Da habt ihr eure krüpplografie von überwachern!

Eine Hintertür in WhatsApp erlaubt es Facebook und anderen, die verschlüsselten Nachrichten der Nutzer nachzulesen, berichtet der Guardian […] Die jetzt entdeckte Backdoor ist nicht Teil des von Oper Whisper Systems implementierten Signal-Protokolls. Sie erlaubt es Facebook jedoch, neue Schlüssel zu erzeugen, ohne dass der Nutzer dies merkt – und so die Kommunikation mitzulesen

Wenn euch doch nur jemand vorm scheißfratzenbuch gewarnt hätte! Idjoten! Wenns internetz im händi ist, ists gehirn im arsch.

Nachtrag: wisst ihr noch, wie heise onlein vor einem dreiviertel jahr ganz unkritsch und im besten schleichwerbeton reklame für die überwachungssoftwäjhr whatsapp vom spämmenden und träckenden fratzenbuch gemacht hat? Tja, geld stinkt eben nicht. Und damit ihr diese offensichtliche schleichwerbung nicht etwa für ein versehen haltet, hat heise onlein — ich wüsste ja gern mal, wie viel geld vom fratzenbuch die für ihre vorsätzliche desinformazjon kriegen — heute so geschrieben, als handele es sich um einen programmierfehler, wie er halt überall mal passieren kann, statt die dinge deutlich beim namen zu nenen, wenn dieser fehler an whatsapp gemeldet wird und einfach drinbleibt. Es gibt nämlich nur einen einzigen denkbaren grund, warum man einen „fehler“ drinlassen sollte, der eine hintertür zur aufhebung der verschlüsselung ist, und der ist nun einmal, dass die hintertür für gut gehalten wird und mutmaßlich mit absicht eingebaut wurde. Wenn ihr wert auf eure privatsfäre und eure kompjutersicherheit legt, seid ihr bei den schleichwerbenden kwalitätsjornalisten aus der karl-wiechert-allee schlecht beraten. Das solltet ihr euch merken, um künftige empfehlungen dieser immer wieder einmal vorsätzlich leserverdummenden kommerzjellen webseit (beispiel eins, beispiel zwei) beurteilen zu können.

Ob herr Erdoğan und herr Putin wohl auch zugriff auf die vom fratzenbuch eingesammelten daten nehmen können? Ob sich das fratzenbuch diese „märkte“ wohl entgehen lassen würde? Heise, ihr arschlöcher, ihr bringt mit eurer schleichwerbung in form von gezielter desinformazjon im redakzjonellen teil menschen ins gulag oder in einen folterknast. Nur für eine handvoll judasgeld. Widerlich! Erzählt mir nie, nie, nie wieder etwas über werte und verantwortung des jornalismus!

Das wurde aber auch mal zeit!

Wisst ihr noch, als zensursula von der Leyen mit ihren stoppschildern durch die talkshows tingelte und die vorstellung, man könne eine einmal etablierte zensurinfrastruktur beliebig missbrauchen, entschieden zurückgewiesen wurde?

CDU-Politiker Sensburg wünscht sich Netz-Sperren gegen Fake News

Wenn die leute nicht damit aufhören, die propaganda von feindsendern zu hören, dann muss man das signal dieser feindsender eben stören! Ich wünsche den opfern der kommenden zensur von fäjhknjuhs viel spaß mit der propaganda und desinformazjon von bildzeitung über spiegel bis zur FAZ!

Der übliche abmahnistanwahn

Hat wirklich jemand geglaubt, dass lizenzierungen der marke „creative commons“ ein gutes mittel gegen die legalisierte wegelagerer-abzockerei unter dem banner des „geistigen eigentumes“ ist? Nun, in der bummsrepublik abmahnistan haben sich stinkende anvergewälte schon gut darauf eingestellt und einen tollen wörkflow zum abzocken entwickelt. Also passt immer auf, dass den lizenzbedingungen entsprochen wird, wenn ihr CC-lizenziertes zeug verwendet. (Ist ja auch nicht so schwierig, aber einfach übernehmen, was man „sowieso für frei“ hält, ist halt einfacher — gar nicht auszudenken, was hier los ist, wenn in der BRD erst „geistiges eigentum“ auf den S/M-seits von abmahnanvergewälten durchgesetzt wird. Da wird das fratzenbuch aber zur unerschöpflichen goldgrube für ansonsten untalentierte juristen mit empatiemangel und asozjaler energie.)

Und wenn ihr etwas gegen den scheißdreck des „geistigen eigentums“ tun wollt, veröffentlicht eure sachen nicht unter CC-lizenzen, außer vielleicht als CC0. Das ist aber mit einer aufgabe sämtlicher rechte verbunden und damit oft auch nicht gewünscht.

Datenschutz des tages

Merke: wenn gesammelte daten da sind, werden sie genutzt, und selbstverständlich auch zu zwecken, für die sie nicht eingesammelt wurden:

Eine Abteilung des Fraunhofer-Instituts hat tausende Fotos von privaten Webseiten und hundertausende aus einer Datenbank des Bundeskriminalamts für biometrische Tests genutzt

Auch weiterhin viel spaß mit den staatlichen datensammlungen der BRD. Übrigens: ihr braucht keine sorge zu haben, dass die illegale polizeiliche datenschleuderei für irgendjemanden irgendeine konsekwenz hat, weder zivilrechtlich noch disziplinarrechtlich. Das ist schließlich die BRD hier.

Datenschleuder des tages

Die EU-Polizeiagentur Europol in Den Haag ist nach Berichten niederländischer Medien von einem massiven Datenleck betroffen. Eine Mitarbeiterin hat demnach eingestufte Informationen mit nach Hause genommen und digitale Kopien auf einem Netzlaufwerk angefertigt. Der Datenträger von Lenovo sei mit dem Internet verbunden gewesen. Mehr als 700 Seiten vertraulicher Daten landeten schließlich bei dem Fernsehsender Zembla, der den Vorgang öffentlich machte

Faszinierend, mit was für sprachlichen verrenkungen die parajornalisten von „netzp’litik“ das sonst für solche dienste verwendete wort „cloud“ vermeiden, das sofort klar machen würde, wie es zum datenleck gekommen ist. Man könnte ja fast denken, die müssen beim schreiben inzwischen auch rücksicht auf sponsoren und anzeigenkunden nehmen…

Ach ja, auch weiterhin viel spaß in der „cloud“! Und viel spaß mit idjoten, die weit in eure privatsfäre reinragende daten in der „cloud“ speichern!

Kennt ihr den schon?

#WeAreTwitter: Initiative für ein Twitter in Nutzer*innenhand gestartet

Übrigens, werte asteriskgeschlechtliche nutzer*innen: Das fediverse ist fertig. GNUsocial läuft. Diaspora läuft. Friendica ist sogar für leute installierbar, die sich schnell überfordert fühlen; es geht etwa so leicht wie wördpress. Die softwäjhr ist frei. Greift zu! Macht etwas damit! Dafür ist freie softwäjhr da. Ihr braucht euch nicht in fremde hände zu begeben. Oder seid ihr so heiß auf zentralistische strukturen, weil da zensur und unterdrückung möglich sind und wollt nur diesen knüppel selbst in der hand haben?

Wenn dieses zwitscherchen — es ist übrigens nur ein börsennotiertes unternehmen ohne seriöses geschäftsmodell, das noch keinen müden dollar gewinn gemacht hat — demnächst verschwindet, ist es nicht weiter schade drum.

Kampf gegen »hate speech« des tages

Achtung, bitte vor dem weiterlesen eventuelle getränke aus dem mundraum entfernen!

Die Vertreterin von Youtube brachte als Beispiel Justin-Bieber-Videos, die auf ihrer Plattform am meisten gemeldet würden, aber wohl in keinem Land illegal seien

Auch weiterhin viel spaß mit der von der BRD betriebenen auslagerung der zensur an irgendwelche S/M-wirtschaftsunternehmen!

Juhtjuhbb des tages

Guhgells juhtjuhbb findet das ja ganz toll, wenn es zum p’litischen medium gemacht wird, aber nur, wenn dies in einer weise geschieht, die völlig unp’litisch ist. Und deshalb wird mit einer ordentlichen porzjon einschüchterung dafür sorge getragen, dass in interwjuhs mit EU-lobbykratur-p’litikern keine falschen fragen gestellt werden.

Laetitia Birbes, die französische YouTuberin, hat ein versteckt gefilmtes Video veröffentlicht, in dem klar zu sehen ist, wie ein YouTube-Mitarbeiter sie bei der Notizbesprechung zu überzeugen versucht (man könnte auch sagen bedroht), nicht die „falschen“ Fragen zu stellen […] YouTube hingegen hatte ihr empfohlen, Wohlfühlfragen zu stellen, beispielsweise über Junckers Hund oder sein Handy […] Ein anderer sonderbarer Aspekt ist, dass YouTube Birbes kurz nach dem Interview ein Kooperationsangebot über 25.000€ präsentiert hat. Sie fragt sich nun, ob der Vorstoß dazu gedacht war, sie von einer Offenlegung der Vorgehensweise YouTubes abzuhalten

Ich wünsche euch auch weiterhin viel spaß mit solchen gutsherrenhaften internetz-unternehmen, die ihr mit eurem täglichen handeln und verhalten zu monopolisten macht! Ach, ihr wollt geld daran verdienen, dass guhgell eure videos über (bei beinahe jedem zuschauer unerwünschte) reklameeinblendungen in reibach verwandelt und euch etwas abgibt? Nun gut, dann ist ja alles klar. Viel spaß mit eurem geld, ihr idjoten!

„Geistiges eigentum“ des tages

Die „demokratisch-rechtsstaatliche“ zensurkeule urheberrecht wird einmal mehr geschwungen, um möglichst schmerzhaft auf das internetz einzudreschen:

Zumindest kommerzielle Anbieter können demnach durch das bloße Setzen eines einzelnen Links eine Urheberrechtsverletzung begehen, wenn das Ziel des Links rechtswidrig öffentlich zugänglich gemacht worden ist

Ein „kommerzjeller anbieter“ ist man übrigens nicht, wenn man kommerzjell erfolgreich ist. Ein einziges werbebanner reicht in der BRD dafür. Und wenn irgendeine dunkelkammer das mal so entscheidet, dann vermutlich auch schon eine einzige „spendenmöglichkeit“ über flattr, paypal, bitcoin, etc. Auch, wenn das alles nur ein paar erbärmliche klickergroschen im jahr oder gar nichts einbringt.

Am besten, ihr setzt gar keine links mehr! Denn alles, was ihr verlinkt, kann sich ja auch später mal verändern und dann zur „urheberrechtsverletzung“ werden. Die vom EuGH vorgesehenen sorgfaltspflichten…

Darüberhinaus kann erwartet werden, wenn das Setzen von Links zum Zwecke der Profiterzielung erfolgt, dass die Person, welche so einen Link setzt, die notwendigen Überprüfungen vornimmt um sicherzustellen, dass das betreffende Werk nicht illegal auf der verlinkten Webseite veröffentlicht wurde, sodass man annehmen muss, dass die Linksetzung mit vollem Wissen hinsichtlich des urheberrechtlichen Schutzes des Werks sowie der möglicherweise fehlenden Zustimmung zur Veröffentlichung im Internet durch die Rechteinhaber erfolgt ist. Unter solchen Umständen, und insofern diese widerlegbare Vermutung nicht widerlegt wurde, ist der Akt der Verlinkung auf ein Werk, das rechtswidrig im Internet platziert wurde, eine „öffentliche Zugänglichmachung“ im Sinne von Artikel 3(1) der [EU-Urheberrechtsrichtlinie]

…sind objektiv unerfüllbar. Und was hier harmlos „link“ heißt, das ist auch ein video bei einem videohoster oder eine einbettung von soundcloud oder vergleichbaren anbietern.

So, darauf erstmal eine urheberrechtsverletzung, die ich natürlich nicht zur nachahmung empfehle:

Gar nicht auszudenken, wie jornalisten über so eine scheiße schreiben würden, wenn sie nicht in der europäischen unjon, sondern in anderen staaten stattfände

Worauf haben wir denn alle noch gewartet

Ein gesetzliches Verbot von Ad-Blockern steht uns möglicherweise ins Haus, denn Interessenverbände fordern aufgrund des hohen Zuwachses der Nutzerzahlen gesetzgeberische Maßnahmen

Auch weiterhin viel spaß mit den gegnern des internetzes, den freunden der organisierten kriminalität und deinen feinden: den scheißjornalisten und den scheißpresseverlegern!

„Cloud“ des tages

Na, ihr freunde der „cloud“, hat ihr euch eine irreführend formulierte mäjhl aus der tropfbox bekommen? :mrgreen:

Müsst ihr verstehen: so ein hai-tech-unternehmen mit neuester „cloud“-technologie kann es ja nicht auch noch hinbekommen, bei der speicherung von passwörtern eine sicherheitstechnik aus den frühen siebziger jahren (das gesaltete häsching von passwörtern für die speicherung) zu implementieren, das ist beschäftigt genug damit, euch tolle äpps zu machen. Und jetzt weiterhin viel spaß beim ablegen eurer daten auf den kompjutern anderer leute! Was kann dabei schon schiefgehen? Also los, gebt denen jetzt auch noch — ganz, wie es die netzp’litiker von netzp’litik empfehlen — eure telefonnummer! Macht alles sicherererer! 😈

Europäisches wertesystem des tages

Foto von vier französischen polizeibeamten, die eine frau mit körperverhüllender bekleidung dazu zwingen, sich auszuziehen. Dazu der Text: 'Für die Veröffentlichung dieses Fotos in sozialen Medien fängt man sich in Frankreich eine Klage ein. Mit Kleidungsverboten und Internetzensur zeigt sich das europäische Wertesystem'.

Aber hauptsache, die banken sind gerettet und die wirtschaft läuft… dann sind diese ollen menschenrechte aus den ganzen sonntagsreden doch gar nicht mehr so wichtig. Fick dich selbst, europäische unjon, und fick dich mit eisernem stalinpimmel so hart, wie du es zu brauchen scheinst! Ich bin soeben aus dir ausgetreten, und es ist mir scheißegal, ob du das anerkennst oder nicht…

Anonymität und pseudonymität machen alles besser

Habt ihr auch gehört, was die entrechtungsminister immer wieder in die kameras rülpsen: wenn man einen klarnamenszwang fürs internetz einführt, wird der umgangston besser. Klingt toll. Stimmt aber nicht, stattdessen ist nach einer aktuellen studie das gegenteil davon wahr.

NSU des tages

NSU-Skandal:
Jetzt schon 23 Handys im Fall Corelli gefunden

23.

Ich wünsche auch weiterhin viel spaß mit dem BRD-inlandsgeheimdienst, die im zweifelsfall jede neubraune mörderbande unterstützt und vor strafverfolgung schützt. Dem wurden übrigens gerade — ihr wisst ja: es ist fußball; schland, schland, hirnverbrannt — die „kompetenzen“, also zu gut deutsch: die möglichkeiten zur durch unrechtsgesetze legalisierten menschenrechtsverletzung, vom bummstag ausgebaut. Natürlich mit parlamentarischer kontrolle. Hat ja immer total gut so funkzjoniert.