Bigg däjhta des tages

Die Österreichische Post ist nicht nur Briefzusteller, sondern auch Datenhändler. Neben den Namen und Adressen vieler Österreicher verkauft sie auch Informationen und Einschätzungen zu den einzelnen Personen […] Die Pakete kann die Post zählen, die Parteiaffinität berechnet sie. Hierzu verwendet sie Umfragen, Wahlergebnisse, Statistiken und Hochrechnungen, die sie mit dem Alter, Geschlecht und dem Wohnort korreliert. Das Ergebnis ist eine berechnete Parteiaffinität, die beispielsweise Parteien gezieltere Wahlwerbung ermöglichen soll. In den Auskünften die das Online-Magazin erhalten hatte, stimmten die Berechnungen bei ungefähr der Hälfte nicht

Auch weiterhin viel spaß mit dem „rohstoff der zukunft“ (A. Merkel).

Die Daten werden von fast allen Parteien Österreichs für Wahlwerbung bei der Post gekauft. Auch der schwedische Möbelkonzern Ikea kaufte laut der DSGVO-Auskunft Daten bei der Post

Toll! Da bleibe ich doch lieber bei der mäjhl übers internetz… 😀

Bundesarbeitsdienst des tages

Bislang ist uns ein Fall bekannt, in dem ein Hartz IV Bezieher zum Streikbrechen per Sanktionsandrohung verpflichtet werden soll. Das bedeutet, falls sich der Betroffene wehrt und die Stelle nicht antritt, wird das Arbeitslosengeld um 30 Prozent gekürzt

Tja, werte „gewerkschaften“ in der BRD, das kommt halt davon, wenn man es einfach völlig widerstandslos hinnimmt, dass ein staatlich subwenzjonierter billigzwangsarbeitsstrich von der scheiß-hartz-IV-SPD eingerichtet wird. Ist halt scheiße, wenn man so mit dieser scheiß-hartz-IV-SPD verknotet ist, dass diesem konstrukt sogar die rechte der menschen geopfert werden, deren interessen man an jedem ersten mai feierlich (und zum besseren ertragen mit etlichen hektolitern bier für die zuhörer) zu vertreten vorgibt. Geht einfach verrecken, ihr knechtungs- und entrechtungsgewerkschaften!

Danke, Bio!

Datenschleuder des tages

Die Deutsche Post hat einen stundenlangen Technikfehler bei ihrer Paketdiensttochter DHL eingeräumt, durch den Nutzer Sendungsdaten anderer Kunden einsehen konnten. „Es gab einen technischen Fehler in der Tat. Es war kein Hackerangriff, es wurden keinerlei Zugangsdaten abgegriffen. Passwörter waren nicht einsehbar“

So so, ein „technikfehler“. Da hat also nicht jemand ganz herkömmlich einen fehler in die softwäjhr reingeproggt und das ist in produkzjon gegangen, ohne dass es einen entsprechenden test gab, sondern das war eher so etwas wie ein nicht geöltes rädchen an websörver. Schon klar, DHL! Wie sehr man euch in sachen „wir schützen die daten unserer kunden“ glauben kann, offenbart ihr durch dieses vorsätzlich verschleiernde wort noch deutlicher als durch den vorgang an sich.

An die bundestagswahl erinnern…

Inzwischen scheint das ritual der stimmabgabe (mit anschließendem verstummen) für viele wahlberechtigte so unwichtig geworden zu sein, dass neben der alles durchpestenden scheißreklame der scheißparteien jetzt auch schon die post reklame auf ihren poststempeln verbreiten muss, damit auch ja niemand das datum dieses teaters vergisst. [via]