Wie nennt der jornalist „massenentlassungen“ heute?

Mopo-Geschäftsführerin Susan Molzow will die Zahl nicht bestätigen, unterstreicht aber, dass die Boulevardzeitung künftig mit weniger Mitarbeitern auskommen muss. Betroffen hiervon ist unter anderem das Layout. „Wir befinden uns mitten im Prozess der ‚agilen Redaktion‘. Es werden viele Prozesse in der Redaktion unter die Lupe genommen. Beispielsweise werden wir künftig im Layout Seitenproduktionen standardisieren und hier werden wir uns personell schlanker aufstellen. Gleichzeitig verstärken wir uns im Digitalen“, erklärt Molzow

„Der prozess der agilen redakzjon“ klingt ja auch viel schöner als „wir entlassen die hälfte der leute und lassen die andere hälfte der leute dafür bei gleicher (oder zusätzlich gesenkter) entlohnung die doppelte arbeit machen“. Tja, was so eine pressearschlöchin ist, das kann das mit dem neusprech; so eine arschlöchin mit hartz-IV-SPD-hintergrund hats ja von der pike auf gelernt und jeden tag fleißig angewendet.

Stirb, scheißpresse, stirb! Verrecke, verleger, verrecke!

Fratzenbuch des tages

Facebook umgeht Werbe-Blocker

Denn schließlich weiß das fratzenbuch genauer als du selbst, was du sehen willst und was du wirklich brauchst. Deshalb kann es auf deine entscheidung, keine reklame sehen zu wollen, einfach so scheißen. Auch weiterhin viel spaß beim fratzenbuch, einem börsennotierten unternehmen…

Der Konzern, zu dem auch Whatsapp und Instagram gehören, bestreitet nahezu seinen gesamten Umsatz aus Werbeeinnahmen

…ohne seriöses geschäftsmodell (jenseits der vergällung erwünschter inhalte mit im regelfall völlig unerwünschten hirnfickversuchen der reklameheinis).

Ein gülden gleißender neusprech-punkt für das wort „werbeerlebnis“ — so ein scheißwort kann sich nur ein scheißwerber ausgedacht haben. Klingt doch gleich viel erlebnisorientierter als der alte neusprech „verbraucherinformazjonen“.

Prof. dr. Offensichtlich

Prof. dr. Offensichtlich hat mal eine tolle p’litische studie gemacht und hat dabei zur überraschung der ganzen welt rausgekriegt, dass die AFD zur p’litischen heimat der meisten rechtsextremen in der BRD geworden ist. Nach bislang unbestätigten gerüchten aus für gewöhnlich völlig uninformierten kreisen stand dieses studienergebnis schon vor der ersten konzepzjon fest. Schade nur, dass der umtriebige prof. dr. Offensichtlich nicht damals nachgeschaut hat, als die CDU/CSU noch die heimat der meisten rechtsextremen in der BRD war.

Übrigens ein kleiner neusprechhinweis. Diese…

[…] die Abwertung sozial schwacher Gruppen […]

…euch von propagandisten, scheißjornalisten und p’litikern als „sozjal schwach“ erklärten menschen sind in wirklichkeit ökonomisch schwach, also arm. Die reichen und herrschenden hingegen, und ebenso alle, die nach einer zugehörigkeit zu den reichen und herrschenden streben, sie sind in wirklichkeit sozjal schwach, häufig dabei sogar so durch und durch asozjal, dass es bis nach panama hinstinkt.

S/M-neusprech des tages

Habe ich mich eben verlesen? Nein, das wort steht da wirklich so. Welches wort? Das wort „social selling„.

Na, ich wünsche euch weiterhin viel spaß mit euren S/M-dingern. Immer brav das menschliche miteinander vermarkten lassen, immer schön die legale spämm aus den werbeagenturen mitten in das private leben reinholen! So ists gut! Seid brave hunde! Kriegt auch ein däumchenhoch! Der „social sale“ ist dem „social selling“ vorausgegangen. :mrgreen: