 Jahre alten 16-Bit-Einwahlsoftware von T-Online

Der hat da aber eine sehr hübsch aussehende shell für sein windohs für würggruhps 3.11 laufen. (Ich kenne nur das alte calmira, das ungefähr wie ein windohs 95 aussah und sich einschließlich eines „echten desktops“ zum dateienablegen und eines startmenüs auch so bediente — ein echter fortschritt gegenüber dem anwendungsmänätscher.)

Und ist es nicht schön, was t-offlein heute noch so alles für tolle dienstleistungen anbietet? Die werden ja nicht angeboten, weil sie nicht genutzt würden und keinen reibach mehr brächten, sondern, weil hier das datenautobahnland BRD mit seinen internetzfeldwegen ist, wo immer noch menschen darauf angewiesen sind. Unterdessen faselt die gesamte p’litische kaste von der „digitalisierung“, ohne zu verstehen, was das ist und ohne die zustände in der BRD zu kennen. 😦

Technologische führungsnazjon des tages

Viele US-Amerikaner erleben das Internet wie vor 20 Jahren: Sie wählen sich per Modem über den Dienst AOL ein

Dieser spaziergang auf dem standstreifen der datenautobahn kostet auch nur 15 dollar im monat — und er ist, anders als heise das titelt, nicht „wie in den 90ern“, denn die webseits sind nicht mehr wie in den neunzigern, sondern aufgeblähte kleine monster, die 6 KB nutzinformazjon in einem wust von mindestens einigen hundert KB verpacken, im falle von jornalistischen produkten sogar regelmäßig in megabytepäckchen.