Nein, „netzwertig“, ihr reklameblogger für „linkedin“…

Nein, „netzwertig“, ihr reklameblogger für „linkedin“, dieses „linkedin“ kann keineswegs zum „neuen zwitscherchen“ werden. Auch dann nicht, wenn es dort jetzt „follower“ gibt. Denn es gibt einen ganz großen unterschied zwischen dem zwitscherchen und „linkedin“, und der liegt darin, dass „linkedin“ ein spämmer ist. Seit monaten bekomme ich regelmäßig die nach scheiße stinkenden drexspämms von „linkedin“, und anfangs habe ich dafür sogar einem meiner mitmenschen negatives sozjales fiehdbäck in form einer mit fausthieben polierten fresse angeboten, bis ich dann erfuhr, dass der gar nichts dafür konnte. Also nicht direkt, jedenfalls. Der von „linkedin“ wie eine nützliche softwäjhr fürs händi angebotene, nach verrotteter scheiße stinkende trojaner namens „linkedin-äpp“ durchforstet nämlich einfach das adressbuch der händis, auf denen er installiert ist und funkt es zu „linkedin“, und „linkedin“ versendet dann seine asozialen, widerwärtigen spämms an jede mäjhladresse, die so eingesammelt wurde.

Und sorry, das zwitscherchen ist zwar auch widerlich, aber es ist noch nicht in den bereich der niedertracht angekommen, dass es seinen nutzern trojaner als harvester für spämreklame installiert. Wenn überhaupt, dann wird „linkedin“ das nächste fratzenbuch — denn beim fratzenbuch hatte man 2009 auch nicht das geringste problem damit, mit widerlicher, asozjaler spämm ein bisschen menschenmaterial für die beziehungsvermarktung zu angeln.

Dass die reklameblogger von „netzwertig“ in ihren monetarisierungsbemühungen mutmaßlich auch ein paar klimpergroschen von spämmern nicht verschmähen, zeigt hoffentlich jedem, was von ihrer seit zu halten ist.

SEO-brüller des tages

Doch weil die Suchmaschinen dieses Verhalten jetzt negativ bewerten, betteln manche Spammer nun darum, dass ihre Links entfernt werden

Wenn ich gewusst hätte, dass es mal so weit kommt, hätte ich mir die ganzen alten handgeschriebenen kommentarspämms — es waren verdammt viele — der SEO-dressierten halbaffen von der ein-euro-elendsarbeitsfront aufgehoben, um sie jetzt mit einem schnellen UPDATE in der datenbank freizuschalten. 👿

Vielleicht hat ja jemand anders ein derartiges archivchen…

Mögen die SEO-spämmer langsam verbrennen und kwalvoll verrecken!

Alles schonmal dagewesen

„Alles schonmal dagewesen“, murmelte der netzopa in seinen dreitagebart, als er die lächerlichen S/M-meldungen von heute las:

Jugendliche wenden sich von Facebook ab, gleichzeitig verbringen Nutzer immer mehr Zeit mit auf die private Kommunikation in kleinen Kreisen spezialisierten Apps

„Ach! Wir nannten das früher einmal ‚e-mail‘ und, wenns unmittelbarer war, ‚chat‘ — und unsere ‚apps‘ hießen einfach ‚anwendungen'“, setzte er fort… :mrgreen:

Könnt ihr euch noch an „myspace“ erinnern…

Könnt ihr euch noch an „myspace“ erinnern, kurz, bevor das dingens immer bedeutungsloser wurde. Was hat da am meisten genervt? Also neben den vielen idjoten, die es dort gab? Richtig, die teils sehr aufdringliche (und oft auch noch einfach loslabernde oder losplärrende) reklame von irgendwelchen überteuerten däting-abzockern, die mit frauenbildern mit üppigen brüsten die aufmerksamkeit an sich rissen. Nun, „myspace“ ist ja dem fratzenbuch nur vorausgegangen, und das fratzenbuch — ein unternehmen ohne seriöses geschäftsmodell — muss jetzt ja auch geld reinholen, scheiß auf kwalität und scheiß auf die nutzer. Kein wunder, dass da die gleiche art von reklame läuft

Aber die „emma“ wegzensieren, weil sie eine „pornografische“ darstellung von einer nackten, barbrüstigen frau zeigte! Die prüderie 2.0 des US-internetzes zur sozjalsubstituzjon hat kein problem mit titten, wenn damit geld gemacht werden kann, aber sie hat ein problem mit titten, wenn sie jenseits des S/M-geschäftsmodells¹ kostenlos zur verfügung stehen. Ist ja auch scheiße mit dem sex, wenn er nicht kommerzialisiert wird. Tolle welt, die da gebaut wird!

¹S/M = social media. Aus gründen. Hat nichts mit BDSM zu tun…