In hannover wird gas gegeben

Nach derzeitigem Ermittlungsstand waren Einsatzkräfte der Spezialisierten Verfügungseinheit mit ihrem Zivilfahrzeug auf dem Bremer Damm unterwegs, als ihnen eine Yamaha MTN850D mit überhöhter Geschwindigkeit auffiel. Die Beamten nahmen die Verfolgung auf und konnten dabei eine vorwerfbare Geschwindigkeit von 171 km/h bei erlaubten 60 km/h feststellen. Am Königsworther Platz angekommen, wollten die Zivilpolizisten den Unbekannten kontrollieren. Dieser flüchtete sofort abermals mit überhöhter Geschwindigkeit vor den Beamten, die ihn noch über die Brühlstraße, das Leibnizufer, den Friederikenplatz, die Lavesallee, die Ritter-Brüning-Straße bis zur Stadionbrücke verfolgen konnten. Dort mussten die Einsatzkräfte die Verfolgung abbrechen. Der Motorradfahrer hatte sich bei der Flucht grob verkehrswidrig und rücksichtslos verhalten, da er mehrere rote Ampeln missachtete und teilweise über 120 km/h fuhr

Andreas Bescheuer des tages

Endlich tut der würdige nachfolger von Doofrindt, Andreas Bescheuer (CSU), etwas wirksames für die unwelt und ganz nebenbei auch für die entlastung der rentenkassen. Denn nur ein toter verkehrsteilnehmer ist ein unweltfreundlicher verkehrsteilnehmer [archivversjon]:

Experten erwarten unisono, dass nach der Änderung mehr Menschen bei Motorradunfällen getötet oder verletzt werden würden […] Österreich hat die Regeln bereits liberalisiert – die Erfahrungen sind laut Bast-Analyse nicht gut. Die Regelung habe „zu einer deutlich erkennbaren Verschlechterung der Verkehrssicherheit beigetragen“

Ist doch prima! Es gibt eh zu viele menschen für diesen planeten. Und außerdem freue ich mich auf den ersten batteriegetriebenen kinderroller, der von einem unkontrolliert herumschleudernden motorrad vom fahrradweg gewischt und zusammen mit dem motorradfahrer ins grab geschubst wird. Da hat Andreas Bescheuer dann zwei punkte mit einem unfall gemacht. Das ist die neue effizjenz! :mrgreen:

Nach dem #dieselgate kommt das #knattergate

Motorradlärm
BUND wirft Herstellern Manipulation vor

Ich gratuliere den berufsbetroffenen vom BUND dazu…

Während die Hersteller Gewinne kassierten, müsse die Gesellschaft für etwaige gesundheitliche Folgen einstehen

…dass sie das prinzip des real existierenden kapitalismus in der BRDDR (mit seinen „freiwilligen selbstverpflichtungen“ irgendwelcher industrien, die nix weiter als eine jurisdiktive bankrotterklärung der marke „wir machen uns überflüssig, wenn der reibach für die industrie stimmt“ sind) verstanden haben. Das versteht nicht jeder. Leider haben sie es noch nicht weit genug verstanden, um es überwinden zu wollen.

via @benediktg5@twitter.com