Wischofon des tages

Ein Nutzer aus Bellinzona tappte dennoch in eine fiese Falle. Auf seinem Smartphone klickte er auf eines der Filmchen – und erhielt sofort eine SMS. Der Mann sagt zu 20 minuti: „Ich habe auf das falsche Video geklickt und erhielt eine Nachricht, dass ich nun einen Dienst abonniert habe, der mir Hardcore-Filmchen liefere.“ Nur: Seine persönlichen Daten, geschweige denn seine Handynummer, hatte er nie angegeben.

Dennoch erhielt er von der Swisscom am Ende des Monats eine Rechnung, die ihn mit 9,90 Franken pro Woche belastete. Was der Mann nicht wusste: Da er nicht auf die SMS reagiert hatte, erneuerte sich das ungewollte Abonnement jede Woche aufs Neue.

[…] Er hatte statt eines Videos eine Bannerwerbung angeklickt – die als Wolf im Schafspelz getarnt war: Sie habe grafisch genau gleich ausgesehen wie ein Filmchen. „Sogar mit einem Videopfeil über dem Standbild“

Ein klick in eine irreführend gestaltete reklame, und schon ist etwas abonniert — die wischofone sind ja geradezu ein paradies für klitschen mit abzock-geschäftsmodellen!

Übrigens: mit einem adblocker wäre das nicht passiert.

Bwahahaha!

Schon scheiße, wenn man seine javascript-biblioteken von guhgell einbindet:

Nun war für einen halben Tag code.jquery.com durch die Filter vom ISP Sky blockiert

Ich finde da ja mal, dass der pornofilter irgendwie recht hat. Dass sich zehntausende von idjoten da draußen zu träcking-gehilfen für die größte datenkrake der welt, für guhgell, machen, das ist ziemlich obszön!

„Big Brüder_in“ is watching you!

Eine Alternative sind Überwachungsprogramme, die den Bildschirminhalt regelmäßig abspeichern. Mit etwas Glück bekommt der Benutzer davon nichts mit

Warnhinweis für allergiker: der link geht auf eine archiv-versjon der onlein-ausgabe der „emma“ aus dem jahr 2003. Auch weiterhin viel spaß mit den beglückungsideen und -ideeinnen der feminist*innen.

Pimmelhärtemessgerät

Da sag noch mal jemand, dass sportwissenschaftler nicht forsch forschen könnten:

Kosten von 24 000 Mark kalkulierte der Forscher für seine Testreihe, überwiegend für die Produktion eines Phallografen, einer Apparatur mit einer Öse, die Umfang und Härte des Penis messen sollte […] Der Phallograf erwies sich „als sehr störanfällig“, wie der BISp-Mann im Abschlussbericht notierte