Wunder… wandel… weihnachtsmarkt

Das Ihme-Zentrum erstrahlt im Weihnachtsglanz

Mittlerweile haben die PR-versuche zum schönreden des als vergammelnde ruine zwischen ihme und blumenauer straße herumliegenden, brutalistischen menschenschließfaches „ihmezentrum“ ein realsatirisches niewo erreicht, dass ich mich frage, ob diese leute mit ihrem „neuen wahrzeichen für hannover“ wohl aus der titanic-redakzjon rausgehüpft sind.

Nur, damit diese von mutmaßlich professjonellen hirnfickern aus der nase gepopelte perle der widerlichen menschenbeeinflussungsabsicht niemals mehr vergehen kann, ist hier noch eine dauerhafte archivversjon. Sowas lebt, und Jesus musste sterben!

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Die ratte, die das sinkende schiff verließ, ist für die rettung der ladung und der passagiere moralisch verantwortlich…

Die Stadt kann de facto nicht viel tun. Sie ist eigentumsrechtlich ein Kleineigentümer, wie die allermeisten Wohnungseigentümer auch. Aber sie hat eine moralische Verantwortung, da sie mit der Zustimmung zum Verkauf des Stadtwerkehauses stimmrechtliche Einflussmöglichkeiten aus der Hand gegeben hat

Verantwortung meint in dieser gnadenlos hirnverachtenden PR-rabulistik: verpflichtung, geld in den betonofen des ihmezentrums zu schmeißen, und zwar nicht für einen abriss.

Abriss: jetzt. Alternativen: keine.

Übrigens, heise onlein

Wenn ich softwäjhr verwende, geht es mir nicht darum, ob diese softwäjhr irgendwie kuhl ist. Es geht mir darum, ob sie mir nützt.

Und eine softwäjhr wie der feierfox, der gemeinsam vom burda-verlag und der mozilla-foundation zum einer distribuzjonsplattform für schadsoftwäjhr gemacht wurde, der nützt mir nicht mehr. Ganz im gegenteil.

So eine volxverdummende PR-scheiße! Wenn ich noch ein abo bei euch hätte, dann hätte ich es heute gekündigt. Aber das habt ihr ja schon vor viel längerer zeit geschafft… 😦

Ihmezentrum des tages

L’odeur de publicité est l’odeur de pourriture…

Die PR-trächtigen gestalten, die im ihmezentrum ein neues wahrzeichen für hannover sehen, begnügen sich keineswegs mit einem blog, sondern benutzen die ganze S/M-bandbreite möglicher PR-kanäle für ihre mannigfaltigen schönredeversuche. Unter anderem auch bei instagram, damit die generazjon wischofon erreicht wird.

Warum ich das erwähne? Weil ich eben mitbekommen habe, was passiert, wenn ein instagram-nutzer dort bei einem foto mit lustigem text einen anderen lustigen vorschlag macht, der nicht von politik- und marktversagen faselt, von möglichkeitsräumen visjoniert und auch keine diskotek dort sieht, sondern einen notwendigen abriss.

Das geht im zeitalter des totalen kampfes gegen häjhtspietsch dann so: erst verschwindet der kommentar, und zwar so schnell, als ob er titten hätte, und danach ist der nutzer gesperrt und kann nicht einmal mehr die kommentierte seite sehen. Außer natürlich, er meldet sich ab, weiß, wie man im privaten modus braust oder benutzt einen anderen webbrauser.

Nein, ich war es diesmal nicht. 😉

PR-heinis, scheißwerber und die allermeisten scheißjornalisten – am trefflichsten kurz als „bezahlte lügner“ zusammengefasst — möchten halt nur einwegkommunikazjon, die rückkanal-möglichkeiten sind an diesem antisozjalen pack verschwendet.

Was mir dabei eben gerade erst auffiel: ich hatte es mit diesen leuten noch nie übers zwitscherchen zu tun, aber offenbar habe ich einen so unerwünschten ton am leibe, dass die mich vorsorglich geblockt haben. Bwahahahahaha! Die monitoren also auch das zwitscherchen mit irgendwelchen werkzeugen und machen dabei schon vorsortierung, bevor man überhaupt aneinandergeraten könnte, damit auch ja keine misstönchen von der reklameabsicht abhalten. Das sind bestimmt ganz tolle leute mit ganz tollen gestaltungsideen, die an ganz tollem dialog interesse haben; wisst schon, für euch, für menschen, für linden, für hannover und für die zukunft… :mrgreen:

Wenn mir das ganze etwas bedeuten würde, dann würde ich ja mal prüfen, ob die auch gekaufte folgvögel haben… ach nee, das kann beim zwitscherchen mit 474 folgvögeln für @IhmeZentrum wohl kaum der fall sein. Da kriege ich ja mehr aufmerksamkeit ab, und bei mir machen nur automatismen den kanal voll. 😀

Stirb, scheißwerber, stirb! Und nimm die arschlöcher, die dich für deine scheißlügen bezahlen, mit in deine wurmfutterkiste!

Kennt ihr den schon?

Die „mozilla foundation“, bekannt dafür, dass sie ihren beliebten webbrauser feierfox zur distribuzjonsplattform für schadsoftware umgestrickt hat, will jetzt deutschland besser verstehen. Das hindert diese scheißklitsche aber nicht daran, überwachende und mausträckende schadsoftwäjhr für burda — profitör des legalen datenhandels durch das listenprivileg, lobbyistischer mitgestalter der „depubizierungspflicht“ für gebührenfinanzierte inhalte des BRD-parteienstaatsfernsehens im internetz und lobbyistischer internetzmiterwürger bei der durchsetzung des so genannten „leistungsschutzrechtes für presseverleger“ — als addon-spämm einfach in einen teil der brauser-daunlohds zu verklappen und automatisch zu aktivieren. Davon ist in der von heise übernommenen PResseerklärung natürlich nicht die rede…

Ein deutsches wort sollten diese unvorteilhaften gesichter mit ihren von der organisierten internetzkriminalität abgeschauten metoden ganz schnell zu verstehen lernen: das wort arschloch!

Als ich beim heiseforum das relativierende gesülze eines kommentators sah, konnte ich leider einer erwiderung nicht widerstehen. Das heiseforum ist manchmal wirklich schlecht für den hals.

*grusel!*

Am Mittwoch kamen Expertinnen und Experten aus dem ganzen Land auf Einladung des Bundesministeriums für Umwelt und Bau, dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumplanung und der Hamburger Agentur Urbanista ins Ihme-Zentrum, um die Stadt von übermorgen zu denken

Die autogerecht-arbeiten-und-wohnen-höllenvisjonen der siebziger jahre, in einem brutalistischen menschenschließfach in beton gegossen, sind also mit einladung der bummsregierung (insbesondere des unweltministerjums) die gedanken an die stadt von übermorgen. Ich bin schon ein bisschen froh, dass ich mein leben fast völlig hinter mir habe, nachdem mir irgendwelche PR-heinis eine derartige zukunft vor augen gestellt haben.

Der schlafende Riese wacht langsam auf. Wir freuen uns!

Endlich verstehe ich, woher diese angst vor einer zombie-apokalypse kommt.

Sprengung: jetzt. Alternativen: keine.

Brechmittel des tages

Wer aus hannover kommt und gerade kein brechmittel zur hand hat, und doch so gerne mal wieder so richtig herzhaft kotzen möchte, dem kann geholfen werden:

Juni 2017
„Die Ihme-Zentrum ist eine Stilikone“

Wer nicht aus hannover kommt: damit meinen tun diese bis an die grenze der geisteskrankheit unter bedenklichen realitätsverlusten PR-beflissenen… ähm… typen und lügneri… ähm… typinnen dieses brutalistische siebziger-jahre-menschenschließfach.

Schade, dass Beton nicht brennt

Immerhin sind inzwischen viele reste der siebziger-jahre-ästetik weggemacht worden. Zum beispiel dieser formschöne und farblich gelungene — dieses heute sehr hässlich wirkende orangsch war damals überall, kommt aber inzwischen in den hannöverschen üstra-bahnen wieder zurück — wegweiser zur treppe in die tiefgarage oder dieser damals hochmoderne, in seinem kecken siebziger-jahre-gelb erstrahlende und auch in seiner funkzjonellen gestaltung sehr gelungene schrankenöffner für die ausfahrt aus der tiefgarage. Was übrig bleibt, ist ein zerfall, der um so deutlicher macht, dass es sich bei ihmezentrum schon ab richtfest um eine baufrische ruine gehandelt hat.

Abriss: jetzt!
Alternativen: keine!
(Oder will jemand, dass das betonmonster in ein paar jahrzehnten unter denkmalschutz gestellt wird und dann als denkmal vor sich hinrottet, so, wie es tonangebende teile der völlig unwählbar gewordenen scheißgrünen gern sehen würden?)

Ihmezentrum des tages

Am ersten Wochenende nutzte außerdem ein Team des Lister Kulturzentrums Pavillon die Räume und das Quartier, um dort ein Level ihres Computerspiels „Pavillon Prison Break“ zu entwickeln

Ja, ist schon wahr: wenn man ein spiel machen will, bei dem der spieler aus einem gefängnis ausbrechen soll, ist die brutalistische betonruine zwischen ihme und blumenauer straße genau die richtige umgebung, damit man nicht auf zu bunte gedanken kommt…

Wers nicht kennt, nicht aus hannover kommt, wer es lange nicht gesehen hat oder einmal einen neuen blick auf das alte schandmal werfen will: das ihmezentrum ist dieses monster aus kälte, menschenverachtung und beton:

Deutsche Paradiese

Wie man immer beim bullschittbingo gewinnt

Diese t3n-schleichwerbung im redakzjonellen teil mit einem tollen interwjuh mit Daniel Krantz, dem leiter irgendeiner entwicklungsabteilung beim lotto-versand ist eine gewinngarantie bei jeder runde bullschitt-bingo. Da kriegt man nicht nur eine reihe voll, da kriegt man blitzeschnell ganze karten mit voll. Der lässt nix aus! :mrgreen:

Hier nur als anregendes appetithäppchen die erste antwort von Daniel Krantz:

Wir haben ein modulares System entwickelt. Dazu haben wir das App Acceleration Center etabliert und können so binnen acht Wochen eine neue App umsetzen. Wir fahren also in der gesamten Otto Group einen Open-Source-Ansatz. Heißt: Wir entwickeln modulare Features, die dann jede Gesellschaft innerhalb des Konzerns übernehmen kann. Die Basis für die Apps bilden dabei meist die Responsive Websites

Das wird noch viel leckerer im verlaufe des textes.

Zu schade, dass t3n so eine völlig unrelativierte schleichwerbekacke nötig zu haben glaubt, aber hej, dann kommt halt bald der insolvenzverwalter, das ist nicht mein problem…

Bullschitt des tages

„Bosch“ so: je mehr arbeit man kostensparend von maschinen statt von menschen erledigen lässt, desto mehr arbeitende menschen werden gebraucht. Ja, diese intelligenzverachtung wird wirklich so rausgepupst…

Hej, wenn der fortschritt überhaupt eine folge hat, dann die, dass immer mehr arbeit leidensfrei von maschinen erledigt wird, aber der gleiche gesellschaftliche reichtum entsteht. Alles andere ist kein fortschritt. Das mag p’litikern, sklavenhändlern und sonstigen arschlöchern nicht schmecken, trägt aber das potenzjal zu einem besseren leben für alle in sich, wenn die beglückungsideen von p’litikern, sklavenhändlern und sonsten arschlöchern verworfen werden.

Was hat uns den noch ganz dringend gefehlt?

Richtig, scheiß-jornalistenpack (also bekennende vertreter eines standes, der nach wie vor aktiv dafür sorgt, dass gestaltende internetzteilhabe in der BRD ein juristisches minenfeld ist und bleibt und dass unzensiertes internetz in der BRD unmöglich gemacht wird), das einen verein namens „bloggerclub“ gründet.

Fresst ein paket unverkäuflicher scheißzeitungen und geht gepflegt verrecken, scheißjornalisten! Könnt ja ein gemeinschaftsgrab mit eurem größten freund und finanzjer, dem scheißwerber, aufmachen. Moment, was bietet ihr euren mitgliedern?

Der Bloggerclub veranstaltet monatlich Weiterbildungen. So gab es Veranstaltungen zu SEO, Newsletter, Social Media für Blogger sowie besser filmen mit dem Smartphone

Aha, auf suchmaschinen gerichtete spämm, S/M-spämm und besser filmen mit dem wischofon. Und natürlich eine selbstverpflichtung, einen von scheißjornalisten geschriebenen bloggerkodex anzunehmen. Für nur noch fünf øre im monat. Mit einer kleinen einführung in wördpress für digitale analfabeten. Wer da mitmacht, zeigt damit der restwelt, was er für ein mensch ist und warum er bloggt. Oder, ums mit den werten herren jornalisten zu sagen:

Jetzt steht harte Arbeit an, möglichst viele Blogger davon zu überzeugen, dass der Verein eine gute Idee ist und eine Mitgliedschaft sich lohnt

Wer schreiben will, nennt sich autor und schreibt. Wer schreiben will, aber eher wegwerftexte produzieren will, die andere bezahlen und zudem einen wenig erfreulichen karakter hat, nennt sich jornalist und nimmt sich wichtig.

Tatütata, hier kommt das superschnelle internetz!

Weder ox noch esel können es aufhalten: immerhin hat p’litbüromitg… ähm… bummsdatenautobahnminister Doofrindt schon einen förderbescheid für 50-Mbit-superschnellrohrpost ausgedruckt, feierlich übergeben und flugs eine PRessemitteilung verfassen lassen!!11!!!1!1!

Dorf für dorf an der breitbandfront wird genommen, nichts kann den endsieg noch verhindern, willkommen in der deutschen wochenschau!

PR-gerotze des tages

Interview:
Das Ihme-Zentrum als Teil einer besseren Verkehrsinfrastruktur

Es ist immer wieder erstaunlich, für wie dumm PR-leute die menschen halten…

Wer in der erfreulichen situazjon ist, nix mit hannover zu tun zu haben und deshalb das ihmezentrum nicht kennt: das ist das hier. Nur, dass es inzwischen noch schlimmer aussieht als auf dem alten foto.