Internetz der dinge des tages

Die smarten Hue-Lampen von Philips sind verwundbar und könnten Angreifern den Zugang zu Netzwerken ebnen

Auch weiterhin viel spaß mit den ganzen „smarten“ lösungen ohne problem! Wenn mir im jahr 2000 einer erzählt hätte, dass lampen in zwanzig jahren regelmäßig eingespielte sicherheitsaktualisierungen brauchen, hätte ich mich vermutlich entweder aufgehängt oder völlig von der technischen zivilisazjon abgewendet. Aber jetzt habe ich den salat und bin von idjoten umgeben, die sich ihre wahnzimmer mit jedem nur erdenklichen techniktinnef zurümpeln, einschließlich abhörmikrofonen. Meine fresse! Wir können alle so froh darüber sein, dass dieser gefährliche cyber-cyber-terrorismus gar nicht zu existieren scheint und dass kriminelle immer noch bessere einfallstore als irgendwelchen techniktinnef haben.

Smartdinger des tages

Forscher des israelischen Weizmann Institute of Science und der kanadischen Dalhousie University in Halifax haben es geschafft, die Steuerung von smarten Glühbirnen zu übernehmen […] Den Forschern zufolge könnte es durch eine solche Attacke möglich sein, die gesamte – smarte – Beleuchtung einer Stadt auszuschalten

Auch weiterhin viel spaß mit den smartdingern, die ihr euch von werbern andrehen lasst! Erst wenn jeder klopapierabroller eine eigene IP-adresse und softwäjhr mit niemals korrigierten fehlern hat…

Konkret haben die Wissenschaftler einen Sicherheitsschlüssel extrahieren können, dank dem es ihnen möglich war, bei den Hue-Lampen eine manipulierte Firmware aufzuspielen

…wird das „internetz der dinge“ eine ideale grundlage für die kriminalität. Vermutlich müssen erstmal ein paar staaten oder große unternehmen runtergefahren werden, bis der letzte idjot begreift, dass es keine so gute idee ist, jeden techniktinnef ans internetz zu hängen.

Wenns genug von diesen „smarten leuchtmitteln“ gibt, könnte man als fieses arschloch immerhin schon damit beginnen, mal eine ganze stadt blinken zu lassen und zu schauen, wie lange das stromnetz dermaßen konzertierte impulse mitmacht, ohne dass irgendwo infrastruktur zu brennen anfängt. Wer braucht schon strom? :mrgreen:

„Internet der dinge“ des tages

Zwei Hacker haben sich das Hue-System von Philips genauer angeschaut und dabei eine derzeit noch nicht geschlossene Schwachstelle und einen Designfehler gefunden. Letzterer eignet sich, um größere Mengen Hue-Leuchten per Wurm zu infizieren

Ich wünsche auch weiterhin viel spaß beim kaufen von „smarten“ leuchtmitteln. Finde ich toll, dass so eine lampe [!] jetzt eine firmwäjhr braucht, eine sicherheitsaktualisierung der firmwäjhr braucht und ein ernsthaftes sicherheitsrisiko darstellt. Geht es noch ein bisschen kränker?!

Hej, ihr konsumidjoten: Die sicherheit von IT-systemen ist eine verdammt schwierig herzustellende sache. Selbst richtige experten mit richtigen kenntnissen verkacken dabei immer wieder einmal. Was meint ihr wohl, wie es da bei den ganzen klitschen aussieht, die euch immer absurdere smartdinger verkaufen wollen, die ihr euch dann ins leben stellt? Denkt mal drüber nach! Und nein, irgendwelche professjonellen lügner — allgemein „werber“ genannt — werden euch beim denken nicht helfen. Ganz im gegenteil.

„Internet der dinge“ des tages

Philips so: oh, die leute benutzen mit unserer tollen „heimautomatisierungskösung“ auch produkte, die nicht von uns sind. Da müssen wir denen gleich mal eine andere firmwäjhr draufspielen, damit das aufhört.

Auch weiterhin viel spaß mit der „smarten“ technikverhinderung! Und immer schön geld für lösungen ohne problem ausgeben! Jeder nur eine lobotomie!