Scheißjornalismus des tages

Laut Ö1 und ORF Kärnten hat Handke nach der Frage das (eigentlich unangekündigte und spontane) Gespräch mit mehreren Journalisten abgebrochen und davor noch die Medien scharf kritisiert. „Ich stehe vor meinem Gartentor und da sind 50 Journalisten und alle fragen nur wie Sie. Von keinem Menschen, der zu mir kommt, höre ich, dass er sagt, dass er irgendwas von mir gelesen hat. Es sind nur die Fragen: Wie reagiert die Welt? Reaktion auf Reaktion auf Reaktion. Ich bin ein Schriftsteller, ich komme von Tolstoi, ich komme von Homer, ich komme von Cervantes. Lasst mich in Frieden und stellt mir nicht solche Fragen“, sagte Handke. Er wolle „nie wieder“ Journalistenfragen beantworten.

[Archivversjon]

Tja, wenn man von den professjonellen werbeplatzmarktwertaufwertern der contentindustrie immer nur in verschiedenen formulierungen „hej, ich bin jornalist und sie haben einen nobelpreis für etwas gekriegt, was ich nicht verstehe, also wie fühlen sie sich?“ gefragt wird; von barbaren, die nicht einmal lesen können und auch nicht wissen, wie man wikipedia benutzt, dann kann ich jeden zorn verstehen! Eigentlich müsste man so einen scheißjornalisten viel öfter mal eine ohrfeige für seine dummen, hirnverachtenden unverschämtheiten geben… denn ich kann aus eigener erfahrung nur sagen, dass jornalistenarschlöcher keine andere sprache als gewalt zu verstehen scheinen. Ein wort wie „nein“ können diese fäkalmaden in ihrer bedeutung offenbar nicht erfassen. Das wäre vermutlich zu viel zivilisazjon… 😦