„Geheimdiensterkenntnis“ des tages

Stell dir mal vor, du bist jornalist beim norddeutschen BRD-staatsrundfunk, willst deine arbeit machen und der polizist lässt dich nicht rein und erzählt dir, dass du ein „reichsbürger“ bist und dich besser ganz stumm und unauffällig verdrückst, um nicht noch mehr nachteile zu erleiden. [Dauerhaft archivierte versjon der tagesschau-meldung.]

„Ich habe ja sogar einen Personalausweis dabei gehabt“, sagt er stattdessen.“Das hat den Polizisten verwundert.“

Das muss wohl dieses „big data“ sein, um das alle so einen herrmann machen und wovon wir viel mehr brauchen, weil es der „rohstoff der zukunft“ (A. Merkel) ist! :mrgreen:

Was hier aufgrund nicht nachvollziehbarer kwellen willkürlich agiert hat, ist die gleiche STASI… ähm, sorry… das gleiche BKA, das jetzt auch über den einsatz des bundestrojaners entscheidet. Dies wird vermutlich auf grundlage der gleichen daten geschehen.

Und übrigens: so etwas kann vermutlich in der gegenwärtigen BRD jedem menschen passieren. Wohl dem, der dabei nicht auch noch wegen irgendwelcher in listen zusammengefasster, dubioser geheimdienst-erkenntnisse einen freiflug nach guantanamo geschenkt kriegt.

Betrügerische abzocke des tages

Wer den Dienst des „Routenplaner“ nutzen möchte, muss sich erstaunlicherweise zuerst anmelden. Gleiches gilt auch für das auf den Webseiten angebotene Gewinnspiel. Ab und zu ist der Anmeldebutton mit kostenpflichtig versehen. Der Hinweis auf die Kosten (500 Euro für 24 Monate) ist in der Regel am rechten Bildrand der Startseite im Kleingedruckten zu lesen

Kein mitleid, keine gnade für die besoldeten täter!

Warnung, der folgende link ist nichts für empfindliche mägen:

Mittlerweile bin ich seit über 15 Jahren bei der Polizei […] Ich lade Sie gern ein, wenn Sie noch einen Programmpunkt zwischen teurem Essen und Konzertbesuch frei haben, mal eine Schicht im Streifendienst zu begleiten. Schauen sie sich gern Familien am Rande der Gesellschaft an, die wir in polizeilichen Einsätzen oft erleben […] Die Menschen, die ohne Obdach auf der Straße (er)frieren, oder die, die sich beim Discounter um die Ecke eine Packung Toastbrot und Käse klauen, um den Kindern Brote für die Schule zu machen

Hej, scheißb… sorry… werter herr polizeibeamter!

Sie haben wohl zu viel staatsbürgerkundeunterricht — ach, der hieß hier in der BRD ja „gemeinschaftskunde“ — geglaubt oder zu viele lustige kinderlieder gesungen [hinweis für nichtpolizisten: kotzreizwarnung!] und glauben deshalb, dass sie eine total tolle aufgabe erledigen. Sie hätten es besser wissen können, ja, besser wissen müssen, wenn sie so etwas wie ein gehirn haben (was ich angesichts ihrer spürbar geschulten retorik mal voraussetzen möchte), sie feind, sie!

Es ist schlichterdings unerträglich, wie sie sich mit ihrer pflichterfüllung in die heldenpose werfen und gleichzeitig rumjammern, wie scheiße das alles ist. Mit genau dieser haltung wären sie vermutlich auch in den „tausend jahren“ zwischen 1933 und 1945 etwas geworden — und vom staat für ihren harten, entbehrungsreichen dienst besoldet worden. Es gibt dinge, bei denen man den gehorsam verweigern muss, um nicht schuldig zu werden. Das lernt man vermutlich nicht eindringlich genug in der polizeiausbildung, aber die meisten menschen haben für so etwas einen eingebauten anstand, der meist gar nicht so falsch liegt.

Einfach mal da sein, wenn andere flüchten, in der Situation helfen können. Ich bin nicht zur Polizei gegangen um dafür zu sorgen, dass Menschen in überteuerten Anzügen noch teurer essen und Konzerte besuchen können, um das Ganze noch mit wichtigen politischen Anliegen zu rechtfertigen. Ihr Gelage erinnert mich bereits jetzt an Festlichkeiten in mittelalterlichen Burgen, während der gemeine Pöbel vor der erleuchteten Burg stehen muss

Genau das ist ihre aufgabe, während sie sich in eine obszöne, menschenverachtende, intelligenzverachtende und widerwärtige pose als „freund der bedrückten und geschundenen“ werfen.

„Die obdachlosen“… ach, hören sie mir damit auf, sie mittäter in ihrer mittäteruniform! Es waren ihre verdammten kollegen, die in den letzten anderthalb jahrzehnten zwei meiner freunde mit staatlich gelieferten stiefeln aus der sicheren wärme in den winterlichen kältetod getreten und mit staatlich gelieferten knüppeln vorm verrecken nochmal so richtig nach herzenslust verprügelt haben, und ich habe bei einem ähnlichen anlass nur sehr knapp bis zum nächsten warmen platz überlebt. Da sagt keiner von ihnen: „nein, das können wir nicht machen, das verstieße gegen das grundgesetz für die bummsrepublik deutschland, das menschen ein recht auf körperliche unversehrtheit zuspricht“, da stellen sie sich hin und „schützen“ geld, während sie menschen verachten, sie feind, sie!

Nein, sie feind, sie erledigen keine tolle aufgabe. Sie sind und bleiben ein feind, sie „held“, sie! Das im titel des oben verlinkten blogs proklamierte menschsein will ich ihnen nicht so mit worten absprechen, wie es ihre stinkenden kollegen (im gleichen staatlich gelieferten zwirn wie sie) jeden verdammten tag anderen menschen gegenüber mit taten machen, „schön“ mit hoheitszeichen von bummsländern der bummsrepublik deutschland auf dem ärmel, damit sie auch die persönliche verantwortung für die von ihnen persönlich angerichtete scheiße besser abtun können und sich hinter pflicht und diensterfüllung verschanzen können. Sie haben sich diesen stinkenden rock der schande und menschenfeindschaft selbst angezogen. Niemand hat sie dazu gezwungen. Also hören sie auf zu jammern! Wie man eine kündigung hinbekommt (oder, um die pangsjon zu sichern, aus gesundheitlichen gründen dienstunfähig wird), wissen sie bestimmt selbst. Tun sie das. Dann können wir vielleicht reden.

Ich lade Sie gern ein, wenn Sie noch einen Programmpunkt zwischen teurem Essen und Konzertbesuch frei haben, mal eine Schicht im Streifendienst zu begleiten. Schauen sie sich gern Familien am Rande der Gesellschaft an, die wir in polizeilichen Einsätzen oft erleben

Ich lade sie gern ein — wenn sie noch ein bisschen lebenszeit zwischen veramte schwarzfahrer und lebensmitteldiebe der strafverfolgung zuführen und großverbrecher aus p’litik und organisierter wirtschaftskriminalität in beschützender geste mit samthandschuhen anfassen frei haben — mich mal eine woche in meinem scheißleben zu begleiten. Hören sie sich mal die menschen an, die ihnen gegenüber — so lange sie mit uniform, dienstwaffe, sold und knüppel für vieles stehen, was überwunden werden muss — niemals offen reden werden, weil sie nicht doof sind und deshalb unmittelbar einsehen, dass sie bei anwesenheit eines stärkeren feindes nicht offen reden können. Danach verstehen sie, wo der ganze hass herkommt. (Und nein, der hass ist nicht gut und nicht gerecht, denn er führt zu nichts als hass. Aber er ist eine natürliche und nachvollziehbare reakzjon des ohnmächtigen gegenüber dem mächtigen gewalttäter, dessen rolle sie gern und freiwillig einnehmen.)

Aber sold kriegen sie dafür nicht. Sold kriegen sie für das unrecht, das sie jeden verdammten tag ihres verdammten polizistenlebens weiter auszubreiten mithelfen und damit weiter ausbreiten. Und dass sie diesen sold annehmen und tun, was die herrschenden und besitzenden von ihnen erwarten, das ist ihre eigene wahl, sie feind. Sie müssen das nicht tun. Sie können ja einfach hartz IV nehmen und dann mal am eigenen leib erleben, wie es ist, opfer staatlicher willkür und gewalt zu sein, weil man — verdammte scheiße nochmal! — einfach nur leben will. Ach, sie stehen lieber auf der anderen seite? Genau das habe ich mir gedacht. Sie sind eben ein feind. Und. Sonst. Nichts.

Mit schwallartig erbrochenem
Ein leser ihres offenen briefes

Polizei des tages

Wo kommen nur immer diese ausschreitungen bei demonstrazjonen her?

G-8-Proteste
Der Polizist, der „Rauf auf die Bullen“ schrie

Achtung, der link geht zur springerschen welt… die nicht gerade im ruf steht, irgendwie links oder auch nur polizeikritisch zu sein. [Dauerhaft archivierte versjon, falls der artikel demnächst mal verschwinden sollte.]

Die Polizei hat zugegeben, dass rund um Heiligendamm Zivilpolizisten im Einsatz waren. Mindestens einer soll Demonstranten zur Gewalt angestachelt haben. Die Polizei bestreitet dies

Die polizei hat zugegeben, die polizei bestreitet das… und generell dient so ein getarnt eingeschleppter polizeibeamter nur den besten zwecken:

„Der Einsatz von Zivilbeamten gehört zu unserer Strategie der Deeskalation“, sagte die Polizeisprecherin.

Lt. eines augen- und ohrenzeugenberichtes sieht die „deeskalazjon“ dann so aus:

„Ich erkannte den Mann an der großen roten Aufschrift auf seinem Pullover wieder“, berichtet der Augenzeuge, „er schleuderte einen Stein ich [sic! Richtung Zaun und rief: „Rauf auf die Bullen!“

Weia!

Der bericht ist natürlich anonym. Verständlich, aber es ist leider auch eine gewisse entwertung der glaubwürdigkeit — denn ein gewisses eigeninteresse an propaganda besteht auch bei den G20-gegnern, sonst würden die da nicht im vollen wix demonstrieren gehen.

Polizei und jornallje des tages

Stell dir mal vor, du bist ein bekannter deutscher räpper und plötzlich taucht ein foto von dir in der gesamten BRD-drexjornallje als fantombild einer polizeifahndung auf, so wie es gerade bushido passiert ist

Was lernen wir daraus: polizeien bedienen sich offenbar manchmal bei öffentlich verfügbaren fotos anderer leute, wenn sie ein fantombild für eine fahndung anfertigen. Mindestens die polizeiinspekzjon stade macht das so. Und jornalisten bemerken das nicht einmal dann, wenn es sich um einen aus den tittitäjhnment-njuhs halbwegs bekannten menschen handelt, sondern bringen das bild mit dem fahndungsaufruf ohne umweg über das gehirn direkt in ihre drexzeitungen und drexwebseits vor die augen von milljonen menschen. Vermutlich hat es vor bushido schon viele leute auf diese weise erwischt, die nur nicht „prominent“ waren, so dass diese praxis möglicherweise seit vielen jahren niemanden aufgefallen ist. Ist halt nur kacke, wenn man aus heiterem himmel von nervösen polizeibeamten mit gezogener dienstwaffe verhaftet wird, weil man „wie ein gesuchter räuber“ aussieht. 😦

Ich wünsche euch allen übrigens weiterhin viel spaß dabei, eure ganzen selfies und richtigen fotos zu irgendwelchen S/M-drexseits hochzuladen!

Polizei des tages

Es wird in hamburg alles bestens vorbereitet, dieses G20-gipfeltreffen der größten staatsverbrecher der welt kann also wie geplant losgehen!

Auch weiterhin viel spaß in der BRD, wo es übrigens jeden tag durchschnittlich zehn übergriffe auf flüchtlingsheime gibt. Aber da sitzen ja auch nicht die größten staatsverbrecher der welt drinnen, da sitzen ihre opfer.

Bedingungsloses grundeinkommen des tages

Kennt ihr den Rainer Wendt von der so genannten „deutschen polizeigewerkschaft“, der immer diese scharfmacher-aussagen und polizeistaatsforderungen in die medien rotzt? Der glückliche kriegt doch echt vom innenministerjum des landes nordrhein-westfalen ein bedingungsloses grundeinkommen ausgezahlt, damit er sich völlig auf seine hetze gegen die menschenrechte konzentrieren kann… [archivierte versjon gegen die depublikazjon]

Polizei des tages

Inzwischen stellen die polizeien in der BRD die „sicherheit“ im AFD-modus her:

Die Polizei in Köln will mit Personenkontrollen Sicherheit schaffen. Wer wie stark kontrolliert wird, entscheidet sich offensichtlich nach der Hautfarbe

Merke: arier sind ungefährlich, alles andere muss kontrolliert werden.

Aber so neu ist das nun auch wieder nicht. Hier in hannover ist ein „arabisches aussehen“ nebst vollbart schon seit jahren eine garantie, bei jedem längeren spaziergang mindestens einmal von der polizei angehalten zu werden. Ja, seit jahren, nicht erst seit einer so genannten flüchtlingskrise.

Mehr überwachung! Aller menschen! Wegen terror! Alternativlos!!1!ölf!

Der mutmaßliche Terrorist Anis Amri soll bereits 2015 gegenüber V-Leuten seine Entschlossenheit zum Terror bekundet haben. Ausgerechnet ein „geheimer Informant des Verfassungsschutzes“ brachte den Attentäter zudem von Dortmund nach Berlin. Im September 2016 wurde Amris Überwachung eingestellt

So etwas hält natürlich die üblichen p’litischen heißluftspender aus der parteienübergreifenden frakzjon für völlige volxentrechtung nicht davon ab, mehr überwachung zu fordern.