Gedenken

Es ist ja gut, dass städte — in wirklichkeit natürlich BRD-p’litiker — mit dem üblichem tamtam und unter den augen der kameras „der NSU-opfer gedenken“ [archivversjon], aber viel besser wäre es, die für hundertzwanzig jahre vor den menschen in deutschland als staatsgeheimnis weggeschlossenen NSU-akten zu veröffentlichen, damit die strukturen offengelegt und beseitigt werden können, die dazu geführt haben, dass eine von der scheiß-BRD behütete und vermutlich finanzjell gepämperte tiefbraune mörderbande mordend durch das land ziehen konnte. Dass das p’litisch nicht gewollt ist, macht das p’litische gedenken zur weiteren verhöhnung der opfer und ihrer angehörigen und den bemüht würdevollen klang aller worte zum empörenden spottgeschrei, keinen deut besser als den mörderischen, rassistisch motivierten hass.

Überwachung des tages¹

Das Nürnberger Verkehrsunternehmen VAG will mit Mobilfunkdaten Bewegungsprofile seiner Kunden erstellen […] Die anonymisierten Mobilfunkdaten werden als aggregierte Schwarm- und Massendaten für die Verkehrsstatistik verwendet […] Die Daten werden ja sowieso erfasst, auch wenn sie nicht Bahnfahren

So geht das mit dem ausbau der überwachung! Tut ja anfangs nicht weh, ja, man bemerkt es lange so gut wie gar nicht und dann wird immer mehr und in immer fernerliegende bereiche ausgeweitet, bis alldurchwaltende überwachung auf einmal eine tatsache ist, die sich nicht mehr aus der welt schaffen lässt. P’litische fantasien folgen dann von ganz allein, und die spur, der sie folgen sollen, ist vorgegeben: ausmerzung aller (verdächtigen, gefährlichen) abweichungen aus einem normbereich des verhaltens.

Fühlt euch weiterhin schön frei und schau mit euren wischofonen, ihr vollidjoten auf den weg in den borgwürfel!

¹Ich weiß, dass der verlinkte artikel schon etwas älter ist, aber er wurde mir heute erst in die aufmerksamkeit gemailt. Ich pflege es nicht, die webseit eines lebens- und leserverachtenden, nordatlantiktümelnden propagandablattes im kriegshetz- und neoliberalismus-modus gründlich zu lesen, so dass mir manches entgehen mag.