Einzeltäter des tages

Es geht doch nichts über so einen parlamentarischen unterschungsausschluss:

Kriminalbeamte der Mordkommission haben bei ihren Untersuchungen zum Anschlag vom Breitscheidplatz Blutspuren gesichert, die von einer unbekannten Person stammen. Also weder vom ermordeten polnischen Speditionsfahrer Lukasz Urban noch vom angeblichen tunesischen Attentäter Anis Amri. Unklar ist, ob sich die Spuren im Tat-LKW befanden oder auf einem Gegenstand aus dem Tat-LKW, der aus der Fahrerkabine herausgefallen sein könnte. Der Befund wird in den Akten, die für die parlamentarischen Untersuchungsausschüsse sowie für die Rechtsanwälte der Opfer und Hinterbliebenen zusammengestellt wurden, verschleiert […] In den Akten findet sich im Untersuchungskurzbericht noch eine seltsame ermittlungsinterne Warnung: „Achtung: Die bereits vergebenen Spurennummern laut Vorgangsdatenblatt stimmten nicht mit den Spurennummern auf den Watteträgern überein.“ Die Barcodes hingegen, heißt es weiter, seien jeweils identisch gewesen. Ein solcher Fall kommt bei keinen anderen Spuren vor. Unterschiedliche Nummerierungen: Nur ein Versehen oder Indiz für eine Manipulation?

In hannover wird gemessert

Die Polizei ermittelt derzeit in einem Todesfall (wir haben berichtet). Nach rechtsmedizinischer Untersuchung steht nun die Todesursache fest: Der 48 Jahre alte Familienvater wurde erstochen

Und auch die „streitigkeiten am arbeitsplatz“ lassen sich für einige messerhelden nicht mehr ohne mordversuch beilegen:

Gegen 11:00 Uhr wurde die Polizei Hannover zu einer Firma an der Siegmundstraße gerufen. Nach derzeitigen Erkenntnissen der Kriminalpolizei kam es in dem Betrieb kurz zuvor zu Streitigkeiten zwischen Arbeitskollegen. Dabei stach ein 46-Jähriger auf einem 51 Jahre alten Mitarbeiter ein und verletzte diesen lebensbedrohlich am Oberkörper

In hannover wird gemessert

Eine Serie von schweren räuberischen Erpressungen hat am Dienstagabend, 20.10.2020, die Polizei in Hannover-Ricklingen beschäftigt. Zwischen 19:00 Uhr und 22:00 Uhr überfiel der mutmaßlich selbe Täter an vier verschiedenen Orten in Ricklingen und Linden-Süd Passanten und forderte von diesen Geld. Dabei wurden sie jeweils mit einem Messer bedroht

In hannover wird gemessert

Nach bisherigen Erkenntnissen der Kriminalpolizei sprach der unbekannte Täter den 26-Jährigen am 13.03.2020 gegen 03:45 Uhr in einer Bar in der Scholvinstraße an. Auf der Toilette zückte der Mann plötzlich ein Messer und zwang sein Gegenüber zu einer Geldabhebung an einem nahe gelegenen Geldautomaten. Nachdem der Täter in Besitz von Geld gekommen war, entriss er dem 26-Jährigen die EC-Karte und flüchtete

In hannover wird gemessert

Nach ersten Erkenntnissen ereignete sich die Tat am Dienstagabend gegen 19:30 Uhr im Bereich Hermannsburger Damm. Auf einem dortigen Parkplatz näherten sich plötzlich sieben unbekannte Personen. Einer der Täter hielt den 46-Jährigen laut seinen Angaben an den Armen fest, während ihn zwei andere Personen mit Messern bedrohten. Unter Androhung weiterer Gewalt forderten die Täter Wertgegenstände beziehungsweise Geld von dem Mann. Zeitgleich durchsuchten die Räuber auch den auf dem Parkplatz stehenden VW Sharan des Mannes

In hannover wird gemessert

Nach ersten Erkenntnissen der Kriminalpolizei hat der Räuber die Spielhalle in der Deisterstraße am Freitag gegen 22:55 Uhr betreten. Der maskierte Täter ging auf eine 53 Jahre alte Angestellte zu und forderte von ihr die Herausgabe von Geld. Während der Tat bedrohte der Mann die Frau mit einem vorgehaltenen Messer. Mit der Beute ergriff der Räuber anschließend die Flucht in Richtung Deisterplatz

Was für einsätze die polizei zu erledigen hat, wenn massenobdachlosigkeit und apotekenpreismieten explizit p’litisch gewünscht sind und jahrzehntelang vorangetrieben werden

Vorgänge im Jahr 2019 (inkl. Platzverweise, OWI und Polizei) ohne ruhenden Verkehr -- Trinker: 4323 -- Aggressive Bettler: 3848 -- Schlafen/Lagern: 9917 -- Feuerwehr/Erste Hilfe: 227 -- Tauben füttern: 242 -- Straßenmusiker: 3317 -- nicht angeleinte Hunde: 2059 -- Öffentliches Urinieren: 144 -- Verstöße Spielplätze: 1234

Kwelle: polizeidirekzjon hannover: kriminalitätsverteilung in hannover 2015 bis 2019.

Übrigens: nicht jeder mensch, der meint, dass hier definitiv kein platz mehr für die aufnahme weiterer flüchtlinge ist, ist ein nazi. Mancher sieht auch einfach nur, was nach ein paar jahren passiert, wenn sich nur noch „die märkte“ um die grundbedürfnisse des menschen kümmern, während die scheißp’litik dafür sorgt, dass reiche reicher und arme ärmer werden. Diese menschen könnt ihr gern einen nazi schimpfen, ihr scheißjornalisten und drexgrünen und bessermenschen und antifanten, vielleicht habt ihr sogar erfolg damit und radikalisiert einen der vielen bürgerlich-p’litisch gewünschten und erzeugten armen so weitgehend, dass er zum neonazi wird. Aber das ist weder intelligent noch p’litische analyse, das ist einfach nur dummes, kontraproduktives gelalle.

In hannover wird gemessert

Nach einer handfesten Auseinandersetzung in der hannoverschen Innenstadt hat die Polizei Ermittlungen gegen zwei unbekannte Täter eingeleitet […] Nach ersten Erkenntnissen hielten sich die beiden 23-Jährigen gegen 22:40 Uhr in der Goethestraße auf, als es aus bislang ungeklärter Ursache zum Streit mit zwei anderen Männern kam. Im weiteren Verlauf der Auseinandersetzung zückte einer der Unbekannten ein Messer und stach auf einen der 23-Jährigen ein. Dieser wurde durch Stiche in Arme und Beine schwer verletzt

Kennen wir ja alle, dass man bei einer „handfesten auseinandersetzung“ abgestochen wird…

In hannover wird gemessert

Nach ersten Erkenntnissen der Kriminalpolizei betrat der Räuber am Montag gegen 21:40 Uhr den Verkaufsraum einer Tankstelle in Empelde. Er begab sich zum Tresen und bedrohte den 22 Jahre alten Angestellten mit einem Messer und forderte von diesem Geld. Mit der Beute und diversen Zigarettenschachteln, die der Täter ebenfalls mitnahm, ergriff er kurz darauf die Flucht

In hannover, ähm… wunstorf bei hannover wird gemessert

Nach bisherigen Erkenntnissen hielt sich der bislang unbekannte Täter zunächst als Gast im Lokal an der Bahnhofstraße in Wunstorf auf. Er verließ die Gaststätte und kehrte gegen 22:20 Uhr zurück, um einen vergessenen Rucksack zu holen. Unvermittelt zog er ein Messer und forderte vom Wirt die Herausgabe des Geldes. Der 47-Jährige kam dieser Aufforderung nicht nach, woraufhin der Täter in Richtung Bahnhof Wunstorf flüchtete

In hannover wird gemessert

Nach bisherigen Erkenntnissen haben die beiden Männer am Sonntagabend gegen 22:50 Uhr das Wettbüro an der Ferdinand-Wallbrecht-Straße betreten. Während einer der Täter sich im Eingangsbereich aufhielt, ging der andere in Richtung des Tresens. Dort angekommen forderte er von dem 36 Jahre alten Angestellten die Herausgabe von Geld, während er den Mann zudem mit einer Stichwaffe bedrohte. Dann ergriffen die Täter aber plötzlich die Flucht in Richtung Edenstraße

Und gleich noch so ein messerheld, als ob ein vollidjot nicht genug wäre:

Nach ersten Erkenntnissen der Kriminalpolizei betrat der Räuber am Samstag gegen 11:10 Uhr den Verkaufsraum. Er bedrohte den 56 Jahre alten Angestellten mit einem Messer und forderte von ihm Geld. Nachdem der mit einem Mundschutz maskierte Täter in den Besitz des Geldes gekommen war, ergriff dieser die Flucht in Richtung der Hannoverschen Straße und von dort aus weiter in Richtung Am Meyers Garten

Interessant finde ich ja, dass jetzt allgemeinstmöglich und pseudoobjektiv von „stichwaffen“ die rede ist, um das wort „messer“ zu vermeiden. Das mag natürlich daran liegen, dass da heute ein anderer pressetexter sitzt und muss keine neue sprachregelung sein. Es kann aber ebenso bedeuten, dass irgendwelche spitzen werkzeuge als „stichwaffen“ für die drohung benutzt wurden, und in drei monaten ist jeder gewaltkriminalitätsverdächtig und muss mit präventiver verknastung rechnen, der unterwegs einen schraubendreher dabei hat. Ich tippe aber einfach auf eine andere sprachregelung für solche pressemitteilungen. Wisst ja: es wird alles viel besser, wenn man andere wörter benutzt…

In hannover wird gemessert

Gegen 07:15 Uhr wurde der Räuber zunächst in einem Supermarkt am Engelbosteler Damm (Nordstadt) tätig. Im Kassenbereich griff er plötzlich in die geöffnete Kassenlade und konnte etwas Bargeld erlangen. Bereits wenige Minuten (circa 07:20 Uhr) später tauchte er in einem weiteren Supermarkt an der Vahrenwalder Straße (Vahrenwald) auf. Auch hier wollte er Geld aus der geöffneten Kasse nehmen. Als die Kassiererin dies verhinderte, zog der Täter ein Messer. Da der Filialleiter hinzueilte, flüchtete er ohne Beute. Gegen 07:30 Uhr wurde eine alarmierte Funkstreifenwagenbesatzung auf einen weiteren Raubüberfall angesprochen. Demnach war diesmal ein Kiosk an der Guts-Muths-Straße (Vahrenwald) betroffen. Der Täter hatte dort mit einem Messer gedroht und Geld gefordert. Auch hier sei er aber leer ausgegangen – der 64-jährige Kioskbetreiber hatte den Täter ohne Beute vertreiben können

In hannover wird gemessert

Nach ersten Erkenntnissen der Kriminalpolizei hat der Täter gegen 0:25 Uhr das in der Raiffeisenstraße gelegene Wettbüro betreten und den Angestellten mit einem Messer bedroht. Der Unbekannte forderte von dem 24-Jährigen die Herausgabe von Geld. Nachdem der Angestellte der Forderung nachgekommen war, versprühte der Räuber noch Pfefferspray und ergriff die Flucht in unbekannte Richtung. Der 24-Jährige wurde zwar vor Ort von Sanitätern versorgt, blieb bei dem Überfall jedoch unverletzt

„Bedauerlicher einzelfall“ des tages

In Nordrhein-Westfalen ermitteln die Behörden gegen 29 Polizisten wegen der Verbreitung und des Empfangs rechtsextremistischer Propaganda […] In den fünf Chatgruppen soll nach seinen Worten „übelste und widerwärtigste Hetze“ betrieben worden sein. Es wurden über hundert Bilddateien verschickt, unter anderem mit Bildern Adolf Hitlers und von Hakenkreuzen, Reichskriegsflaggen sowie eine fiktive Darstellung eines Flüchtlings in der Gaskammer eines Konzentrationslagers

[Archivversjon]