Radweg des tages

Nehmt den radweg, haben die verkehrsplaner gesagt. Dann werdet ihr nicht im autoverkehr totgefahren, haben die verkehrsplaner gesagt [archivversjon].

Nach ersten Erkenntnissen war der junge Radfahrer am Freitagmorgen auf dem Weg zur Schule und befuhr den Radweg entlang der Otto-Hahn-Straße in entgegengesetzter Richtung. Zur gleichen Zeit bog der Lastwagen einer Lieferfirma von einem Firmengelände über den querenden Radweg nach rechts in die Otto-Hahn-Straße ein. Die bisherigen Unfallermittlungen ergaben, dass es in diesem Bereich zu dem Zusammenstoß kam und der Fahrer des 40-Tonners die Kollision zunächst nicht bemerkt hatte. Erst bei der Unterführung ‚Straßburger Straße‘ registrierte der Fahrer das unter dem Zugfahrzeug eingeklemmte Fahrrad und hielt an. Der 13-jährige Schüler war durch den Unfall unter den Lastwagen gekommen und konnte von den alarmierten Rettungskräften nur noch tot geborgen werden

Erstaunlich, dass die polizei gar nicht darauf hingewiesen hat, dass der totgefahrene schüler keinen helm trug — das machen die sonst beinahe immer bei derartigen unfällen. Vermutlich trug er einen helm. Aber wie üblich war der LKW selbstfahrend und bog einfach so ein, ganz ohne jedes zutun des fahrers. Das ist ganz ähnlich wie bei den polizeiwaffen, mit denen man niemals schießen muss, weil sich immer ein schuss löst.