Überwachung des tages

Nutzt hier jemand guhgells krohm, meikrosofts edge, äppels safari oder den opera als webbrauser? Sage ich doch immer, dass das eine schlechte idee ist… 😦

Ich halte im gegensatz zu Mike Kuketz den feierfox als webbrauser für völlig unbenutzbar, weil er von der mozilla foundationen zur distribuzjonsplattform für schadsoftware umgewidmet wurde.

Wer ein „normaler“ nutzer ist, bei der nutzung des webs privatsfäre haben möchte aber keine lust hat, sich seinen webbrauser stundenlang nach irgendwelchen nur halbverstandenen anleitungen so zu konfigurieren, dass er auch privatsfäre hat, schaue sich doch einfach mal „brave“ an! Aber nicht und auf gar keinen fall den feierfox nehmen! Der ist nicht nur eine distribuzjonsplattform für schadsoftware, sondern wird auch seit vielen jahren an seinen nutzern vorbeiprogrammiert.

Tolle idee: kryptogeldbeutel gleich in den webbrauser einbauen

Da kriegste angst, dass du am facepalm sterben könntest…

Ob der private schlüssel der wallet wohl im speicher des gleichen prozesses wie der rest des webbrausers rumlungert? Was kann da schon schiefgehen?! :mrgreen:

Oder liegt der private schlüssel (also der zugang zum geld und damit der besitz des geldes) etwa zentral bei opera herum, zusammen mit dem zugang zu einigen zehntausend weiteren kryptogeldbeuteln?

Mir reicht jedenfalls schon „kryptogeld auf dem wischofon im webbrauser haben“ für das sichere gefühl, dass da einige pöse jungs in ein paar wochen ganz schön viel kryptogeld mitnehmen werden. Sage bitte niemand, dass er nicht vorher gewarnt wurde! Es ist eine unfassbar schlechte idee, die opera da hat. Wer mir das nicht glauben mag, weil ich ein dahergelaufener blogger bin, der nicht einmal richtig deutsch schreibt, der frage bitte einfach einen richtigen fachmann! Zum beispiel einen professor für informatik mit schwerpunkt kryptografie oder so etwas. Der wird nix anderes sagen, als dass es eine unfassbar schlechte idee von opera ist — nachdem er sich vergewissert hat, dass auch nicht der erste april ist. Einfach ausprobieren! Nur jornalisten dürft ihr nicht fragen, die haben wirklich keine ahnung und halten die inhalte von PResseerklärungen für ganz was hochkwalitativ tolles und wahres.

Kennt ihr noch den ollen opera, mit der guten benutzerschnittstelle? (Das war jahrelang der aus anwendersicht beste brauser überhaupt.) Könnt ihr euch noch erinnern, dass der irgendwann einmal eine eingebaute mäjhlsoftware verpasst bekam, und dass die erste versjon einen kleinen, peinlichen fehler hatte: manchmal waren sämtliche mäjhls einfach weg? Also jetzt: richtig weg, auch auf dem sörver. Ich will mal hoffen, dass so ein kryptogeldbeutel bei opera ein bisschen solider geproggt wird. :mrgreen:

Kennt ihr den schon?

Der opera-brauser für ändräut ist voll datensparsam, antiträcking, privatsfäre und so mit seinem eingebauten adblocker… und transportiert selbst träckende ads in der äpp. 😳

Überall, wohin man nur schaut: angebote für die generazjon jamba auf dem weg in die idiocracy.

Bildschirmfoto via unixstickers@twitter.com, hinweis via @benediktg5@twitter.com.

Ich bin ja immer wieder gelangweilt…

Ich bin ja immer wieder gelangweilt, wenn die kwalitäts- und kwantitätsjornalisten aus der karl-wiechert-allee die neuesten PResseerklärungen von opera abschreiben und ihren lesern als jornalismus in die augen reiben. Kann mir bitte einfach jemand bescheid sagen, wenn der opera-brauser endlich wieder den funkzjonsumfang von opera 12.x erreicht hat? Dann wird er nämlich wieder interessant für mich…

Und nein, heise onlein, ihr da vom ehemaligen fachverlach: ein proxy/tunnel ist kein VPN! Wenigstens die peinlicheren fehler aus der PResseerklärung könnt ihr mal korrigieren, bevor ihr solche schleichwerbung (mutmaßlich bezahlt) euren lesern zumutet!

(Dass der olle opera-brauser ohne von außen erkennbare not zur krüppelsoftwäjhr gemacht wurde, war einer der schlimmsten tiefschläge in meinem internetz-leben. Und es geht nicht nur mir so. Solche reklameversuche machen es nicht besser.)

Bullschitt des tages

Der neue opera-brauser hat einen werbeblocker. Und der macht das web schneller und kann anzeigen, wie viel das web schneller ist. Fefes blog zum beispiel — dieser zen-garten, aus dem man nichts mehr entfernen kann, völlig ohne werbung — wird lt. opera-brauser elf prozent schneller.

Ich wünsche euch auch weiterhin viel spaß beim glauben an irgendwelche zahlen, die von irgendeiner softwäjhr angezeigt werden, um euch davon zu überzeugen, wie toll diese softwäjhr ist.

Opera des tages

Opera for Linux is provided as a developer version and has only been tested on Ubuntu Linux 64-bit with Unity and Gnome Shell

Da wäxt zusammen, was zusammen gehört: der verkrüppelte und technisch kastrierte opera für dumme¹ und das linux für dumme. Auf gar keinen fall einen anderen desktop nehmen, sonst geht womöglich der brauser nicht²… :mrgreen:

Nachtrag: Deutschsprachige meldung bei heise onlein

¹Wenn ich einen brauser mit einer simplifizierenden benutzerschnittstelle haben wollte, dann nähme ich krohm und sähe kaum einen grund, auf einen nicht richtig funzenden opera umzusteigen, der die seiten mit dem gleichen programmkohd rendert. Und wenn ich einen brauser mit guter benutzerschnittstelle haben wollte, habe ich eben opera genommen, bis die ihren brauser kaputtgemacht haben und schließlich sogar mich nach etlichen jahren zum feierfox getrieben haben.

²Hej, es ist nicht einmal eine betaversjon… aber so einen müll habe ich wirklich lange nicht mehr gelesen.

Gerüchte

Nur als undefinierbares wispern zu vernehmende gerüchte, dass es nur aus einem einzigen grund nach über einem jahr funkstille noch mal eine sicherheitsaktualisierung für den opera 12 gibt, nämlich, weil die opera-entwickler ihren gegenwärtigen krohmartigen krüppelbrauser nicht selbst benutzen, sind durchaus nicht als völlig haltlos zu verwerfen… 😀

Opera des tages

Das gute am internetz mit dem händi ist ja, dass man noch eine hand freihat. Oder, ums mit „vbr“ von heise onlein zu sagen, der oder die eine typische presseerklärung (also reklame) weitgehend unreflektiert wiedergibt und den sinn von funkzjonalität klarmacht:

Und schließlich enthält nun auch Opera Mini den sogenannten Pornomodus, bei dem der Browser lokal keine Spuren der besuchten Seiten hinterlässt

Opera…

Opera, der ehemalige brauchbare brauser, hat offenbar die entwicklung einer linux-versjon seiner 08/15-krohm-variante aufgegeben. Meine profetie: die werden voll auf die wischofone und wischopädds zielen und in nicht mehr allzuferner zukunft mit dem fratzenbuch kooperieren, vielleicht sogar einen speziellen „fratzenbuch-brauser“ machen. Denn das ist etwas, was der akzjengesellschaft ohne seriöses geschäftsmodell namens fratzenbuch noch ein bisschen abgeht: ein brauser, den sie selbst unter kontrolle haben, so wie guhgell das mit seinem krohm gemacht hat. Jetzt besser und fratzenbuch und so. Aber wie gesagt: Ich höre da nur gras waxen. Es kann natürlich auch sein, dass bei der gesamten geschäftsführung von Opera die gehirne eingeschrumpelt sind und dass die gar kein mittelfristiges geschäftliches ziel haben, mit niemandem in irgendwelchen klandestinen verhandlungen stehen und deshalb den „neuen“ opera-brauser einmal mal eben zum vergnügen so verhunzt haben.

An linuxern hätte das fratzenbuch jedenfalls kein ausgeprägtes interesse, da sich unter denen eine beachtliche schnittstelle mit menschen findet, die sich ein paar gedanken um ihre privatsfäre machen. Es würde sich wirtschaftlich nicht lohnen, die zu bedienen.

Der otter brauser ist leider noch ein bisschen alfa. Das kann sich aber ändern.

Das wahre wort des tages

Opera hat sein Ansehen verschleudert

In der tat, das hat „opera“. Nachdem die aktuelle versjon einfach nur infunkzjonable frickelscheiße mit krohm-renderer ist und die letzte brauchbare versjon des brausers keinerlei pflege mehr erfährt, bin sogar ich nach vielen vielen jahren „opera“ mittlerweile beim feierfox gelandet. Gut, dass es auswahl gibt!

Opera 15: Bananensoftwäjhr

Screenshot Opera 15

Opera 15: „dragonfly“? Gibts nicht mehr. Benutzerdefiniertes CSS? Gibts nicht mehr. Frei konfigurierbare werkzeugleisten? Gibts nicht mehr. Erweiterungen? Ein paar funkzjonieren schon. Eingebauter RSS-leser (früher über den mäjhlklienten)? Gibts nicht mehr. Eine fenstergestaltung, die sich in die normale benutzeroberfläche einfügt? Haltet ihr nicht mehr für nötig, blau ist schöner. Opera Link? Funkzjoniert noch nicht, später vielleicht, in ein paar monaten oder jahren. Ist das eine beta-versjon? Aber nein doch, das kriegen zurzeit windohs-anwender auf die festplatte geschissen, wenn sie die aktualisierungen automatisch einspielen lassen…

Wenn ich „chromium“ benutzen will, dann lade ich mir „chromium“ herunter. Eure bananensoftwäjhr, die noch mindestens zwei versjonsnummern lang reifen muss, bis sie mir wieder dient, ist einfach nur eine frechheit.

Man könnte glauben, ihr glaubt, es gäbe keine alternativen… :mrgreen:

sudo rm /etc/apt/sources.list.d/opera.list

Bevor es einen opera 15 für linux gibt und ich mir diesen müll versehentlich ziehe, rasch die paketkwelle rausnehmen! Ich kann nur hoffen, dass mein 12.15 noch für längere zeit ohne schwere sicherheitslücken daherkommt. Ein umstieg auf opera 15 kommt für mich nicht in frage.

Meine fresse, was ich da eben gerade unter windohs gesehen habe, taugte vielleicht als alpha für einen technikbegeisterten nutzerkreis, der einen eindruck vom gestrokel bekommen will. Darin fehlt ja alles, was opera zu meinem lieblingsbrauser gemacht hat. Da kann man auch gleich krohm nehmen. Hat den leuten keiner gesagt, dass es alternativen gibt?!

Opera, verdammt noch mal…

…ich kann für euch nur hoffen, dass die endgültige versjon eures webkit-brausers wesentlich besser ist als die beta-versjon, die ihr gerade für windohs veröffentlicht habt. Ich benutze euren brauser nämlich, weil er als einziger eine benutzerschnittstelle hat, die sich bislang mit steigender versjonsnummer verbessert hat — und euer neues webkit-dingens tritt in seiner bedienbarkeit sogar noch hinter den 3.0 zurück, für den ich damals in den späten neunziger jahren sogar gern geld gezahlt habe…

Dass es bei mir äußerstes missbehagen auslöst, dass ihr keine linuxversjon von eurer beta veröffentlichen könnt und dass ich befürchte, dass der linux-opera in der nächsten zeit eine störrische strokelware werden könnte, sei da nur nebenbei noch angemerkt.

Opera!

Ich weiß, wie man ein lesezeichen anlegt. Ich weiß, wie man eine webseit nutzt. Genau dafür benutze ich ganz gern euren brauser, teils aus gewohnheit, teils, weil er wirklich gut ist und in meinen augen momentan die einzige softwäjhr ist, die mit steigender versjonsnummer besser wird.

Ihr braucht mir nicht nach dem appgrähd so einen hinweis zu geben:

Do more with extensions in Opera

Ich habe kein interesse an irgendwelchen erweiterungen für die ranzigen, rottigen datensammeldienste, deren brötchendumme piktogramme du da in deine tolle hinweisseite gebaut hast. (Hach, mit einer javascript-animazjon, wie toll!) Und dass du auf so einer hinweisseite für den widerwärtigen spämmer, träcker und datensammler „Facebook“ reklame machst, das ist unter aller kanone. Es reicht mir, die reklame für diesen rotzladen gelegentlich aus dem spämordner meines posteinganges zu löschen.

Aber hej, opera, wenn du mich vertreiben willst, es gibt wirklich gute alternativen zu dir. Mit reklame für spämmer vertreibst du mich ganz bestimmt.

Fail, opera, fail…

Moment, wir machen bei unserem opera-brauser mal vieles anders, als die menschen das von anderen brausern gewohnt sind. Was machen wir denn mal nicht einfach mit einem klick einstellbar? Ah richtig…

bildschirmfoto

…wir machen einfach mal die schriftfarbe etwas… ähm… umständlich konfigurierbar. Die freunde dunkler farbschemata werden uns das bestimmt danken.