Und nun zum spocht…

Milliarden Euro wurden in den letzten Jahren für die Fußballweltmeisterschaft und die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro ausgegeben – nicht nur für dringend notwendige Infrastrukturmaßnahmen, sondern auch für Sportstätten, die seitdem überwiegend nicht mehr genutzt werden und verfallen. Selbst das legendäre Maracana-Stadion – Schauplatz des WM-Finales – verrottet langsam und wird nicht einmal von einer der zahlreichen großen Mannschaften Rios genutzt. Für das Nationalmuseum gab es dagegen nicht einmal Brosamen. Die Wissenschaftlerin Ana Lucia Araujo twitterte, wie sich das Budget des Museums in den letzten Jahren entwickelte: Der ohnehin für eine derart bedeutende Sammlung niedrige Etat wurde immer wieder drastisch beschnitten […] Erst kurz vor dem Brand habe man eine Zusage der staatlichen Entwicklungsbank für einen Kredit zur Feuerprävention heraushandeln können

Gruß auch an die organisierte kriminalität des IOC und der FIFA und alle ihre unterstützter aus den p’litischen klassen dieser wegwerfwelt!

Prof. dr. Offensichtlich

Prof. dr. Offensichtlich hat sich jetzt mal im auftrag des deutschen „olympischen“ sportbundes die presse-berichterstattung über die laufende drogenleistungsschau in sotschi angeschaut und ist dabei wie gewohnt zu einem völlig überraschenden ergebnis gekommen:

Vorgetragen wird solch eine Kritik zumeist von Politikern, die sich damit öffentlich in Szene setzen und sich anmaßen, die Organisationen des Sports in Bezug auf die Ausrichtung ihrer sportlichen Großveranstaltungen belehren zu müssen. Auffällig ist dabei, dass solcher Kritik meist nur ein Wissen zugrunde liegt, das nahezu ausschließlich auf die Berichterstattung in öffentlichen Medien Bezug nimmt.

Die Berichterstattung insbesondere die Sportberichterstattung wiederum wird von einem normativen Phänomen geprägt, das schon seit längerer Zeit zu beobachten ist. Die Leitmedien der deutschen Berichterstattung (dpa, FAZ, SZ, etc.) geben die Themen und die Richtung der Berichterstattung vor und alle übrigen Medien folgen dann dem Leithammel, so dass man von einer ungewollten Gleichschaltung der Massenmedien zu sprechen hat. Fundierte Recherchen liegen den einzelnen Berichten nur selten zu Grunde, Recherchen vor Ort haben meist gar nicht stattgefunden, und Pro-und-contra-Recherchen scheinen auch nicht erwünscht zu sein.

<loriot>Ach!</loriot>