Fratzenbuch des tages

Der link geht auf einen englischen text.

Dieses patent fügt textnachrichten automatisch emozjonale information hinzu, indem es die emozjonen des anwenders auf grundlage seiner tastatureingaben vorhersagt […] dieses patent beabsichtigt die aufnahme von bildern eines anweders mit wischofon- oder klapprechner-kameras, selbst wenn der anwender die kamera nicht aktiv benutzt

Ich wünsche euch auch weiterhin viel spaß beim fratzenbuch. Früher hätte ich euch wenigstens „geht doch nach drüben“ zurufen können…

„Geistiges eigentum“ des tages

Moment, erstmal aufs datum schauen? Heute ist der 19. oktober. Heute ist nicht der erste april. Dann wird diese heise-meldung wohl echt sein:

Ein New Yorker Stamm der Mohawk versucht, eine neue Einnahmequelle zu erschließen: Die Vermietung spezieller Immunitätsrechte an zahlungskräftige Patentinhaber. Diese übertragen ihre Patente pro forma an die St. Regis Mohawk und legen noch Millionen oben drauf. Im Gegenzug profitieren sie von den Immunitätsrechten der Ureinwohner: Die Patente sind plötzlich wesentlich schwieriger anfechtbar

Die kopfkranke idee des „geistigen eigentums“ muss weg!

Gaga-patent des tages

Amazon präsentiert die speerspitze der mobilitätsforschung in der schaffung geistigen eigentums und geistiger eigentümlichkeiten: ein patent auf eine drohne mit einem akkubetriebenen akku-ladegerät, um die rostbleche während der fahrt aufzuladen. Die welt ist reif! Sie will gepflückt werden!

Wer nicht kapiert, warum das eine unfassbar schwachsinnige idee ist: bevor man einige hundert kilogramm akku durch die luft gegen die gravitazjon mit einer großen, automatisierten und sicherlich mehr als nur leise brummenden drohne zum auto fliegt, könnte man genau so gut den autofahrer in die drohne setzen und den erfreulich staufreien luftraum für den gesamten verkehr nutzen. Von den unvermeidlichen verlusten beim aufladen eines akkus, der dann einen anderen akku auflädt, habe ich noch gar nicht gesprochen, ebensowenig von einer logistik, die es ermöglicht, dass mehrere hunderttausend dieser verdammt großen drohnen unterwegs sind, ladebedürftige autos auffinden und dabei niemals kollidieren sollten. Es ist deutlich sinnvoller und einfacher, oberleitungen über die straßen zu bauen und den autos stromabnehmer zu geben.

Äppel des tages

[…] serving an ad for $900 shoes to someone with a $90 budget does nothing for parties on either side of the equation.

A freshly-granted U.S. patent suggests that Apple is working on a way to fix this — by checking a user’s credit card balance before determining which ads they’ll see

Wer überhaupt kein „plattdeutsch“ versteht: äppel hat ein patent, reklame in abhängigkeit vom kontostand einzublenden. Völlig unabhängig davon, dass das ein schwachsinnspatent für eine triviale datenbankabfrage ist, machts wohl klar, in welche richtung äppel zu gehen gedenkt. Und alle werden hinterhergehen, irgendwann sogar die „alternativen“, die b

Ich wünsche euch auch weiterhin viel spaß mit euren bekwemen wischofonen! Immer schön daran denken, alle möglichen daten bei irgendwelchen klitschen zusammenzuführen! Alle mitsprechen: „es macht mein leben besser, dient mir und unterhält mich, es macht mich frei und glücklich“! Und jetzt hinten anstellen, jeder nur eine lobotomie…

Die auszeichnung gefällt mir

Die EFF führt eine monatliche auszeichnung ein, die man wohl auch täglich vergeben könnte: das dumme patent des monats. Das maß patentierbarer dummheit ist am beispei des US-patentes 8.762.173 mit dem titel „metode und vorrichtung für indirekte medizinische befragung“ dargelegt, das folgende vorgehensweise patentiert:

  1. Lass dich von einem pazjenten anrufen.
  2. Zeichne diesen anruf in einer pazjentenakte auf.
  3. Sende die informazjonen über den pazjenten zu einem arzt, und frage den arzt, ob er mit dem pazjenten reden möchte.
  4. Ruf den pazjenten zurück und verbinde ihn mit dem arzt.
  5. Zeichne das gespräch auf.
  6. Leg das aufgezeichnete gespräch in der pazjentenakte ab und sende es zum arzt.
  7. Führe die schritte 1 bis 6 mit einem kompjuter aus.

So wird aus vorgehensweisen, die völlig gewöhnlich sind, durch die einfache hinzufügung eines kompjuters in den arbeitsablauf wertvolles „geistiges eigentum“, um das man milljardenprozesse führen kann, für das man lizenzgebühren einfordern kann und mit dem man mitbewerber und autoren freier softwäjhr durch juratrollerei wegbeißen kann.

Dank TTIP und der vollkommen korrupten BRD-regierung demnächst auch hier.

Patent des tages

Das patent des tages hat amazon: ein vorrausschauender versand, bei dem man schon vor der bestellung mit dem liefern anfängt. So berechenbar und manipulierbar seid ihr zunehmend enthirnten konsumisten in eurem gut durchgeträckten leben, in dem ihr allen ernstes meint, freie menschen zu sein. Lauter kleine kaufroboter!

Ich warte unterdessen auf die übertragung derartiger vorgehensweisen ins strafrecht, um unter dem blutigen banner des „supergrundrechtes sicherheit“ irgendwelche gedankenverbrecher schon vor ihrer tat unschädlich machen zu können. Aber daran wird sich so ein kaufroboter konsumist auch nicht weiter stören.

„Freunde und helfer“ des tages

Die scheißbullen so zum bauern: „kommense mal mit uns mit, mit ihrer schwester stimmt was nicht“. Und dann gibt es die zwangsräumung des hofes und die zwangseinweisung in die psychiatrie, hinter die mauern, an denen die so genannten grundrechte enden. Die schwester bleibt allein zurück…

Einfach händifunkzjonen für bestimmte orte abschalten

Äppel hat ein patent für eine „technik“ erhalten, die es polizei und regierung ermöglichen, die übertragung von informazjonen (das meint auch videos und fotos) aus bereichen zu unterdrücken, die sie für „empfindlich“ halten. Schließlich sollst nicht du entscheiden, was du kommunizierst, sondern deine regierung, dein geheimdienst und deine polizei. Ist ja auch echt scheiße für regierung, staat und scheißbullen, wenn sich im internetze verbreitet, wie die demokratur mal wieder mit pfefferspray gewürzt wird. Natürlich geben die reklamelügner von äppel andere nutzungsszenarien an…

Auch weiterhin viel spaß mit euren entrechtenden und knechtenden wischofonen und wischopädds, die ihr alle für freiheitsmaschinen haltet!