„Netgear“ des tages

So so…

[…] will der Netzwerkausrüster die Vorwürfe nun umfassend prüfen

Hat ja damals bei anderen auch geklappt, die jornalisten mit einem „wir rätseln und analysieren erstmal“ ruhigzustellen, weil man dabei erwischt wurde, auf trojanern das wort „router“ draufzuschreiben. Und nein, kohd schreibt sich… leider… nicht von allein!

Stirb, „netgear“, stirb! Und du, jornalist, der du dich immer und immer wieder mit so einer intelligenzverachtenden scheiße abspeisen lässt und sie auch noch als kwalitätsjornalismus wiedergibst, stirb gleich hinterher, denn dich braucht niemand mehr. Außer vielleicht die werbeabteilung der NSA-trojaner-verkäufer.

Backdoor-fix des tages

Au weia, kaum lese ich mal ein paar tage lang nicht bei Fefe

„Netgear“ so: Oh, wir haben uns mit einer offensichtlichen hintertür erwischen lassen. Das ist ja mistig. Gut, „fixen“ wir das problem mal, indem wir die offensichtliche hintertür durch eine besser versteckte hintertür ersetzen.

Hol euch der insolvenzverwalter, ihr NSA-schergen!

(Nein, kohd schreibt sich nicht von allein, sondern er wird geschrieben. Und wenn man mit dem einen päckchen den hintertür-kohd als hintergrundprozess starten kann, um ihn mit dem anderen päckchen wieder beenden zu können, ist das ganz sicher kein kohd, der versehentlich passiert ist. „Netgear“ ist ein laden, der kriminelle überwachungswanzen verkauft und „router“ draufschreibt. Das ist widerwärtig. Und nein, heise wird keine stellungnahme bekommen, denn beim letzten mal, als sich „netgear“ erwischen ließ, gab es auch keine stellungnahme. Nicht einmal irgendeinen unverbindlichen blah, sondern gar keine. Das liegt an diesen verschwiegenheitsabkommen. Was im auftrag eines geheimdienstes gemacht wird, wird nun mal geheim gehalten, deshalb heißt so eine mord- und unrechtsbehörde ja auch „geheimdienst“. Alles, was an hardwäjhr oder softwäjhr aus den USA kommt, muss zurzeit als vorsätzlich kompromittiert betrachtet werden. Alles. Und wer trotzdem drüber nachdenkt: alles, wo „linksys“ und „netgear“ auch nur in der nähe stand, niemals wieder anschaffen! Übrigens finde ich gerade den englischen wikipedia-artikel zum lemma „netgear“ sehr interessant, der liest sich wie ein verdammter reklametext. Sogar die tollen sicherheitsgeräte von „netgear“ werden dort kurz und vollkommen unkritisch vorgestellt. Und von vorsätzlich eingebauten hintertüren steht kein wort drin, das würde ja den gewünschten eindruck zerstören. So funkzjoniert professjonelle hirnfickerei! Ein grund mehr, niemals etwas von diesem verrotteten scheißladen zu kaufen. Und die frage, was alles passieren kann, wenn jemand solche „lücken“ findet — es ist natürlich in wirklichkeit eine hintertür, und die router sind in wirklichkeit so etwas wie staatlich gewünschte trojaner in vielen lokalen netzwerken — der sich die info lieber mit ein paar milljonen aus der organisierten kriminalität versilbern lässt, beantwortet sich durch kurze anwendung des verstandes.)

Hersteller rätseln und analysieren

Hallo, ihr da hinten in der karl-wiechert-allee (heise),

die ihr so beflissen wiedergebt, was „linksys“ da in einer haltung kaum noch zu übertreffener kunden- und intelligenzverachtung in die mikrofone rotzt:

So erklärte ein Sprecher des zu Belkin gehörenden Netzwerkausrüsters Linksys, dass man sich des Problems bewusst sei und derzeit an einer Lösung arbeite

Oder „netgear“:

Im Augenblick überprüfen wir alle potentiellen Sicherheitslücken der verschiedenen WLAN-Router / DSL-Modemrouter

Oder als krönung der unverschämtheiten „cisco“:

Wenn es eine Sicherheitslücke gibt oder eine Hinweis, den wir unseren Kunden geben müssen, werden wir dies gemäß unserer Security Vulnerability Policy bekanntgeben. […] Unsere Unternehmenspolitik untersagt es, Backdoors in unsere Produkte zu installieren

Wisst ihr da hinten in der karl-wiechert-allee eigentlich noch nicht, dass sich kohd nicht von allein schreibt, sondern mühsam geproggt werden muss — selbst wenn es sich um einen undokumentierten und von den meisten kunden gewiss unerwünschten zugang zum ruhter über einen darauf laufenden, obskuren internet-dienst handelt? Da hat keine fee ihren magischen staub reingeblasen, und durch ein wunder entstand softwäjhr, da hat jemand programmiert. Bewusst. Nach vorgabe in einem pflichtenheft. Und der kohd wurde überprüft, damit er auch ja laufe. (Hallo, einen offenen port findet jeder achtjährige nachwuxhäcker mit einfach zu benutzenden programmen, und gleich bei drei großen herstellern von netzwerkhardwäjhr hat das keiner in auch nur der lausigsten kwalitätskontrolle bemerkt?!)

Und dann tritt da gleich bei drei riesenklitschen im NSA-reich USA auf dem gleichen port der gleiche dienst auf, der immerhin das auslesen von passwörtern über das internetz ermöglicht, und niemand will etwas davon wissen? Weil dieser kohd da eben… ähm… irgendwie reingezaubert wurde? Und ihr schafft es bei heise, diesen bullschitt ohne die spur einer relativierung wiederzugeben?

Ach, vergesst es einfach! 😦

Nachtrag: „cisco“-supportforum, ein eintrag vom 29. märz 2010. Aber nichts gewusst! Dieses unverschämte lügen hat ja fast schon präsidentalen karakter. Zum kotzen!

Lacher des tages

Was es mit dem ominösen Dienst auf sich hat, dazu hüllen sich die Hersteller bislang in Schweigen

Die müssen ja auch darüber schweigen, wenn sie für die NSA eine schnorchelschnittstelle einbauen, sonst gehen die in den knast. Deshalb ist es ja ein geheimdienst, weil das geheim bleiben soll.

Wer über die anschaffung von netzwerkhardwäjhr nachdenkt: „linksys“ und „netgear“ haben mit ihrer werksseitig eingebauten hintertür eine hilfstellung für kaufentscheidungen gegeben.

Die NSA in deinem router?

Auf einige [sic!] Routern von Linksys und Netgear läuft offenbar ein undokumentierter Dienst, über den man unter anderem die Konfiguration einschließlich der Klartext-Passwörter auslesen und auch manipulieren kann. Es besteht die Möglichkeit, dass auch Geräte anderer Hersteller betroffen sind

Und nein, so ein dienst kommt da nicht zufällig oder versehentlich rein, sondern nur, weil ihn jemand bewusst und planvoll programmiert hat. Willkommen auf dem überwachungsplaneten!

Demnächst bei sicherheitsbewussten nutzern: eine dezidierte brandmauer zwischen internetz und ruhter, die den port 32764 nicht durchlässt…