Datenschutz des tages

So relazjonale datenbanken mit SQL sind unsicher, weils da SQL-injections geben kann. Da müsst ihr halt no-SQL-datenbanken wie „mongodb“ nehmen. :mrgreen:

Ach ja, ich wünsche euch allen auch weiterhin viel spaß beim festen glauben an den datenschutz, der euch von irgendwelchen klitschen zugesagt wird, während datenschleuderei nicht die geringsten konsekwenzen hat und zu keinerlei haftungsrisiken führt! Macht euch immer und überall schön datennackig! Aber wundert euch nicht über das ergebnis, ihr lobotomierten lemminge!

NoSQL des tages

Rund 40.000 MongoDB-Datenbanken standen völlig ungesichert im Internet

Nein, das waren nicht nur kleine dankenbänkchen von kleinen klitschen und privatleuten. Woher sollte so ein admin auch wissen, wie man das dingens absichert, indem man für den zugriff ein passwort erzwingt? Das ist ein völlig abgefahrener, hypermoderner ansatz zum datenschutz, auf einer stufe mit dem warp-antrieb. Ich wünsche euch auch weiterhin viel spaß dabei, an die datenschutzversprechungen von irgendwelchen größeren unternehmen (und an irgendwelche datenschutz-siegel) und kleineren klitschen zu glauben!

Vor ein paar jahren…

Vor ein paar jahren haben ja alle in so einer irrazjonalen technischen modewelle von den leistungsfähigen no-SQL-datenbanken geschwärmt, die dieses olle, unflexible, relazjonale wegspeichern jetzt endgültig ersetzen sollten und dabei „modernen“ anwendungen viel angemessener und außerdem performanter sind. Wie der einsatz einer beliebten no-SQL-datenbank für ein projekt aus dem wirklichen leben aussieht (es handelt sich um diaspora), kann man bei Sarah Mei nachlesen. Ja, und selbst dort, wo eine dokumentorientierte datenbank geeignet sein könnte, kann es im projektverlauf große probleme geben, wenn relativ einfache anforderungen dazu kommen. Wer nach der lektüre immer noch lust hat: immer nur zu! Liebe lemminge, zur todesklippe links und anderthalb meilen gehen…