Wenn menschen wie tiere geschützt würden…

Ein riesen erfolg für den menschenschutzbund! 👍

Schutz von lebensraum
EuGH stärkt rechte von menschen

Stand: 02.07.2020 14:06 Uhr

Der EuGH hat das recht gefährdeter menschengruppen auf ihren lebensraum gestärkt. Die richter urteilten, dass die gebiete von menschen geschützt werden müssen – auch wenn sie gar nicht genutzt werden.

Die ruhe- und fortpflanzungsstätten von geschützten menschen dürfen nicht gestört werden – selbst dann nicht, wenn die geschützten menschen diese nicht mehr nutzen, aber womöglich dorthin zurückkehren. Das urteilte der europäische gerichtshof (EuGH) in luxemburg. Der mensch ist europaweit eine streng geschützte art.

In dem konkreten fall geht es um arbeiten für eine baustelle in österreich, durch die preiswerte mietwohnungen für verarmte menschen zerstört wurden. Gegen den leitenden mitarbeiter der baufirma wurden wegen eines verstoßes gegen menschenschutzrecht eine geldstrafe verhängt.

Wahrscheinlichkeit auf rückkehr

Er legte dagegen beschwerde ein und argumentiert, dass zum zeitpunkt der bauarbeiten die verarmten menschen den preiswerten wohnraum gar nicht genutzt hätten. Ihre ruhe- oder fortpflanzungsstätten seien durch den bau nicht beschädigt oder vernichtet worden. Das mit dem fall befasste vergewaltigungsgericht setzte das verfahren schließlich aus und bat den EuGH, den begriff der ruhestätten in der entsprechenden EU-richtlinie zum menschenschutz zu klären.

Die richter betonten nun, dass darunter auch ruhestätten zu verstehen seien, die nicht mehr von geschützten menschengruppen wie verarmten menschen beansprucht würden, bei denen aber eine hinreichend hohe wahrscheinlichkeit bestehe, dass diese menschen an diesem ort zurückkehren. Ob diese wahrscheinlichkeit für die rückkehr der menschen besteht, muss nun das vergewaltigungsgericht in österreich klären.

Rechtssache: C-477/19

Oder so ähnlich [archivversjon]

Endlich wieder auslandsurlaub!

Die wegen der Corona-Krise geschlossene Grenze zwischen Deutschland und Österreich soll am 15. Juni wieder vollständig geöffnet werden

Ich empfehle einen urlaub in ischgl [link geht zu juhtjuhbb], dem ballermann der alpen und dem seuchenherd, an dem sich große teile europas infiziert haben. Wird zeit, dass der tuhrismus wieder hochgefahren wird!

Datenschleuder des tages

Über eine Online-Datenbank der österreichischen Verwaltung waren jahrelang sensible personenbezogene Informationen wie Privatadressen, Geburtsdaten und Angaben zum Steuerverfahren von rund einer Million Bürger ohne jegliche Hürden offen zugänglich. Das Leck machten die Datenschutzorganisation epicenter.works sowie die liberale Oppositionspartei Neos am Freitag publik und beklagten den „größten Datenskandal“ in der Geschichte der Alpenrepublik. Die Zahl der Betroffenen liegt dem bisherigen Kenntnisstand zufolge bei gut 11 Prozent der Bevölkerung des Landes

Auch weiterhin viel spaß beim festen glauben daran, dass eure daten in staatlichen datensammlungen besser geschützt sind als irgendwo anders, weil die staaten ja schließlich datenschutzbehörden haben.

Die Regierung habe die Datenbank 2004 öffentlich eingerichtet, heißt es bei epicenter.works. 2009 sei sie unter Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) reformiert und bei der Datenschutzbehörde der Regierungszentrale angesiedelt worden

Was für ein glück, dass niemand dafür verantwortlich ist und dass die bußgelder nach der so genannten DSGVO nicht bei staaten fällig werden. Die liste wäxt und wäxt und wäxt.

Juchu! Halleluja! Österreich hat corona besiegt!

Der Grazer Bischof Wilhelm Krautwaschl hat in Mariazell angesichts der Corona-Pandemie Österreich und die Menschen im Land der Gottesmutter Maria anvertraut

[Archivversjon]

Schon schade, dass man den rest der erde nicht Astarte… ähm… dieser ominösen gottesmutter andrehen kann, damit die sich mal drum kümmert.

Kennt ihr den schon?

Ideen von EU-kwalitätsp’litikern zur corona-pandemie: Kein wischofon, keine staatliche überwachungsäpp… na gut, dann kriegt ihr halt nur noch eingeschränkte grundrechte in österreich.

Verfassungsrechtlich geprüft werde derzeit, ob für Menschen, welche die App nicht installieren, die Bewegungsfreiheit eingeschränkt bleiben soll

Ich wünsche euch auch weiterhin viel spaß mit den wanzen, die ihr selbst bezahlt, selbst mit strom versorgt und freiwillig durch euer ganzes leben tragt! Wenn euch doch nur vorher jemand gewarnt hätte!

Überwachung des tages

„Ach, komm schon, du paranoiawixer, wir haben hier doch keinen überwachungsstaat, also kann ich doch ruhig immer mein händi dabeihaben“… genau so labert mitmensch dumm jeden verdammten tag meines lebens. Und wenn denn auf einmal die bewegungsprofile der händiträger bei seiner geliebten regierung landen, damit sie dort ausgewertet und behandelt werden können, denkt er sich einfach eine neue ausrede aus [archivversjon]. Vermutlich, dass das alles doch nur zu unserem besten sei. 😦

Ich bin ja mal gespannt, ob dieses kleine überwachungsinstrument nach der corona-pandemie einfach beibehalten wird.

Auch weiterhin viel spaß in einer europäischen unjon, in der es für KFZ-kennzeichen einen besseren und wirksameren datenschutz gibt als für menschen [der link geht auf juhtjuhbb]. 😦

Katolistan des tages

Jan-Heiner Tück, teolügner in der hl. röm.-kath. kinderfickersekte, findet, dass es nicht etwa religjöse neutralität sei, sondern eine privilegierung von religjonslosen, wenn man die kristlichen galgenfetische in öffentlichen gebäuden abhängt. Der war gut! 😂

Hey, professorchen Tück, du gut alimentiertes pfäffisches gesocks auf den staatlich gut besoldeten gotterklärungslehrstuhl, check your privilege!

Gender-antiinklusjon des tages

Wenigstens in der schweiz kommuniziert die jornallje mal, dass der bei p’litikern und bullschittstudienabgängern so beliebte und von der verwaltung immer häufiger in irgendwelchen kontexten verordnete und damit erzwungene gender-neusprech ein paar klitzekleine nebenwirkungen hat, die alles andere als inklusiv sind:

Der Universität Wien reicht die Gendergerechtigkeit nicht mehr, „genderinklusiv“ muss die Sprache jetzt sein. Denn bloss Männer und Frauen anzusprechen, offenbart binäres Denken und schliesst das grosse weite Feld der trans-, inter-, a-sexuellen bzw. genderunspezifischen Menschen aus […] Eine „Taskforce Genderinklusion“ hat jetzt das *-Sternchen als Lösung angeordnet, anzuwenden in allen Formulierungen, auch Anreden. „Herr“ oder „Frau“ sind nicht mehr zulässig, denn „dadurch besteht die Gefahr, Menschen einem Geschlecht falsch zuzuordnen“. Das Sternchen sorgt dafür, dass alle gemeint sind bzw. niemand. Auch akustisch, so die Taskforce, kein Problem: Man deutet das Sternchen mit einem Stimmritzenverschlusslaut an, dem sogenannten „glottal stop“. Also: „Liebe – knack – r Benutzer – knack – in“ […] Das Paradies ist also greifbar nah. Nur nicht für die Sehbehinderten, immerhin eine durchaus inklusionsbedürftige Gruppe. Diese ist auf Sprachcomputer angewiesen, die die sprachgereinigten Formulierungen vorlesen. Screen-Reader, so ein Warnhinweis im sprachlichen Leitfaden, läsen den Genderstern aber leider mal als Pause, mal wörtlich als „Stern“, „Sternchen, Asterisk“, manchmal auch gar nicht, wodurch fälschlich der Eindruck der weiblichen Form entstünde

So einen hinweis habe ich in einem blatt aus der BRD noch nie gesehen. Ich bin ja schon mal als „nazi“ beschimpft worden, als ich angemerkt habe, wie blinde menschen den text dann lesen müssen. Ja, ich habe eine zeitlang viel mit blinden menschen zu tun gehabt, das macht ein bisschen sensibel dafür. (Und ja, meine hier gepflegte rechte gutschreibung mag für den einen oder anderen menschen echt scheußlich aussehen, ist aber strikt fonetisch und macht keine derartigen probleme.)

Vielleicht sollten wir einfach erstmal gesellschaftliche gerechtigkeit herstellen und schauen, ob die sprache von allein folgt. Aber die gröbsten gesellschaftlichen ungerechtigkeiten verlaufen eben nicht entlang von geschlechtergrenzen, und deshalb dieser zungenstrafende neusprech-dummfug anstelle konkreter programmatik.

Gender ist opium für die linke. Nicht der linken, sondern für die linke. (Wer Marx und Lenin gelesen hat, versteht die anspielung.)

Kennt ihr den schon?

Wegen eines Hakenkreuz-Tattoos drohten einem sächsischen Rechtsreferendar in Österreich bis zu zehn Jahre Gefängnis. Nun wurden die Ermittlungen eingestellt, ein rechter Vorsatz sei nicht eindeutig nachzuweisen

[Archivversjon]

Da war sicherlich ein versehen mit der tätowierung, das kann ja in deutschland keiner wissen, dass so ein hübsches hakenkreuz irgendwas mit braunen einstellungen zu tun hat.

Nicht nur in den USA…

Nicht nur in den vereinigten staaten eines teils von nordamerika finden p’litiker und ihre scheißwerber die massenhaft über S/M-drexseits wie etwa dem fratzenbuch illegal eingesammelten daten bei ihrer psychomanipulativ-hirnfickenden bestupsung von wahlberechtigten irre interessant, sondern auch in österreich.

Für die Kampagnenzentrale selbst gibt es aber nur eine Lösung, und das sind verhaltensorientierte Datenbanksysteme, in der jede Interaktion meiner Unterstützer erfasst und zu Profilen verarbeitet wird […] Mit einer E-Mail-Adresse konnten wir Kontaktpunkte rund um eine Person aggregieren. So konnten wir über den Kampagnenzeitraum 6,7 Millionen Datenpunkte ansammeln […] Verdienen Sie mit jedem E-Mail und jedem Social-Media-Posting wertvolle Daten

Aber hej, ihr habt ja alle nix zu verbergen, also auch weiterhin viel spaß beim fratzenbuch! Dann wird eben mal ein Trump zum US-präsidenten. Und je psychopatischer ein arschloch ist, desto geringer die hemmungen, jedes mittel auch einzusetzen. Ist doch voll geil, eure ganze S/M-scheiße: während alles wegzensiert wird, was auch nur entfernt wie eine brustwarze aussieht, kann jeder asozjale halunke gezielte massenmanipulazjon machen.

Freut ihr euch auch schon so auf die zentrale speicherung von gesundheitsdaten, die abschaffung des anonymen bargeldes und die „selbstfahrenden“ autos, die ständig onlein sein müssen? Immer ganz feste an den „datenschutz“ glauben! Ganz feste dran glauben!!!!1!!elf!! Vielleicht hilfts ja.

Spezjalexpertin des tages

Er spricht von 38 Gigabyte CO2-Ausstoß pro Jahr […] Von diesen 38 Gigabyte alleine stößt die Bundesrepublik Deutschland – jetzt nehmen wir Österreich dazu – ein bis zwei Gigabyte aus. Bleiben immer noch 36 übrig. Wenn sie die gesamte EU dazu nehmen, acht Gigabyte weniger. Bleiben immer noch 30 Gigabyte pro Jahr, die in den Kosmos verstrahlen

[Archivversjon]

Bwahahahahaha!

Vielleicht sollte man diese schädlichen klimadatenemissjonen mal ein bisschen komprimieren.

Bwahahahahaha!

Aber ein interwjuher, der nicht mal so ein „ähm, sie meinen doch sicherlich gigatonnen“ in den dummen wortschwall einwirft, macht eben auch einen gewissen eindruck.

Brüllballjornalismus des tages

Die Stimmung im Stadion ist gut, das suggerieren die Fangesänge im Hintergrund. Und Dierkes stimmt die HörerInnen schon vor Anpfiff auf das Spiel ein. Es hört sich wie ein toller Fußballtag an. Es ist aber alles ein großer Fake, ein Bauerntheater. Denn Dierkes ist gar nicht im Stadion. Er steht nur wenige Meter von der Moderatorin entfernt, genauer gesagt auf der anderen Seite des Studiotisches. Von dort schildert er seine Eindrücke. Und die sammelt er vom Bildschirm der Live-Übertragung aus dem Stadion in Graz. Die Geschichte kommt ans Licht, weil der Sender die Studiocam mitlaufen lässt. Nun sind die Bilder bei YouTube gelandet

Auch weiterhin viel spaß dabei, euch von scheißjornalisten professjonell mit fäjhkemozjonen die psyche aufkochen zu lassen, damit ihr in besserer stimmung für die scheißreklame seid!

„Künstlich intelligente“ arbeitslosenbehandlung

Wer arbeitslos wird und sich beim AMS meldet, wird seither von einem Computerprogramm bewertet und eingeteilt. Im Segment A befinden sich Personen mit sehr guten Integrationschancen ohne Unterstützungsbedarf, im Segment B die Personen mit mittleren Integrationschancen, die „notwendige Unterstützung“ bekommen sollen, und im Segment C die Personen mit „geringen Integrationschancen“ in den Arbeitsmarkt […] Angebote wie „gemeinsames Bewegen und Musizieren“ oder zur „psychosozialen Stabilisierung“ schafft […] Das Computerprogramm befindet sich derzeit im Testbetrieb und eigentlich hätte das AMS das Programm nach einem Jahr evaluieren wollen. Nun wurde der Einsatz aber vorzeitig beschlossen

[Archivversjon]

Hier, der hl. algoritmus hat gesagt, dass niemand mehr bereit sein wird, ihnen für ihre arbeitskraft auch noch geld zu bezahlen. Gehen sie mal zur regelmäßigen beschäftigungsterapie und gehirnwäsch… ähm… zum musikunterricht für psychosozjale stablisierung, und wenn sie nicht gehorchen, dann sterben sie halt den sozjaltod in obdachlosigkeit und betteln. Ist ja jeder seines eigenen glückes schmied. Was sind sie auch arbeitslos geworden, sie untermensch! 🤮

Die Trefferquote des Programms soll laut Angaben der Entwickler bei 85 Prozent liegen. Das bedeutet: Jährlich werden etwa 50.000 Personen falsch klassifiziert

Gut, das urteil des hl. algoritmus passt nicht immer, aber wo gehobelt wird, da fallen eben späne.

Freut ihr euch auch alle schon so auf den tag, an dem die ganzen datensammlungen in den big-data-bestand des faschismus 2.0 einfließen und gegen euch und eure kinder benutzt werden?

Datenschleuder des tages

Die büchereien der stadt wien haben die namen, anschriften, geburtsdaten, telefonnummern und mäjhladressen von mindestens rd. 77.000 nutzern veröffentlicht [archivversjon], möglicherweise auch mehr. Nicht einmal beim guten, alten ausleihen von büchern aus einer leihbücherei ist man vor datenschleuderern sicher. Hoffentlich hat es den betroffenen wenigstens spaß gemacht, den wisch für die DSGVO zu unterschreiben! :mrgreen:

Ich wünsche auch weiterhin viel spaß und orwellness beim festen glauben an den überall mit großen worten und fehlenden taten versprochenen schutz eurer persönlichen daten. Die liste wäxt und wäxt und wäxt.

Etwas blah und frage zum Strache-video

Nachtrag 13:30 uhr: Strache hat selbst die echtheit des videos bestätigt. Der text bleibt hier zu meiner schande und zur erheiterung der leser stehen. 😉

Ursprünglicher text:

Wie sicher ist es eigentlich, dass das ausgesprochen peinliche, den vizekanzler der bummsrepublik österreich wie einen korrupten volxverkäufer darstellende Strache-video [archivversjon] kein deepfake ist?

Es ist schon ein bisschen merkwürdig, dass das hochwirksame und empörungsfördernde kompromat in diesem video fast zwei jahre lang in irgendeiner schublade schlummert, bis es dann mal an die presse gesteckt wird, um auf diesem weg damit eine p’litische wirkung zu erzielen.

Ich hätte so etwas ja sowieso anders verbreitet, aber ich misstraue auch dem ganzen jornalistenpack. Aus erfahrung.

Ja, ich weiß, dass ich mal wieder das gras waxen höre. Wenn eine sache viel zu schön aussieht und klingt, um wahr sein zu können, dann ist sie meistens nicht wahr. Ich habe mich zwar vor lachen weggeschmissen, als ich ein bisschen vom video gesehen habe, aber trotzdem: mein vertrauen in die reschersche-fähigkeiten und die sorgfältige kwellenprüfung [archivversjon] bei fischblättern wie der alpenprawda und beim ehemaligen nachrichtenmagazin aus hamburg ist seit der als wissenschaft, fakt und wahrheit verkauften, höchst bullschittigen und schon bei oberflächlicher betrachtung nach propaganda müffelnden „MH17-analyse“ von „bellingcat“ nachhaltig kaputt. Das ist ganz normale contentindustrie, und nix mit vierte gewalt im staat und lebenswichtig für die dämonkratie. Die vermarkten werbeplätze. Das ist das eigentliche und einzige geschäft. Die redakzjonellen beiträge haben die genau gleiche funkzjon wie ein wurm, den ein angler an den haken macht. Der soll den fischen schmecken, nicht dem angler. Dementsprechend sieht es mit der jornalistischen gründlichkeit aus. In bereichen, in denen ich mich halbwegs gut auskenne, sind die fehler grob und hätten sich oft schon durch einfache nutzung der wicked pedia vermeiden lassen, erst recht natürlich mit richtiger reschersche. Ich habe keinen grund zur annahme, dass es in anderen bereichen, in denen ich mich zufällig nicht so gut auskenne, besser aussieht.

Wohlgemerkt: ich habe nicht einmal ein verdammtes indiz dafür, dass etwas an dem video nicht stimmt. (Das ist aber auch keine sache, mit der ich mich gut auskenne.) Ich habe einfach nur untötbares misstrauen gegen geschichten, die in der scheißpresse breitgetreten werden, und zwar vor allem dann, wenn sie der scheißpresse von anonym bleibenden dritten so mundgerecht zubereitet hingehalten werden, dass sich die geschichte fast von allein schreibt und einen ordentlichen klickviehmagnetismus verspricht. Betrachtet meine zweifel erstmal als spinnerei und verschwörungsteorie! Zumindest so lange, wie es noch keine belastbaren indizjen gibt, die solche zweifel stützen.

Ach ja, eines noch:

Nein, die Süddeutsche Zeitung wird Behörden die Originalaufnahmen nicht zur Verfügung stellen.

Ja, die alpenprawda wird eine überprüfung durch richtige forensiker verhindern, obwohl es dabei kaum um kwellenschutz gehen kann.

„Für mehr respekt im netz“

In der gleichen kryptofaschistischen scheiß-EU, in der man gerade das internetz halbwegs erfolgreich mit einer EU-urheberrechtsrichtlinje zu erwürgen versucht, haben einige staaten noch weitergehende ideen.

Österreichs Regierung will nun offenbar ernst machen und vorschreiben, dass Menschen nur noch nach Hinterlegung einer Telefonnummer in sozialen Netzwerken oder Internetforen Beiträge verfassen können

Da sagen sich ein paar BRD-p’litiker sicherlich schon: schade, dass wir die idee noch nicht hatten. 😦

Wenn man so eine telefonnummer auch noch verifizieren muss (und wenn man es nicht muss, ist die forderung nach einer telefonnummer sinnlos), dann können ganz viele privat betriebene, nichtkommerzjelle webseits kommentar- und fiehdbäck-funkzjonen dichtmachen, weil sie nicht mehr rechtssicher zu betreiben sind. Das führt zu weniger hass und mehr respekt. Ein gesetzlich gestopftes maul sagt ja nichts hasserfülltes oder respektloses mehr. Von china lernen heißt siegen lernen!

Aber immerhin: werbeklitschen und andere überwachungsfirmen ohne seriöses geschäftsmodell werden sich freuen, wenn sie demnächst das nutzerträcking auch noch mit telefonnummern zusammenführen können. Und das man mehr oder minder jeden internetznutzer zum besitz eines händis verpflichtet, kommt staatlichen überwachungsambizjonen sehr entgegen.

Mal schauen, wie lange es noch dauern wird, bis diese scheißidee auf die ganze EU ausgeweitet wird. Wo bleibt eigentlich der DEXIT?!