Bürgerlicher linksrassismus des tages

Immer öfter werden Menschen nicht mehr nach ihren Taten beurteilt, sondern auf ihr Geschlecht oder ihre Hautfarbe reduziert. Das ist das Gegenteil von progressiv […] Wo früher Klassenkampf herrschte, lauteten die Schlagworte nunmehr: Rasse, Geschlecht und Identität. Im Neofeminismus, im Antirassismus und im Dekolonialismus strukturieren diese Konzepte das Denken, und auch der neue Klassenfeind ist schnell gefunden: Als Schuldiger tritt jetzt der weisse heterosexuelle Mann in Erscheinung

Vielleicht gelingt der zweite versuch ja besser

In Fledermäusen sind neue, eng mit Sars-CoV-2 verwandte Coronaviren identifiziert worden. Sie zeigen, wie das Pandemie-Virus entstanden sein könnte

In vierzig jahren — wenn sich die menschheit bis dahin nicht durch ihre dummheit ausgerottet hat — können viele ihren enkeln erzählen, wie sich die ganze welt anderthalb jahre lang masken vors gesicht ziehen musste, weil ein chinese lecker fledermaus gegessen hat… oder vielleicht noch länger, denn die fledermäuse brüten ja immer noch fieses zeug aus und schmecken wohl immer noch lecker genug.

So fickt man in den 2020er jahren…

Kaum sind sie zur Tür hineingetaumelt, fragt sie ihn: „Hast du die iConsent-App heruntergeladen?“ Sie setzen sich aufs Bett und nehmen ihre Smartphones hervor. Dann sendet sie ihm eine Anfrage, und die Transaktion kann erfolgen: Sex gegen Zustimmung. Beide drücken den grünen Knopf und willigen ein, jetzt dann gleich miteinander zu schlafen

Ein ganz großer sieg für den feminismus! Da sehnt man sich ja nach den total verklemmten siebzigern zurück! 😐️

Aber immerhin: sind irgendwelche smartdinger mit internetzanbindung erstmal fürs ficken vorgeschrieben und wird alles andere als vergewaltigung behandelt, bestraft und geächtet, braucht keine frau mehr die pille in sich reinzuschütten. Wer von solchen (vom gesetzgeber explizit für die dokumentazjon des einvernehmlichen geschlechtsverhers vorgesehenen) verfahren nicht völlig abgetörnt wird, der ist vermutlich zu dumm oder zu besoffen zum ficken. Hübsche dildos für die weibchen gibts im üblichen versandhandel. Und vor allem: es gibt sie auch mit internetz…

Pressesterben des tages

Die neue zürcher zeitung so: wir waren bislang einfach noch nicht mutig genug mit dem preis für die bestempelten bäume. Wir sollten einfach für ein abo 1.800 franken im jahr nehmen.

Die NZZ sei heute so gut, dass sie im Abonnement «fünf Franken pro Tag» wert sei, sprich 1800 Franken für ein Jahresabo. So viel sollten sich die Leute für den «Qualitätsjournalismus» in der NZZ doch leisten können. Und er schliesst nicht aus, die Auflage von heute 200’000 auf 400’000 steigern zu können.

Ich wünsche Etienne Jornod viel spaß bei der realisierung seiner fieberheißen visjonen. Der presse beim sterben zuzuschauen ist übrigens ähnlich wie ein sehr preiswertes abo im hospiz. Nur dass sterbende menschen mehr würde und einsicht haben.

Hach ja, die ev.-luth. kristenheit in deutschland

Nicht nur, dass die heute noch den blutbesoffenen judenhasser Martin Luther verehren und gerade erst 2017 so richtig abgefeiert haben, als wenn niemals etwas gewesen wäre, nein, auch den staatlichen judenhass der Hitler-diktatur fanden sie richtig gut, hat er doch alles wahr gemacht, was Martin Luther einst forderte:

Am 6. Mai 1939 wurde im thüringischen Eisenach das «Institut zur Erforschung und Beseitigung des jüdischen Einflusses auf das deutsche kirchliche Leben» gegründet, ein Institut, das erst in jüngerer Zeit zum Gegenstand historischer Forschung geworden ist. Es wurde getragen von elf deutschen evangelischen Landeskirchen, die sich zur Finanzierung des Instituts zusammentaten – ohne Zwang durch den NS-Staat.

Das Institut hatte das Ziel, alles, was irgendwie jüdisch war, zu beseitigen, um die Kirchen und das Christentum dem Nationalsozialismus anzugleichen […] Aus dem Neuen Testament wurden jüdische Begriffe entfernt, das Alte Testament fiel so gut wie ganz weg. Jesus sollte nicht als Jude erscheinen, sondern als scharfer Gegner des Judentums […] Es war kein Zufall, dass das Institut ausgerechnet in Eisenach angesiedelt wurde […] Vor allem aber war Eisenach die Stadt Martin Luthers

Tradizjon verpflichtet. Ein kleiner rückblick macht alles klar.

Übrigens: der beste tag für einen kirchenaustritt wäre gestern gewesen. Aber heute geht es auch noch ganz gut. Jesus war auch nicht in einer kristlichen kirche. Und das beste daran ist, dass man sich die kirchensteuer auch spart. Wer würde nicht gern die bis heute an vielen kristlichen kirchen dargestellte „judensau“ durch ein sparschwein ersetzen?

Corona: immunität nach überstandener infekzjon fragwürdig

«Wir haben in Labortests festgestellt, dass zwei von acht Personen derzeit keine neutralisierenden Antikörper gegen Sars-CoV-2 mehr besitzen», berichtete Roman Wölfel, Leiter des Instituts für Mikrobiologie der Bundeswehr in München, gegenüber der NZZ. Das könnte ein erster Hinweis auf eine nachlassende Immunität sein […] Angesichts dieser vielen Unsicherheiten ist eine Aussage über die Dauer des Immunschutzes nach einer Sars-CoV-2-Infektion derzeit schwierig. Vergleiche mit den Verwandten von Sars-CoV-2, den altbekannten, uns seit Jahrhunderten mit Erkältungen plagenden Coronaviren, geben allerdings keinen Grund für allzu grosse Hoffnungen. Denn gegen die normalen Erkältungs-Coronaviren hält die Immunität nur ein bis zwei Jahre an

[Archivversjon]

Wo die staatlichen finanzhilfen für arme, darbende, krisengeschüttelte unternehmen letztlich ankommen

Doch angesichts des ökonomischen Niedergangs, der im Kampf gegen das Coronavirus den ganzen Globus erfasst, gibt sich die Zeitung undogmatisch. So hält man beispielsweise den viele Milliarden teuren Einsatz von Kurzarbeitergeld und Bürgschaften für richtig. In einem Kommentar mahnte der Wirtschaftsressortleiter Peter Fischer Ende März zugleich: „Wer von Steuergeldern profitiert, täte gut daran, bei der Dividendenpolitik Zurückhaltung zu üben.“ Gut zwei Wochen später schüttete die „AG für die Neue Zürcher Zeitung“ Dividenden von 8 Millionen Franken an ihre Aktionäre aus […] Das Kurzarbeitergeld wird aus den Kassen der Arbeitslosenversicherung bezahlt; insofern zahlt nun die Allgemeinheit einen wesentlichen Teil der Gehälter der NZZ

Aber hej, wenigstens die doppelmoralisten aus der scheißpresse werden ja bald viel sterbespaß beim großen pressesterben haben. Und dass in der scheiß-BRD ein führendes scheißblatt — wie sagen wir mal: die FAZ — auf die idee kommt, angesichts staatlicher autokaufprämjen von mehreren tausend øre ähnliche gedanken für deutschland zu formulieren, ist völlig ausgeschlossen. Dafür sind die ganzen organisiert kriminellen autobauer noch viel zu gute und wichtige reklamekunden.

Ich warte übrigens immer noch auf meine sextausend øre „wisstschon, wegen der umwelt und wegen des klimas“ dafür, dass ich mir in einer völlig ums auto herum gebauten abgasrohrgesellschaft kein auto zulege… und es darf gern zweckgebunden sein.

Fäjhknjuhs des tages

Wenn die NZZ einfach und ungeprüft vom zwitscherchen abschreibt, dann kommen halt auch mal fäjhknjuhs raus [archivversjon].

Ich sehe übrigens keinen grund, warum ich annehmen sollte, dass andere meldungen in der jornallje besser rescherschiert sind. Alles, was benötigt wird, um eine todesmeldung durch einen angeblichen S/M-kanal des suhrkamp-verlages zu verifizieren, ist ein einziges telefongespräch. Die haben eine PRessestelle beim suhrkamp-verlag. Die telefonnummer dieser PRessestelle liegt in jeder großen redakzjon herum. Die haben doch wohl auch schon telefon in der schweiz, oder? Die haben doch sicher auch schon mal davon gehört, dass S/M-konten von prominenten und unternehmen immer wieder mal gecräckt werden, oder? Aber der eine anruf wäre zu viel sorgfalt gewesen. Schließlich muss der geile, klickaktive content schnell gebracht werden, bevor ihn jedes feld- und wiesenblättchen hat. Das ist besser für die reklameplatzvermarktung, also für das eigentliche und einzige geschäft der scheißpresseverleger.

Immerhin wird die falschmeldung transparent als solche ausgewiesen, so dass jeder link darauf auf eine korrektur verlinkt. BRD-scheißjornalisten kriegen das nie hin, die löschen so eine peinlichkeit einfach und sonnen sich wieder in der stinkenden lüge ihrer unfehlbarkeit und deshalb schwimmen ihre fäjhknjuhs oft noch wochenlang durch das internetz. Insofern zeigt die NZZ sogar im fäjhl noch guten stil. 😉

Bartdeutung

Wenn ein contentindustrieller scheißjornalist wie dieser Manuel Müller von der neuen zürcher zeitung nix sinnvolles zu schreiben hat, aber doch irgendwie die lästigen content-fehlstellen zwischen der scheißreklame mir irgendeiner spämmigen füllmasse gefüllt werden müssen, versucht sich der contentindsutrielle scheißjornalist auch mal als mantiker. Weil er aber selbst zum kartenlegen und handlesen zu doof ist, deutet er lieber in bärten herum.

Nun, Friedrich Wilhelm Nietzsche hat darauf schon zu seinen lebzeiten geantwortet:

Noch ein Jahrhundert Zeitungen — und alle Worte stinken.

Ich widerspreche ihm nicht.

Wie sich scheißpresseverleger die digitalisierung vorstellen

Noch. «berlin.de» ist wie ein Gebäude aus den neunziger Jahren, das nie saniert wurde. Das wird die nächste Baustelle, diese gehen wir zusammen mit der Stadt an […] Das ist der eigentliche Schatz unseres Deals […] Man lädt sich die App der Stadt herunter, scannt seinen Ausweis ein, dann wird in wenigen Sekunden verifiziert, ob das Dokument valide ist oder irgendetwas juristisch vorliegt. Als Nächstes wird die Steueridentifikationsnummer abgeglichen, auch die Rückmeldung erfolgt binnen Sekunden. Fertig. Wir freuen uns, Sie als Bürgerin oder Bürger in Berlin begrüssen zu dürfen

[Archivversjon]

So denken diejenigen arschlöcher über datenschutz, die die leser ihrer webseits gewerbsmäßig an überwachungs-, träcking- und reklameunternehmen verkaufen. Kommt, für solche gestalten müsst ihr eure adblocker abschalten und für deren webseits müsst ihr die ausführung von javascript-programmkohd aus gefühlt vierzig kwellen zulassen. Was kann dabei schon schiefgehen?!

Schade, dass das pressesterben so langsam geht. Und schade, dass das verlegersterben (gern auch durch spontane menschliche selbstentzündung) noch langsamer geht.

Ich glaube, ich werde dann mal hausfrau…

…der kleine schnitt am hodensack ist ja schnell gemacht. Während männer auch in zukunft für unter zehn øre die stunde heizkörper ins fünfte stockwerk wuppen sollen, wird es höchste zeit, dass frauen mal angemessen für hausarbeit bezahlt werden:

Eine Gruppe von Feministinnen aus Bern lässt nun eine Forderung aus den 1970er Jahren wiederaufleben: Lohn für Hausarbeit […] Würde man die ganze Arbeit in Haushalten mit Kindern zu marktüblichen Löhnen bezahlen, würde das etwa 7000 Franken im Monat kosten, sagt Anja Peter. „In diese Richtung sollte es gehen. Das wäre ein riesiger Befreiungsschlag für die Frauen!“

Dass feministinnen noch einmal von heim und herd schwärmen würden, hätte ich mir nie träumen lassen. Aber immerhin ist diese forderung nach bezahlung für eine unvergütete tätigkeit mal wesentlich näher bei der lebenswirklichkeit der meisten frauen als die idjot*innenforderungen aus dem völlig durchgeschepperten BRD-universitätsfeminismus, die zum beispiel demnächst nach dem willen der vorstände von CDU, CSU und SPD (die scheißgrünen werden ganz sicher dabei sein, und zwar gleichermaßen gedankenlos wie begeistert) in eine zwar gesetzliche, aber klar menschenrechts- und grundgesetzwidrige frauenkwote für die besetzung des BRD-bummstages umgewandelt werden. Das möchte ich mal sehen, wie die karlshure oder der europäische menschenrechtshof es im urteil kommentiert, wenn jemand nicht zu wahl steht, weil ihm die genetische eignung dafür fehlt. Da kann man auch gleich schädel vermessen, damit keine nichtarier in die parlamente kommen!

S/M des tages

Bitte gut festhalten, es ruckelt ein bisschen bei der rasanten fahrt durch die skurillen geistigen welten bei feminist*innen und S/M-webseitanbietern. Das gendersternchen im zitat ist aus der NZZ, nicht von mir — und es ist meiner meinung nach im kontext angemessen.

Eine solche Transfrau prangerte in den sozialen Netzwerken eine Verletzung ihrer Menschenrechte an, weil ihr Kosmetikerinnen, die nur Frauen behandelten, ein Waxing der männlichen Genitalien verweigert hatten. Meghan Murphy, mit ihrer Website „Feminist Current“ schon von Transfrauen attackiert, schrieb in einem Tweet eine bis dahin kaum bestrittene Wahrheit: „Men aren’t women.“ Und sie sagte von ihrer Widersacher*in, die immer noch mit ihrem männlichen Namen auftritt: „That’s him.“ […] Das reichte für Twitter. Denn seine Regeln erklären es neuerdings auch zur verbotenen Hassrede, eine Transperson mit anderen als den von ihr gewünschten Pronomen anzusprechen oder auch nur die Frage nach der Gender-Identität aufzuwerfen. Am 23. November 2018 sperrte Twitter Meghan Murphy aus – auf Lebenszeit und ohne Rekursmöglichkeit, weshalb die freie Autorin ihre Existenz bedroht sieht

Nun, ich will es mal so sagen: eine „existenz“, die davon abhängt, dass man ein konto beim zwitscherchen hat, war schon vor der zensurmaßnahme des zwitscherchens schwer bedroht, und das vermutlich auch psychisch und intellektuell. Und das erklärt vielleicht auch die ganzen lustigen sonstigen erste-welt-probleme für eine sozjale oberschicht, die keine zementsäcke in den fünften stock hochtragen muss…

Matematikmissbrauch des tages

Was ist das lieblingsspielzeug des hirnfickenden jornalisten? Richtig: die statistik. Die NZZ hat zum beispiel rausgekriegt, dass die „VR“ china und die USA der größte luftverschmutzer der welt ist und USA/europa dagegen sehr sauber — und um diesen eindruck sicherzustellen, wurde einfach der CO₂-gesamtausstoß der staaten zugrundegelegt, nicht etwa der CO₂-ausstoß pro einwohner. Sonst sähe das ergebnis ja auch ganz anders aus, als es sich der jornalist für seine botschaft wünscht.

Gruß auch nach Katar, dem ausrichter der kommenden brüllball-geldmeisterschaft im winter 2022!

Die NZZ über den zustand der meinungsfreiheit

Auch mit Argumenten vorgetragene und in einem sachlichen Ton formulierte Positionen werden zunehmend mit dem Hinweis aus Medien verbannt, dass über bestimmte Fragen nicht mehr diskutiert werden könne. Die Wahrheit steht offensichtlich schon fest, wer daran zweifelt, hat nicht eine andere Meinung, sondern ist ein Ketzer […] Dazu gehören Bekenntnis- und Bussrituale, die Wiederholung der immergleichen Formeln und Floskeln, die Gesten der Empörung und des Zornes angesichts ketzerischer Behauptungen sowie die pathetischen Bekundungen tiefen Abscheus: So etwas höre man sich nicht länger an, mit solchen Menschen setze man sich sicher nicht auf ein Podium, „derartige Meinungen haben in diesem Blatt nichts zu suchen“. Ein Reizwort genügt, und man wendet sich brüsk ab – was immer dann noch kommen mag

Diese das bewusstsein umgehende reakzjon auf einen schlüsselreiz ist nun einmal das ergebnis einer kondizjonierung. Das schlimmste daran: die opfer dieser schulisch, universitär und massenmedial täglich verabreichten kondizjonierung merken gar nicht, wie blöd und psychisch ihre reakzjon ist, sie halten sie für heilig, richtig, schlau und wahr.

Mädchen sind ja so friedlich und gewaltfrei…

Jedes fünfte Mädchen hat in der aktuellen Beziehung schon einmal physische Gewalt ausgeübt – etwa indem es seinen Partner geohrfeigt, gestossen oder geschlagen hat. Bei den Knaben ist es nur jeder achte

Man beachte, dass die NZZ solche zahlen manipulativ anreißt, indem sie nahelegt, dass gewalt unter jungen menschen „mit einer macho-einstellung“ erklärt werden könne. Voll die matscho-frauen!!!1! Die kindische leugnung und/oder sprachliche verschleierung dessen, was nicht ins weltbild passt, ist eine seit jahrzehnten gepflegte jornalistische hirnfickmetode, die man überhaupt nicht mehr aus so einem jornalisten rauskriegt. Eine wahrheitspresse ist es leider nicht.