Träcking des tages

Nutzt hier jemand einen voll aufgeplusterten webbrauser statt eines kleineren progrämmchens (foxit ist auch sehr gut), um PDFs zu lesen? Das ist keine gute idee. Die als webbrauser getarnte überwachungssoftwäjhr krohm von guhgell funkt zum beispiel bei gewissen PDFs nach hause, dass sie gelesen werden, und wer weiß, was da noch für exploits möglich sind!

Welche vollidjoten sind eigentlich auf die idee gekommen, jede tätigkeit am rechner in einem immer komplexeren und monolitischeren webbrauser zu machen?! Was war denn daran falsch, dass der brauser einfach die zum MIME-type passende anwendung aufmacht?! Ach! Ihr lasst euch ja sogar schon ein offißß im webbrauser andrehen. Und hinterher weint ihr, weil euch niemand vorher gewarnt hat…

Security und krüpplografie des tages

Das ist ein digital signiertes PDF-dokument, das kann niemand manipuliert haben [archivversjon].

21 von 22 PDF-Readern merkten nicht, dass das Dokument verändert worden war […] Selbst der PDF-Pionier Adobe fiel den Forschern zufolge mit seinem Acrobat Reader durch. Das Programm erkannte die Veränderungen nicht

Kurz gesagt: wenn es um die implementazjon von kryptografischen sicherheitsfunkzjonen geht, schlampen alle. Wer braucht im zeitalter der internetzkriminalität schon eine gewissheit darüber, dass ein dokument unverändert ist?

Seehofers „masterplan migrazjon“

Ich finde ja, dass es ein recht sonderbarer weg ist, ein PDF zu erstellen, wenn man…

  1. einen text mit einer textverarbeitung (mutmaßlich meikrosoft wörd) schreibt;
  2. den in der textverarbeitung entstandenen text ausdruckt;
  3. dieses ausgedruckten text wieder einskännt; und
  4. darauf noch eine OCR laufen lässt und das erkennungsergebnis mutmaßlich vier stunden lang händisch nachbearbeitet, um aus dem skänn ein einigermaßen nützliches PDF zu machen¹.

Ich gehe davon aus, dass jeder mensch mit normalen anwenderkenntnissen diesen weg extrem umständlich und zeitraubend findet, vor allem in einer situazjon, wo man diese zeit nicht wirklich hat. Der direkte PDF-export aus der textverarbeitung heraus dauert nur wenige sekunden. Ein weiterer vorteil: das direkt erzeugte dokument ist kleiner und hat ein besseres schriftbild.

Tatsächlich kann ich mir nur einen vernünftigen grund vorstellen, warum man bei der CSU dermaßen umständlich vorgegangen ist: um sämtliche metadaten des ursprünglichen dokumentes zu zerstören.

Vermutlich, weil man etwas an der entstehungsgeschichte des dokumentes zu verbergen hat.

Auf grundlage dieser indizjen bin ich mir zum beispiel sicher, dass das datum auf der titelseite, der 26. juni, eine lüge ist. Tagelang war von diesem „masterplan“ des großen masters Seehofer die rede, doch vorgelegt wurde er erst in letzter minute.

Wie gut für die p’litkasper der BRD, dass sie sich darauf verlassen können, dass jornalisten technisch genau so inkompetent wie p’litkasper sind. 😦

¹Lt. metadaten des PDFs durchgeführt mit „Adobe Acrobat Pro 11.0.0 Paper Capture Plug-in with ClearScan“

Security-gruselüberschrift des tages

Developing Acrobat Applications Using JavaScript

Neben der fetten, aufgeplusterten und unsicheren laufzeitumgebung „webbrauser“ brauchen wir alle schließlich noch eine weitere fette, aufgeplusterte und unsichere laufzeitumgebung „acrobat“, die dann keine dokumente mehr anzeigt, sondern „acrobat“-anwendungen ausführt. Entwickelt mal schön eure anwendungen für den „acrobat“!

(Ich bin drauf gestoßen, als ich mich um einen blogkommentar im spämmblog gekümmert habe.)

Xerox, was für ein fnord!

Ein kandidat für den fnord des monats sind die skännkopierer von xerox, die in den fotokopien durch einen bedauerlichen technischen fehler die zahlen verändern — aber nur, wenn als zwischen- oder speicherformat PDF verwendet wird:

Das erste mal aufgefallen ist dem betroffenen Unternehmen der Fehler am vergangenen Mittwoch, als ein Bauplan zu einem PDF gescannt und wieder gedruckt wurde. Baupläne enthalten für jeden Raum des zu bauenden Hauses Boxen mit Quadratmeterzahlen, die irgendwie in den betreffenden Raum hineinlayoutet sind. In einigen Räumen standen nun sauber layoutete, jedoch schlicht falsche Quadratmeterzahlen — man muss wirklich die Zahlen lesen, um den Fehler zu bemerken

Die bilder mit den fehlerbeispielen anschauen! Das sind keine pixelfehler, da werden ganze bildbereiche vertauscht. Hinterher sieht die gestaltung der seite so aus wie vorher, aber der inhalt ist, was zahlen anbelangt, zum teil vollkommen falsch und sieht dabei noch überzeugend aus. In zukunft kann wohl fast jede panne auf versagende digitaltechnik beim kopieren geschoben werden…

[via Fefe]

Zeichensalat

PDF mag ja ein schönes, universelles format für gut formatierte dokumente sein, solange man nicht mit einem recht alten programm (es gibt für diese versjon von windohs CE kein aktuelleres) ein recht modernes PDF betrachtet…

…und einen leckeren salat uns missverstandenen zeichen serviert bekommt. Aber ich finde, dafür hat das bildschirmfoto fast schon künstlerische qualitäten.