Prof. dr. Offensichtlich

Prof. dr. Offensichtlich, der forsche forscher, der fröhlich über alle verwitterten grenzsteine der erkenntnis hüpft, hat sich mal den „e-sport“ genau angeguckt und dabei eine völlig unerwartete einsicht gewonnen:

E-Sport-Studie:
Gamer sitzen zu viel

Die welt wird niemals wieder die gleiche sein! :mrgreen:

Und übrigens ist es völlig in ordnung, wenn eine büromaus oder ein progger jeden tag acht bis zwölf verdammte stunden vor dem kompjuter verbringt und sich dazu aus der mikrowelle und der kaffeemaschine ernährt. Nur bei e-sportlern ist das irgendwie ungesund. 😀

Ach!

Eine riesige Sammlung mit Zugangsdaten zu Online-Diensten zirkuliert in Untergrund-Foren. Die Passwörter von Millionen Nutzern sind betroffen

Prof. dr. Offensichtlich hat jetzt einen dschobb bei heise onlein und hat da rausgekriegt, dass die ganzen von irgendwelchen klitschen rausgeschleuderten daten einfach zusammengeführt werden können, um sie besser nutzbar zu machen…

Prof. dr. Offensichtlich

Prof. dr. Offensichtlich hat einen dschobb bei der suchmaschine „duckduckgo“ angenommen und sich dabei mal guhgell-suchergebnisse angeschaut und rausgekriegt, dass der größte träcker, überwacher, menschenverdater und werber des gegenwärtigen internetzes die menschen auch wiedererkennt, wenn sie sich bei guhgell ausgeloggt haben. Das sonnensystem war so baff vor überraschung, dass die planeten beinahe stehengeblieben wären.

Natürlich hat guhgell aus dem NSA-welttotalüberwachungsstaat USA sofort dementiert. Das war beinahe noch überraschender.

Prof. dr. Offensichtlich

Prof. dr. Offensichtlich hat einen neuen dschobb in der karl-wiechert-allee und für heise onlein eine erschütternde neuigkeit entdeckt:

Wer sich auf das grüne Schloss in der Browser-Leiste verlässt, um herauszufinden ob eine Webseite sicher ist, der lebt sehr gefährlich

Komisch, vor rd. zwei jahren klang das ehemalige fachmagazin aus hannover doch noch völlig anders.

Heise: Ehemaliger Fachverlag

Prof. dr. Offensichtlich

Prof. dr. Offensichtlich hat sich mal im auftrag der niederländischen regierung angeguckt, was mit den ganzen trojanischen datensammelfunkzjonen los ist, die meikrosoft sich von der scheiß-händikultur abgeschaut hat und jetzt in alle seine neueren produkte einbaut. Das ergebnis raubt einem den atem!

Untersuchung:
Microsoft Office sammelt Daten und verstößt gegen die DSGVO

Niemand hätte damit rechnen können!

Wenn doch nur vorher jemand davor gewarnt hätte!

Ich bin ja gespannt, ob das irgendwelche konsekwenzen hat, oder ob der niederländische staat und seine büttel die jetzt bekanntermaßen illegale datenverarbeitung mit meikrosoft-produkten einfach fortsetzen. Aber da ich davon ausgehe, dass die DSGVO sich ihrer p’litischen absicht nach vor allem gegen kleine webseitbetreiber richten sollte, glaube ich nicht, dass es in den niederlanden zu irgendwelchen konsekwenzen kommen wird. Aber wehe, in BRD-abmahnistan formuliert man einer seine datenschutzerklärung ein bisschen zu flappsig!

Prof. dr. Offensichtlich

Prof. dr. Offensichtlich hat rausgekriegt, dass man für das bisschen sold, das die bundeswehrmacht an seine soldaten zahlt, halt nicht die besten administratoren oder gar überhaupt keine kriegt, und dann ist der ganze kompjuterkram halt in ziemlich beschissenem zustand und von militärischen sicherheitsanforderungen weit entfernt. Von der „besonderen atmosfäre“ bei der bundeswehrmacht, die sich nicht an selbstständig denkende menschen richtet, will ich gar nicht erst anfangen.

Der Bundesrechnungshof sieht den sicheren IT-Betrieb beim „Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr“ und damit bei einer wichtigen Schaltzentrale der Streitkräfte massiv gefährdet […] gravierende konzeptionelle, betriebliche und technische Mängel der IT-Sicherheit […] Die Dienststellen „ließen Teile ihrer IT nicht durch hierfür ausgebildetes IT-Fachpersonal“, sondern von den Nutzern selbst administrieren […] dem Risiko ausgesetzt, ihre Rechnersysteme aufgrund fehlerhafter Konfiguration, unkontrolliert installierter Software oder unzureichender Sicherheitsupdates mit Malware zu infizieren

Wo sind eigentlich die pösen, pösen russischen häcker, die p’litik und jornalismus uns immer angstmachenwollend vor die augen stellen, wenn man sie mal braucht?

Aber: ich wills mal so sagen: wenn ich da als kompjutertyp arbeiten würde und zusehen müsste, wie panzerursel ihre mutmaßlich fachlich minderkompetenten verwandten im brote von mc kinsey als „berater“ für die technik reinholt und für einen tag ihrer tätigkeit mit mehr als meinem monatssold bezahlt, dann wäre meine „innere kündigung“ auch gewiss. Da hilft dann auch nicht das kollektive männchenmachen, wenn morgens die scheißflagge von bananistan hochgezogen wird. Und wer seinen kopf nicht nur zur unterstützung der frisörinnung trägt, der hat…

„In den für IT zuständigen Organisationseinheiten waren Dienstposten teilweise seit Jahren unbesetzt“

…nicht „innerlich gekündigt“, sondern gar nicht erst bei der beschissenen bundeswehrmacht angefangen. Die stahldumme reklame für die technikdschobbs richtet sich ja eh nur noch an mädchen. :mrgreen:

Aber es gibt abhilfe:

Das übergeordnete Bundesamt hat den Prüfern zufolge mittlerweile die Feststellungen „im Wesentlichen“ bestätigt und Besserung gelobt. Es plane etwa, „Mindestvorgaben für den Betrieb besonders gefährdeter IT zusammenzustellen und anzuweisen“

Jetzt werden endlich werden befehle an die truppe gegeben! Dadurch entstehen wie von wunderhand fähige und erfahrene leute, und das problem wird sich auflösen!

Und falls die leute doch nicht von allein entstehen sollten, hat man im ministerjum der Ursula „stoppschild“ von der Leyen eine mjölnirhafte superhammeridee, was man tun kann, damit die leute kommen:

Das Bundesverteidigungsministerium habe unter anderem auf seine Initiative „Trendwende Personal“ und die „Attraktivitätsagenda“ der Bundeswehr verwiesen, um die ausgedeckten Lücken zu schließen

Noch mehr von diesen reklameplakaten aufhängen! Das wirds bringen! :mrgreen:

Wördpress und ehemaliges fachmagazin des tages

4 Millionen WordPress-Seiten mit WooCommerce-Plug-in von Übernahme gefährdet

Hui, vier milljonen lemminge halten wördpress für eine gute grundlage für einen onleinschopp?!

Prof. dr. Offensichtlich hat in der redakzjon des ehemaligen fachmagazins mal wieder sonderschichten eingelegt und rausgekriegt, dass man sich überlegen sollte, wem man ein login an wördpress gestattet — und heise in seiner gier nach clickbait konnte diese erkenntnis gar nicht alarmierend genug verlautbaren (und mit reklameversuchen umgeben). Klar, wenn so eine webseit einen schopp-mänätscher hat, der kriminell ist, dann kann sie kriminell übernommen werden, wenns mal ein geeignetes sicherheitsloch gibt. Niemand hätte das jemals ahnen können!

Prof. dr. Offensichtlich

Prof. dr. Offensichtlich hat zum baffen erstaunen des gesamten universums (einschließlich der mindestens sex eingerollten dimensjonen) rausgekriegt, dass irgendwelche TÜV-siegel auf webseits nix als schlangenöl sind, das „gefühlte sicherheit“ vermitteln soll.

Wird sich der kosmos jemals wieder von dieser einsicht erholen?

Ach ja, Fefe dazu:

Wer sein Geld nicht in Sicherheit sondern in PR-Prüfsiegel investiert, dem traue ich nicht

Übrigens: die europäische unjon will für das „sichere internet der dinge“ zertifizierungen einführen. Aber keine sorge, das macht nicht der europäische cyber-cyber-TÜV, das können die hersteller auch einfach selbst machen. Bwahahahahaha!

Prof. dr. Offensichtlich

Prof. dr. Offensichtlich ist jetzt unter die blogger gegangen, hat sich mal die wicked pedia angeguckt und seine erkenntnisse unter dem pseudonym Fefe veröffentlicht:

Man würde ja denken, die Wikipedia trennt sich schon aus Selbstschutz von solchen Leuten, aber die besteht wohl nur noch aus Aktivisten, die befürchten, dass ihr eigener Aktivismus auch beendet werden könnte, wenn sie zulassen, dass jemand anderes für seinen Aktivismus Ärger kriegt

Und morgen guckt sich prof. dr. Offensichtlich die PR-lügner und die reklamelügner an, die in der wicked pedia mitschreiben und dafür sorgen, dass die gewünschten eindrücke entstehen.

Prof. dr. Offensichtlich

Prof. dr. Offensichtlich, der forsche forscher an allen fronten der erkenntnis, hat sich mal den sportjornalismus angeschaut und seine verblüffenden und völlig unerwarteten erkenntnisse unter dem pseudonym Tonio Postel veröffentlicht:

Sportjournalismus hat einer Analyse zufolge zu sehr den Unterhaltungsaspekt im Fokus und hält nicht genügend Abstand zum Gegenstand der Berichterstattung

Niemand hätte damit rechnen können! [Archivversjon]

Prof. dr. Offensichtlich

Prof. dr. Offensichtlich hat mal wieder eine studie gemacht und rausgekriegt, wie man beim selfieknipsen am sichersten zu tode kommt — die ergebnisse sind völlig unerwartet:

Besonders gefährlich sind Wasser, große Höhen und Verkehr

[…] Die Forscher konstatieren, das menschliche Verhalten mache die Selbstporträts gefährlich […]

Die taumelnde welt wird sich vom rausch dieser erkenntnis niemals wieder erholen!

Prof. dr. Offensichtlich

Prof. dr. Offensichtlich, der unterbezahlte und überbeschäftigte enthüller voller enthüllungen, macht mal wieder einen nebendschobb als jornalist und hat dabei rausgekriegt, dass noch gar nicht übertragene daten aus der weltraumforschung noch nicht veröffentlicht wurden:

Die nicht übermittelten Informationen sollen nun in den kommenden Tagen zur Erde gesendet werden, wo sie ausgewertet werden. Dazu gehören auch 120 Fotos, die aber noch nicht veröffentlicht wurden

😀

Hier noch eine archivversjon, falls heise heute noch mal umformuliert…

Prof. dr. Offensichtlich

Prof. dr. Offensichtlich hat rausgekriegt, dass trotz des ganzen gefasels von „künstlicher intelligenz“ ein kompjuter immer noch nicht einen text in einer menschlichen sprache verstehen kann, so dass kompjuterübersetzungen oft nicht besonders gut sind. Niemand hätte damit rechnen können!

Ich lese ja gern meine spam, und da sind so viele kompjuterübersetzte texte drin. Jeder dieser humpelsprechtexte hält alles, was Kurt Schwitters nur versprechen konnte.

Prof. dr. Offensichtlich

Prof. dr. Offensichtlich, der forsche forscher an allen fronten der erkenntnis, hat sich mal die berichterstattung durch professjonelle reklameplatzvermarkter (so genannte jornalisten) bei lokalen temen näher angeschaut und eine feststellung gemacht, nach der die welt nicht mehr die gleiche ist:

Einer Studie zufolge berichten viele Lokalzeitungen zu unkritisch und scheuen sich vor Kommentierungen

Niemand, nein, wirklich niemand hätte damit rechnen können, dass lokalfischblätter nicht daran interessiert sind, ihre lokalen reklameplatzmieter zu verärgern. Und dementsprechend klingt der scheiß dann auch meist: wie abgeschriebene PResseerklärungen, wie wiederholung der reklame im redakzjonellen teil.

Stirb, scheißpresse, stirb! Verrecke, verleger, verrecke!

Bullschitt des tages

Endlich wurde die frage geklärt, wie gott aussieht:

Überrascht hat die Wissenschaftler, dass sich das Gottesbild der Befragten in vielerlei Hinsicht als Spiegel der eigenen Persönlichkeit erwies

Prof. dr. Offensichtlich soll immer noch vor lauter hl. erstaunen gelähmt auf die rauschigen kompositbilder gucken!

Gott war immer männlich. Frauen haben in Gott nicht einmal weiblichere Gesichtszüge gesehen

Niemand hätte jemals damit rechnen können! Sollte es etwa doch einen einfluss darauf haben, wie menschen sich G’tt vorstellen, wenn sie von drei gesellschaftsprägenden monoteistischen religjonen umgeben sind, in denen G’tt klar männlich ist?

So, und jetzt zeige ich noch, wie Jesus aussieht. :mrgreen:

Talkscheiß

Beim fischblatt „die zeit“ haben sie sich mal den alltäglichen talkscheiß im BRD-parteienstaatsfernsehen angeschaut und ein paar worte drüber geschrieben:

Immerhin wird so hübsch das Problem der Form von – kann man das eigentlich noch sagen? – Journalismus illustriert, wie solche Talkshows ihn vorstellen. Es geht einer Sendung wie Dunja Hayali fast nie um inhaltliche Auseinandersetzung, um Erkenntnisinteresse, um den Versuch, etwas zu verstehen und zu durchdenken, sondern immer nur ums Abhaken von vorher festgelegten Plotpoints, die das Ganze scheinbar fesch aufbereiten

Nur prof. dr. Offensichtlich war darüber überrascht. 😀

Und, werte scheißjornalisten bei der zeit: so läuft das mit jedem dieser angeblichen gespräche im zwangsgebührenfinanzierten fern-sähen. Seit jahren. Aber da war es für euch wohl nicht so wichtig…