Scheißjornalismus des tages

Laut Ö1 und ORF Kärnten hat Handke nach der Frage das (eigentlich unangekündigte und spontane) Gespräch mit mehreren Journalisten abgebrochen und davor noch die Medien scharf kritisiert. „Ich stehe vor meinem Gartentor und da sind 50 Journalisten und alle fragen nur wie Sie. Von keinem Menschen, der zu mir kommt, höre ich, dass er sagt, dass er irgendwas von mir gelesen hat. Es sind nur die Fragen: Wie reagiert die Welt? Reaktion auf Reaktion auf Reaktion. Ich bin ein Schriftsteller, ich komme von Tolstoi, ich komme von Homer, ich komme von Cervantes. Lasst mich in Frieden und stellt mir nicht solche Fragen“, sagte Handke. Er wolle „nie wieder“ Journalistenfragen beantworten.

[Archivversjon]

Tja, wenn man von den professjonellen werbeplatzmarktwertaufwertern der contentindustrie immer nur in verschiedenen formulierungen „hej, ich bin jornalist und sie haben einen nobelpreis für etwas gekriegt, was ich nicht verstehe, also wie fühlen sie sich?“ gefragt wird; von barbaren, die nicht einmal lesen können und auch nicht wissen, wie man wikipedia benutzt, dann kann ich jeden zorn verstehen! Eigentlich müsste man so einen scheißjornalisten viel öfter mal eine ohrfeige für seine dummen, hirnverachtenden unverschämtheiten geben… denn ich kann aus eigener erfahrung nur sagen, dass jornalistenarschlöcher keine andere sprache als gewalt zu verstehen scheinen. Ein wort wie „nein“ können diese fäkalmaden in ihrer bedeutung offenbar nicht erfassen. Das wäre vermutlich zu viel zivilisazjon… 😦

Nobelpreis des tages

Friedensnobelpreisträger Barack Obama hat bombadierungen in syrien und im irak angekündigt. Das sind damit wohl friedensbomben, von friedensbombern gebracht und manchmal auch von friedensdrohnen getragen, damit der frieden nach präsidialer unterschrift auch noch gezielter geschaffen werden kann¹. Gott sei dank dafür²!

Irgendwo tief in der erde rotiert Alfred Nobel so heftig in seinem grabe, dass man daraus strom gewinnen könnte.

¹Nein, ich glaube auch nicht, dass man mit den IS-barbaren verhandeln kann. Während diese barbaren so „blöd“ sind, ihre barbarei auf den ölfeldern nordafrikas austoben zu lassen, wo die eigentlichen, hinter vielen hehren worten versteckten US-interessen liegen, blutet der rest afrikas unbeachtet vor sich hin. Übrigens: das konzentrationslager guantanamo im rechtsfreien raum der USA gibt es immer noch. Ich persönlich würde, wenn ich die wahl hätte, eine durch einen geübten henker vorgenommene enthauptung mit dem schwerte gegenüber der jahrzehntelangen inhaftierung in den folterhöllen der USA bevorzugen.

²Kwelle des verlinkten bildschirmfotos: propagandapresse aus dem axel-springer-verlag.