„Cyber cyber“ des tages

Bitte jetzt die getränke aus dem mund entfernen, sonst gibt es sauerei!

Offenbar hat jemand die informazjons- und reklametafeln der wuppertaler schwebebahn gecybert [archivversjon]:

Auf Infotafeln der Schwebebahn-Station Wuppertal-Oberbarmen wurden am Sonntag pornografische Darstellungen angezeigt

Huch! Statt hirnfickreklame gibt es mal so richtiges ficken, mit pimmeln und mösen und so. Da muss man aber ganz schnell etwas gegen unternehmen. Zum glück hat ein beherzter cyberabwehrspezjalist eine rettende idee gehabt:

Mitarbeiter der Stadtwerke verhüllten den Bildschirm

Bwahahahaha!

Ich habe kurz einen bekannten aus wuppertal gefragt, woran das wohl liegen könnte, wenn es nicht die fiesen russischen cyberkrieger waren (die hätten nicht so etwas harmloses gemacht). Er sagt, dass das so ein grabbelbildschirm ist, auf dem jedermann und allefruhn mit einer wischgeste (nein, keine wixgeste) die bildschirmtastatur aufrufen kann, um anschließend beliebige programme zu starten. Zum beispiel einen webbrauser. In dem man zum beispiel eine der bekannten seiten aufrufen kann, um dann das video auf vollbild zu stellen und in schleife wiederholt abspielen zu lassen. Schade eigentlich, dass keine lautsprecher dran sind, die porno-dialoge sind doch immer so gut…

Wenn das stimmen sollte, wüsste ich aber gern mal vom WSW, welcher dienstleister ihnen diese dinger für teuer geld hingestellt hat. Nur, damit ich in zukunft allen menschen von diesem dienstleister abraten kann. Cyber cyber!

Wischofon des tages

Ein Nutzer aus Bellinzona tappte dennoch in eine fiese Falle. Auf seinem Smartphone klickte er auf eines der Filmchen – und erhielt sofort eine SMS. Der Mann sagt zu 20 minuti: „Ich habe auf das falsche Video geklickt und erhielt eine Nachricht, dass ich nun einen Dienst abonniert habe, der mir Hardcore-Filmchen liefere.“ Nur: Seine persönlichen Daten, geschweige denn seine Handynummer, hatte er nie angegeben.

Dennoch erhielt er von der Swisscom am Ende des Monats eine Rechnung, die ihn mit 9,90 Franken pro Woche belastete. Was der Mann nicht wusste: Da er nicht auf die SMS reagiert hatte, erneuerte sich das ungewollte Abonnement jede Woche aufs Neue.

[…] Er hatte statt eines Videos eine Bannerwerbung angeklickt – die als Wolf im Schafspelz getarnt war: Sie habe grafisch genau gleich ausgesehen wie ein Filmchen. „Sogar mit einem Videopfeil über dem Standbild“

Ein klick in eine irreführend gestaltete reklame, und schon ist etwas abonniert — die wischofone sind ja geradezu ein paradies für klitschen mit abzock-geschäftsmodellen!

Übrigens: mit einem adblocker wäre das nicht passiert.

Bwahahaha!

Schon scheiße, wenn man seine javascript-biblioteken von guhgell einbindet:

Nun war für einen halben Tag code.jquery.com durch die Filter vom ISP Sky blockiert

Ich finde da ja mal, dass der pornofilter irgendwie recht hat. Dass sich zehntausende von idjoten da draußen zu träcking-gehilfen für die größte datenkrake der welt, für guhgell, machen, das ist ziemlich obszön!

„Big Brüder_in“ is watching you!

Eine Alternative sind Überwachungsprogramme, die den Bildschirminhalt regelmäßig abspeichern. Mit etwas Glück bekommt der Benutzer davon nichts mit

Warnhinweis für allergiker: der link geht auf eine archiv-versjon der onlein-ausgabe der „emma“ aus dem jahr 2003. Auch weiterhin viel spaß mit den beglückungsideen und -ideeinnen der feminist*innen.

Pimmelhärtemessgerät

Da sag noch mal jemand, dass sportwissenschaftler nicht forsch forschen könnten:

Kosten von 24 000 Mark kalkulierte der Forscher für seine Testreihe, überwiegend für die Produktion eines Phallografen, einer Apparatur mit einer Öse, die Umfang und Härte des Penis messen sollte […] Der Phallograf erwies sich „als sehr störanfällig“, wie der BISp-Mann im Abschlussbericht notierte