Urteil und gute nachricht des tages

Der versuch der scheißtelekom, die netzneutralität aufzuheben und irgendwelche striehmingklitschen zu bevorzugen, war und ist illegal [archivversjon]. Gut so! Denn wenn die scheißtelekom damit durchgekommen wäre, dann wäre es nur eine frage der zeit, bis es billiges »internetz« für die generzjon wischofon gegeben hätte, mit dem man nur fratzenbuch, wanzäpp, zwitscherchen, finster-gram, netzfickx und spottifein nutzen kann — und wer das richtige internetz nutzen will, müsste dann halt teuer dazukaufen. Die scheiß-zugangsproweider in der BRD haben doch nur auf diese möglichkeit zum zusatzabzock gewartet. Wenn die scheißtelekom damit durchgekommen wäre, hätten alle mit entsprechenden angeboten begonnen. Schließlich muss ja irgendwer das für frekwenzaukzjonen verpulverte geld bezahlen. Wo kommen wir da hin, wenn das von den akzjonären bezahlt wird…

Aber es würde mich schon interessieren, wie viel geld spottifein der scheißtelekom für diese sonderbehandlung gegeben hat.

Verfassungsfeinde des tages

Die deutsche Regelung zur Vorratsdatenspeicherung ist mit EU-Recht nicht vereinbar. Telekommunikationsunternehmen können deshalb nicht verpflichtet werden, ab dem 1. Juli die Telefon- und Internetverbindungsdaten aller Bürger zehn Wochen lang speichern zu müssen, wie das Oberverwaltungsgericht (OVG) Münster in einem Beschluss vom Donnerstag entschied

Grüße an die verfassungsfeinde aus CDU, SPD und CSU mit ihren abergläubischen und neurotischen DDR-2.0-totalüberwachungsfantasien! Man kann diesen arschlöchern ja nicht einmal mehr ein „geht doch nach drüben, wenns euch hier nicht gefällt“ zurufen.

Aber verlasst euch drauf: wenn die überwachungsfantasien mit EU-recht nicht vereinbar sind, dann wird demnächst das EU-recht scheibchenweise geändert.