Infrastruktur des tages

Paris (dpa). In Teilen von Paris ist am Abend kurzzeitig der Strom ausgefallen. In den sozialen Netzwerken kursierten zahlreiche Videos. In einem war zu sehen, wie auf der weihnachtlich beleuchteten Prachtmeile Champs-Élysées plötzlich das Licht ausging. Nach wenigen Sekunden funkelten die festlich geschmückten Bäume wieder in rotem Licht, die Schaufenster waren wieder hell erleuchtet. Es habe eine Panne in einem Umspannwerk im Westen der Stadt gegeben, teilte der Netzbetreiber RTE mit. Man habe die Stromversorgung in Paris und Umgebung aber schnell wieder herstellen können.

Sorry, werte zeitungsverleger, aber für abgeschriebene DPA-meldungen, die zusammen mit zwei megabyte reklame transportiert werden, gibt es von mir keinen link. Aus klimaschutzgründen. :mrgreen:

Fernes feuer!

Ich finde das schon sehr faszinierend, wie viele leute ganz großen anteil nehmen, wenn im fernen fernen paris eine große kirche brennt, aber wie wenige von diesen so leicht fernsehbildmanipulierbaren zeitgenossen noch selbst freiwillig in eine kirche dieser spirituell bankrotten kristlichen religjon gehen würden.

Übrigens: freitag ist wieder der einzige tag im jahr, an dem ich öffentlich und vergnügt tanzen will! Scheißkristentum!

Vollidjot des tages

„Wie kriegt man es hin, dass polizisten ihre dienstwaffen ziehen und einen abknallen“, hat sich ein vollidjot gefragt. Und dann ist er auf folgende idee gekommen: Ich binde mir ein imitat eines sprengstoffgürtels (ohne sprengstoff) um meinen gottserbärmlich dummen leib, fuchtele mit einem großen messer rum, schreie laut auf arabisch „gott ist groß“ und stürme so in eine pariser polizeiwache.

Die frage, ob der aushilfsterrorist von der muslimischen volxverdummungsfront auch ein gehirn hatte, hat der patologe aus der forensischen medizin in paris noch nicht beantwortet. In jedem fall handelt es sich jedoch um einen weiteres beispiel, das dem rest der welt aufzeigt, was religjon aus einem menschlichen gehirn machen kann: etwas in seiner funkzjon so ähnliches wie ein dreiviertel kilo matsch. Und das gilt für jede religjon — die satanische herrlichkeit des gottes der religjösen spiegelt sich vortrefflich in der intellektuellen „totalverfinsterung“ seiner anhänger. Möge ihnen allen ein ganz helles lichtlein aufgehen!

Hoffentlich hat dieser vollidjot noch keine kinder gemacht! Irgendwer muss ja die Darwin-awards abstauben…

Schlagzeile des tages

Die angebliche Selbstmordattentäterin von Saint-Denis lebt ahnungslos in Marokko

Auch weiterhin viel spaß, wenn die jornallje mit halbgaren scheinfakten die terrorangst schürt. Und immer eifrig zum staate beten: „unsere tägliche terrorangst gibt uns heute. Und vergib uns unsere demilitarisierung, wie auch wir dir vergeben deinen polizeiknüppel“. Da wäxt nämlich ganz prächtig zusammen, was zusammen gehört: staatslügen zum vorantreiben eines sinnlosen krieges mit den lügen der scheißpresse.

Karikatur des tages

Die medien richten die aufmerksamkeit aus

Übrigens, ihr vorkriegskinder: der französische präsident Hollande, der von einem krieg spricht, wenn ein paar nichtstaaten sich als massenmörder betätigen, benötigt gar nicht den NATO-bündnisfall, um da eine große sache draus zu machen. Artikel 42 des EU-vertrages tuts im zweifelsfall auch.

Bild via ramil rodaje

Aus aktuellem anlass

Aus aktuellem anlass erinnere ich hier an meinen fünfeinhalb jahre alten text zur überwachung. Und ich behaupte: je mehr sich ein mensch und möglicher terrorist der p’litischen und spießbürgerlichen forderung nach „integrazjon in die gesellschaft“ beugt, übrigens meist sehr widerwillig, desto weniger werden seine eventuellen mord- und massenmordpläne durch überwachungsmaßnahmen vereitelt werden. Dagegen hilft auch keine ausweitung von überwachung.

Mordanschläge in paris

Wenn der jornalist nichts weiß und eigentlich gar nichts von bedeutung melden kann, sondern nur nichtssagende kleinstfakten, aber die klicks für die verwandlung des jornalismus in profit gebraucht werden, dann macht der jornalist „liveticker“ auf der contentindustriellen webseit. Die kälte und schlechtigkeit des pressebetriebes sind selten nur so deutlich wie nach einem mordanschlang.

Ich höre schon wieder das gras waxen…

+++ 22:36 Polizei findet Personalausweis in Fluchtwagen +++ Einen bedeutenden Hinweis haben die Ermittler offenbar bei der Untersuchung des ersten Fluchtwagens gefunden. Dort wurde der Personalausweis von einem der Verdächtigen gefunden. Das teilt die französische Zeitung 'Le Point' mit. Mit dem Citroen C3 waren die drei Täter zunächst vom Tatort geflohen, haben dann aber noch einmal das Fahrzeug gewechselt.

Kwelle: n-tv

Dass diese gut ausgebildeten, gefährlichen terroristen aber auch einfach so nach „erfolgreichem“ mordanschlag und geglückter flucht ihren ausweis verlieren… der muss ja sehr locker in einer tasche gesteckt haben… tja, ohne solche hinweise wüsste man ja gar nicht, wer dahinter steckt…

Ach, vergesst es, ich bin halt ein irrer verschwörungsteoretiker! Das war sicher nur wieder einer dieser zufälle.