In hannover wird gemessert

Ein 18 Jahre alter Garbsener hat Freitagabend (15.03.2019) versucht, einen Discounter am Orionhof im Stadtteil Auf der Horst auszurauben […] Nach derzeitigem Ermittlungsstand hatte der maskierte 18-Jährige den Discounter kurz vor 21:00 Uhr betreten und dabei ein Messer in der Hand gehalten. Anschließend ging er zu der Kasse eines Mitarbeiters (23 Jahre) und zeigte mit dem Messer auf die Kasse

In hannover wird gemessert

Nach derzeitigem Ermittlungsstand waren die beiden Männer gegen 02:20 Uhr aus bislang unbekannter Ursache vor einem Kiosk an der Kurt-Schumacher-Straße im Stadtteil Mitte (Höhe Stadtbahnhaltestelle Steintor) in Streit geraten. Im weiteren Verlauf kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung der Kontrahenten. Dabei stach der 22-Jährige dem Älteren mit einem Messer in den Rücken und fügte ihm schwere Verletzungen zu

Und nur, weil mich gestern erst jemand danach gefragt hat: nein, ich sammle nicht die mordversuche mit einem messer, um propaganda für die AFD zu machen. Das sieht man allein schon daran, dass ich nicht von nazjonalitäten spreche, um den eindruck zu erwecken, den diese stammtischprediger erwecken wollen. Außerdem verwende ich ausschließlich „gute“, sachlich berichtende kwellen und nicht die emozjonskochtopf-berichterstattung der nach scheiße stinkenden drexpresse.

Dass man verschweigt, wie locker zurzeit überall in hannover die messer sitzen, nur um keine „propaganda für die AFD“ zu machen, macht die situazjon nämlich kein bisschen besser, ganz im gegenteil. Es erweckt bei menschen mit einem mindestgrad an geistiger wachheit das klare bewusstsein, manipuliert zu werden. Und das öffnet halt auch für unterkomplex vorgetragene bestätigungen durch irgendwelche markant konservativ-reakzjonären (freundlichstes wort, dass ich für die AFD finden kann) parteien.

Übrigens ist das ganze messergestochere kein grund, dass man angst davor haben muss, in hannover auf die straße zu gehen. Es ist hier immer noch wahrscheinlicher, von einem verpeilten, mit dem händi rumspielenden und deshalb blind durch die straßen fahrenden autofahrer fordistisch-motorgetrieben ins grab oder in die intensivstazjon geschubst zu werden (noch zusätzlich zur ständig verabreichten schleichenden vergasung durch den auspuff), als in gewöhnlichen alltagssituazjonen von einem dieser hirnlosen messerhelden angestochen zu werden. Und diese seit jahren akute bedrohung durch immer miesere autofahrer¹ macht auch keinem menschen angst. Das muss wohl daran liegen, dass in der reklamefinanzierten scheißpresse immer so viele werbeanzeigen von autoherstellern geschaltet werden und dass in der scheiß-AFD so viele autofahrer sind, so dass nicht ständig die aufmerksamkeit auf die tödliche gefahr durch die individualmotorisierung ausgerichtet wird…

¹Dieses exemplar aus der praxis hat zum beispiel weder gelernt, was ein stoppschild bedeutet noch begriffen, dass man an einer kreuzung sowieso die glubschen aufhalten muss. Das video ist aber weiß gott kein anblick für schwache nerven, denn der fahrer kann froh sein, dass er noch lebt. Ich habe leider immer noch keine kamera fürs radfahren, sonst könnte ich beinahe jeden tag etwas harmlosere, aber verdammt gefährliche blechkutscheridjoten aus hannover zeigen (und so manchen radfahrer, der sich nicht vorgedrängelt hat, als das hirn verteilt wurde).

Demonstrazjonsrecht des tages

Ich wünsche den menschen in der BRD auch weiterhin viel spaß dabei, ihre „demonstrazjonen“ bei der polizei anzumelden. Die macht dann auflagen, und wenn man dagegen verstößt, wirds eventuell teuer und/oder der knüppel aus dem sack gelassen. Zum beispiel die auflage, dass man beim demonstrieren gegen die scheißpropaganda der scheißbildzeitung nicht die straße benutzen darf.

Neues aus dem straßenverkehr…

Gestern haben sich mal ein paar polizisten hingestellt und 27 idjoten aus dem verkehr rausgezogen, die blind mit ihrem auto rumgefahren sind — und einen idjoten von radfahrer, der vermutlich zu oft diese spiele gespielt hat, bei denen man drei leben hat.

Blind? Rechnet es einfach selbst aus! Wenn jemand mit 50 km/h durch die stadt fährt — zumindest auf der hildesheimer straße und auf der anderter straße fahren die meisten autofahrer außerhalb der stoß- und stauzeiten deutlich schneller — und dabei nur fünf sekunden auf sein scheißwischofon guckt, um schnell sein wanzäpp zu tschecken, dann fährt er siebzig verdammte meter, während derer er nicht auf die straße guckt und optisch nix vom verkehr mitkriegt. Immerhin wird er das dumpfe geräusch hören, wenn er ein kind auf die motorhaube genommen hat. 😦

So als radfahrer, der dann im zweifelsfall von so einem händiidjoten mit einer tonnenschweren maschine in die intensivstazjon oder ins grab geschubst wird, fände ich es ja viel erfreulicher, wenn sofort die führerscheine kassiert würden. Und zu vollpfosten, die auf die idee kommen, im stadtverkehr hannovers blind radzufahren, fällt mir echt nix mehr ein… möge darwin das ganz schnell regeln, damit sich diese dummheit aus der menschheit rausmendelt!

In hannover wird gemessert

Ich zitiere der ausgewogenheit und hier im rotzeblögchen ganz ungewohnten sachlichkeit halber die heutige PResseerklärung zur polizeilichen kriminalstatistik 2018:

Nachdem in der Zwischenzeit die technischen Voraussetzungen geschaffen worden sind, können von der Polizeidirektion Hannover für die letzten beiden Jahre erstmalig Zahlen zum „Tatmittel Stichwaffe“ veröffentlicht werden. Wurde im Jahr 2017 bei den 46 vorsätzlichen Tötungsdelikten in 18 Fällen (39,13 Prozent) das „Tatmittel Stichwaffe“ vermerkt, so war es im vergangenen Jahr bei 26 von 60 Delikten der Fall (43,33 Prozent). Deutlich geringere Prozentsätze in Bezug auf das „Tatmittel Stichwaffe“ registrierte die hannoversche Polizei bei den Rohheitsdelikten und Straftaten gegen die persönliche Freiheit – darunter fallen unter anderem neben Körperverletzungen auch Raubtaten sowie Bedrohungen – mit 3,89 Prozent im Jahr 2017 und 3,67 Prozent im letzten Jahr. Bei allen erfassten Straftaten der Polizei Hannover belaufen sich die Werte auf 0,82 (2017) bzw. 0,83 (2018) Prozent

In prozenten ausgedrückt sieht ein zuwax um dreieinhalb prozentpünktchen ja gar nicht mehr so schlimm aus — wenn man dabei übersieht, dass die generelle anzahl der menschentotmachtaten mit totmachvorsatz um ziemlich bemerkenswerte rd. dreißig prozent zugenommen hat. Interessant wird jetzt noch die frage, welche schwerpunkte die jornalisten der springer- und madsack-presse in ihren meldungen legen und inwieweit diese meldungen auch unter vorsätzlichem matematikmissbrauch tendenzjös bis hirnfickend formuliert werden. Ich habe da vorab so einen verdacht, wie es klingen wird, wenn das messern nicht gar völlig verschwiegen wird… 😦

Na, gut dass das kein terorrist war…

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Hannover wurde die Wohnung des Mannes heute durchsucht. Dabei fanden die Polizeibeamten Substanzen, die zum Eigenbau von Knallköpern verwendet werden sollten, sowie mehr als 600 pyrotechnische Gegenstände. Darunter befindet sich auch so genanntes Mittel- und Großfeuerwerk wie beispielweise Polenböller und Kugelbomen. Es hat für den unausgebildeten Nutzer ein besonders hohes Brisanz- und Gefährdungspotenzial

Terrorismus des tages

Wie wird man es wohl nennen, wenn jemand in der BRD ein paar bömbchen (verharmlosender polizeisprech: sprengfallen) legt und zurzeit möglicherweise noch ein paar bömbchen rumliegen und auf opfer warten? Ist das mal wieder dieser terrorismus?

Die Ermittlungen der Kriminalpolizei ergaben, dass in beiden Fällen Bernhard Graumann tatverdächtig ist

Na, wenn der bömbchenleger Bernhard Graumann heißt und nicht Ismail Ali Muhammad, dann wird es in der berichterstattung wohl kein terrorismus werden, sondern die mörderische tat eines verwirrten, möglicherweise geisteskranken einzeltäters. Gar nicht auszudenken, was in den BRD-hetzzeitschriften geschrieben würde, die zurzeit allesamt darum buhlen, die neue parteizeitung der AFD zu werden, wenn es ein muslim mit arabischem namen wäre. 😦

Gefährlicher beruf des tages

Paketbote scheint gerade sehr gefährlich zu sein… übrigens, so asozjal verkehrs- und menschenbehindernd, wie die fetten wagen von DHL und konsorten immer irgendwo herumstehen, kann ich eine gewisse verärgerung und lust auf die großzügige verteilung negativen sozjalen fiehdbäcks durchaus verstehen. Sind ja auch nicht weniger von diesen wagen geworden in den letzten jahren. Aber solange die pakete noch nicht mit automatisch fliegenden drohnen in die wahnzimmerfenster geworfen werden, solange müssen die dinger wohl irgendwo stehen, wenn ein paket gebracht wird…

Kleiner hinweis an den PRessetextschreiber der polizei: Das adjektiv für etwas, was aus hannover kommt, heißt nicht „hannoveraner“, sondern „hannoversch“ oder auch — inzwischen endlich langsam aussterbend, aber wegen seiner unregelmäßigkeit von mir weiterhin besonders geschätzt — „hannöversch“. Statt „im hannoveraner stadtteil“ wäre also „im hannoverschen stadtteil“ richtig gewesen. Möge er es noch lernen. Ich habe jedenfalls volles verständnis für derartige fehler, denn solche adjektive sind im deutschen dermaßen unsystematisch, dass man sie nur für jede verdammte stadt auswendig lernen kann. 😉

Spätestens, wenn man merkt, dass die madsackpresse für krawattenträger hier „hannoversche allgemeine“ und nicht „hannoveraner allgemeine“ heißt, sollte das richtige adjektiv aber klar sein. Und ich hoffe, der pressetexter der polizei liest manchmal zeitung.

In hannover wird gemessert

Bisherigen Erkenntnissen zufolge hatte sich eine größere Personengruppe, darunter auch die vier späteren Opfer (18, 18, 18 und 23 Jahre alt), gegen 22:00 Uhr an der Staatsoper Hannover aufgehalten. Im weiteren Verlauf kamen zwei bisher unbekannte Männer dazu und stachen plötzlich mit spitzen Gegenständen auf die Opfer ein […] Für einen 18-Jährigen kam jede Hilfe zu spät, sodass dieser noch am Samstag in einer Klinik verstarb. Ein weiterer 18-Jähriger schwebt zurzeit in Lebensgefahr

In hannover wird gemessert

Am Donnerstagnachmittag, 21.02.2019, hat ein 20 Jahre alter Mann einen 44-Jährigen mit einem Messer attackiert und leicht verletzt

Tolle überschrift mit „erleidet stichverletzung“ statt „wurde mit messer angegriffen“ übrigens. Wenn demnächst mal einer von einem dieser dummen, brutalen und asozjalen messerhelden ermordet wird, heißt es vermutlich „erleidet ableben“ in der polizeimeldung. 😦